Mineralienatlas - Fossilienatlas
Fossilien / Fossils / Fósiles => Sonstige Fossil-Themen / Other fossil themes => Pseudofossilien => Thema gestartet von: jemueller am 25 Sep 05, 00:55
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Hallo Ihr Experten im Forum !
Schon wieder hab ich ne Frage an Euch. Soll das ein versteinerter Zapfen sein (und von welchen Baum und wie alt cirka)!? Was sagt Ihr dazu! Gefunden in Kiesgrube bei Eilenburg (Sachsen).
Länge: 5 cm
max. Breite: 3,5 cm
max. Höhe: 2 cm.
Was ist das nun ?
Danke schon mal für die Antworten.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1416558227.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1416558227.jpg)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1416558244.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1416558244.jpg)
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Hallo an alle !
Na, weiss denn wirklich keiner was das sein könnte ?
Ich stell mal noch ein Foto des "Zapfens" in den Thread.
Es ist die schon vorhandene Bruchstelle, vielleicht kann
ja jemand was mit dem Kern anfangen und eine Aussage machen.
Bis bald und danke im voraus.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1416558261.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1416558261.jpg)
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Ich glaube nicht das es ein Zapfen ist, sieht aus wie eine gewöhnliche Konkretion.
Grüße, erbse
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Hmmm
gewöhnliche Konkretion, dachte ich zuerst auch. Aber Limonitkonkretionen, die nicht irgendwas fossiles nachzeichnen, haben normalerweise sehr gerundete Formen. Die rautenförmigen Strukturen bei dem Stück da finde ich seltsam für eine normale Konkretion (so wie ich sie kenne).
Ein Aggregat aus irgendwelchen eisenhältigen, völlig vergammelten ehemaligen Kristallen ? Da kenn ich mich zwar nicht wirklich aus, aber auf den ersten Blick scheinen mir die Formen weder für Pyrit noch für Magnetit etc. besonders typisch zu sein.
Vielleicht fällt ja noch jemandem was dazu ein, auch wenn das Thema schon ur-ur-uralt ist
;)
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Ich halte es für eine stark verwitterte, bzw. angelöste Toneisensteinkonkretion. Solche Stücke findet man hier in Norddeutschland sehr häufig. Im Lias kommen diese stellenweise schichtflächendeckend vor. Diese Schichten führen dann oft sogar Grundwasser. Im oberflächennahen Bereich sind diese dann ebenfalls so verwittert.
In Kiesgruben findet man bei uns dann oft diese Geoden oder verwitterten Septarien, weil sie mit von der Eiszeit transportierten Ton dort abgelagert wurden.
Fossile Zapfen sehen bei uns eher wie verkohlte Erlenzapfen aus und kommen in Kiesgruben dann mit Bernstein und kohligen Holzresten vor.
Leider kein Fossil!
Gruß Frank-Detlef Paul