Mineralienatlas - Fossilienatlas
Gesteine / Rocks / Rocas => Bestimmung von Funden / Determination of findings => Deutschland / Germany => Thema gestartet von: Susgen80 am 04 Nov 24, 13:56
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Hallo, ich bin Neu hier, also Bitte vorab Entschuldigung falls ich hier falsch bin.
Ich habe vor Monaten beim Querfeldein Waldspaziergang einen Stein gefunden, welcher Optisch und vom Gefühl einem Bernstein ähnlich ist.
Er ist jedoch schwerer, eher wie eine Steinmischung mit irgendwas??? Bissl plastisch aber doch kein Kunstoff...Ich kann es schlecht beschreiben.
Er schaute aus stark durchspülten Waldboden. War nach tagelangen Starkregen dort unterwegs.
Eine Seite des Steins erinnert an eine Baumrinde oder Abdruck davon. Er ist Milchig, lichtdurchlässig, farblich von gelb bis bräunlich, teils grünlich.
Bilder habe ich angehängt. Er ist nicht Magnetisch, schwimmt nicht im Salzwasser...Bernstein ist es nicht...aber was dann?
Wer kann mir weiterhelfen?
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hallo,
wenn er schwerer ist und nicht in Salzwasser schwimmt, wird es wirklich kein Bernstein sein. Aber versuch doch zur Sicherheit zusätzlich nochmal den Test mit einer heißen Nadel!
Sonst hätte ich auf gelben Chalzedon bzw. Feuerstein gedacht - aber was meinst du mit "Bissl plastisch" ?
Chalzedon/Flint sollten sich keinesfalls plastisch verformen lassen.
lg
oli
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Die Oberfläche sieht plastisch aus.
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Vielleicht ein Brocken Kolophonium. Das könnte die Aussage: 'Plastisch' begründen.
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Hallo.
Da sind doch schon wieder so Schmelzlöcher von ehemaligen Bläschen drin .
Also entweder Glas oder Plastik je nachdem obs wirklich plastisch , also verformbar ist .
Mit dem Messer mal probieren zu ritzen .
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Könnte auch Kunstharz sein. Das Material, aus dem Bernsteinfälschungen gemacht werden.
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Hallo Kollegen,
Was haltet ihr denn von rezentem Baumharz ?
Test: Nadel glühend heiß machen, rein pieksen und schon erfüllt ein feiner Geruch die Bude (Harz) oder es stinkt beißend (Kunststoff).
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Vielen lieben Dank schon einmal für Eure Hilfe.
Mit plastisch ist nicht Plastik gemeint.
Ich meine das Gefühl beim anfassen. Es fühlt sich nicht nach einem normalen Stein an.
Nadeltest hatte ich natürlich schon gemacht. Nein eine heiße Nadel tut dem Stein??? Nichts.
Bei Abrieb mit einer Feile entsteht weißes pulver. Lässt sich aber schwer abreiben, feilen.
Bernstein ist es nicht.
Verformen kann man es auch nicht.
Schmelzen oder entzünden wenn man eine Flamme dran hält, wird es nur rot glühend sonst nix.
Kaum Geruch. Geruch nicht nach Plastik oder solch Sachen.
Der Stein ist Licht durchlässig.
Hab mal Bilder, da liegt dieser Stein auf der Handylampe.
Es ist definitiv kein Kunstoff.
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Hallo.
Wenn dieser " Stein " nicht verformbar ist und eine gewisse Härte aufweist ist da für mich Glas oder Glasschlacke.
Außerdem gibt es weißes Pulver mit der Feile !
Wie gesagt da sind so Löcher drin und das weißt schon auch auf was nicht natürliches hin !
Lois
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Löcher sehe ich nicht eins ????.
Unebenheiten ja.
Nein Löcher oder Blasen hat er nicht.
Glasschlacke kenne ich aus dem Bayerischen Wald.
Nee das ist es nicht.
Eine Seite weißt ein Muster, wie ein Abdruck einer Baumrinde. Oder vielleicht wars mal Baumrinde.
Wenn man ihn ins Wasser legt, sinkt es nicht so schnell wie andere Steine in der Größe. Er sinkt aber blumpst nicht so runter.
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Könnte es bernstein oder ähnlich sein ?
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Könnte es bernstein oder ähnlich sein ?
Bernstein wurde schon ausgeschlossen.
Wo befindet sich denn der Mischwald?
Grüße Michael
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Fundort ist in Oberlauterbach bei Pfeffenhausen Landkreis Landshut Niederbayern.
Gefunden vor einigen Monaten nach tagelangen Starkregen.
Ich spazieren gerne Querfeldein...abseits sämtlicher Wege...gut spazieren kann man fast nicht nennen ☺️.
Quer durch Dickicht sozusagen.
War mitten im Wald im AUfgeschwämmten Boden. Der Boden hier ist sehr Lehmhaltig. Im Wald oft Sandig und fast schwarzem Erdboden.
