Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: Davidmine am 26 Sep 25, 22:47
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ich habe vor einiger zeit eine sammlung voller turmaline gekauft , und ja was soll ich sagen , beim versand ist dann das unglück passiert , der blaue turmalin ist in der hälfte zerbrochen , hat jemand vielleicht paar tips wie man das so kleben kann das es so wie vorher aussueht , ist ein relativ kleiner kristall so ungefähr 3-4 cm lang , ich wollte das so haben das der kleber komplett transparent ist und auch nicht mit der zeit vergilbt , vielen dank im voraus :)
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Hallo David,
Ein Bild des Stückes würde bei der Einschätzung der Lage helfen.
Grüße Michael
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Hallo David,
willkommen im Forum.
Ein Bild wäre in der Tat hilfreich.
Die Bruchflächen solltest Du Dir unter dem Mikroskop genau anschauen und, so vorhanden, im uv-Licht betrachten. Es könnte nämlich sein, dass das Teil bereits geklebt war.
Wenn das nicht der Fall ist und es sich um zwei gut in einander passende Bruchstücke handelt, würde ich ganz wenig (damit kein Kleber über die Ränder hinaus austritt) Sekundenkleber auf eine der Bruchflächen auftragen - UNBEDINGT HANDSCHUHE TRAGEN !!! - und die beiden Teile rasch aufeinander pressen. Der Kleber zieht sehr schnell an, drum heißt er so.
Ich habe das schon häufig gemacht und gute Erfahrungen damit. Die Klebestelle wird man schon sehen, Verfärbungen habe ich damit bislang nicht beobachtet.
Glück Auf und gutes Gelingen,
Robert
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hier das sind die stücke , ich hab im internet gelesen das sekundenkleber uv aktiv ist , und ich wollte das so "unsichtbar" wie möglich reparieren , weiß jemand villeicht den fundort , ich vermute es ist ein indigolith aus afghanistan , könnte aber auch brasilien sein , vielen dank für die hilfe
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Sekundenkleber ist hier sicher das Beste.
Deine Bruchstücke scheinen keine glatten Bruchflächen zu haben und machen einen sehr bröseligen Eindruck, was das Verkleben sehr schwierig macht.
Ob sich die Arbeit bei dem Stück lohnt ist Ansichtssache.
Grüße Michael
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Ich habe gute Erfahrung gemacht mit den beiden Sekundenklebern der Marke mit den drei Buchstaben (eigentlich nur zwei ;) ).
Die Flüssigvariante zum stabilisieren von rissigen Stufen.
Bei einen Bruch wie deinem unbedingt zum "Gel" greifen! Sparsam auftragen, sonst kommt er an der Seite raus. Sanft anpressen.
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Ich würde Schwanheimer Industriekleber empfehlen.
Transparent, vergilbt nicht, hitzefest, schleif- und polierfähig.
Und zwecks unebener und poröser Flächen gibt's den Aktivator von Schwanheimer.
Da doch jeder seine eigene Erfahrungen mit "seinem" Kleber hat, hab ich einen separaten Thread dazu aufgemacht:
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,63465.0.html
Gruß
Ingrid
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hallo Ingrid,
über das Kleben bzw. "Retten" einer Stufe gehen die Meinungen ja bekanntlich sehr auseinander.
Jedenfalls, dieser "Schwanheimer Industriekleber" war mir noch nicht bekannt, Danke schön für
den Hinweis.
Die Firma bietet bemerkenswerte und bewährte Kleber an, ich habe mir das mal auf der homepage
angeschaut.
Es sind auch bemerkenswerte Preise, im Fall der Turmalinstufe würde ich auf einen preiswerteren
Klebstoff zurückgreifen.
Grüße
und
Glück Auf
Axel
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ich hab nochmal nachgedacht , und wollte den turmalin in der matrix etwas freilegen , da er schon sehr von der matrix verschluckt wird, ich denke es wird besser sein wenn ich den dannach dranklebe, hat jemand villeicht irgendwelche tipps wie ich den turmalin am besten freilegen sollte, und vileicht weis ja jemand was das dür eine matrix ist , und wo der herkommt
Liebe Grüße David
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Ich vermute mal, dass beim Versuch der Freilegung noch mehr kaputt geht. Turmalin ist sehr spröde und bricht leicht...
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Günter hat absolut recht, es droht eine Verschlimmbesserung und man kann nur von einem derartigen Vorgehen abraten.
Ich war initial anhand der Beschreibung von einer Zweifragment-Situation eines losen Einzelkristalles ausgegangen. Den jetzt vorliegenden Bildern nach wird die Reparatur m.E. schon ohne weitere Freilegung des Kristallstammes aus der Matrix eine Herausforderung