Mineralienatlas - Fossilienatlas

Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: Stone Women am 23 Oct 05, 02:12

Titel: Markasit
Beitrag von: Stone Women am 23 Oct 05, 02:12
Hallo Ihr Stein reichen  ;)

Wer hat einen Tipp?

Wie das bei Anfängern so ist, finde ich vor Monaten auf der Halde in Meggen, was metallisch schimmerndes.Und gleich drei Stück davon.
Also erstmal mitnehmen und säubern.
Beim schrubben müffelten sie dann etwas komisch. :-\
Also wurden die beiden größeren in Kunststoffkästen gesteckt. Mit einem Papiertaschentuch als Einlage....... soll ja weich liegen. Deckel drauf. Und wehe ihr stinkst mir nun den Schrank voll.... in die hinterste Ecke gepackt.
Der kleinere kam in die Vitrine.

Und was sehe ich gestern  ??? :o   ZERFALLEN!!!  EINZELTEILE!!!  KRÜMMEL!!!
Ich habe sofort voller Sorge die beiden anderen hervorgeholt...... es geht ihnen gut.
Nur das Papier sieht etwas anders aus. Als wär es feucht geworden und an diesen Stellen ist es auch etwas gelblich.

Also hab ich hier mal rumgestöbert auf der suche nach einer Erklärung.
Aha Markasit......... wenigstens das weiß ich jetzt.

Nun meine Fragen an euch :
Wie kann ich den Zerfall stoppen? Wie lagert Ihr Markasit? Könnten diese kleinen Tütchen was helfen die man in neuen Koffern findet.... mit Granulat drin? (Gegen Feuchtigkeit sind die soweit ich weiß)
Wie sind Eure Erfahrungen?

Eine um ihre Steinchen bangende Rosi




Titel: Re: Markasit
Beitrag von: Ralf am 23 Oct 05, 08:26
Hallo Rosi,

ich fürchte, ich habe entsetzliche Nachrichten für Dich. Den Zerfallsprozess bei Markasit kannst Du nicht aufhalten, höchstens durch Konservierung geringfügig verzögern.
Aber der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Erfolg. Tut mir Leid.

Gruß
Ralf

Titel: Re: Markasit
Beitrag von: McSchuerf am 23 Oct 05, 09:04
Zitat
Beim schrubben müffelten sie dann etwas komisch. 

Schwefliger Geruch vermutlich. Ja, kann dem Ralf nur zustimmen.

In ein luftdicht abgeschlossenenes Kunststoffkästchen gehört der Markasit bei mir z.B. (ich habe jetzt schon seit über 20 Jahren eine schöne Markasitstufe aus dem Steinbruch bei Höver und immer noch so schön wie am ersten Tage; evtl. kann man zusätzlich noch mit klarem Zapponlack das Stück verewigen - wenn's aber erst mal bröckelt, ist es schon zu spät..

... aber: Nicht alle Markasite müssen zwangsläufig auch im gleichen Tempo bzw. Zeitablauf zerfallen!
 
Gruß Peter
Titel: Re: Markasit
Beitrag von: Krizu am 23 Oct 05, 10:41

Und was sehe ich gestern  ??? :o   ZERFALLEN!!!  EINZELTEILE!!!  KRÜMMEL!!!
Ich habe sofort voller Sorge die beiden anderen hervorgeholt...... es geht ihnen gut.
Nur das Papier sieht etwas anders aus. Als wär es feucht geworden und an diesen Stellen ist es auch etwas gelblich.

Wie kann ich den Zerfall stoppen? Wie lagert Ihr Markasit? Könnten diese kleinen Tütchen was helfen die man in neuen Koffern findet.... mit Granulat drin? (Gegen Feuchtigkeit sind die soweit ich weiß)

Hallo,

die Reaktion ist in etwa wie folgt:
Markasit ist Eisensulfid. Nun ist Eisenoxid stabiler als Markasit und der Markasit fängt an zu oxidieren = "rosten". Die entstehenden Oxide beschleunigen die Reaktion  :'(

Mach Fotos davon zur Doku und stell die in den Atlas. Ich habe etliche Pyritknollen und nur 2 lösten sich in den letzten 20 Jahren auf.

MfG

Frank




[/quote]
Titel: Re: Markasit
Beitrag von: der Sauerländer am 23 Oct 05, 11:52
Hallo Rosi

0-Chance :-[
Die Markasite aus der Schwefelkiesgrube Meggen sind durchweg instabil. Da hilft nix!
Die liegen schon so lange im (sauren) Regen. Da kannste draufsprühen, was Du willst. Der Zerfall kommt von Innen.
Fahr lieber hoch zur Grube Alexander. Links vom Stollen, im Wald, liegt genug was nicht zerfällt.

Wilhelm
Titel: Re: Markasit
Beitrag von: Stone Women am 23 Oct 05, 19:18

Grüß Euch !!!

