Mineralienatlas - Fossilienatlas
Fossilien / Fossils / Fósiles => Paläobotanik (fossile Pflanzen / fossil plants) => Belgien / Belgium => Thema gestartet von: Aleksey am 12 Apr 25, 22:56
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Meine Sammlung enthält ein Muster aus versteinertem Holz aus Belgien. Unterzeichnet als: Belgien, Region Wallonien, Provinz Lüttich. Ich habe keine weiteren Informationen über ihn. Kann jemand helfen, die Informationen zu diesem Beispiel zu verfeinern?
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hallo Aleksey,
das sieht jetzt nicht wirklich nach einem Holz aus der Aachener Oberkreide aus.
Es wird aber in der Prov. Liege/Lüttich wohl weitere Vorkommen von Kieslholz in anderen, weniger bekannten geologischen Kontexten geben.
Wirklich weiterhelfen kann ich dir da aber leider nicht. Aber vielleicht kennt ja jemand von unseren Mitgliedern solche Hölzer aus Belgien - ich bin schon neugierig auf eventuelle Antworten!
lg
oliver
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hallo Aleksey,
das sieht jetzt nicht wirklich nach einem Holz aus der Aachener Oberkreide aus.
Es wird aber in der Prov. Liege/Lüttich wohl weitere Vorkommen von Kieslholz in anderen, weniger bekannten geologischen Kontexten geben.
Wirklich weiterhelfen kann ich dir da aber leider nicht. Aber vielleicht kennt ja jemand von unseren Mitgliedern solche Hölzer aus Belgien - ich bin schon neugierig auf eventuelle Antworten!
lg
oliver
Vielen Dank für die Antwort, Oliver!
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wohl weitere Vorkommen von Kieslholz
wobei sich die Frage stellt, ist das wirklich silifiziert?
Könnte das evtl. eine große Phosphoritknolle od. sonstige Konkretion sein? (verdächtig: die Bänderung in der Matrix rund um die "zerfetzten" Pflanzenachsen).
Wie sieht da die Außenseite aus?
lg
oli
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wohl weitere Vorkommen von Kieslholz
wobei sich die Frage stellt, ist das wirklich silifiziert?
Könnte das evtl. eine große Phosphoritknolle od. sonstige Konkretion sein? (verdächtig: die Bänderung in der Matrix rund um die "zerfetzten" Pflanzenachsen).
Wie sieht da die Außenseite aus?
lg
oli
Die Tatsache, dass die Probe Kieselsäure ist und nicht zum Beispiel Phosphorit, ist eine Tatsache. Ob die Probe eine Konkretion sein könnte - ich weiß es nicht, ich musste keine anderen Proben von diesen Orten sehen. Die Aussicht von außen kann ich erst morgen fotografieren, jetzt ist die Probe nicht zur Hand.
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Danke für die Information zur Silifizierung - das ist schon einmal sehr wichtig!
Wie gesagt, ich bin sehr neugierig, ob wir Näheres dazu herausfinden können.
lg
oliver
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Hallo Aleksey,
willkommen im Forum! ;)
Ich bin auch schon sehr gespannt, denn ich kenne solche Stücke aus Belgien auch nicht. Ich bin auch gespannt, ob es sich überhaupt um Holz handelt. Ich würde das nur anhand des Fotos momentan auch in Zweifel ziehen, aber gerade bei komplizierten Stücken können Fotos so leicht täuschen, wenn man das Stück nie in der Hand hatte.
Ich frage mich z.B., ob es auch ein rhyolithisches Gestein sein könnte. Es erinnert entfernt an die "Wilden Eier" aus Meißen oder an die von mir intensiv untersuchten "Vulkanbomben" von Mockzig.
Viele Grüße!
Jörn
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hallo Jörn,
hast recht - ich hab mir das Bild bisher nur in der maximal im Forum möglichen Vergrößerung angeschaut - jetzt hab ichs mal runtergeladen und stärker vergrößert (bis es zu pixelig/verschwommen wurde). Da können schon Zweifel aufkommen, ob das wirklich Holz ist, oder nicht doch eher eine mineralische/geologische Bildung.
lg
oli
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... übrigens: Auch wenn es kein Holz sein sollte, ist es ein schönes und spannendes Stück, finde ich! ;)
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... übrigens: Auch wenn es kein Holz sein sollte, ist es ein schönes und spannendes Stück, finde ich! ;)
Sie haben absolut Recht, Jörn! Tatsache ist, dass ich neben dem versteinerten Baum verschiedene Steine sammle: Achate, Lithophysen, Knötchen, Vulkanbomben und so weiter. Ich habe also kein besonderes Bedauern über die Zugehörigkeit zu einem versteinerten Baum, ich bin nur neugierig. Ich denke, ich muss das Mikroskop beherrschen, da mich einige Bereiche in dieser Probe immer noch verwirren. Ich habe einen Bekannten, der seine Proben gerne ins Mikroskop schaut, so dass er kürzlich einen sehr kleinen Bereich mit Pflanzenzellen auf einem vollständig mineralisierten Schnitt gefunden hat, der keine primären Anzeichen von Holz hatte.
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Ja, ein Mikroskop ist bei der Beurteilung und Bestimmung von Hölzern äußerst wichtig und nur zu empfehlen! Ich bin gespannt, was dabei heraus kommt.
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Ja, ein Mikroskop ist bei der Beurteilung und Bestimmung von Hölzern äußerst wichtig und nur zu empfehlen! Ich bin gespannt, was dabei heraus kommt.
In diesem speziellen Fall hat nichts funktioniert; diesem Präparat fehlt die Zellstruktur. Bei all meinen anderen Präparaten sind entweder Gewebezellen deutlich sichtbar oder Reste von Tracheidenreihen erkennbar, selbst wenn das Präparat stark verwittert ist. Daher bitte ich den Administrator, meine Frage zu löschen, um das Forum übersichtlich zu halten.
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Daher bitte ich den Administrator, meine Frage zu löschen, um das Forum übersichtlich zu halten.
Fänd ich sehr schade! Auch aus "negativen" Beispielen lernt man doch.