Mineralienatlas - Fossilienatlas
Arbeitsmittel / Means for work => Reinigung (Präparieren, Konservierung) / Cleaning (Prepare, Conservation) => Thema gestartet von: juli3r am 09 Nov 22, 09:52
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Hallo ich habe kürzlich diese zwei Mineralien gefunden; der eine (hellgrün/wassergrün) ist wahrscheinlich (ich habe keine genaue Analyse gemacht) Chrysokoll oder vielleicht auch Aurichalcit und der andere ein Azurit. Wie ihr seht, sind sie von einer Art Rost, oder allgemein von einem brauen/dunkelbraun-rotem Material umgeben. Ich möchte dieses Material entfernen bzw. soweit es geht reduzieren, natürlich ohne den Kristallen zu schaden…
Ich habe mir auch ein Buch bestellt, wie man am besten Mineralien reinigt, präpariert und aufbewahrt. Jedoch möchte ich, bevor ich mit meinen vorsichtigen Experimenten anfange, Euch um Rat fragen!
Vielen, vielen Dank im Voraus!
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Hallo,
das umgebende Braune Gestein lässt sich nicht entfernen, da es sich um das Muttergestein der Kristalle handelt.
Sollte dies doch nicht der Fall sein, so bitte auch ich um Erläuterung.
Beste Grüße
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Glück auf,
Da sehe ich nichts, was sich im Sinne von Reinigung 'optimieren' ließe.
Ein anderer Ansatz wäre ein geschicktes Zerteilen der Stücke in attraktivere Kleinstufen oder, wenn Du Dich damit befassen möchtest, Micromounts.
MfG
ruebezahl
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Hallo,
ist wirklich nicht bös gemeint, aber was will man da beschädigen?
Selbst wenn man da etwas entfernen könnte, würde der Aufwand doch nicht lohnen.
VG Nico
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Hallo,
es ist normal, dass Steine, so wie man sie findet, von aussen oft unansehnlich sind. Diese Verwitterungsschicht bekommt man normalerweise nicht weg, und auch die von aussen direkt sichtbaren Mineralien (in Deinem Falle der Azurit) sind oft etwas angewittert. Daher ist es üblich, solche aussichtsreich erscheinenden Stücke weiter zu zerlegen, um kleinere, dafür aber weniger angegriffen erscheinende Teile davon freizulegen. Einfachste Methode: Hammer, schonendere und wesentlich teurere: Mineralienknacke. In jedem Falle hast Du dazu auch noch die Bonus-Chance, dass dabei ein größerer, interessanterer Hohlraum zutage kommt. Genau das würde ich daher mit dem Azurit machen, statt mich mit wenig aussichtsreichen Reinigungsbemühungen zu beschäftigen.
Viele Grüße,
Helge
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Hallo,
ist wirklich nicht bös gemeint, aber was will man da beschädigen?
Selbst wenn man da etwas entfernen könnte, würde der Aufwand doch nicht lohnen.
VG Nico
Das ist ja eine Probe zum Experimentieren lieber Nico. Also ich übe mich an solchen Steinen, damit ich bei schöneren Exemplaren schon etwa Erfahrung habe und deshalb auch ein reduziertes Risiko habe, irgendwas, was ich nicht will, zu beschädigen.
Diese Steinpresse würde mir mehrmals empfohlen und steht auch im Buch, ich werde mir sie bestimmt eines Tages besorgen und damit experimentieren
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Hallo
So schlecht ist die Stufe doch nicht, die Azurite sind tief blau und machen keinen verwitterten Eindruck und die Druse im letzten Photo ist doch recht ordentlich. Ich würde es so lassen, das ganze vielleicht in Wasser schwenken, evtl. vorsichtig mit einer sehr weichen (Zahn)-Bürste um die kleinen Höhlräume herum putzen, Wasser pur oder mit Seife oder Spülmittel, kleinere Einlagerungen aus den Hohlräumen herauszuwaschen mit einem Wasserstrahl unter dem Wasserhahn, man könnte bei der braunen Matrix an einer Stelle anfangen,kurz zu bürsten um zu sehen, ob sich brauner Belag ablöst oder abwäscht. Würdest Du uns verraten, von wo die Stufe denn stammt ?
Viele Grüße
Alfred
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Wenns nur zum Experimentieren ist, na dann Feuer frei. :)
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Hallo,
ist wirklich nicht bös gemeint, aber was will man da beschädigen?
Selbst wenn man da etwas entfernen könnte, würde der Aufwand doch nicht lohnen.
VG Nico
Das ist ja eine Probe zum Experimentieren lieber Nico. Also ich übe mich an solchen Steinen, damit ich bei schöneren Exemplaren schon etwa Erfahrung habe und deshalb auch ein reduziertes Risiko habe, irgendwas, was ich nicht will, zu beschädigen.
Diese Steinpresse würde mir mehrmals empfohlen und steht auch im Buch, ich werde mir sie bestimmt eines Tages besorgen und damit experimentieren
Steinpresse ist der Königsweg, bei weicheren bis mittelharten Gestein kann schon ein großer, massiver Schraubstock (+Verlängerungsrohr als hebel an den Griff) weiter helfen. ;)
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Schutzbrille ist aber je nach Gestein angebracht!
LG
Natürlich