Mineralienatlas - Fossilienatlas
Fossilien / Fossils / Fósiles => Lebewesen / Life forms => Kopffüßer / Cephalopoda => Thema gestartet von: DanielaC am 02 Aug 23, 16:04
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Diese Steine haben wir zu Hauf im Garten gefunden und fragen uns was das sein könnte
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Hallo Daniela,
schau mal, das könnte sowas sein
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/FossilData?fossil=Belemniten
Belemnitida oder Donnerkeil, ist vermutlich das, was Du gefunden hast.
LG Stefan
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Hallo,
ohne Ahnung von Fossilien zu haben, sieht das auf den ersten Blick wie ein versteinertes Blatt aus.
Es ist recht flach und man sieht aus meiner Sicht die Gefäße im Blatt recht gut.
VG Nico
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Hallo Daniela!
Das ist ganz eindeutig ein in der Mitte gespaltenes Phragmokon eines Belemniten. Häufig zu finden in Gesteinen des Jura und der Kreide.
Grüße,
Markus
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Hallo,
ohne Ahnung von Fossilien zu haben, sieht das auf den ersten Blick wie ein versteinertes Blatt aus.
Das ist nie und nimmer ein Blatt, sondern eindeutig ein Belemnit.
Nachtrag: Text entfernt - Admin
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Das ist ganz eindeutig ein in der Mitte gespaltenes Phragmokon eines Belemniten. Häufig zu finden in Gesteinen des Jura und der Kreide.
Hallo Markus,
ich denke, das ist das Rostrum - vom Phragmokon kann ich nix erkennen, das müsste links außerhalb der Matrixbruchstelle liegen, ist also offenbar nicht erhalten.
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Hallo Oliver!
Korrekt, Asche auf mein Haupt......
Gruß,
Markus
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Ich lese Oliver's Kommentar ironisch humorbesetzt und nicht von oben herab.
richtig interpretiert!
;D
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Hallo,
ohne Ahnung von Fossilien zu haben, sieht das auf den ersten Blick wie ein versteinertes Blatt aus.
Es ist recht flach und man sieht aus meiner Sicht die Gefäße im Blatt recht gut.
VG Nico
Falsch, unten berichtigt durch Oliver
"Info: Bei der Vertiefung in der Mitte handelt es sich nicht um eine Blattspreite, sondern um den Abdruck der sogenannten Ventralfurche des Belemniten. Sie zieht sich entlang der Länge des Rostrums und diente als Leitstruktur für die dorsale Muskelsehnen, die man teils auch noch erahnen kann (Keine Blattgefäße). Die Ventralfurche diente der Stabilisierung und Kontrolle des Belemniten bei Bewegungen."
Grüße Noah
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hallo Noah,
beinahe - aber nicht ganz.
Es handelt sich ja offenbar um einen Längsbruch, und nicht um die Außenansicht.
Die zentrale Längs-Struktur ist daher die Apicallinie, und nicht die Ventralfurche (die außen verlaufen würde). Und da man ins Innere des Rostrums blickt, und nicht auf das Rostrum, sind auch keine Sehnenansätze zu sehen, sondern die rechtwinklig zur Apicallinie stehenden "Fasern" sind die radiale Struktur des Calcites, aus dem das Rostrum besteht.
lg + ga
oliver
p.s.:
im Querschnitt sieht das dann so aus: ein zentraler "Kanal" (im Bild als Punkt) und davon ausgehend "Radialstrahlen"
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1204224882.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1204224882.jpg)