Mineralienatlas - Fossilienatlas
Arbeitsmittel / Means for work => Reinigung (Präparieren, Konservierung) / Cleaning (Prepare, Conservation) => Thema gestartet von: Philip Blümner am 25 Feb 04, 11:11
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Ich habe eine Almandin-Granatstufe auf Glimmerschiefer, wohl aus Österreich.
Die Granate haben z.T. einen hellbraune Beschichtung.
Ich könnte mir vorstellen, dass es ein Oxid ist oder ein Rest von altem Glimmerschiefer. Die Beschichtung ist hauchdünn, wie angemalt.
Weiß jemand eine Möglichkeit, das wegzulösen? Mit Sandpapier möchte ich nicht arbeiten vorerst, ich möchte die Granate nicht zerkratzen.
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Hellbraune 'Beschichtung'..dabei könnte es sich um Limonit handeln, der mit Oxalsäure (oxalic oxid oder auch 'Kleesalz') genannt, entfernt werden könnte = chemisch: Kaliumhydrogenoxalat. Kann auch zur Rostentfernung erfolgreich eingesetzt werden; schadet dem harten Granat sicher genauso wenig wie dem Glimmerschiefer.. ;)..hab's aber noch nie ausprobieren müssen..
..bis jetzt kam ich immer mit destilliertem Wasser bei groben Verunreinigungen klar.. :D
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Oxalsäure ist doch das im Spinat und im Rhabarber oder?
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ratlos.. ??? ::) :P...
no Ahnung I have.. :D..
weiß nur, dass ich Spinat und Rhabarber liebe.. :)
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ja, ist auch im Rhabarber drin...deswegen soll man doch best. Teile davon nicht essen...sonst :-X... ;D
Noch 'ne Anmerkung zu Oxalsäure und Glimmerschiefer: Ich habe ganz gute Erfahrungen damit gemacht, Glimmerschiefer in Oxalsäure zu legen um Turmalin und Staurolith besser rauszupräparieren...da lösen sich die Glimmerschichten sehr gut ab!! Muß man nur danach lange wässern! ;)
Also müßte das mit dem Almandin auch klappen...
Gruß, Erik
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@Erik
Die Stufe soll schon erhalten bleiben, ich möchte nur die Granate schöner aussehen lassen.
Bekommt man Oxalsäure in der Apotheke?
Was meinst du mit dem Wässern?
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Hallo slugslayer,
Die Granate bleiben auf jeden Fall erhalten!
"Wässern" heißt, das Du das Stück nach dem Säurebad für einige Zeit in Wasser legen mußt, damit die Säure vollständig herausgespült wird. Hier stehen ein paar Tips:
http://www.mineralienatlas.de/yabbse/index.php?board=1;action=display;threadid=382 (http://www.mineralienatlas.de/yabbse/index.php?board=1;action=display;threadid=382) ;)
Oxalsäure oä. gibt es zB. bei Mikon:
http://www.mikon-online.com/ (http://www.mikon-online.com/)
Aber am Besten, trotzdem nicht zu lange darin liegen lassen!
Gruß, Erik
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Also soll ich die Stufe in ein Oxalsäurebad tauchen....für wie lange?
Oxalsäure welcher Konzentration? Oder gibt es nur eine bestimmte?
Das Wässern in warmem Wasser oder in kaltem?
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Hallo!
Also Oxalsäure gibt es nur in Pulverform. Ich konzentriere die so stark , bis die Lösung(in Wasser) vollständig gesättigt ist ,d.h. sich kein Pulver mehr auflöst. Wenn man die Lösung erwärmt (Vorsicht mit den giftigen Dämpfen!!) geht das ganze viel schneller, z.B. wird aus einer mit eisenoxidüberzogenen Quarzstufe innerhalb weniger Minuten (je nach Stärke der Oxidschicht) eine blitzeblanke Stufe.
Neben Oxalsäure gibt es dann noch Natriumdithionit , welches aber weit ungesünder als Oxalsäure ist.
www.citrotex.de/waeschereien/w_nadithio_sdb.html (http://www.citrotex.de/waeschereien/w_nadithio_sdb.html) Sicherheitsdatenblatt Natriumdithionit.
Diese Chemiekalie ist ebenfalls nur in Pulverform erhältlich und auch in Wasser auflösbar.
Beide Chemiekalien sind wie Erik es schon erwähnt , bei Mikon erhältlich.
