Mineralienatlas - Fossilienatlas
Arbeitsmittel / Means for work => Fototechnik / Photo technique/ la tecnología foto => Thema gestartet von: Bruno80090 am 27 Oct 23, 18:14
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Hallo Günther,
Ich habe auch die gleichen Probleme, wenn ich ein Stapelprogramm ausprobiere (insbesondere Stapelmarkierungen). Obwohl sich meine Kamera (CCD mit Adapter) an einem vertikalen Okular befindet, erfasst sie tatsächlich nur das abweichende Bild von einem der beiden Okulare und je nach Schärfentiefe verschiebt sich das Bild allmählich, was zu Verformungen führt, wenn wir uns entfernen aus der Mitte des Beobachtungsfeldes. Wie können wir diese Stapeleffekte beseitigen und ein perfektes Bild nach dem Stacking erhalten?
Aus diesen Gründen habe ich das Programm nicht gekauft ...
Brauchen wir unbedingt ein vertikales Okular speziell für die Kamera?
Vielen Dank für Ihr Feedback und Ihre fundierte Beratung.
MFG
Bruno
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Hier ist jetzt von zwei unterschiedlichen Problemen beim Stacking die Rede. Ich fange mal mit dem Problem bei Wolfis Bildern an:
Stackingsoftware braucht für die Berechnung bestimmte Bildgrößen (x Pixel mal y Pixel). Wenn die Ausgangsfotos anderen Abmessungen haben, wird vor dem Stacking an den Rändern die fehlende Menge an Pixeln hinzugefügt in dem das Bild nach außen gespiegelt wird bis die nötige Größe erreicht ist. Hier muss man nach Berechnung des Stacks diesen überflüssigen Bereich wieder in der Bildbearbeitung wegschneiden, so dass man wieder auf die ursprüngliche Größe kommt. Manchmal ist es auch sinnvoll, etwas mehr wegzuschneiden. In Wolfis Fotos sind diese gespiegelten Bereiche deutlich zu erkennen.
Zu Brunos Problem: die durch die Veränderung des Fokus bedingte Verschiebung des eigentlichen Objekts kann die Software normalerweise heraus rechnen. Wenn allerdings der Kamerasensor defekte Pixel hat, was bei älteren Kameras durchaus vorkommt, wandert dieser defekte Punkt in die andere Richtung über das Bild und wird daher nicht durch die Stackingsoftware korrigiert und diese Punkte sind dann als Reihe von Punkten im fertigen Bild sichtbar. Das kann man entweder von Hand retuschieren oder man braucht irgendwann eine neue Kamera, falls zu viele Pixel defekt sind.
Bis denn
Günter
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Hallo Günther,
Zunächst einmal vielen Dank für Ihre Analyse. Aufgrund der von mir verwendeten Hardware enthält jedoch jedes Foto die gleiche Anzahl an Pixeln (keine defekten Pixel, CCD-Kamera). Das Problem, mit dem ich konfrontiert bin, ist hauptsächlich eine Verformung des fotografierten Feldes, wenn wir uns vom „Referenzpunkt“ entfernen. Andererseits werden durch diese Drift auch die Pixel in Richtung der Abweichung verschoben, was dazu führt, dass sich an den seitlichen Rändern weniger Pixel befinden als an den kumulierten Flächen über alle Belichtungen. Habe ich es gut verstanden? In diesem Fall sollte ich die „kumulierten“ Fotos zuschneiden, indem ich den linken und rechten Rand eliminiere, um diese Degression der Pixelzahl zu beseitigen ...
Mit freundlichen Grüssen,
Bruno
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Hallo Bruno und Wolfi,
ich habe diese Beiträge vom ursprünglichen Thema abgetrennt, da sie damit ja nicht zu tun haben.
Ich habe mir jetzt erst mal Brunos Fotos nochmal angesehen und was mir dort besonders auffällt, ist der schlechte Weißabgleich bei den meisten Bildern. Das hat zwar nichts mit Stacking zu tun, sollte aber trotzdem verbessert werden. Das sollte man zuerst mal an den Kamera-Einstellungen verbessern, notfalls kann man aber auch durch Bildbearbeitung noch etwas verbessern. Ich habe mal eins der Fotos genommen und versucht, es zu verbessern. Das Ausgangsfoto, dessen RGB-Histogramm, das verbesserte Foto und dessen RGB-Histogramm sind angehängt. Benutzt habe ich dazu die freie Software Gimp mit dem Gmic-Filterplugin. Im ersten Histogramm kann man an der großen Lücke rechts den falschen Weißabgleich deutlich erkennen. Außerdem zeigen die schlecht übereinstimmenden Kurven für Rot, Grün und Blau einen Farbstich an. Das habe ich mit der Funktion "Farben->Werte" verbessert, anschließend aus dem Gmic-Filtersatz den Filter "Anisotropic smoothing" als Rauschfilter mit den Voreinstellungen verwendet und mit "Unscharf maskieren" noch ein wenig nachgeschärft. Das zweite Histgramm zeigt, dass der Farbraum jetzt besser ausgenutzt wird und das Bild wirkt natürlicher. All das würde mit einem besseren Weißabgleich direkt an der Kamera viel einfacher sein, aber man sieht, dass auch nachträglich noch Verbesserungen möglich sind.
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Bei einem der Bilder von Wolfi habe ich auch mal den nötigen Schnitt markiert und dann durchgeführt. Auch habe ich etwas nachgeschärft, das kann zwar die fehlende Schärfe der Kamera nicht vollständig ausgleichen aber immerhin noch ein wenig verbessern.
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Hallo Günther,
Danke für Ihren Beitrag. Zu Ihrer Information: Ich habe noch nie Fotos veröffentlicht, die gestapelt wurden...
Die schlechte Qualität meines Weißabgleichs kommt daher, dass ich meine Fotos damals mit einem alten Binokularmikroskop und faseroptischer Halogenbeleuchtung gemacht habe. Das überschüssige Gelb war offensichtlich, daher habe ich meine Fotos mit dem Microsoft Picture Manager geändert, um ihnen ein natürlicheres Aussehen zu verleihen (... zumindest auf meinem Bildschirm). Das Ergebnis ist, dass diese Änderungen Fotos auf anderen Medien viel grünlicher machen ...
Bezüglich der Stacks und um der Sache auf den Grund zu gehen, hier einige Fotos, die mit der Testversion des Helicon Focus-Programms aufgenommen wurden (maximal 2 bis 3 Aufnahmen). Die Ergebnisse entsprachen nicht meinen Erwartungen, daher habe ich nicht die offizielle Version gekauft und diesen Weg vorübergehend aufgegeben, weil ich mir sagte, dass ich vielleicht nicht über die entsprechende Ausrüstung verfügte ...
Ich denke, dass die Anzahl der Fotos angesichts der folgenden Veröffentlichung möglicherweise zu unzureichend für ein valides Ergebnis ist ... Oder vielleicht habe ich nicht alle Möglichkeiten der Software ausgenutzt.
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Digitale%20Mehrebenen-Fotografie
Mit freundlischen Grüssen
Bruno
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Hier sind die angekündigten Fotos...
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... und noch was.
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Bei Farbkorrekturen mit Software sollte man immer das Histogramm des Fotos im Auge behalten. Die dort erkennbare Farbverteilung sollte für alle drei Grundfarben RGB in etwa ähnlich sein. Wenn nicht, hat man entweder einen roten, blauen oder grünen Kristall formatfüllend abgebildet oder die Beleuchtung bzw. der Weißabgleich passen nicht. Ich habe von deinen ersten drei Fotos mal die Histogramme erstellt. Beim Libethenit und Greenockit sehen die Histogramme brauchbar aus und eine Farbkorrektur wäre möglich. Beim Gips ist die Farbverteilung im Histogramm für Blau so falsch, dass eine Farbkorrektur nicht mehr sinnvoll machbar ist. Ich kenne Microsoft Picture Manager nicht, daher kann ich nicht sagen, ob das damit sinnvoll machbar ist. Ich nutze Gimp, eine freie Software, die für alle gängigen Betriebssysteme erhältlich ist.
