Mineralienatlas - Fossilienatlas
Fossilien / Fossils / Fósiles => Deutschland / Germany / Alemania => Paläobotanik (fossile Pflanzen / fossil plants) => Sachsen => Thema gestartet von: Lausitz am 04 Sep 25, 21:40
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Hallo, dieses Stück (11×8cm) erwarb ich kürzlich auf einer Börse. Es stammt aus dem Kieswerk Hirschfeld b.Leipzig. Es ist ein Endstück aber nicht dick genug um Aussagen zum Längsschnitt treffen zu können.
Hat jemand eine Idee?
Vielen Dank und Gruß aus der Niederlausitz
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... oder Tierrest!? Erinnert irgendwie entfernt an die marinen Hornsteine aus Ottendorf. Aber ansonsten: Keine Ahnung!
Beste Grüße, Jörn.
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die randlichen Strukturen erinnern mich ein wenig an Algen-Bioherme oder Stromatolithen - ansonsten bin ich aber auch ratlos .....
Erinnert irgendwie entfernt an die marinen Hornsteine aus Ottendorf.
Gibts die auch mit Achatbildung in Hohlräumen? Ich kenn zwar das Ottendorfer Material nur marginal, aber allgemein sind Achatbildungen in marinen Hornsteinen m.E. doch sehr die Ausnahme ...
p.s.:
rein "nach Bauchgefühl" würde ich da mal in Richtung permokarbonische böhmische Hornsteine recherchieren - so "stromatolithenartige" Strukturen gibts glaube ich auch bei Stücken mit Bärlappachsen, auch inklusive blaugrauer Achat-Hohlraumfüllungen, soweit ich das jetzt in Erinnerung habe ....
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Für mich sieht v.a. das links oben typisch nach einem Ammonitenquerschnitt aus.
Volkmar
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@Oliver: genau die böhmischen Hornsteine meine ich .. und ja, die gibts auch mit Achathohlraumfüllungem ...
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Diese böhmischen, die ich (und du?) meinte, also die mit den Bärlapp-Resten, sind aber nicht marin! :)
edit:
sowas da, z.B. (auch wenn das jetzt keine extreme Ähnlichkeit zu obigem Stück hat)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1504777599.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1504777599.jpg)
oder sowas - bei dem Bsp. kommt zumindest der Teil links unten manchen der obigen Strukturen schon recht nahe ....
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1520621695.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1520621695.jpg)
bei dem da sind die Ähnlichkeiten wieder nur recht allgemeiner Natur:
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1525183216.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1525183216.jpg)
Mehr Ähnlichkeiten bei diesem Sigillarien-Hornstein aus Levin/CZ auf der facebookseite von Peter Huber:
https://www.facebook.com/photo/?fbid=221502354581939&set=a.221501357915372
und bei dem aus Cistá/CZ - mit viel Achat:
https://www.facebook.com/photo/?fbid=221502381248603&set=a.221501357915372
nochmal Cistá/CZ:
https://www.facebook.com/photo/?fbid=221502451248596&set=a.221501357915372
und
https://www.facebook.com/photo/?fbid=221503774581797&set=a.221501357915372
etc. etc.
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Hallo
Nur mal kurz. Habe das Teil auf der Börse auch gesehen und mal mit der Lupe bei schlechtem Licht betrachtet. Da keine Zelle zu sehen waren, keine pflanzliche Struktur usw. und dann noch 2 verschiedene Fundorte genannt wurden - Elbsedimente von O-O und Mulde-Schotter von Kg. Hirschfeld bei Leipzig - hab ich von dem Stück Abstand genommen. Es wurden von Sammlern auch die interessantesten Bestimmungen getätigt: Wurzelmantel von Psaronius (ganz typisch, eindeutig die Aussage), Pilze z.B. Polysporites im Holz (nur ist kein Holz zu sehen !!!) Stromatolithen usw.
Man kann immer vieles hineindeuten, es bleibt für mich erstmal eine rein mineralische Bildung.
Man könnte noch in Richtung Stromatolithen schauen, aber nicht die klassischen Biotherme, sondern kuglige Formen. Wie gesagt ohne Gewähr, hab mal ein Vergleich aus einer Kiste vor gekramt, aber nicht verkieselt, karbonatisch. Werner aus der Lausitz