Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: Bernd G am 01 Oct 05, 09:31
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In Rockenberg und Münzenberg ist mir auf gefallen ,das an verschiedenen Stücken der Baryt gelöst (wie an-gefressen ) ist.
Bei den Barytrosen in Rockenberg sind es auch nicht gerade Oberflächen nahe stücke , auch können 2 Rosen nebeneinander liegen und es betrifft nur eine.
In Münzenberg das gleiche aber dort sind es keine Rosen sondern gelbe Kristalle die an manchen stellen so aussehen als hätte man Salzsäure über Calcit laufen lassen.
Was könnte da der Auslöser sein ?
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Hallo Bernd!
Soweit ich weiß, ist Baryt empfindlich gegenüber Schwefelsäure.
Gruß
slugslayer
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Antwort : verdünnte Säuren !
hört sich sehr allgemein an, ist aber so. In der Natur gibt es eine Fülle anorganischer und noch weit mehr organischer Säuren. Allein die Gruppe der Huminsäuren, wie sich in jedem besseren Waldboden und Moor bilden, ist sehr groß.
Und auch eine stark verdünnte Säure vermag - hinreichend Zeit vorausgesetzt, aber die hat man in der Natur ja - so ziemlich jedes Mineral zu zersetzen und umzuwandeln.
Im Einzelfall herauszufieseln, welche Säure es nun denn eigentlich war, ist dabei praktisch unmöglich.
Glück Auf
Thomas
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Hallo,
Die (geringe) Löslichkeit von Baryt steigt mit der Konzentration an Mineralsäuren in der Lösung, weil das Gleichgewicht
H+ + SO42- HSO4-
durch zunehmende Wasserstoffionenkonzentration zugunsten der Hydrogensulfationen verschoben wird. In natürlicher, leicht sauerer Umgebung wird der Vorgang allgmein recht lange dauern weil erstens keine hohe Säurekonzentration verhanden sein dürfte und delbst dann Baryt schwerlöslich ist.
Meine Beobachtung an oberflächennahen Flußspat-Baryt-Gängen (Wölsendorf): Zuerst verwittern Karbonate und Sulfide, dann Fluorit, dann Baryt und zuletzt Quarz. Jedoch kommt es, wie gesagt auf den pH-Wert an, auf die Menge (einge gesättigte Lösung löst ja nichts mehr) und somit auf die Zeit an.
Gruß
Berthold
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danke für die antworten .gruß bernd
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In Rockenberg und Münzenberg ist mir auf gefallen ,das an verschiedenen Stücken der Baryt gelöst (wie an-gefressen ) ist.
Bei den Barytrosen in Rockenberg sind es auch nicht gerade Oberflächen nahe stücke , auch können 2 Rosen nebeneinander liegen und es betrifft nur eine.
I
Hallo,
anderer Ansatz:
Wer sagt Dir denn, dass beide gleich gut kristallisiert waren?
Ich denke jetzt so in Richtung: "Schlechte Durchmischung wie bei falsch gemachtem Mörtel"
Nur eine andere Idee!
MfG
Frank
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könnte bei rockenberg zutreffen,bei münzenberg nicht. aber wäre eine idee . gruß bernd