Mineralienatlas - Fossilienatlas
Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia => Bilderdiskussionen / Image discussions => Thema gestartet von: Lexikon am 25 Aug 22, 15:09
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Bilder Diskussion - Image Discussion
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Hi,
bin gerade auf diesen Beryll vom Steinbruch Köhlerloh am Waldstein im Fichtelgebirge gestoßen. Beryll wäre denkbar aber
es kommen dort auch längliche Apatite vor, welche der Form von Beryll ja sehr ähnlich sind.
Wäre es möglich, dass der Besitzer der Stufe einen Test mit UV Licht macht?
Gruß Lars
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Härtetest wäre aber wahrscheinlich aussagekräftiger 8)
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Den X halte ich für Apatit.Beryll in dieser Farbe ist mir von dort nicht bekannt.
Gruß Norbert
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Ebenfalls ein Votum für Apatit.
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Hallo,
Härte und UV Test sagen Beryll
Grüße
Georg Bode
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Servus,
der scheint wohl in einer Pegmatitdruse zu hocken.
Dann auch mein Votum für Apatit.
Servus + Glück auf
Wolfi
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Wenn ich mir die Einschlüsse in dem X so anschaue, wirkt der eher wie ein Quarz.
Mit abgebrochenen Spitze.Dann kommt auch die Härte hin. ;)
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Hallo Norbert,
die Einschlüsse schauen etwas nach Euklas aus könnte also doch ein Beryll sein wenn Georg sagt das UV und Härtetest passen wird es doch Beryll sein. Ich wollte das nur mal abklären 8) es sieht auch so aus als wäre unter dem Beryll ein Quarz oder täuscht das?
Gruß Lars
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Zumindest ein Euklas ist es nicht.
Gruß Norbert
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Nein ich meine doch die Einschlüsse oder das was darauf sitzt 8)
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> Härte und UV Test sagen Beryll
UV-Test halte ich nicht für eindeutig - hängt zu sehr von Fremd- bzw. Spurenelementgehalten ab.
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Hallo
hatte heute wenig Zeit, Holz gemacht. Also ganz kurz der Kristall hat etliche einwachsstellen von Euklas, ich hatte leider den hochdruck etwas zu kräftig eingestellt und die restlichen Euklase sind dabei hops gegangen war ein fast 3 mm stück dabei. Hinter dem Beryll ist ein Quarzkristall so blöd eingewachsen das er die Optik durch seine Spiegelung täuscht und man nicht die Endfläche genau sieht, im Mikro geht es. Die Farbe ist auch nicht genau da hier das Eisenoxyd vom Feldspat und die dunkle Spiegelung des Schörl fälschend eingreifen. Ausschlaggebend ist die Härte.
Viele Grüße
Georg
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Hallo zusammen,
auch wenn ich in diesem Bereich der Mineralogie wirklich keine Ahnung habe, so möchte ich doch eine Beobachtung teilen:
Für mich sieht es so aus, als ob da oben rechts im Bild bei den Quarzkristallen nochmal ein Beryll zu sehen ist. Dieser zeigt ganz deutlich Risse oder Wachstumsspuren längs der langen Kristallachse. Diese kenne ich zumindest auch von Smaragden, welche ja auch zum Beryll gehören. Die Quarze hingegen zeigen eine deutliche Querstreifung durch Wachstumsprozesse. Das würde für mich zumindest Quarz für den Kristall an dieser Stelle ausschließen. Wenn nun auch noch die Härte eher zu Beryll als zu Apatit passt, dann spricht doch vieles für eine richtige Zuordnung durch den Bildautor. Sollte das in dieser Konstellation mit dem FO etwas Besonderes oder gar Seltenes sein, dann würde sich ja vielleicht auch zusätzlich noch eine entsprechende Analyse lohnen, welche aber für die Bildzuordnung mE in diesem Fall nicht zwingend ist…
Grüße Markus
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Ein Beryll,dazu noch farblos, aus diesem Seinbruch wäre auf jeden Fall was Besonderes.
Man könnte ja den X mit Salz- oder Oxalsäure behandeln. Einem Beryll macht das nichts aus, allerdings Apatit verträgt das nicht so gut.
Der X würde zumindest seinen Glanz verlieren.
Gruß Norbert
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Der Vorschlag ist gut der X ist winzig da wäre es nicht so schade drum und das Ergebnis eindeutig. Die Streifung ist kein Ausfluss Kriterium da Apatite auch längs gestreift sind ;D
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Der Vorschlag ist gut der X ist winzig da wäre es nicht so schade drum und das Ergebnis eindeutig. Die Streifung ist kein Ausfluss Kriterium da Apatite auch längs gestreift sind ;D
Das ist schon klar, daher habe ich das ja im Kontext zu der Härtebestimmung geschrieben…
Ob es schade drum ist kann wohl nur der Finder/Besitzer der Stufe beurteilen. Das scheint mir hier etwas anmaßend, zumal es ja, je nach Lage des Kristalls, auch nicht invasive Analysemethoden gäbe…
Grüße Markus
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Ich wollte sicherlich nicht anmaßend sein. Zumindest nicht absichtlich da Georg viele Bilder mit Fichtelgebirgsmineralien eingestellt hat gehen ich einfach davon aus, dass er größere und bessere Apatite von dem Fundort hat 8)
Analyse kostet würde ich sagen mehr als ein kurzes Säurebad ;)