Mineralienatlas - Fossilienatlas
Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia => Bilderdiskussionen / Image discussions => Erledigte Diskussionen - Bilder => Thema gestartet von: Lexikon am 27 Mar 23, 21:27
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Glück Auf!
Ich möchte Zweifel an der Bestimmung dieses Fundes anmelden. Eigentlich spricht so alles gegen gediegen Eisen, außer das Basalt eines der Gesteine ist, die prinzipiell gediegen Eisen enthalten können.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
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Glück auf,
Dem Zweifel schließe ich mich an.
Glück Auf!
Ich möchte Zweifel an der Bestimmung dieses Fundes anmelden. Eigentlich spricht so alles gegen gediegen Eisen, außer das Basalt eines der Gesteine ist, die prinzipiell gediegen Eisen enthalten können.
Und nur, wenn stark reduzierende Faktoren einwirken, am Bühl in Hessen war das längerer Kontakt der Schmelze mit Kohleflözen. In Mitteleuropa ist m.W. kein anderes Szenario denkbar.
Dabei segregiert das Eisen aus der reduzierten Schmelze zu unregelmäßigern Tröpfchen. Solch massiges Gefüge wie bei der abgebildeten Probe entsteht dabei nicht.
Und: terrestrisches gediegen Eisen ist extrem selten. Vor diesem Hintergrund sind erstaunlich wenig weitere Informationen und Zitate zu finden, ja eigentlich keine.
MfG ruebezahl
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Für mich sieht das nach sowas wie Knotenschiefer aus. Gediegenes Eisen müsste längst Rost angesetzt haben.
(Oder es ist eine Verhüttung)
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Falls tatsächlich gediegenes Eisen, dann wäre es sicherlich nicht der gesamte dreieckige Block sondern nur die dunklen Einschlüsse in der Mitte. Hier wäre eine Ritzprobe hilfreich, denn dann könnte man sehen, ob es tätsächlich reines Metall ist. Allerdings ist die Matrix sicherlich kein Basalt. Aber ich kenne die Geologie an der Fundstelle nicht und somit soll meine Aussage als genereller Hinweis betachtet werden.
Gruß
Uwe
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hm, was machen wir jetzt damit?
Die Bildautorin war leider 2023 das letzte mal eingeloggt online ....
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Löschen - inkl. Eintrag in Mineralienliste.
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wär wohl das Beste!
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Hallo,
gediegen Eisen gab es im Tharandter Wald als sehr seltene Bildung im Basalt des Ascherhübels, ca. 1,5 km westlich vom Kurort Hartha:
https://www.zobodat.at/pdf/SitzBer-Abh-Naturwiss-Ges-Isis-Dresden_1912_1020-1024.pdf
Die abgebildete Gesteinsprobe zeigt keinen Basalt sondern eher einen Phyllit oder Glimmerschiefer mit rel. ungenauer Fundortangabe. Der Tharandter Wald umfasst eine Fläche von ca. 60 Quadratkilometern mit vielfältiger Geologie.
Es bleibt hier nur, die Zuordnungen zu Fundort und Mineral zu löschen. Den Grund dafür könnte man ja in der Beschreibung vermerken.
Jörg N.
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Zuordnungen entfernt, Verweis auf diese Diskussion eingefügt, dto. beim Mineraleintrag Eisen.