Mineralienatlas - Fossilienatlas
Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia => Bilderdiskussionen / Image discussions => Erledigte Diskussionen - Bilder => Thema gestartet von: Lexikon am 07 Apr 25, 21:24
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(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1527879354.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1527879354.jpg)
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Glück auf,
Hämatit (trigonal) als Oktaeder? Das ist wohl ein Versehen. Ich tippe auf Magnetit.
Freundliche Grüße
Uwe
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Oder eine Pseudomorphose?
Volkmar
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Hallo,
Hämatit könnte schon Oktaederähnlich aussehen, bitte prüfen ob die anderen dreieckigen Flächen 60°-Winkel haben oder ob ein Kantenwinkel spitzer oder stumpfer ist (Rhomboederflächen Hämatit?)
Mit einem Magnetsplitter an einem Katzen-Barthaar, wie es Alfredo hier
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,53952.msg367490.html#msg367490 (https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,53952.msg367490.html#msg367490)
beschrieben hat, kann man den Magnetismus testen.
Viele Grüße, Josef
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Hallo Kollegen,
Es könnte sich auch um eine Hämatitpseudomorphose nach Magnetit ("Martit") https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/MineralData?lang=de&mineral=Martit handeln.
Gruß von Klaus
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Schaut Euch mal die Kristallzeichnung H004al unter Hämatit an.
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Hallo Kollegen,
Schon lustig, hier liegt die gleiche Flächenkombination vor, wie letzthin bei dem ebenfalls trigonalen Cinnabarit, der ebenfalls falsch als als Oktaeder identifizeirt wurde.
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,62295.msg410238.html#msg410238
Daß es sich bei dem Hämatitkristall nicht um einen Oktaeder handelt, wird erkennbar an den gleichschenkligen Dreiecken (Rhomboeder) seitlich und dem gleichseitigen Dreieck oben (Pinakoid). Auf einem Photo oder einer perspektivischen Zeichnung ist dies allerdings schwieriger zu erkennen als unter dem Binokular, wenn man die Chance hat, das Objekt unmittelbar zu betrachten.
Danke an Christof für das Aufspüren der Kristallzeichnung !
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Glück auf,
Rhomboeder + Pinakoid, ja das kann tückisch sein. Mein Magnetit war dann wohl etwas vorschnell.
Freundlich Grüße
Uwe
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Servus,
ich glaube Magnetit und Hämatit werden öfters verwechselt. Hier zum Beispiel: >:D
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Bildtechnik-Vergleich-2020/Stufe%2013 (https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Bildtechnik-Vergleich-2020/Stufe%2013)
Glück Auf! Josef
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Gerade in solchem vulkanischen Schlackenmaterial ist Magnetit eher selten und die Hämatite sehen häufig so aus wie auf der gezeigten Stufe. Magnetit ist dagegen der Standard in den Klüften der mehr oder weniger basaltischen Laven. Da es in den meisten Eifelvulkanen beides gibt (Schlacke und basaltische Lava), gibt es meist auch beide Minerale in den Listen.
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Glück auf,
Nach (Bilder)recherchen bezüglich des Fundpunktes (größere Hämatitstufen mit einem Spektrum diverser Kristalle nebeneinander) erscheint mir hier jetzt ein "pseudooktaedrischer" Hämatit ziemlich sicher.
Es ist dann lediglich - wie bei dem von Klaus diskutierten Cinnabarit - die Angabe Oktaeder falsch.
Freundliche Grüße
Uwe