Mineralienatlas - Fossilienatlas
Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Dies und Das / this and that => Thema gestartet von: zinnwald am 23 Feb 24, 10:28
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Nach Sichtung der Keller wieder aufgetaucht.
Wer hat solch ein Teil noch.....?
Gruß
Bodo
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Dieser staatlichen Sammelerlaubniss ging ja ein neu erschafftes Gesetz seinerzeit voraus.
Alles in staatlicher Hand und Kontrolle.
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Ja, das waren schon verrückte Zeiten und auch das gab´s damals >:(
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Glück Auf!
Das sind wertvolle Zeitdokumente. Schade, dass sie hier im Forum ein kaum beachtetes Dasein fristen. Gäbe es vielleicht eine passende Seite im Lexikon?
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
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Hallo Zusammen
Für mich echt sensationelle Beiträge :D
Danke fürs Teilen
Grüße Michael
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Es könnte doch unter dem Thead-namen leicht eine angelegt werden, wäre doch erstmal ein recht passender Titel, oder?
Glück Auf!
Das sind wertvolle Zeitdokumente. Schade, dass sie hier im Forum ein kaum beachtetes Dasein fristen. Gäbe es vielleicht eine passende Seite im Lexikon?
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
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Nur zu - eine neue Lexikonseite anlegen kann jeder registrierte/angemeldete user ! :D
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Ich hab da noch etwas gefunden, für alle, welche der Meinung sind, dass das Hobby früher viel einfacher war.
Glück auf!
Frank
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Da gings ja um ne Börsenerlaubnis. Wurden Stufen mit musealen Wert sofort eingezogen?
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Börsen waren zu DDR-ZEITEN eher Tauschtage. Ob Stufen mit musealen Wert eingezogen wurden weiß ich nicht. Offiziell war es auf Tauschtagen verboten Minerale zu verkaufen, auch das Anbieten von radioaktiven Mineralien und Stücken aus aktivem Bergbau der DDR und weiteren bestimmten Orten war untersagt und wurde kontrolliert. Ich selbst wurde mehrfach auf Tauschtagen ermahnt und belehrt, dass ich das Verkaufen von Stufen zu unterlassen habe. Einmal wurden mir auf einem Tauschtag in Gera radioaktive Minerale eingezogen, ich habe sie am Ende der Veranstaltung nicht wieder bekommen, weil sie verschwunden waren ;)
Mit Sicherheit waren auf den Veranstaltungen auch hauptamtliche und inoffizielle Mitarbeiter einer bestimmten Organisation unterwegs die Kontrollen durchgeführt und die entsprechenden Berichte verfasst haben. >:(
Trotzdem hat man natürlich Mittel und Wege gefunden sein Hobby zu pflegen und auszuleben, und das Sammeln von Mineralien war zu DDR-ZEITEN außerordentlich beliebt.
Gruß und Glück Auf, Jürgen
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So eine A4 Seite muss man erstmal tippen auf der Erika :)
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Ein Ausweg um trotz Restrictionen sammeln zu können, war die Mitgliedschaft in einem entsprechenden Verein des Kulturbundes. Ich kenne Sammler, denen nach einer Feststellung von "unerlaubtem" Sammeln durch Polizei und Forst diese Mitgliedschaft bei der Vermeidung einer Strafe geholfen hat. Außerdem hatten entspechende Kulturbundgruppen oft Zutritt zu Steinbrüchen, in denen andere Sammler kaum Zutritt hatten.
Gruß
Uwe
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Ein Ausweg um trotz Restrictionen sammeln zu können, war die Mitgliedschaft in einem entsprechenden Verein des Kulturbundes. Ich kenne Sammler, denen nach einer Feststellung von "unerlaubtem" Sammeln durch Polizei und Forst diese Mitgliedschaft bei der Vermeidung einer Strafe geholfen hat. Außerdem hatten entspechende Kulturbundgruppen oft Zutritt zu Steinbrüchen, in denen andere Sammler kaum Zutritt hatten.
Gruß
Uwe
Dem kann ich voll zustimmen, ich selbst war auch hintereinander in zwei solchen Vereinen. Aber natürlich waren diese Vereine auch dazu da eine gewisse Kontrolle über das Sammelverhalten und die Sammler zu erhalten.
Gruß Jürgen
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Offiziell war es auf Tauschtagen verboten Minerale zu verkaufen, auch das Anbieten von radioaktiven Mineralien und Stücken aus aktivem Bergbau der DDR und weiteren bestimmten Orten war untersagt und wurde kontrolliert.
Ich bin erstaunt, das alles war mir nicht bekannt.
War selbst Mitglied einer "Fachgruppe Mineralogie" am Naturkundemuseum Berlin.
Dort fand einmal monatlich ein Treffen mit Fachvortrag in einem Hörsaal der mineralogischen Fakultät der HU statt.
Dort wurde verkauft was das Zeug hält.
Und es waren Leute anwesend die Stücke aus z.B. Namibia (Vanadinit) und dem Rest der Welt anboten!
Ich hab noch eine schöne kleine Stufe Smithsonit aus der Zeit.
Auch die ersten Tscharoite habe ich dort zu Gesicht bekommen.
Waren aber finanziell für mich unerreichbar.
Gruß Frank
P.S. falls hier ehemalige Mitglieder mitlesen, ich würde mich über einen Austausch zu dieser Zeit sehr freuen.
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Offiziell war es auf Tauschtagen verboten Minerale zu verkaufen, auch das Anbieten von radioaktiven Mineralien und Stücken aus aktivem Bergbau der DDR und weiteren bestimmten Orten war untersagt und wurde kontrolliert.
War selbst Mitglied einer "Fachgruppe Mineralogie" am Naturkundemuseum Berlin.
Dort fand einmal monatlich ein Treffen mit Fachvortrag in einem Hörsaal der mineralogischen Fakultät der HU statt.
Dort wurde verkauft was das Zeug hält.
Tchja ... Berlin war halt an vielen Stellen nicht der Rest der Republik! ;)
Ich erinnere mich immer noch mit Freude an diese Postkarte aus der DDR: Abgebildet war eine Landkarte mit den einzelnen Bezirken. In Berlin stand der Berliner Bär, aß seine Bananen und verteilte den Rest, also die Schalen, auf die anderen Bezirke.
:)
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Bei mir müsste irgendwo auch noch so ein Schein rumliegen, wahrscheinlich im Kulturbundausweis. In der Fachgruppe Mineralogie am Naturkundemuseum wurde in der Tat verkauft und getauscht, was das Zeug hielt. Unter den verkauften Stücken eines damaligen Mitglieds waren aus dem Museum geklaute Stufen dabei. Name ist bekannt. Der musste dann alles was mit Mineralien zu tun hatte, hinter sich lassen...
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Bei mir müsste irgendwo auch noch so ein Schein rumliegen, wahrscheinlich im Kulturbundausweis. In der Fachgruppe Mineralogie am Naturkundemuseum wurde in der Tat verkauft und getauscht, was das Zeug hielt. Unter den verkauften Stücken eines damaligen Mitglieds waren aus dem Museum geklaute Stufen dabei. Name ist bekannt. Der musste dann alles was mit Mineralien zu tun hatte, hinter sich lassen...
Das Ereignis kenne ich.
Wurde damals auch in die Keibelstraße vorgeladen.
Der Dieb war ja Mitglied in der Gruppe.