Gruß
TK
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Man kann also selbst beobachten, wie sich der Limonit löst?
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ja, unter Umständen kann man das beobachten. Das hängt auch davon ab in welcher Ausbildung der Limonit vorliegt...erdiger Mulm löst sich natürlich schneller als feste Überzüge...
Ich würde das Stück mal für wenige Minuten hineinlegen und dann schauen inwieweit eine Verbesserung aufgetreten ist...dann eventuell wiederholen.
Wässern am Besten in viel klarem, kaltem Wasser!
Gruß, Erik
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Thx, ich werde es demnächst ausprobieren und dann berichten.
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Servus alle,
Oxalsäure ist nichts anderes als Kleesalz. Wie der Name sagt, ist es vor allem in Klee enthalten. Nicht auszuschließen dass es auch in anderen Pflanzen enthalten ist. Vor kurzem hörte ich, dass die Beschaffung von Oxalsäure nicht mehr ganz so einfach ist, da es angeblich auch als Zutat zum Bombenbasteln verwendet werden kann. Die Überzüge auf den Granat-Kristallen sind wohl Glimmer. Ein Bekannter von mir legt solche Stufen einige Monate ins Freie, dann geht der Glimmer leichter ab. Dauert halt ein Weilchen!
Servus + Glück auf
Wolfi
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Hi Rockhounders
Jungejunge.....hier werden aber Tipps gegeben.
Oxalsäure und/oder Natriumdithionid....????
Wer keine Unterweisung über "Umgang mit Gefahrstoffen" hat, sollte besser die Finger davon lassen. Letzt genanntes Zeug ist hochgiftig. Und zusätzlich ein Brandbeschleuniger. Ein Tropfen Wasser darin und irgendwann, nach Stunden, fängt das richtig an.
Verätzungen mit Oxalsäuren machen auch keinen Spass. Das eitert Monate lang und tut Scheiß-weh.
Wer mit Säuren arbeitet, sollte sich von der Kölner Firma Prevor eine Sprühflasche PREVIN bestellen. Kann man sich sogar in die Augen sprühen (man hat nur 2 ). Und nix passiert.
Ich leite eine Galvanik und weiß wovon ich spreche.
der Sauerländer
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Hallo Rockhounders
Habe diese Seite vorhin das erste mal besucht.
Gute Sache :-)
Also noch mal...wenn Fragen zu irgendwelchen Säuren oder entstehenden Gasen anstehen, her damit.
der Sauerländer
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(...)
Oxalsäure ist nichts anderes als Kleesalz. Wie der Name sagt, ist es vor allem in Klee enthalten.
Nicht so ganz: Kleesalz ist Kalium(bi)oxalat, also ein Kaliumsalz der Kleesäure...
Wurde zuerst im Sauerklee (oxalis acetosella) gefunden (Gehalt: ca. 1,2 - 1,5%) und daraus isoliert. Daher der Name Oxal(Klee-)säure.
Gruß
Fritz
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Nur nicht, dass jetzt einige Leute meinen, Oxalsäure=Kleesalz.
Wer mit Kleesalz reinigen will, sollte sich auch wirklich Kleesalz besorgen.
Übrigens, die Baryt-Kupferkies-Stufen aus Dreislar kann man damit hervorragend auf Hochglanz bringen.
der Sauerländer
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Servus alle,
wieder was dazugelernt. Sauerländer hat natürlich Recht, mit dem ganzen Zeug ist nicht zu spassen. Ich gehe auch davon aus, dass jeder, der über diese Materialien diskutiert, sich damit auch auskennt! Dass dies kindersicher aufbewahrt wird, ist wohl eh selbstverständlich!
Servus + Glück auf
Wolfi
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Ja, da schließe ich mich Wolfi an. Man sollte sich natürlich eingehend damit befassen bevor man mit solchen Substanzen herumexperimentiert...und natürlich meine ich Kleesalz...Oxalsäure ist eben nur Synonym, unter dem es ja auch verkauft wird...
Gruß, Erik
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Was lässt sich eigentlich alles Mineralische mit Aceton lösen?
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Hi slug
Carbonate
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So, nun habe ich mir ein riesigen Batzen (Regenbogen)fluorit gekauft, sicher 6kg.
Mit Bürste und Seife habe ich den meisten Schmutz weggebracht, aber noch ist da was dran....ein Oxid oder Carbonat schätze ich.