Für die Qualität des Stacking ist es wichtig, dass die Einzelbilder scharf sind. Wenn dies nicht der Fall ist, wird es auch mit Stacking nicht besser. Die einzelnen Bilder eines Stapels müssen sich mit den scharfen Bereichen ein Stück überlappen, sonst kann die Software das nicht zusammensetzen. Daraus ergibt sich der maximale Vortrieb zwischen den Fotos. Wieviel das ist, hängt mit der konkreten Optik zusammen, die verwendet wird. Das musst du ausprobieren, im Zweifelsfall ist ein kleinerer Vortrieb zwischen den Fotos besser. Je kleiner die Bildbreite wird, desto kleiner wird auch der nötige Vortrieb zwischen den Fotos. Also besser erst mal mit Bildbreiten um 10mm anfangen und dann langsam kleiner werden. Jede Optik erreicht irgendwann eine Grenze, ab der keine scharfen Bilder mehr möglich sind. Auch das muss man testen. Zur Bestimmung der Bildbreite habe ich mit allen meinen Optiken ein Lineal fotografiert, sodass ich die Bildbreite ablesen kann.
Bis denn
Günter
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Interessante Diskussion. Ich werde mal meinen "Senf" dazu geben. Sehr wichtig für eine möglichst korrekte Farbwiedergabe ist die Zusammensetzung des Lichtes. Wenn hier nicht alle Wellenlängen enthalten sind ist eine korrekte Farbwiedergabe kaum möglich. Natürlich spielt auch die individuelle Farberkennung eine Rolle. Ältere Menschen mit gelbbraun veränderte Linse sehen eine Farbe eben anders. Am besten ist nach meiner Erahrung noch ein Südfenster bei bedeckten Himmel. Das geht natürlich beim Stacking kaum.
Zum Bearbeiten benutze ich die neueste Version von GIMP, welche den Vorteil hat, daß sie freeware ist. Zum Schärfen benutze ich viewNX. Aber aufpassen, erst schärfen und dann GIMP. Bei größeren Objekten stelle ich an den Rand der Aufnahmefläche ein kleines Blättchen mit einem tiefschwarzen und einem rein weißen Feld. Dann kann ich mit GIMP einen Schwarz- und Weißabgleich machen.
Zum Mikros stacken ist natürlich einen aufwendigere Technik erforderlich. Also eine Kamera mit lifeview und ein Programm (ich nutze digicamcontro) und die einzelnen Ebenen über den Computer festlegen.
Betreffs der Farben: Wem es gelingt eine farbgenaue Wiedergabe einer Dioptasstufe zu erreichen hat den Profistatus erreicht.
Gruß
Uwe
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Hallo Günther und Uwe.
Vielen Dank für Ihre sehr bereichernden Kommentare, die jedoch ein bisschen über meine fotografischen Fähigkeiten hinausgehen (die, wie Sie bemerkt haben, recht rudimentär sind).
Es ist klar, dass wir auch zwei verschiedene Kontexte vermischen: den einen, in dem ich meine Fotos mit der Kamera direkt am Okular eines alten Mikroskops mit veralteter und sehr gelber Beleuchtung (in einem einzigen Foto) gemacht habe und den aktuellen Kontext, in dem ich meine Stapeltests ausgeführt habe (siehe Fotos unten). Bei letzterem ist die integrierte LED-Beleuchtung sehr weiß und die Kamera erfasst nach Abweichung mit den unterschiedlichen Fokuseinstellungen das Bild aus dem rechten Okular.
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Hier ist endlich eine weitere Serie von 6 Fotos, die in diesem neuen Kontext aufgenommen wurden und die ich nicht zusammenstellen konnte, da meine Testversion abgelaufen war ...
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... und die 3 letzten...
Ich weiß nicht, ob man damit etwas anfangen kann, aber ich wäre gespannt auf das Ergebnis.
Ich denke, ich trotzdem das Stapelprogramm kaufen werde und mich selbst trainieren. Ich werde später mit den ersten konkreten Tests auf Sie zurückkommen...
Nochmals vielen Dank für Ihren Beitrag.
Mit freundlichen Grüssen.
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Diese Einzelbilder sind nicht ausreichend scharf, um daraus einen Stack zu berechnen. Die Bilder haben auch teilweise Farbsäume an den Kanten und sie haben Stellen mit zu starken Reflexionen. Für mich sieht das so aus, als würdest du deine Optik bereits jenseits dessen was sinnvoll ist betreiben. Welche Bildbreite liegt hier vor? Versuche es erst mal mit größeren Bildbreiten, bei denen deine Optik noch scharfe Einzelbilder liefert. Ohne scharfe Einzelbilder kann es nie einen guten Stack geben. Die Unschärfe kann auch durch einen instabilen Aufbau verursacht werden, Vibrationen durch Verkehr auf einer angrenzenden Straße können sich durchaus bei kleinen Bildbreiten negativ auswirken. Nochmal: wichtig sind erst mal scharfe Einzelbilder.
Bis denn
Günter
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Hallo,
Kann dem letzten Beitrag von Günter in allen Punkten nur zustimmen. Mich würden ebenfalls Bildbreite des Beispiels, sowie Blende und Verschlusszeit interessieren.
Für den scheinbar sehr kleinen Bereich kommen mir nur 6 Aufnahmen entschieden zu wenig vor. Lässt der Feintrieb des Mikroskops kleinere Schritte zu und ist das erschütterungsfrei möglich?
Ich würde auch empfehlen, nicht mit (8-bit)-jpg zuarbeiten, sondern mit (16-bit)-tif, da tif wesentlich mehr Farbinformationen enthält und spätere Bildbearbeitung erleichtert.
(Man kann auch im Raw-Format aufnehmen, muss aber später Raw in Tif umwandeln, da zumindest Combine ZP und Zerene Stacker Raw nicht verarbeiten können. Bei Helicon Focus soll das wohl gehen.)
Die stacking-software ist jedenfalls nicht Dein Problem! Habe die 6 Bilder über 2 verschiedene Algorithmen mit Zerene Stacker verarbeitet, anschließend die Farbsäume über Camera Raw-einem Unterprogramm von Photoshop-
mit dem Tool zur Beseitigung chromatischer Aberration abgeschwächt und an verschiedenen Belichtungsreglern gedreht. Wegen der jpg waren die Möglichkeiten sehr beschränkt. Trotz aller Tricks taugt das Ergebnis nichts,
da das Problem schon im Ausgangsmaterial liegt.
Ich würde auch empfehlen, zu Trainingszwecken erst mit deutlich größeren Objekten anzufangen, um ein Gefühl für die Leistungsfähigkeit des Systems und Anzahl der notwendigen Stacks zu bekommen.
Der leicht seitliche Versatz und die Veränderung in der Größe bei Stacking-Serien wird von der Software in der Regel ausgeglichen, aber hier musste ich zum Schluss rechts einen schmalen Rand manuell wegnehmen.
Weiter viel Erfolg.
Norbert
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Hallo Günther und Norbert,
Tut mir leid, aber ich war ein paar Tage weg... Zunächst einmal vielen Dank für Ihren wertvollen Rat. Sie sollten wissen, dass die Breite des Bildes +/- 4 bis 6 mm betragen muss. Was die Wahl des Fotoformats betrifft, speichert meine CCD-Kamera diese automatisch im JPEG-Format. Ich weiß nicht, ob die zugehörige Software die TIF-Bearbeitung ermöglicht.
Was die Unschärfe angeht, ist es genau der Zweck der Stapelung, alle von den verschiedenen Stapeln abgedeckten Bereiche deutlich zu machen, um im endgültigen Rendering eine „dritte“ Dimension zu erhalten ...
Die Verschlusszeit sowie die Blende sind mir völlig unbekannt, da es sich um eine CCD-Kamera handelt und nicht um eine Kamera im eigentlichen Sinne. Vielen Dank trotzdem an Norbert für die durchgeführte Behandlung. Sicherlich ist das Ergebnis nicht perfekt, aber es gibt bereits Fortschritte beim Rendern ... angesichts der geringen Anzahl an Fotos. Ich werde versuchen, Tests durchzuführen, indem ich die Reflexionszonen einschränkt, und das Programm trotzdem kaufen, um zu üben.