Das sind ja Nachrichten, die ich da lese. :-[  Ich kann also nur Machtlos zusehen wie sie munter vor sich hin vergammeln. Schade !!!
Aber gut, was nicht zu ändern ist..............  Mach ich also das Beste daraus und halte den Bröselvorgang fotografisch fest um in hier einzustellen. ( Galgenfrist)
Nur ich warne Euch. ;D
Meine Mittel sind echt begrenzt, so tolle Bilder wie Ihr, bring ich nicht zustande.  :-\

Bei passender Gelegenheit werde ich mir also neue suchen. Danke Dir Wilhelm!  :)
Sag mal Wilhelm, ist der Schwefelgeruch beim Kontakt mit Wasser auch bei den Stufen die nicht zerfallen?

Danke auch euch Ralf, Peter und Frank.  :)


Glück Auf     
                   Rosi










Titel: Re: Markasit
Beitrag von: der Sauerländer am 23 Oct 05, 19:33
Klar

Hau mal mit nem Hammer drauf ::) ;D
Titel: Re: Markasit
Beitrag von: wolfi am 23 Oct 05, 22:10
Servus alle,
auch einige Pyrite sind davon betroffen, so z.B. die von Sokolov, CZ. In einem der Braunkohle-Tagebaue konnte man vor 10 Jahren wirklich zentnerweise herrliche Pyrite, rundum auskristallisiert bis zu 5 cm Kantenlänge, finden oder auch auf verkohlten Ästen. Wir haben sie damals wirklich zentnerweise rausgeholt. Aber kein einziger "lebt" heute noch! Schade um die Arbeit! Und hier noch ein Tipp: Wenn euch welche angeboten werden, lasst es sein, sie sind leider nicht von dauerhafter Schönheit!!!Schnief, heul...
Servus + Glück auf
Wolfi
Titel: Re: Markasit
Beitrag von: McSchuerf am 24 Oct 05, 00:11
Also, wie gesagt, bei mir ..20 Jahre Höver-Markasit und immer noch so schön wie am 1. Tage.. ;)..

aber der war auch gleich von Anfang an unter Verschluss..d.h. kein Luftsauerstoff - keine Oxidation - kein Zerfall!
Titel: Re: Markasit
Beitrag von: Stone Women am 27 Oct 05, 08:49
Moin Moin

Also, ich bin nun zu folgender Überlegung gekommen.

Bei Luft Entzug zerfallen sie nicht. Was liegt also näher als Sie mit Vakuum einzuschweißen in Folie.
Mal ganz hinterhältig  ;D ..... werde die Biester schon irgend wie Überlisten!
Versuch macht Klug.  ;)


Rosi
Titel: Dann musste schon Antibiotika nehmen
Beitrag von: MM-Bär am 27 Oct 05, 09:07
gemäß folgendem Link:
http://dc2.uni-bielefeld.de/dc2/pyrit/pyrit_03.htm (http://dc2.uni-bielefeld.de/dc2/pyrit/pyrit_03.htm)

Mach' Dir keine Hoffnungen  :'(
Titel: Re: Markasit
Beitrag von: proyect am 27 Oct 05, 21:38
Hallo,
hab vor n paar Monaten n paar Bremer Markasite gefunden, und na ja, jetz ham se weiße Haare,.. glänzt geil, aber heißt auch, dass die Dinger im Ar*** sind. Na ja schade eigentlich. Aber jedes der Stücke gammelt mit ner anderen Geschwindigkeit. Vor allem das frischeste Fundstück gammelt am schnellsten.
Gruß
proyect
Titel: Re: Markasit
Beitrag von: KOstMineral am 28 Oct 05, 08:13
Hallo,
ich hab mal einen Markasit vom Kaiserstuhl überbekommen. Der ist bestimmt schon "20 Jahre" alt und gammelt eigentlich nicht vor sich hin. Aber das Phänomen ist, dass er von kleinen Schwefelkristallen übersät ist. Ich weiss allerdings nicht ob die damals wo er geborgen wurde schon vorhanden waren.
Kann das sein, dass hier eine Oxidation des Schwefels ohne Wasser stattgefunden hat? Also nach der Formel:
FeS2 + 2 O2 --> FeSO4 + S
Dies würde dann aber auch bedeuten, dass das Eisensulfat als Schutzschicht fungiert und einen Zerfall des Markasits verhindert oder zumindest verzögert.

Was haltet ihr davon?

Gruss
Klaus
Titel: Vergammelnde Eisensulfide - so sehen es Einige links vom großen Teich
Beitrag von: MM-Bär am 28 Oct 05, 08:22
ich darf mal zitieren:

[...]
Relative Humidity (RH)

In general, geology collections require a moderate, stable RH just like other types of museum collections. Specimens with pyrite decay and some mineral specimens are exceptions to this rule, as described below.

Pyrite decay
Some geological specimens are susceptible to “pyrite decay. ” The iron pyrite in these specimens can react with water and oxygen in the atmosphere to convert to iron sulfate. This compound is greater in volume than iron pyrite and typically causes the specimen to crack into pieces and fall apart. Acid produced in the reaction also helps to destroy the specimen.
Typically, the end result of pyrite decay will be the reduction of the specimen to a pile of yellow/gray powder. Pyrite decay can be triggered by RH over 60%.

