Mineralienatlas - Fossilienatlas

Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia => Bilderdiskussionen / Image discussions => Erledigte Diskussionen - Bilder => Thema gestartet von: Lexikon am 28 Jan 25, 06:41

Titel: Hyalit, pseudomorphose nach Nosean
Beitrag von: Lexikon am 28 Jan 25, 06:41
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Titel: Hyalit, pseudomorphose nach Nosean
Beitrag von: Klaus Schäfer am 28 Jan 25, 06:41
Hallo Kollegen,

Ich bin mir sicher, daß hier keine Pseudomorphose vorliegt. Die bläuliche Färbung deutet auf Haüyn hin.
Titel: Re: Hyalit, pseudomorphose nach Nosean
Beitrag von: guefz am 28 Jan 25, 14:55
Haüyn gibt es den Auswürflingen sowohl in blau als auch in farblos.
Titel: Re: Hauyn, pseudomorphose nach Nosean
Beitrag von: khm am 28 Jan 25, 20:14
Guten Abend, zusammen,
vielen Dank für den Hinweis, bezüglich der Pseudomorphose.
Eine Frage hätte ich hierzu noch an die Experten: Ich habe noch weitere Hauyn mit perfekter Kristallform nach Nosean. Laut Baumgärtl kommt bei Hauyn diese Kristallform nicht vor. Wie erklärt sich dann diese Kristallform wie beim Nosean?

Gruß
Karl-Heinz
Titel: Re: Hyalit, pseudomorphose nach Nosean
Beitrag von: guefz am 28 Jan 25, 20:59
Beide Minerale kristallisieren nach dem kubischen System und auch die Chemie ist sehr ähnlich, daher sind auch die Formen ähnlich. Ich habe hier Haüyn in blau und kompakt und in farblos und gestreckt, beides geht. Du hast beides in einem Stück.
Titel: Re: Hyalit, pseudomorphose nach Nosean
Beitrag von: loparit am 30 Jan 25, 10:47
Ich habe Hauyne mit fast identischen Kristallen von der Fundstelle in meiner Sammlung, die sind gar nicht so selten!

-loparit-
Titel: Re: Hyalit, pseudomorphose nach Nosean
Beitrag von: Günter Blaß am 30 Jan 25, 14:12
Zum Hauyn, Nosean, Bolotinait aus den Auswürflingen des Laacher See Vulkans.

) Ich stimme vollkommen Günter u. Edgar zu.

) Karl Heinz M.:
Die Angaben bei dem Aufschlussband von Herrn Baumgärtl über die Minerale usw. der Vulkaneifel sind mit sehr großen Vorbehalten zu genießen.

) im Anhang zur Info noch einen kurzen Auszug aus der aktuellen Datenbank über die Vulkaneifel (die übrigens wahrscheinlich im Laufe des Jahres für alle Interessenten kostenfrei im Netz zur Verfügung stehen wird)

Mit freundlichen Grüßen u. Glück Auf
Günter Blaß