Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: Don Luca am 08 Oct 05, 13:49
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Hi Leute,
Ich hab von Vorfahren, die ein Bergwerk besessen haben, einiges an Steinen bekommen.
In meinem Studium hab ich auch Anorganik, und ein Prof meinte zu mir, es könnte Silber sein. Glaub ich nicht, aber wer weiß
Also wer weiß ???????
(http://)
gruß
Don Luca
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Hallo
Des sieht ein wenig derb aus eher gar nicht nach metall.
Ich nehm aber an das du auf kleinere spuren darin abziehlst.
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Silber
Zum bestimmen:
Schnapp dir einen Metalldetektor.
Oder mach ein kleines unaufälliges Stück ab und beträufel es mit säure.
Es sollte sich wenns Silber ist nicht in Salzsäure lösen.
Oder schlag auf das kleine abgemachte stück mit dem hammer ein.
Silber kann man mit dem hammer zu plätchen schmieden.
Kannst natürlich auch die härte, strichfarbe oder dichte prüfen. ;D
grüße
wolfilain
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Hallo,
wäre auch ganz nützlich zu wissen wo sich das Bergwerk befindet. Dann könnte man zumindest sagen ob es möglich ist daß dort Silber vorkommt.
Gruß, Erik
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Hey Leute,
Erst mal danke. Also ich Studiere Umweltwissenschaften, hab demnach die Möglichkeiten im Labor schon ausgeschöpft. Unlöslich in Säuren, Base, demnach keine Fällung. Klar sieht das Bild nicht so toll aus, aber ich hab mir erlaubt, es ein wenig abzuschleifen..... Und siehe da, es ist definitiv ein Metall.
Kein Rost, auch nach ca 5 Monaten, aber Silber müsste doch löslich sein......In Ammoniak oder ?
Gefunden im Gebiet der Sieg / Rhein. Glaub Westerwald, aber so genau kann ich es nicht sagen, Auf jenden Fall im Westen Deutschlands. Soviel ich weiß, war es ein Eisenbergwerk
Gruß
Don Luca
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Nochmal in groß was auch ímmer,
Werde die Dicht wohl auch dem nächst bestimmen
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Hi,
versuch doch mal die Strichfarbe festzustellen indem Du das Stück an unglasiertem Porzellan reibst (Unterseite von Tasse oder Fliese zB.)
Die Farbe des Striches ist in vielen Fällen characteristisch für bestimmte Mineralien. Ein Eisenbergwerk würde nicht unbedingt für Silber sprechen - vor allem nicht in der Größe. :-\
Gruß, Erik
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Hallo!
Sieht meiner Meinung nach wie derber Pyrolusit aus , der im vorderen Westerwald/Siegerland eigentlich garnicht so selten in den oberen verwitterten Zonen der Spateisensteingänge vorkommt.
Gruß
Tk
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Hallo,
also Silber löst sich konz. Salpetersäure (Scheidewasser ;D - scheidet Silber von Gold (unlöslich))
Aber Vorsicht dabei entstehen braune Dämpfe (nitrose Gase), also Abzug oder im Freien.
Beim Stichwort Eisenbergwerk fallen mir Ferro-Legierungen ein. (Ferro-chrom, -mangan, -vanadium usw.)
Silber ist schmiedbar, die Ferro-Legierungen eher spröde.
Silber ist schwer, also vielleicht einfach mal die Dichte bestimmen. (Das Stück wiegen und danach in einen halb mit Wasser gefüllten Meßzylinder geben, so das es ganz untertaucht. Die Volumenzunahme des Wasser`s entspricht dem Volumen des Stückes)
Ich hoffe das hilft ein wenig weiter.
Gruß
scheidewasser
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Hallo,
auf dem letzten Bild hat es den Anschein, daß links neben dem Anschliff etwas rotes ist. Das köönte Proustit sein. Ich nehme an, daß es sich um Skutterutit handelt, in dem Silberminerale eingesprengt sind.
Gruß
Uwe
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Hi,
von den Anlauffarben auf dem letzten Bild würd ich auch von nem Ni- oder Co-Erz ausgehen. Solche derben Stücke (nich ganz so groß) kommen hier auch vor (Ostharz).
Sollte recht schwergewichtig sein. Wenn beim Bearbeiten ein verdächtiger Knorfigeruch auftaucht is schonma Arsen mit drinn und wenn dann die Strichfarbe auch noch dunkelgrau bis schwarz is, kommen die verdächtigen Erze schon in Frage. Skutterudit wär dann ne Möglichkeit....sowie einige andre verwandte Mineralien...aber ohne genaue chem. Analysen meist kaum zu unterscheiden ;)
Wegen Silber...da wär ich etwas zurückhaltend :-\
Gruß vom
Schatten
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Also das Stück sieht mir doch sehr nach Dernbach (Grube Schöne Aussicht) im Westerwald aus.
Dort gibt es limonitisierten Eisenspatgang mit Bleierzen, in Schiefern und Sandsteinen.
Ich sehe eher Bleiglanz als Silber auf dem Foto.
Silber kommt zwar auch von Dernbach vor aber zu finden sind doch bezüglich Silber heutzutage nur noch die MM's mit den Quecksilber-Halogeniden wie Iodargyrit, Iodobromit und Perroudit.
Silberverbindungen wie Proustit, etc. kommen von dort gar nicht vor (@uwe...sorry..)..
und wenn ich das richtig gelesen habe, wurde geschrieben..Stufe stammt aus dem Westerwald (Sieg ..)..
daher schließe ich mich TK an und ergänze nur noch: Derber Pyrolusit (Manganerz) mit Bleiglanz, unter Umständen Ag-haltiger Bleiglanz.
Natürlich alles ohne Gewähr! :)
Gruß Peter
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Moin moin,
Danke für die Tipps, ... Vielleicht sollte ich noch dazusagen, dass der Fund mindestens 100 Jahre alt ist. Ur ur Großvater. ( Vielleicht noch älter ) Und Eisenbergwerk weiß ich nur daher, dass jemand aus der Verwandtschaft mal gesagt hat, was soll es denn sonst gewesen sein. Müsste ich mal genau recherchieren.
Was vielleicht hiflreich sein könnte, hab aus der selben Grube auch ganz viele Bergkristalle mit winzigen Goldeinschlüssen, und Kupfer. Auch dieser große Brocken hier war dabei. Jemand meinte, es wäre Kupferkies......
Ist Bergkristall typisch für eine Eisenlagerstätte ????
Ich hab da leider noch wenig Ahnung von, Geologie kommt erst im nächsten Semester ???
Aber wozu hab ich denn euch ::)
Gruß
Don Luca
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kupferkies das letzte, würd ich mal sagen
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Ja, Chalkopyrit (Kupferkies) oder auch der seltenere Bornit (Buntkupferkies) (?)..evtl..
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gold ;)
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nee ..
.. Gold sähe z.B. so aus .. allerdings aus dem Bergland von Papua-Neuguinea .. ;)