Kann ich das mit Zitronensäure lösen, also zumindest mal ausprobieren, oder geht die Zitronensäure auch aufs Fluorit los?
Beim gelben Turmalin ist es üblich, ihn mit Zitronenwasser zu kochen, daher hat er auch den Ruf, gut zu riechen ;)
Im Fluorit sind gelegentlich Quarzadern, ich weiß nicht, wie die auf die Säuren reagieren.
Thx
Philip
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Hallo Slug,
das ist kein Problem, weder Fluorit noch Quarz haben was gegen Zitronensäure... ;)
Wie sieht das Oxid / Carbonat denn aus?
Gruß, Erik
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Es ist rotbräunlich (daher evtl. Eisen), und "boppelig", ähnlich einer verputzen Wand, nur dünner.
Es lässt sich nicht wirklich wegkratzen.
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Ja, dann wahrscheinlich Limonit oä...da hilft aber auch Citronensäure wenig :-\ ;)
Gruß, Erik
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Ich habe den Batzen mal mit Essigsäure gereinigt,
das hat ganz gut geholfen. Mich wundert nur, dass
der braune Belag fast weg ist und nun -anscheinend
drunter- ein grauweißer Belag ist.
Limonit vermute ich nicht. Der ist hartnäckiger. War
wohl eher Dreck, das Graue ist mir aber unbekannt,
es lässt sich nicht mit Essig lösen, dann ist es auch
kein Carbonat :-\.
Oxalsäure und Natriumdithionid möchte ich nicht ver-
wenden, das ist mir zu gefährlich.
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Der helle Belag wird schon ein Carbonat sein. Bei Dolomit muß man schon härtere Geschütze auffahren als eine organische Säure. Gegen Siderit hilft meist nicht mal konzentrierte Salzsäure. Der braune Belag war der letzte Schwupp der hydrothermalen Gangfüllung, bei dem der Druck schon so niedrig war, daß der Limonit als amorphes Pulver abgesetzt wurde.
Also ein Absäuern mit Salzsäure schadet dem Fluorit nichts. Bevor es in das Säurebad geht sollte die Sufe sehr gut und lange gewässert weden, damit sich alle Poren mit Wasser füllen und die Säure nicht in die Stufe dringt.
Ambesten ist es aber wohl, die Paragenese so zu akzeptieren wie sie von der Natur geschaffen wurde.
Glück Auf
Uwe
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welche konzentration sollte die säure betragen?
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Die im Handel erhältiche Salzsäure ist etwa 30 %tig. Das ist schon zu konzentriert um damit direkt auf die Minerale loszugehen. Zum starken Absäuern langt ein Drittel dieser Säure auf zwei Drittel Wasser - aber immer daran denken:
"Erst das Wasser. dann die Säure, sonst geschieht das Ungeheu're."
Glück Auf
Uwe
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Hm, den Spruch habe ich in Chemie nie gelernt,
aber ich versteh was du meinst ;D
Die Salzsäure übernächste Woche aus dem
Chemielabor an der Uni zu schmuggeln ginge
auch, ist mir aber zu riskant....wobei die auch
30% betragen dürfte... ;)
Ich nehme an, die bekomme ich auch bei mikon-online?
Die Paragenese mag ich net lassen. Mich nervt ja schon,
dass an der Batzen-Oberfläche sich Orthoklas reinge-
schmuggelt hat. Ist der Fluorit aus Deutschland?
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Achja, nochwas:
Lagert sich Limonit überall ab? Der ist ja richtig lästig!
Was ist den Limonit chemisch gesehen?
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...ein Gemenge aus Eisen-Hydroxiden..vorwiegend Goethit..FeO(OH).. :)
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Goethit alleine ist aber so bunt glänzend oder? So ähnlich wie sythetisches Wismut oder Buntkupferkies (Bornit?), oder?
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Hallo slug,
naja, nicht unbedingt. Goethit kann in Kristallen, als "erdiger" Mulm oder Kruste und als sogenannter Glaskopf auftreten. Der Glaskopf hat dann manchmal solche bunt schillernde Anlauffarben (wie bei 'ner Benzinlache ;))
Schau zum Beispiel mal hier unter Goethit, da sind Bilder von verschiedenen Ausbildungen:
http://www.grube-clara.com/Clara_Mineralien/Oxide/body_oxide.html (http://www.grube-clara.com/Clara_Mineralien/Oxide/body_oxide.html)
Gruß, Erik
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Hallo Sluggy..