Mit freundlichen Grüssen, und bis ... dan
Bruno
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Was die Unschärfe angeht, ist es genau der Zweck der Stapelung, alle von den verschiedenen Stapeln abgedeckten Bereiche deutlich zu machen, um im endgültigen Rendering eine „dritte“ Dimension zu erhalten ...
Ja, das ist richtig, das Stacking soll die scharfen Bereiche der einzelnen Teilfotos zu einem scharfen Gesamtbild zusammensetzen. Dazu muss es aber in jedem Teilfoto einen kleinen scharfen Bereich geben. Genau das ist bei deinen Fotos nicht der Fall, daher kann auch das Stacking-Ergebnis nicht besser werden. Das Problem liegt an der Kombination aus Mikroskop und Kamera. Die Kamera sieht nur das Bild aus den unteren Linsen des Mikroskops. Mit den Okularen, die du selbst benutzt, werden die Bildfehler der unteren Linsen normalerweise noch (teilweise) korrigiert. Das fehlt der Kamera, daher kommen vermutlich die Farbsäume. Möglicherweise muss zwischen Fototubus des Mikroskops und der Kamera auch noch eine geeignete Linse eingesetzt werden, vielleicht ist auch einfach die Kamera nicht für dieses Mikroskop geeignet.
Die Bildbreite hört sich zwar erst mal groß an, ich würde aber trotzdem mal versuchen, ob die Einzelfotos mit geringster Vergrößerung des Mikroskops besser werden. Ich wiederhole es nochmal: Die Einzelbilder müssen scharfe Bereiche enthalten, sonst kann keine Software der Welt daraus etwas sinnvolles machen.
Bis denn
Günter
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Hallo,
ich möchte mich hier mal einklinken. Unsereins fehlt wohl ganz klar das Handwerk. Die Theorie um das ganze ist schön und gut. Dass man auf die Bremse beim Auto drücken muss, um an der Ampel bei Rot zu halten, ist uns allen klar. Deswegen kann man aber noch lange nicht richtig Auto fahren, solange man nur die Theorie erklärt.
Wir bräuchten irgendwas praktisches, irgendjemanden, der einen Kurs durchführt und auch nicht allgemein, sondern auf das vorhandene Setup zugeschnitten. Ich lese immer von Samsung Handys und deren Parametern. Ich hab kein Samsung. Aber mit einem Samsung Handy, was ich mal geborgt habe, hab ich auch nicht bessere Fotos hinbekommen als wie mit meinen Handys. Und mein Huawei Handy hat auch andere Einstellungen und manche gar nicht. Die beschissenen Fotos kann man ja in dem einen Thema von mir sehen. Und da hab ich schon ein sehr gutes Mikroskop unter das Smartphone gehalten. Aber mir scheint mit diesem beschissenen digital Zoom kann man keinen Krieg gewinnen. Hat man eine geringe Vergrößerung an der Linse, sieht man so gut wie keine Details und das größte nimmt der Okularing ein, zoomt man ran, verpixelt der ganze Mist. Beim Fotografieren sieht es halbwegs noch gut aus, Auf dem Foto siehts dann schon nicht mehr so gut aus und auf dem PC Bildschirm siehts dann richtig beschissen und verschwommen aus.
Ich probiere die [entfernt] schon weiß ich wie lange um mal vernünftige Fotos hinzubekommen, die nicht wie irgendwelche dahingerotzten Farbkleckse von Picaso aussehen.
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ach vergisses. Auf dem PC siehts noch beschissener aus als uffm Schmierphone.
...Die beschissenen Fotos ...diesem beschissenen digital Zoom ... siehts dann richtig beschissen und verschwommen aus.
... dahingerotzten Farbkleckse von Picaso ...
Wir brauchen dringend einen "beschissenen" Kurs, aber nicht, um Fotos machen zu können, sondern um solche "dahingerotzten" Texte in normalem Deutsch zu verfassen. Nennt man dann "Benimm-" und "Deutschkurs"!
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Es ist für außen stehende schon sehr irreführend wenn jemand denkt von diesem „supremo“ Mitglied
vermeintlich hilfreiche und fundierte Antworten zu bekommen und nicht weiß das dieser Status
größtenteils durch unsinnige und „dahingerotzte“ Kommentare erreicht wurde.
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Es wurde intern ja schon mal kurz andiskutiert, diese automatisch generierten "Status-Bezeichnungen" zu streichen, da sie ja nur über die Anzahl der Beiträge (die ohnehin ersichtlich ist) erreicht werden, aber nix über die Qualität aussagen.
Problem dabei: das Forum läuft - im Gegensatz zum Lexikon, wo Stefan selbst programmiert - mit vorgefertigter Foren-software. Und alle Änderungen, die vom "Standard" abweichen, müsste Stefan nach jedem software-update neu wieder reinschreiben (soweit ich das als IT-laie verstanden habe). Und nachdems anscheinend eh schon sehr viele MA-spezifische Anpassungen gibt, ist da irgendwann mal der Aufwand größer als der Nutzen ...
(@ Admins: bitte mich zu korrigieren, falls ich mit meinem laienhaften Teil-verständnis da jetzt irgendwas falsch dargestellt haben sollte)
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Hallo Oliver,
ich glaube nicht, dass es den Vorrednern unbedingt um die Bezeichnung "Superemo" geht. Sondern um die eigentliche Antwort und die
Art der Antwort von vandendieschen und das keiner etwas dagegen unternimmt ;)
Gruß Lars
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Hallo zusammen, ich bin dankbar für die sachbezogene Diskussion hier. Mir war nicht klar, welche Vielzahl von Regeln, Randbedingungen etc. für die Stack-Bearbeitung einzuhalten sind. Auch die Leistungsbreite mancher Produkte erklärt Ihr.
Es hilft uns Laien, den richtigen Weg zu gehen und den falschen Weg zu vermeiden. Die falschen Wege frustrieren nur.
Danke für Eure Mühen. Ich werde mich auf den mühsamen Weg der Fototechnik vorerst nicht wagen.
Die nicht sachbezogenen Diskussionsteile qualifizieren sich selbst. Und die Autoren auch.
Glück Auf Jürgen Lange
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Hallo Leute,
ganz abgesehen von der blumigen Wortwahl von Juliane...das Problem bei ihr liegt am Huawei.
Vermutlich ein älteres Modell mit Android. Das hat sich ja bei der Firma erledigt und dementsprechend gibt es keine Updates mehr. Wenn das Geschoss noch eine Leica Kamera drin hat...zweites Mal Pech gehabt, da Leica die Zusammenarbeit mit Huawei beendet hat und auch für die Cam keine Updates mehr kommen.
Dementsprechend sind diese Smartphones für diese Art der Fotografie inzwischen ungeeignet bzw. nur bedingt nutzbar.
Aus meiner Erfahrung heraus könnte aber der Fehler auch vor dem Smartphone sitzen. Möchte ich nicht ganz ausschließen.
Gruß
Silvio
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...das Problem bei ihr liegt am Huawei.
Aus meiner Erfahrung heraus könnte aber der Fehler auch vor dem Smartphone sitzen. Möchte ich nicht ganz ausschließen.
Gruß
Silvio
Wie schon gesagt, fehlt mir das Handwerk. Und das lässt sich über die Theorie schlecht anlernen. Ich habe auch mit Samsung Smartphones keine wesentlichen besseren Ergebnisse erzielt.
Ich habe ein Huawei Y5 und ein Windowsphone (aus den Anfängen).
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Hi Juliane,
oha, die Ausstattung dieses Modells ist leider für solche Fotos völlig ungeeignet. MS auf dem Smartphone wird schon lange nicht mehr unterstützt und die Y5-Reihe war eh schon sehr puristisch ausgestattet.