Der Stein??? Schaut ganz leicht aus schwarzbrauner Erde heraus und fiel mir sofort auf.
Aber wie gesagt...Mitten im Wald, da wurde auch schon lange nichts mehr abgeholzt oder sonstiges.
Also etwas verlorenes schließe ich aus.
Wanderbetrieb gibt's hier keinen.
Achso, im Ort...ca 3km von der Fundstelle, befindet sich das Wasserschloss Oberlauterbach...falls es nützlich sein sollte.
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Gefunden vor einigen Monaten nach tagelangen Starkregen.
War mitten im Wald im AUfgeschwämmten Boden. Der Boden hier ist sehr Lehmhaltig. Im Wald oft Sandig und fast schwarzem Erdboden.
Der Stein??? Schaut ganz leicht aus schwarzbrauner Erde heraus und fiel mir sofort auf.
Aber wie gesagt...Mitten im Wald, da wurde auch schon lange nichts mehr abgeholzt oder sonstiges.
Also etwas verlorenes schließe ich aus.
Wieso? Spricht doch vieles dafür, wenn es sich dazu noch um ein Lärchen und Fichtenwald handeln sollte.
Nadeltest hatte ich natürlich schon gemacht. Nein eine heiße Nadel tut dem Stein??? Nichts.
Bei Abrieb mit einer Feile entsteht weißes pulver. Lässt sich aber schwer abreiben, feilen.
Bernstein ist es nicht.
Verformen kann man es auch nicht.
Schmelzen oder entzünden wenn man eine Flamme dran hält, wird es nur rot glühend sonst nix.
Kaum Geruch. Geruch nicht nach Plastik oder solch Sachen.
Es ist definitiv kein Kunstoff.
Nicht jedes Baumharz riecht.
Acrylatharze sind thermoplastische und wärmehärtbare Kunstharze und gelten als besonders haltbar. Die Harze können thermisch selbsthärtend sein.
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Hallo.
So ein Schmarrn.
Bei den ersten 3 Fotos sieht man eindeutige Blasenstrukturen !
Das sind die kleinen runden Einbuchtungen
Loismin
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Nadeltest hatte ich natürlich schon gemacht. Nein eine heiße Nadel tut dem Stein??? Nichts.
Bei Abrieb mit einer Feile entsteht weißes pulver. Lässt sich aber schwer abreiben, feilen.
Bernstein ist es nicht.
Verformen kann man es auch nicht.
Schmelzen oder entzünden wenn man eine Flamme dran hält, wird es nur rot glühend sonst nix.
Kaum Geruch. Geruch nicht nach Plastik oder solch Sachen.
Es ist definitiv kein Kunstoff.
Nicht jedes Baumharz riecht.
Acrylatharze sind thermoplastische und wärmehärtbare Kunstharze und gelten als besonders haltbar. Die Harze können thermisch selbsthärtend sein.
[/quote]
Wie Susgen80 geschrieben hat, wurde ein Test an offener Flamme durchgeführt und es ist zu einem Glühen am Testobjekt gekommen. Harze hätten in diesem Fall entweder gebrannt oder stark gekokelt und der Geruch wäre auch ein Indikator gewesen.
Ja, es gibt wärmehärtende Harze aber eine Flamme an ein Testobjekt zu halten hat nichts mit einer Wärmehärtung zu tun......
Grüße Michael
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Selbst mit der Lupe sind keine Löcher und oder Blasen zu sehen.
Das einzige sind rötlich bis schwarzbraune und weiße Punkte. Der Stein ist Aalglatt.
Er hat ein Gewicht von 6,1 Gramm und ist geformt wie eine ungleichmäßige Pyramide. Ca. 2,5mm Länge, an der stärksten Seite 1,4mm dick und 2mm Breite. Gegenseite spitz zulaufend.
Hält man ihn über eine Flamme braucht er recht lange bis er warm wird. Glüht nicht. Ist er heiß, kühlt er sehr schnell ab. Er ist im Gegensatz zu anderen Steinen aber nie so eiskalt.
Hält man ihn ins Licht, könnte man meinen etwas ist in ihm. Etwas dunkleren. Legt man ihn direkt auf eine Lampe leutet er regelrecht und das dunklere in der Mitte ist nicht zu sehen.
Habe gerade mal versucht auf Glas ein Kratzer mit ihm zu machen...funktioniert. Das Glas hat nen Kratzer, der Stein nicht.
Ich versuche einfach soviel wie möglich zu beschreiben.
Viele Grüße an alle da draußen.
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Hab jetzt noch mit quarzt den gleichen Versuch gemacht. Er zerkratzt quarzt ohne Probleme aber an ihm sieht man auch hier nix.
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Hallo Susanne
Was den jetzt.....zuerst schreibst du, in Flamme glüht das Stück und nun führst du hier das Gegenteil an???
Grüße Michael
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Er zerkratzt quarzt ohne Probleme aber an ihm sieht man auch hier nix
Diese Aussage und das letzte Foto lassen auf ein Chalzedongeröll schliessen.