Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => erledigte Bestimmungen / completed determinations => Thema gestartet von: Anrheiner am 28 Aug 25, 20:47
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Im Gehäuse eines Endoceraten vom Kinnekulle sind braune und schwarze Kristalle. Das Stück war im Ultraschall, es ist also kein Dreck.
Meistens sind in den Fossilien ja Calzitkristalle. Diese sind aber sehr spitz und schwarz / braun. Was könnte das sein?
VG Klaus
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Diese sind aber sehr spitz und schwarz / braun.
Sieht mir aber trotzdem am ehesten nach Calcit-Skalenoedern aus (bes. rechts oben). Zur Sicherheit mal mit einem Tropfen Säure/Essigessenz testen. Oder gibts evt. einen gebrochenen/beschädigten Kristall, an dem du die Spaltbarkeit überprüfen kannst?
ga
oli
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In einem ordivizischen Ludibunduskalk von der Steilküste bei Glowe habe ich vor Jahrzehnten in einem Endoceras als Kammerfüllung Calcitkristalle mit !?Bitumen-Überzug gefunden, daran erinnert mich das irgendwie...
Gruß Chrisch
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hi,
das scheint doch -rein optisch- ein Calcit-Skalenoeder zu sein,
falls Zweifel, dann einfach testen
Grüße
und
Glück Auf
Axel
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In einem ordivizischen Ludibunduskalk von der Steilküste bei Glowe habe ich vor Jahrzehnten in einem Endoceras als Kammerfüllung Calcitkristalle mit !?Bitumen-Überzug gefunden, daran erinnert mich das irgendwie...
Gruß Chrisch
Ein guter Hinweis. Der Kalk am Kinnekulle heißt ja auch "Stinkkalk" weil er Bitumenhaltig ist.
VG Klaus
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Die kambrischen Stinkkalke liegen im Erdöl-Muttergestein, den Schwarz-/Alaunschiefern.
Die Erdpech-Einschlüsse in den Hohlräumen von ordovizischen und silurischen Gesteinen Schwedens sind lediglich "Fallen" für das Erdöl, und haben nicht viel mit der Genese der Calzite zu tun.