Wenn dieses Gerät irgendwann das zeitliche segnet und du ein neues Geschoss am Start hast, erst dann würde ich, an deiner Stelle, wieder über Photos nachdenken.
Solange kann man sich ja mit anderen, spannenden Dingen beschäftigen.
Gruß
Silvio
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Mir ist unklar, was diese Diskussion in dieser Form hier soll. Wir hatten vor einiger Zeit in diesem Forum mal eine Versuchsreihe, in welcher einige user gleiche Mikrostufen (welche per Post ausgetauscht wurden) mit ihrer Technik fotografiert und danach öffentlich verglichen haben. Die Vergleiche wurden hierim Forum gezeigt und dabei auch die Technik (Kamera, Objektiv, Stackingprozedere usw.) offen gelegt. Wenn man in die Tiefe dieses threads taucht, wird man auch diese Beiträge finden.
Dabei waren keine der teilweise sehr guten und detailierten Aufnahmen mit einem mobile phone gemacht. Mit einem mobile phone kann man schöne Urlaubsfotos machen, aber für Mikro- oder auch Makroaufnahmen benötigt man eine ordentliche Fotoausrüstung. Und dann viel, viel üben. Mit der heute gebräuchlichen Digitaltechnik kostet ja eine Aufnahme kein Geld sondern "nur" Zeit.
Gruß
Uwe
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hallo Uwe,
Mit einem mobile phone kann man schöne Urlaubsfotos machen, aber für Mikro- oder auch Makroaufnahmen benötigt man eine ordentliche Fotoausrüstung.
nur bedingt - wenn jemand die nötigen Kenntnisse (und die Übung, wie du richtig schreibst) hat, können auch mit dem Smartphone Fotos entstehen, von denen ich nur träumen kann. Sh. z.B. die userhomepage von Titanium:
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/MediaDataShow?Nutzer=Titanium&backlink=UserHomepage&memberid=23577
ga
oliver
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von diesem „supremo“ Mitglied
ist hier zwar OT, aber weils oben mal kurz angesprochen wurde: die unsinnigen "Titel" sind dank Stefan jetzt weg, es wird nur noch die Anzahl der Beiträge (incl. der summierten Beitrags-Kacheln) angezeigt.
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Hi Oliver,
Danke für die Blumen.
Dennoch ist die aktuelle Technik bei Smartphones noch nicht für jedes Photo geeignet.
Zu Dokumentationszwecken ist die Kamera bedingt nutzbar, ich bin auch nicht mit jedem Photo wirklich glücklich.
Der Grund dafür ist ganz einfach, dass es (soweit ich weiß) keine Möglichkeit für einen motorisierten Stacklauf gibt. Dadurch ergibt sich, durch den manuellen Stack, dass einige Zwischenbilder fehlen und der Stackabstand nich gleichmäßig bzw. auch zu groß ist.
Ohne Kamera muss man diese Kröte dann leider schlucken.
Siehe das angehängte Photo vom
Mangani-Obertiit vom Nickenicher Weinberg.
Bildhöhe ~ 1.5 mm
Am Ende des Tages bin ich aber trotzdem stolz auf die erreichte Qualität, auch wenn Andere vermutlich mit dem Kopf schütteln. ;D
Gruß
Silvio
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Das Foto ist gut für die Abmessungen, aber hat jemand die Kristalle mit dieser Detailtiefe analysiert? Rosa Amphibol heißt nicht automatisch Mangani-Obertiit.
Ein exakt gleicher Abstand der Bilder im Stack ist nicht zwingend erforderlich. Erforderlich ist eine ausreichende Überlappung der scharfen Bereiche, damit die Software keine Lücken dazwischen lässt. Da Digitalfotos ja eigentlich nichts kosten außer Speicherplatz, macht man einfach etwas kleinere Abstände und dafür ein paar Fotos mehr und es wird besser. Wenn die Schritte nicht mehr kleiner einstellbar sind, ist man eben am Ende seiner Möglichkeiten angekommen und muss mit dem Ergebnis leben oder bessere Hardware kaufen.
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Morjen Günter,
bei solch zarten Kristallen stackt man, im manuellen Betrieb, recht schnell vorbei. Da fehlen ganz einfach ein paar Bilder.
Das große Manko am Smartphone ist natürlich der Bildsensor. Der ist echt winzig, auch wenn der eine südkoreanische Konzern seinem Spitzenmodell nen 50% größeren Sensor spendiert hat. Unweigerlich hast dann ordentlich Rauschen in den Einzelbildern, was die Software auch nicht mehr ganz ausbügeln kann. Das macht sich zusätzlich in der Bildschärfe bemerkbar.
Wenn man aber bedenkt, wie ich mich immer gegen Photos gesträubt habe, sind die (durchschnittlichen) Ergebnisse ganz ordentlich. Auch wenn die Qualität meiner Smartphoneknipserei an die Quali von vor 20 Jahren erinnert, wenn man schon immer mit echter Kamera gearbeitet hat. ;D
Wenn die Schritte nicht mehr kleiner einstellbar sind, ist man eben am Ende seiner Möglichkeiten angekommen und muss mit dem Ergebnis leben oder bessere Hardware kaufen.
Hmm... unglücklich formuliert. In Grunde hast Du Recht, dennoch gebe ich einen wichtigen Punkt zu bedenken.
Es gibt in der Tat Menschen, denen fällt es, aus monetären Gründen, einfach schwer. Ich will keinen sozialen Themenkrieg beschwören, aber da gibt's wirklich Menschen, die von ihrer Arbeit Lohn geradeso über die Runden kommen. Da kann es schonmal ne Hemmschwelle geben, was neue Technik angeht.
Ein anderer Teil hat einfach keinen Bezug zu dem ganzen technischen Firlefanz, is halt einfach so.
Immerhin muss man schon mehrere hundert Schleifen nur für die Kamera investieren, dann noch Objektiv(e), evtl. Stackingrail, Licht und Software.
Den Amphibol, tja. Die Historie zu dem Stück ist mir nicht bekannt.
Ich hatte den (so glaube ich) auf i-Steine bei einem Händler aus D gekauft.
Gruß
Silvio
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Hallo zusammen,
nachdem ich Julianes emotionalen Ausbruch verarbeitet habe (und ich kann durchaus die Frustration, die sie hier vielleicht für den ein oder anderen etwas zu "krass" formuliert hat, nachvollziehen), möchte ich doch noch meinen Senf dazugeben ....
Ich kenne über Facebook von Silvio und anderen viele (aus meiner Sicht) gute bis sehr gute Bilder, die mit dem manuellem Stacking und einem Smartphone gemacht wurden. Da ist also technisch durchaus einiges machbar.
Zum anderen gibt es einen Facebook-Benutzer, der mit einem handbetriebenen Stacking-Schlitten sehr gute und wirklich scharfe Bilder mit 5 - 8-facher Vergrößerung produziert. Wie auch immer dieser Mensch es schafft, im Handbetrieb 100 bis 150 Schritte pro Umdrehung zu machen - sicher ist - es geht auch so.
Zumal meine ersten Gehversuche im Stacking ebenfalls mit einem manuellen Schlitten gemacht wurden - die Bilder waren okay, mehr nicht. Lag aber nicht am Stacken selbst, sondern an Problemen mit der ordentlichen Ausleuchtung.
Und die passende Ausleuchtung ist meines Erachtens der größte Knackpunkt im Bereich Mikro-Fotografie - egal wie scharf ein Bild ist oder wie toll der Kristall ist, sch... Licht macht sch... Fotos, an denen auch die beste Bildbearbeitung nicht mehr viel retten kann.
Zum Kommentar von Günther Frenz muss man leider sagen - Fotografie war und ist kostspielig. Eine gute (neue) Kamera liegt trotz sonstigem Preisverfall bei Elektronik immer noch bei x-Hundert bis x-Tausend Euro. Plus motorisiertem Stacking-Schlitten, Balgen o.ä. und den passenden Objektiven (HLB oder Mitu, wenn man es sich leisten kann), liegt man dann für sein Hobby locker im Bereich über 1000euro.
