Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: Wiesenkerbel am 05 Jul 25, 07:39
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Einen habe ich vergessen:
Ob das wohl Hessonit-Granate (Durchmesser ca 1 cm) im Geschiebe sein?
Sie sind allesamt irgendwie kreisförmig angeordnet, darum dachte ich zunächst an etwas Fossiles.
Dankeschön :)
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Hallo Maren,
Wo hast du die Stücke denn gefunden?
Michael
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Granat kann schon sein, aber die Granatgruppe ist groß und in rot gibt es mindestens 5 Möglichkeiten, was es im Detail sein könnte. Evtl. auch eine bunte Mischung mehrerer Granat-Arten. Ohne Analyse sollte man es bei der Bezeichnung "Granat-Gruppe" belassen.
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Hallo,
Was ist das Gestein, in dem die Granate sitzen. Ich erkenne da grauen Quarz und was weißes, das ich fü Feldspat halte. Könnte aber auch Ch alcit sein. Evtl.mal ein wenig von dem weißen mit einem Messer abkratzen und in Essig geben. Wenn es sich gut kratzen lässt und das Pulver in Essig deutlich sprudelt, ist es Calcit. Dann wäre Hessonit wahrscheinlich. Wenn es jedoch nicht sprudelt und das weiß sehr hat ist und sich kaum mit dem Messer ritzen lässt, dann spricht das für Feldspat.
Dann dürte der Granat eher ein Almandin ein (Mischkristall mit hohem Almandin-Anteil).
Glück Auf!
Sebastian
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Guten Abend,
sie stammen aus Ostfriesland. Direkt bei Aurich fließt die Sandhorster Ehe durch einen Wald - irgendwo dort - ist schon ewig her.....
Danke dir, Sebastian! Das milchfarbene, in dem auch der graue Quarz sitzt, lässt sich gut akratzen. In Zitronensäure hat das dann auch ordentlich gesprudelt.
Ansonsten finde ich die dunklen Kugeln im Calcit sehr hübsch und lasse ihn, wie er ist
Vielen Dank euch allen erstmal und habtinen schönen Sonntag. LG Maren
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hallo Maren,
danke für das Mitteilen der Testergebnisse -
ich hatte das schon vermutet, da die Granate so schön dreidimensional natürlich "herauspräpariert" sind, was darauf hindeutet, dass das weiße Mineral deutlich "weicher" bzw. anfälliger für chemische und physikalische Verwitterung sein muss. Wäre das weiße Mineral Feldspat (und das Gestein dann, zusammen mit dem Quarz, +/- "Pegmatit"), wäre die Härte und Verwitterungsbeständigkeit annähernd gleich wie die von Granat. Da wäre es weitaus unwahrscheinlicher, dass ein so schönes Naturpräparat zustandekommt.
ga
oli
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Danke dir, Oliver.