Erik hat's schon auf den Punkt gebracht.. ;)..
..hier noch ein Bild von Asbolan mit Goethit ..ein röntgenanalysierter Eigenfund von mir - von Skiathos, Sporaden, Juni 1997..Veröffentlichung / Artikel folgt dazu übrigens in Kürze von mir..
Gruß Peter
[gelöscht durch Administrator]
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Also das Bild von Peter schaut ja recht unspektakulär aus, aber vielleicht erwarte ich zuviel ;)
Eriks Bilder von Goethit sehen schon anders aus...Chris18 hat einen grauen Calcitkristall-Zwilling, mit einer Minimatrix von Markasit, auf der Goethit "wuchs".
Dieses Goethit schillerte schon in Regenbogenfarben wie bei einer Benzinlache.
Aber Kristalle haben ja oft viele verschiedene Erscheinungsformen...
::)
Hm, Glaskopf, da habe ich ein schönes Stück Hämatit. Kommt der Glaskopf auch bei anderen Mineralien vor? Nicht nur bei Eisenoxiden?
Über diesen Link bei der Grube Clara wollte ich am Rande mal fragen, ob die Angebote alles MMs sind? Kann man da auch Bilder bekommen? ???
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Hallo sluglayer..
habe auch schöne gelbe 'Samtblende' (weitere Varietät von Goethit) von der Clara selbst gefunden; finde nur momentan das Foto nicht mehr.. :-\..
..das 'unspektakuläre' 'Goethit-Stück' ist auch nicht wegen dem Goethit-Gehalt interessant sondern wegen dem größeren ASBOLAN-Gehalt..wir sprechen hier also von einem COBALT-MINERAL! ;)
Gruß Peter
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Hallo slugslayer,
ja diese glaskopfartigen nierigen oder stalaktitischen Bildungen gibt es auch von anderen Mineralien z.B. von Psilomelan, Limonit, Markasit, Manganomelan, Pyrolusit, Chloanthit, Nickelin u.a..
MfG Jürgen
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Hallo Slug,
...wollte ich am Rande mal fragen, ob die Angebote alles MMs sind...
ich denke größtenteils schon - typisch halt für die Clara - aber ich kannte die Seite vorher auch nicht... ???
Schau mal in der Angebotsliste, da stehen die Stufengrößen dabei
http://www.grube-clara.com/Clara_Angebote/clara_angebote.html (http://www.grube-clara.com/Clara_Angebote/clara_angebote.html)
Gruß, Erik
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@PeterM
Dieses Asbolan habe ich noch nie gehört. Das ist also ein Co-Mineral?
@geomueller
Und wie schauts aus mit Smithsonit oder Chalcedon? Das sind wohl dann eher nur Ablagerungen/Sedimentierungsvorgänge, oder?
@Erik
Ja schön, die Seite habe ich schon mal durchforstet. Die Preise stehen wohl für einerseits MM und andererseits für "K" ???
Heißt das K Kilogramm?
Ich hätte liebend gern mal ein Cu-Bäumchen, scheint auch net teuer; aber ein Foto wäre schon gut. Meint ihr, ich kann den Herrn
Wolfgang Schmitt nach Fotos fragen?
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Hallo sluglayer..
ja, Asbolan ist ein wasserhaltiges (Kobalt, Nickel)-Mangan-Hydroxid; wird zwar auch nicht als selten eingestuft, zählt aber quasi zu den Indikatormineralien zum Aufspüren von Cobaltfunden wie z.B. Erythrin (Kobaltblüte, etc).. ;)
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Hallo Slug,
"K" (KS) steht für Kleinstufe (~2-4cm), "N" (NS) für Normalstufe (~4-8cm), "H" (HS) für Handstufe (~8-10cm) und "G" (GS) für Großstufe (~15cm und größer)...
die Zentimeterangaben sind sehr variabel - ich weiß das auch nicht so genau, hab ich aus'm Netz - aber so ungefähr halt ;)
Ansonsten frag einfach mal dort nach...
Gruß, Erik
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Danke Erik!
PeterM, was meinst du mit Indikatormineral?