Der Blick auf den Second-Hand-Markt lohnt hier, wenn man eine gute, gebrauchte Kamera sucht.
In Hinblick auf gebrauchte Mikroskopobjektive/Lupenobjektive hat der Boom in der Mikrofotografie leider zu einem rapiden Preisanstieg geführt - wenn man denn überhaupt etwas angeboten bekommt.
Und grundsätzlich habe ich für mich entschieden, bei der Mineralienfotografie zu unterscheiden, ob eine Mineralstufe "nur" zu dokumentieren ist (z.B. für die Mineralienliste eines Fundortes) oder ob ein herausragendes Stück "porträtiert" wurde (da sollte dann aber auch alles stimmen - Perspektive, Licht, saubere Flächen etc.) ...
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Zum anderen gibt es einen Facebook-Benutzer, der mit einem handbetriebenen Stacking-Schlitten sehr gute und wirklich scharfe Bilder mit 5 - 8-facher Vergrößerung produziert. Wie auch immer dieser Mensch es schafft, im Handbetrieb 100 bis 150 Schritte pro Umdrehung zu machen - sicher ist - es geht auch so.
Wenn man das Antriebsrad für manuelles Stacking größer macht, kann man auch kleinere Schritte einstellen. Der von dir erwähnte Fotograf wird so was in der Art gemacht haben.
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Nicht zu vergessen bei der Mikrofotografie sind die Schwingungen der Ausrüstung. Selbst die kleinste Bewegung des Objektträgers beim Einstellen des nächsten Schrittes verursacht Schwingungen, welche im Mikrobereich zu bemerken sind. Auch die Fotoausrüstung schwingt durch den Spiegelschlag noch eine Weile, so daß schnelle Aufnahmen hintereinander zu keinem guten Ergebnis führen. Ich warte nach jeder Bewegung des Objektträgers einige Sekunden. Auch ein jedes Anstoßen an den Tisch, auf welchem die Ausrüstung steht ist zu vermeiden. Selbst ein Herumlaufen im Raum erzeugt Schwingungen.
Gruß
Uwe
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Hallo zusammen,
Ich habe Ihre verschiedenen Bemerkungen berücksichtigt und einige Tests durchgeführt, nach dem downloaden der (kostenlosen) "Combine-ZP" -Software, bevor mehr zu investieren... Die Ergebnisse sind sehr überraschend... Das Stapeln der Fotos, die durch das für die Kamera bestimmte Okular aufgenommen wurden, liefert wirklich qualvolle Ergebnisse.
Ich habe gespendet, um zur alten Methode zurückzukehren, indem ich die Fotos mit der Kamera direkt am Okular gemacht habe ... und, Überraschung, die Ergebnisse, sicherlich immer noch sehr unvollkommen, haben sich erheblich verbessert.
In Anlage, eine Thomsonite (mit Phillipsite und Montmorillonnite) von Arensberg (Zilsdorf, Eifel) mit Stapelung von 62 photos, eine Goethite von Le Rocheux (Oneux, Theux, Belgien) mit Stapelung von 65 photos und eine Titanite mit Pyroxène und Tridymite aus Ettringer Bellerberg mit Stapelung von 34 Photos. Bildbreite sind jeweils 8 mm, 15 mm und 6 mm.
Dies beweist dass, höchstens Fotos gibt es, je mehr das Feld breit ist, und Im konvexeren Kontext statt konkav, besser die Ergebnisse sind...
Jetzt bleibt die Ausrüstung, Software und Bearbeitung zu perfektionieren ...
MFG,
Bruno
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Hier die Foto's
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Der Goethit und der Titanit sehen deutlich besser aus wie vorher. Beim Thomsonit ist der Kontrast zwischen den Strukturen zu gering, da kann die Software die scharfen Teile nicht richtig erkennen und das Bild enthält weiterhin unscharfe Bereiche. Das lässt sich vielleicht durch eine andere Beleuchtung (mehr von der Seite) lösen. Kugelige Minerale sind grundsätzlich sehr schwierig zu fotografieren, da keine deutlich abgesetzten Kanten als Struktur vorhanden sind. Aber jedenfalls gibt es Verbesserungen zu beobachten.
Bis denn
Günter
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Danke Günther. Ich stimme Ihrer Beobachtung voll und ganz zu. Ich denke, dass ich die Anzahl der Fotos noch vervielfachen und bei Gehäusen wie dem Thomsonite für eine spezifischere und gezieltere Beleuchtung sorgen muss ... Können Sie mir andererseits einen Rat bei tiefen Bildern wie kleinen Geoden geben, bei denen die Konkavität der Aufnahmen an den Rändern eher störend ist? Sollte ich Ihrer Meinung nach in bessere Software investieren oder kann ich mit „Combine-ZP“ weitermachen?
Mit Dank m Voraus für Ihre Unterstützung.
MFG,
Bruno
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Was ist mit Konkavität gemeint? Verzerrungen am Rand des Bildes oder einfach nur die Tiefe des Hohlraums?
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.... Sollte ich Ihrer Meinung nach in bessere Software investieren oder kann ich mit „Combine-ZP“ weitermachen?
Mit Dank m Voraus für Ihre Unterstützung.
MFG,
Bruno
Hallo Bruno,
die Nutzung von Combine-ZP halte ich für den falschen Weg - die Software wird meines Wissens seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt und ist technisch nicht auf der Höhe der Zeit!
Die beiden de-facto Standard-Anwendungen sind "Helicon Focus" und "Zerene Stacker" - beide lassen sich für eine Testphase von 30 Tagen kostenlos nutzen.
Aus eigener Erfahrung würde ich raten, beide Programme zu testen und dann dies Software zu kaufen, die Dir persönlich besser gefällt.
Von der Art der Bildberechnungen verwenden beide Programme sehr ähnliche Algorithmen - die Ergebnisse sind daher auch bei beiden Produkten vergleichbar.
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Hallo Günther, vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt...
Ich wollte darauf hinweisen, daß Kristalle oder Objekte mit äußerem Relief leichter zu fotografieren und zu stapeln sind (zu bessere Resultaten leiden) als Kristalle oder Objekte in Hohlräumen ... Stimmt ???
Hallo Marc,
Danke für Ihre Beratung. Ich meine auch daß diese Softwares vielleicht besser sind.
Ich hatte die Version von Helicon Focus bereits probeweise ausprobiert, sie aber schlecht genutzt... Ich werde es daher noch einmal versuchen und die Ergebnisse vergleichen. Wenn Helicon Focus mir eine zweite Chance verweigert, werde ich mich an Zerene Stacker wenden ...
MFG,
Bruno
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Kristalle in Hohlräumen sind schwierig weil man viel weniger Möglichkeiten hat, die Beleuchtung sinnvoll einzustellen. Man kann dann eben nicht mehr von der Seite beleuchten, je tiefer der Hohlraum, desto mehr wird die Beleuchtung eingeschränkt. Das sind Fakten, die durch das Objekt geschaffen werden und auf die der Fotograf keinen Einfluss hat, außer er sucht sich ein anderes Objekt...
Bis denn
Günter
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Hallo Marc,
Danke für Ihre Beratung. Ich meine auch daß diese Softwares vielleicht besser sind.
Ich hatte die Version von Helicon Focus bereits probeweise ausprobiert, sie aber schlecht genutzt... Ich werde es daher noch einmal versuchen und die Ergebnisse vergleichen. Wenn Helicon Focus mir eine zweite Chance verweigert, werde ich mich an Zerene Stacker wenden ...
MFG,
Bruno
Hallo Bruno,
leider ist es so, dass bei beiden Programmen im Betriebssystem eine Art "cookie" installiert wird, der nach Ablauf der 30 Tage eine erneuten Testzeitraum verhindert. Dieses "cookie" kann man sicher finden und entfernen, um eine weitere 30-Tage-Testperiode zu bekommen - ich habe hier aber nicht weiter nachgeschaut.
Sicher solltest Du auch mit Zerene den kostenlosen Test machen.
