Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: DerDome am 09 Feb 26, 18:10
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Fund im Mayener Basaltsteinbruch (im Rahmen einer Studienfahrt legal und überwacht betreten).
Blaue Farbe, Glasglanz, ca. 3mm im (sichtbaren) Durchmesser. Gibt es andere, ähnliche Minerale die in vulkanischen Gesteinen vorkommen können oder kann ich mir sicher sein das es Hauyn ist?
Liebe Grüße
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Ich denke schon, dass das Hauyn ist. Aber wenn du an der Uni Analyse-Möglichkeiten hast, wäre das doch ein passendes Studienobjekt...
Bis denn
Günter
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Bleibt die Farbe immer blau, auch bei unterschiedlichen Betrachtungswinkeln ?
Glück Auf
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Vielleicht auch irgend eine Anlauffarbe auf metallischen Einschluss?
Gruß conny
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Zu der Frage ob es noch andere blaue Mineralien in vulkanischen Gesteinen (hier: Basalt) gibt:
Im Siebengebirge gibt es einen Basaltsteinbruch in dem Saphireinschlüsse im Basalt gefunden wurden.
Ich war selbst schon mal dort, der Bruch ist schon lange aufgelassen und zugewachsen, Fundmöglichkeiten bestehen wohl keine mehr.
Leider weiß ich nicht mehr bei welchem Ort der Steinbruch liegt, sollte sich aber herausfinden lassen. Wahrscheinlich ist dieser auch hier im MA gelistet.
Glück auf!
Uwe
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Servus,
soweit auf dem Bild erkennbar, handelt es sich vermutlich um Hauyn.
Osumilith kann auch blau gefaerbt sein - dies waere moeglicherweise auch ein Kandidat ;).
Blauer Hauyn enthaelt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Schwefelradikale, die die blaue Farbe verursachen. S sollte sich im EDX-Spektrum einfach nachweisen lassen.
Die Ursache der Blaufaerbung von Osumilith ist mir unbekannt.
GA Harald
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@ Dominik :
Meine Wahrscheinlichkeitsprognose :
1. Hauyn
2. Magnetit
3. "Hornblende"
Bei Foto 1 würde ich direkt Hauyn zustimmen, allerdings Foto 2.... Durch Lichtreflektion entweder Magnetit oder "Hornblende" oder halt doch Hauyn.
Lassen sich beide ( 2.& 3. )ziemlich schnell vom Hauyn unterscheiden. Brauchts keine Analytik.
Alle 3 typische Vertreter in der vulk.Osteifel.
Osumilith kann ausgeschlossen werden. Passt überhaupt nicht in diese typische Lava. Zumindest sehe ich keinen Tonschiefereinschluss, noch iwas in der Richtung von xenol. Einschlüssen.
VG