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Hallo Slug,
unter Indikatormineral versteht man ein Mineral, durch dessen Fund man auf weitere, möglicherweise noch bedeutendere Mineralienfunde der gleichen chemischen Zusammensetzung stösst. Indikator ist quasi = 'Anzeiger' (indizieren = bezeichnen, anzeigen) ..die Bezeichnung Indikatormineral wird vor allem im Rahmen von Propektionen (Erschließungen von neuen Mineral-Lagerstätten) verwendet.. :D ;D
Gruß Peter
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PeterM, das Asbolan schaut anderen Gesteinen sehr ähnlich. Gibt es denn ein Indikator für Asbolan?
Oder würdest du sofort Asbolan erkennen? :-\
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Gute Frage..natürlich nein... ;)..dass es sich um Asbolan handelt, hatte ja erst die Röngenanalyse ergeben..
..nur per Augenschein habe ich die Stücke erst für Goethit zusammen mit einem Mineral der Glimmergruppe gehalten..
..lies aber bitte mal hier meine komplette Erstveröffentlichung durch..dafür habe ich sie ja geschrieben.. ;)..
http://www.mineralienatlas.de/phpwiki/index.php/Griechenland/Sporaden/Skiathos
..sind ja ausgedruckt 'nur' 16 Seiten inclusive 19 Bilder!.. ;D
Gruß Peter
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Hallo Peter,
das ist ja ein sehr ausführlicher Beitrag ;D
Gruß Stefan
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Hallo Stefan,
ja, das ist der zunächst liegengebliebene und immer wieder angekündigte und aufgeschobene Beitrag gewesen..nach 7 Jahren wurde es ja auch lansgam mal Zeit, dass ich den Artikel fertig bekomme.. ;)
Gruß Peter
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Hi!
Ich hab mir gedacht ich hol das alte Thema mal wieder hoch...
Hab ne Frage zu Natrium-Dithionit: Lassen sich damit auch säureempfindliche Mineralien - im speziellen Fall Pyromorphit - reinigen?
Habe das Zeug noch nie benutzt, aber soll ja ganz gut gegen Fe-Oxide wirken! ???
Gruß, Erik
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Hi!
Ich hab mir gedacht ich hol das alte Thema mal wieder hoch...
Hab ne Frage zu Natrium-Dithionit: Lassen sich damit auch säureempfindliche Mineralien - im speziellen Fall Pyromorphit - reinigen?
Habe das Zeug noch nie benutzt, aber soll ja ganz gut gegen Fe-Oxide wirken! ???
Gruß, Erik
Ja, funktioniert ziemlich gut (s. auch Beitrag "Pyrit" hier im Forum)!
Allerdings habe ich gehört, daß die Lösung beim Anlösen der Oxide leicht sauer reagieren soll. Kleiner Tip: etwas Basisches dazumengen und schon wandelst Du die saure Lösung in eine nahezu Neutrale um.
Ich habe aber auch schon Calcite mit dem Dithionit gereinigt ohne da z.B. Natronlauge zuzugeben. "Frasspuren" gabe es trotzdem keine.
Na dann: viel Erfolg!
hightower1109 8)
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Hallo hightower,
Okay dann werde ich das mal versuchen. Dankeschön! ;)
Gruß, Erik
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mmh..das Zeug (Natriumdithionit) hat beim Wässern einer vorher darin eingelegten Stufe die Verzinkung vom Abfluß im Waschbecken aufgefressen...nun kommt das Kupfer zum Vorschein.
Ich dachte das löst nur Oxide?
Schaut jetzt sehr unappetitlich aus - hoffentlich siehts keiner ::) ;D
Gruß, Erik
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Hallo ich suche ne möglichkeit brauneisen von calcit abzugriegen ohne es mit wasser zu bearbeiten müssen bis die stufe im ar... ist.
gruß sascha
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Hallo Sascha,
das müßte auch mit dem obengenannten Natriumdithionit funktionieren, erhältlich zb bei http://www.kremer-pigmente.com
Gruß, Erik
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hallo
Zink besteht an der oberfläche aus Zinkoxyd
Grade das ist ja der sinn einer Verzinkung das das zinkoxyd vor den normalen umwelt einflüssen schützt.
Bei einer Verzinkung ist es warscheinlich so wenig zink und so viel oxyd das nur noch das metall darunter übrigbleibt
und die eventuellen zink reste wurden dann durch die säure gelöst
grüße
wolfilain