Es ist einen Versuch wert, die sehr netten Leute bei Helicon anzuschreiben und nachzufragen, ob Du eine erneute Testperiode bekommen kannst. Vielleicht hast Du Glück.
Viele Grüße
Marc
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Hallo Marc,
Danke für den Tip ;)
MFG,
Bruno
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Wenn man es sich leisten kann, möchte ich bei den günstigen "Helicon Focus" Preisn den Kauf empfehlen. Es handelt sich um ukrainische Software. Der Hersteller ist sehr freundlich und hilft wenn es Probelme gibt. Auch Entwicklungswünsche von mir wurden schon umgesetzt. Ich habe mir damals die Lifetime Lizenz gekauft, die jetzt im Pro Paket 160$ kostet. Mit Helicon Remote sind es 192$ im Premium Paket. Die können jeden Cent brauchen. Zudem kenne ich keinen besseren Stacker.
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Hallo Bruno,
Bei meinen manuellen Stacks habe ich mit Zerene sehr gute Erfahrungen gemacht.
Combine fiel schon früh raus da es schon vor 2 Jahren mehr als nur veraltet war.
Mit Helicon hatte ich nur 2-3 Testläufe gemacht, entsprach nicht ganz meinen Ideen, zumal Zerene ein paar Taler günstiger ist.
Könnte zukünftig aber wieder interessanter für mich werden, wenn ich von Smartphone auf Systemkamera umgestiegen bin, die Zeit wird's zeigen.
Gruß
Silvio
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Silvio,
ich verstehe Deinen Kommentar nicht ganz - hat Zerene bei Deinen manuellen Stacks mit Mikroskop / Handykamera bessere Ergebnisse geliefert als Helicon!?
Das wäre sehr interessant...
Ich habe vor Kauf von Helicon meine Stacks sowohl durch Zerene als auch Helicon laufen lassen.
Die Ergebnisse habe ich dann in einer Bildbearbeitungssoftware übereinander gelegt und mir nur die Differenzen darstellen lassen - es gab fast keine !!
Jedoch war Helicon in meiner Konfiguration u.a. wegen der Nutzung der Grafikkarte wesentlich schneller.
VG
Marc
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Vielen Dank an alle für Ihren Rat.
Da ich bereits die Testversionen der beiden Programme verwendet habe, kann ich die Ergebnisse von ZERENE nicht mehr speichern, während HELICON FOCUS mir noch ein paar weitere Tests ermöglicht ... Es ermöglicht auch verschiedene Kompilierungsmethoden. Im Anhang einige zusätzliche Tests. 1 Die gleiche Goethite als früher, 2 Pyromorphite von Le Rocheux auch, und 3, Zinnober von Agneci (Torino, Italie)
Den in beiden Fällen (visuellen) erzielten Ergebnissen sind sehr ähnlich... Ich denke, ich werde mich trotzdem für HELICON entscheiden... Es wird mein Weihnachtsgeschenk sein... :D
MFG,
Bruno
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Guten Abend alle zusammen,
Schließlich kaufte ich die Lizenz für das Helicon Focus -Programm. Die Ergebnisse sind sehr überraschend ...
Manchmal ein sehr großes Feld mit einer großen Anzahl von Posen und einem enttäuschenden Ergebnis ... vielleicht wegen zu viel Bildtiefe wie für diese Galena von Fischbacher Werk (Niederfischbach), 114 Bilder und 8 MM Bildbreite ...
Manchmal ein sehr schmales Feld mit weniger Posen und einem überraschenden Ergebnis ... wie bei diesem Sphalerit von Fischbacher -Werk (Niederfischbach), 43 Bilder und 2,9 MM Bildbreite oder diesem Anglésite (gleiche Fundstelle), 30 Bilder und 1,9 mm Bildbreite
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Und noch was aus diese Fundstelle :
Anglésite, 42 Bilder, Bildbreite 3 mm
Galenite, 65 Bilder, Bildbreite 5 mm
Galenite, 65 Bilder, Bildbreite 2,4 mm
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... und wieder Sphalerite (gleiche Fundstelle) :
1 - 36 Bilder, Bildbreite 5,2 mm
2 - 60 Bilder, Bildbreite 8,2 mm
3 - 67 Bilder, Bildbreite 5,5 mm
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Chapeau! :D
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Guten Abend alle zusammen,
Schließlich kaufte ich die Lizenz für das Helicon Focus -Programm. Die Ergebnisse sind sehr überraschend ...
Manchmal ein sehr großes Feld mit einer großen Anzahl von Posen und einem enttäuschenden Ergebnis ... vielleicht wegen zu viel Bildtiefe wie für diese Galena von Fischbacher Werk (Niederfischbach), 114 Bilder und 8 MM Bildbreite ...
Manchmal ein sehr schmales Feld mit weniger Posen und einem überraschenden Ergebnis ... wie bei diesem Sphalerit von Fischbacher -Werk (Niederfischbach), 43 Bilder und 2,9 MM Bildbreite oder diesem Anglésite (gleiche Fundstelle), 30 Bilder und 1,9 mm Bildbreite
Hallo Bruno,
kannst Du das etwas genauer definieren? Eine zu große Bildtiefe ist technisch kein Problem - hier limitiert nur der verfügbare Speicher des PC.
Aus der Sicht der Bildgestaltung ist eine zu große Tiefe vielleicht aber schon kritisch - manchmal ist es besser, nur die relevanten Bildanteile scharf zu halten und die Matrix unscharf.
Was ich bei Deinen Bildern sehe - unabhängig von der Bildbreite sind manche scharf, manche unscharf.
Ich würde hier auf eine instabile Konstruktion (Kamera, Makro-Schlitten, Ständer) tippen.
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Hallo Bruno,
mir scheint es bei den Bildern mehrere Probleme zu geben. Um das etwas einzugrenzen, würde ich folgende Dinge probieren:
1) Gibt es Unschärfe aufgrund von Vibrationen? Hier würde ich mir u. a. Einzelbilder in Bilderserien anschauen und zwar am besten anhand von einfacheren Testobjekten, die nicht so schwierig zu fotografieren sind wie Mineralien. Z. B. matte Objekte wie Mohnsamen oder Schmetterlingsflügel oder mm-Papier auf einer leicht schrägen Unterlage oder was auch immer.
2) Die Spitzlichter machen viele Probleme, bei den Mineralien sollte man mit diffuserem Licht arbeiten, z. B. Pergamentpapier oder Schreibpapier vor die Lampe oder vor das Objekt machen. Die Überstrahlungen sind bei etlichen Deiner Fotos definitiv ein Problem.
3) Das Stereomikroskop-Objektiv hat vermutlich eine recht geringe numerische Apertur. Vielleicht sind z. T. schon unnötig viele Schritte im Stack, dadurch können sich Bildfehler aufsummieren. Hier kann es helfen, die Zahl der Schritte zu variieren oder z. B. nur die scharfen Frames für den Stack zu verwenden.
4) Generell kann man sich vor schwächeren hin zu stärkeren Vergrößerungen vorarbeiten, statt direkt mit relativ hohen Vergrößerungen zu arbeiten. So kann man u. U. die Probleme leichter eingrenzen.
Viele Grüße und viel Erfolg
- Björn
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Hallo allerseits und vielen Dank für Ihre ermutigenden Ratschläge und Reaktionen. Wir sind beim Lernen kein Meister und es gibt Wahrheiten in jeder Ihrer Bemerkungen. Sicherlich erlaubt meine Ausrüstung keine Perfektion und ich habe nicht die Mittel, um in eine angemessenere Ausrüstung zu investieren ... Trotzdem ist dieses Austausch von Informationen sehr bereichert und wird meine Aufmerksamkeit erregen, um meine Technik mit den vorhanden Mitteln zu verbessern.
Mit freundlichen Grüssen und Danken,
Bruno
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Bruno,
mach doch bitte mal ein Bild von Deinem Stacking-Aufbau - eventuell kann man da schon mögliche Fehlerquellen sehen!
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Entschuldigung, aber ich habe sie nicht behalten. Zu viel Speicherplatz auf dem Computer ...
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Es waren Fotos von deinem Mikroskop inklusive der Kamera gemeint. Hat sich das gegenüber diesen Bildern geändert https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,59039.msg394948.html#msg394948 (https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,59039.msg394948.html#msg394948)?
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Ein Hallo in die Runde,
seit etwa einem Jahr bin ich im Ruhestand und habe nun doch wieder mehr Zeit um unter anderem solche Threads zu lesen. Ganz am Anfang stand einmal die Frage im Raum einen Kurs durchzuführen!
Ich bin gerne bereit einen solchen Kurs durchzuführen. Ich wohne im Saarland, wenn es jemand schafft einige Leute zusammen zu bekommen, die Interesse haben das Stacken zu lernen, kein Problem ich erkläre es gerne.
Nur müssen diejenigen zu mir kommen. Ich erkläre es mit meiner Anlage, aber auch gerne mit jeder mitgebrachten Anlage.
Ich habe schon einige Kurse gehalten und weiss wovon ich rede. Also max. 10-15 Personen und wir machen einen solchen Kurs.
Es gab vor einigen Jahren eine Stackingtagung, diese wurde eingestellt weil die Entfernungen der einzelnen Teilnehmer einfach zu groß waren.
Eine andere Möglichkeit wäre eventuell so etwas in einer Zoom-Veranstaltung durchzuführen. Da kenne ich mich allerdings nicht wirklich aus, wie man das einrichtet und was man benötigt und ich kann es dann natürlich nur mit meiner Anlage erklären. Da müssten dann die IT-Fachleute tätig werden.
Nun liegt es an den Leuten die etwas dazu lernen wollen.
Gruß
Edgar Müller -loparit-
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Hallo Edgar,
Das ist ein tolles Angebot, und wenn irgendwie möglich, wäre ich gerne dabei.
Sowohl ein Besuch im Saarland als auch ein Zoom-Meeting würde für mich passen. Die einzige Einschränkung ist, daß ich erst nächstes Jahr mein aktives Berufsleben beenden werde und bis dahin immer mal wieder auf Geschäftsreise nach Ostasien gehen muß. Trotzdem wäre ich zeitlich flexibel.
Ich hoffe, daß sich noch mehr Interessenten melden und die Schulung deshalb stattfinden könnte.
Es würde mich sehr freuen!
Glück Auf,
Thomas
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Hallo Günther,
Entschuldigung, ich hatte falsch verstanden ... Es geht noch immer um die gleiche Ausrüstung ... https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,59039.msg394948.html#msg394948?
Nur habe ich die Kamera auf dem rechten Okular gesetzt und nicht mehr in der Zentrale Position, welche die Bilder der linker Okular empfang... Ich gehe von oben nach unten mit der Hand ...
Die Ausrüstung ist natürlich sehr einfach ...
MFG,
Bruno
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Hallo Edgar,
Ihre Vorstellung ist natürlich sehr interessant ... aber die Entfernung ist ein sehr großes Handicap für viele interessierte Parteien (zu denen ich ein Teil bin) ... Wäre es nicht möglich, diese Art des Treffens in Videokonferenzen zu organisieren? ... wo jeder seine Ausrüstung und Technik direkt veranschaulichen und daher in der Lage sein konnten, bei Verbesserungen einzugreifen?
MFG,
Bruno
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Hallo Bruno,
mit Videokonferencen kenne ich mich bisher dahingehend aus, dass ich hier und da mal an einer Teil genommen habe, aber eine zu organisieren bzw. die notwendigen Bedingungen zu schaffen eine durchzuführen, da weiss ich nicht was zu tun ist. Ansonsten wäre das natürlich eine Möglichkeit!
Gruß Edgar Müller -loparit-
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Teilnehmer + Veranstalter: Team Meets oder Zoom installieren
Veranstalter: E-Mail von allen Teilnehmern einfordern.
Veranstalter: Meeting-Termin erstellen (vorher rumfragen, wann es passt).
Veranstalter: Teilnehmer hinzufügen
Veranstalter: Termin per E-Mail an alle Teilnehmer versenden.
Teilnehmer: Über Link in E-Mail Konferenz beitreten
Veranstalter lädt Teilnehmer ein oder eröffnet Konferenz.
Mikrofon und Kamera Voraussetzung.
Fertsch.
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Danke!
Na dann mal los, wer interessiert ist schreibt mir eine Mail mit seinen entsprechenden Daten.
Wenn genügend Teilnehmer vorhanden sind, werde ich den Termin bekannt geben.
Ich habe Zoom auf meinem Rechner installiert.
Mal sehen ob das klappt!
Gruß
Edgar Müller -loparit-
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Hallo Edgar,
habe Dir eine PM zum Thema geschickt.
Glück Auf,
Thomas
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Hallo Leute,
bisher haben sich zwei Personen gemeldet!
Da ich am 5. April am Fuß operiert werde, findet das ganze natürlich erst danach statt.
Ich melde mich dann zu gegebener Zeit wieder.
Gruß
Edgar Müller
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Guten Abend Edgard,
Tut mir leid, dass ich noch nicht auf dieses Thema reagiert habe ... während ich auf der Initiative der Idee bin ... aber ich bin in diesem Moment (und bis halb Mai) professionell sehr beschäftigt und habe nicht mehr zu viel Zeit für meine Hobbys, und die Familie muss dan noch Priorität haben. Das Beste wäre , einen Vorschlag zu setzen (vorzugsweise an Wochenenden) und teilnehmen, wer verfügbar ist. Ich denke, es wird sehr schwierig sein, die Agenden aller zu koordinieren, wenn jeder seinen eigenen Vorschlag macht.
MFG,
Bruno
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Hier ist eines meiner besten Ergebnisse. Immer ein Galen (mit Quarz, Sphalerit und Chalcopyrit) von Fischbacher Werk (Niederfischbach). 60 Bilder und 3,7 mm Bildbreite. Ich denke aufrichtig, dass die Qualität von meiner Ausrüstung abhängt und dass ich dort die Grenzen meines Sensors erreicht habe ... Ich muss in effizientere Ausrüstung investieren ... Freundschaften,
Bruno
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Hallo Edgar,
Dein Angebot spricht mich an, und ich wäre gerne dabei.
Zeitlich bin ich halbwegs flexibel, außer Ende Mai bis Anfang Juli.
Grüße
Jürgen
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Et encore quelques exemples du Bellerberg (Ettringen, Eifel).
Ettringite (27 mm Bildbreite), Granat und Hämatite (19 mm Bildbreite) ... Ich bemerke nur, dass, mit meiner Ausrüstung, je mehr die Vergrößerung wichtig ist und Zumindest gibt es Fotos (nicht zu viel, ungefähr 20), bestenfalls das Ergebnis ist ...
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Hallo Bruno,
Bist du dir sicher mit deinen Bildbreiten ? Aus Erfahrung schätze ich diese Motive um den Faktor 10 kleiner ein.
Gruß von Klaus
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Hallo Bruno,
Ich habe jetzt erst gesehen, daß du bei den Bildern die (etwas unübliche Einheit) dmm genutzt hast. Somit entsprechen 29 dmm den (bekannteren) 2,9 mm.
Gruß von Klaus
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Ja richtig Klaus ... Nur weil die Punkte im Namen der Dateien nicht zugelassen sind ... es ist wahr, dass es etwas ungewöhnlich ist ...
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Hallo allerseits, ich bemerke nur jetzt, dass die Definition meiner Fotos in meinen Veröffentlichungen reduziert ist... Das Ergebnis ist +/- 1500 x 1200 Pixels, während die ursprünglichen Formate +/- 2500x1900 Pixels betragen, was die Qualität der Fotos erheblich verringert ...
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Hallo zusammen,
ich habe meine neue Ausrüstung endlich eingerichtet und in Betrieb genommen. Damit kann ich in Zukunft Fotos in besserer Qualität machen.
Beschreibung:
- CANON EOS 750D
- Tamron AF 70-300mm Makro-Objektiv
- 10x/Plan 0,25 Objektiv
- MJZKK Ultra Rail Stacking Kit auf einem Vertikalstativ
- 10x10cm Tisch zur Höhenverstellung, auf dem ich einen
- XY-Mikrotisch - 40x40 mm mit Probenhalter befestigt habe
- 2 GODOX 64 LED-Leuchten mit Diffusionsfolie
Alles in einem selbstgebauten Gehäuse integriert.
Einige Fotos sind beigefügt, zusammen mit den Ergebnissen eines ersten Versuchs: „Titanit aus Tuchenn Kador (Sizun, Morlaix, Finistère, Frankreich)“, 291 Fotos, zusammengesetzt mit Helicon Focus Methode C, Bildbreite 1,12 mm.
Sobald mein neues Büro eingerichtet ist, kann ich mit diesem neuen Setup weiter fotografieren... und, wenn die Zeit es erlaubt, die vielen bereits aufgenommenen Fotos (1432 Fotos) neu machen.
MFG,
Bruno
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Auch wenn du viele Bilder in kleinen Abständen zusammengesetzt hast, bist du mit dieser Vergrößerung bereits jenseits der optischen Fähigkeiten deines Aufbaus. Das Bild ist unscharf trotz der vielen Teilfotos. Das bedeutet, dass die Einzelfotos auch keine richtig scharfen Bestandteile enthalten. Daraus folgt, dass dein Aufbau für diese Vergrößerung nicht geeignet ist. Versuch es erst mal mit einer geringeren Vergrößerung, um die Grenzen deines Aufbaus zu ermitteln. Ein Zoom-Objektiv als Makroobjektiv hat sicherlich nicht die Qualität wie ein Objektiv mit fester Brennweite und ein Mikroskop-Objektiv mit 2x oder 5x wäre für erste Versuche auch die bessere Lösung.
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Hallo Gunther,
Vielen Dank für deinen Rat. Das war nur ein erster Versuch. Ich bin selbst überrascht, wie klein das aufgenommene Bildfeld ist und werde die Vergrößerung in zukünftigen Tests reduzieren (ich hatte sie für diesen Test maximal ausgereizt). Dies dient dazu, zu verhindern, dass die Schwerkraft die Position des Zooms während der Aufnahme verändert.
Leider kann ich mir Mitutoyo-Equipment noch nicht leisten und habe mich daher vorübergehend für dieses Gerät entschieden, um zumindest die mechanischen Aspekte zu beherrschen (Steuerung und Konfiguration der Stapelrampe, Vibrationsdämpfung usw.). Es gibt also noch einiges zu verbessern, dessen bin ich mir bewusst. Das Bild ist nicht hundertprozentig scharf; es ist kaum besser als das manuelle Verfahren, das ich bisher verwendet habe… (siehe dasselbe Beispiel mit 44 Fotos, Methode B und 1,9 mm Bildbreite).
Die Technik wird sich mit der Zeit sicherlich verbessern, genau wie meine manuelle Technik… die ebenfalls an ihre Grenzen stößt.
Ich wünsche Ihnen im voraus ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein frohes neues Jahr 2026!
Mit freundlichen Grüssen,
Bruno
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Hallo Bruno,
ich würde an folgenden Stellschrauben ansetzen:
- die Positionierung der MM-Dose am langen "Arm" ist sicherlich vibrationsgefährdet, besser direkt auf den xyz-Tisch stellen!
- das Licht scheint mir nicht diffus genug, das ist vor allem bei hohen Vergrößerungen ein Problem
- ich würde zur Optimierung auch möglichst mit einer geringeren Vergrößerung (z. B. 5x) arbeiten
- das Objektiv ist aber schon ein Infinity-Objektiv?
- ein Zoom muss nicht schlecht sein, aber natürlich kann das ein Faktor sein und zumindest würde ich die Brennweite in dem Bereich der Spezifikation des Mikroskopobjektivs (meistens 200 oder 180 mm halten). Vielleicht kann man einen alternativen Aufbau mit einer Raynox-Linse ausprobieren, das ist bewährt und nicht so furchtbar teuer. Oder ggf. eine alte günstige 200 mm-Festbrennweite probieren, was ggf. auch den Aufbau stabiler macht.
Viele Grüße
Björn
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Hallo Bruno,
Du kannst auch eventuell mit einem Balgen arbeiten.
Mit dem kannst Du verschiedene Abstände einstellen.
Ich benutze zum Beispiel den Balgen von Olympus.
(https://www.ebay.de/itm/365911746023?_ul=DE&mkevt=1&mkcid=1&mkrid=707-53477-19255-0&campid=5338338751&toolid=10001&customid=eb%3Ag%3Avms%3Aeb%3Ap%3A365911746023%3B{GCLID}&_trkparms=ispr%3D1&amdata=enc%3A1kDUA4ze8RH66OVM5c8tozg19&ad_type=pla&loc_interest_ms=&loc_physical_ms=9041725&gad_source=1&gad_campaignid=21513174947&gbraid=0AAAAADnpRuLYineCHOHvl5PXrdI13oNDf&gclid=EAIaIQobChMIrJjpm76_kQMVXJWDBx301hi6EAQYBSABEgJJsPD_BwE)
Alles Gute und viel Spass beim Ausprobieren.
Gruß
Gerhard (geni 8))
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Björn und Gerhard,
Vielen Dank für Ihre konstruktiven Hinweise. Ich werde versuchen, das alles zu verbessern.
Ich wünsche Ihnen im voraus ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein frohes neues Jahr 2026!
Mit freundlichen Grüssen,
Bruno
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Moin Bruno,
Nur mal um von es von vorn herein auszuschließen: Verwendest Du auch die Spiegelvorauslösung ? Falls nicht, schalte die mal ein. Das Hochklappen des Spiegels verursacht nicht selten üble Vibrationen, da nutzen dann auch teure Mitotoyo-Objektive nichts. Und sorry, wenn dieser Punkt schon angesprochen wurde, ich habe mir nicht alle vergangenen Posts durchgelesen.
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Guten Abend Markus,
Diese Einstellung ist mir nicht bekannt... Es klingt aber nach einem guten Vorschlag. Ich werde in der Bedienungsanleitung meines Fotoapparat nachsehen, wie man die Spiegelanhebung deaktivieren kann. Vielen Dank für diesen interessanten Tipp. Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2026!
MFG,
Bruno
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Diese Einstellung ist mir nicht bekannt..
Hallo Bruno, hier ist beschrieben was sie bewirkt.
https://blendezwo.de/spiegelvorausloesung-nutzen/
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Super, Frank!
Vielen Dank!
Ich habe die französische Entsprechung für EOS 750D gefunden, was mir sehr weiterhilft. Allerdings scheint diese Option nur für Einzelaufnahmen zu funktionieren. Wird dies auch berücksichtigt, wenn die Aufnahmen über die Stapelrampe gesteuert werden?
MFG und ein frohes Weihnachtsfest Ihnen und Ihrer Familie!
MFG,
Bruno
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Wird dies auch berücksichtigt, wenn die Aufnahmen über die Stapelrampe gesteuert werden?
Das gilt immer für eine Einzelaufnahme.
Um Schwingungen zu eliminieren ist es dringend empfohlen bei Spiegelreflexkameras nur mit Einzelaufnahme zu arbeiten.
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Hallo Frank,
Dann bin ich schade nicht weiter geholfen ... Gibt es keine andere Methode um das zu regeln ?
MFG,
Bruno
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Hallo Bruno,
wenn Du einmal die Spiegelvorauslösung eingestellt hast bleibt sie erhalten für jedes Bild das Du dann machst.
Habe ich bei mir auch gemacht und ich stacke im Schnitt pro Bild 70 bis 120 Einzelbilder.
Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg beim Ausprobieren.
Guten Rutsch ins Neuer Jahr 2026
Gerhard (geni 8))
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Danke, Gerhard.
Da hat es wohl in unserem vorherigen Austausch ein Missverständnis gegeben. Ich kümmere mich darum, sobald meine neue Einrichtung abgeschlossen ist. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein frohes neues Jahr 2026.
MFG,
Bruno