Specimens suffering from pyrite decay have a noticeable sulfur smell. Specimen labels and packaging are often stained or destroyed by the acid produced by the deterioration process.

Most pyrite decay in specimens can be prevented by keeping RH in the collection storage area below 60%. To halt decay once it has already started, however, specimens need to be isolated and stored in a very dry environment.

Other Specimens Damaged by RH
Many mineral specimens can be damaged by changes in RH. For example, very low RH  (below 35 % RH) may cause cracking as minerals lose water. High RH (e.g. above 60 %) can cause deliquescent minerals to dissolve in the water
they pick up from the atmosphere, rounding corners and reducing specimens in size, or eventually disintegrating them so that all that remains is a stain on a shelf or in a drawer. (For a list of the environmental requirements of different minerals, see the chapter by Waller, in Howie, 1992.)

Sub-fossil bone may be damaged by changes in humidity. Rapid fluctuations, in particular can cause cracking and splitting of specimens as they absorb and lose water. Clay minerals will be damaged in the same way. Shale specimens will crack and delaminate if RH is low.

The surfaces of specimens collected in coastal or other saline regions may exhibit the growth ofsalt crystals, called gypsum disease, in fluctuating RH. (This may also happen after certain types of treatment or specimen preparation.) Salt growth
can cause surface damage. These crystals can be removed by gentle brushing and prevented by stabilizing RH in the collection storage area.

Metallic specimens may corrode at high RH. This can be a problem particularly in meteorite collections.
RH fluctuation can be limited by using well-sealed cabinets, particularly cabinets with wooden drawers, which will buffer RH changes.

[...]

Also: Die Teile am besten in die Vakuumkammer und dann luftdicht versiegeln. Vielleicht klappt es doch. Nur, ob der Aufwand lohnt, muss jeder selbst entscheiden ..
Titel: Re: Markasit
Beitrag von: Krizu am 28 Oct 05, 11:28

FeS2 + 2 O2 --> FeSO4 + S
Dies würde dann aber auch bedeuten, dass das Eisensulfat als Schutzschicht fungiert und einen Zerfall des Markasits verhindert oder zumindest verzögert.

Was haltet ihr davon?

Hallo Klaus,

Eisensulfate sind:
FeSO4*7H2O
FeSO4*4H20
FeSO4*H2O
Bei Normalbedingungen landest Du beim 7-Hydrat  :'(

MfG

Frank
Titel: Re: Markasit
Beitrag von: Zuercherella am 28 Oct 05, 12:18
Hallo zusammen,

meine Verzögerungstaktik sieht wie folgt aus: Schwefelsäure aus dem gefährdeten Stück auskochen (einige Minuten in Wasser kochen, wird merklich gelblich), danach gut durchtrocknen (paar Stunden im Backofen bei 60 Grad). Danach entweder unter Luftverschluss in der Dose lagern oder in einer Mischung aus Zapon-/Schellack und Aceton einlassen. Bei einigen Stücken (kleiner Arietites aus Bielefeld) hat aber auch das nicht geholfen, zwei Jahre später war er Schrott. Die Methode müsste wohl wiederholt werden.

Gruß
Michael
Titel: Re: Markasit
Beitrag von: KOstMineral am 28 Oct 05, 13:19
Hallo Frank

dass das Eisensulfat als Hydrat bei Normalbedingungen vorliegt habe ich übersehen. Bin halt Kunststoffler  ;D und kein Anorganiker.
Dann kann es sich bei meinem Stück um keine Umwandlung handel. Muss wohl bei der Bildung Schwefel im Überschuss vorhanden gewesen sein?!

Gruss
Klaus
Titel: Re: Markasit
Beitrag von: Krizu am 28 Oct 05, 14:25
Cool,  8)

Dann weiss ich ja, wenn ich demnächst fragen kann!  ;D ;D Habe hier auch gerde ein bis zwei Kunststoffprobleme  :P

Statt Schwefel, kann es nicht ein anderes Mineral sein? Meines Wissens ist eher der Schwefel Mangelware im Gitter als das Eisen.

MfG

Frank






Titel: Re: Markasit
Beitrag von: KOstMineral am 28 Oct 05, 14:57
Nee, es ist Schwefel.
Aussehen, Eigenschaften und Geruch lassen nur Schwefel zu. Nadelprobe positiv.

Gruss
Klaus
Titel: Re: Markasit
Beitrag von: Steinbeißer am 29 Oct 05, 13:10
Wenn mich meiner vor hundert Jahren gehabter Chemieunterricht nicht getäuscht hat
ist Schwefel sehr reaktionsfreudig mit reinem Wasserstoff.Fragt mich nur nicht in welchem
Themperaturbereich und ob es hilft den Makrasit etwas längerlebig zu machen.

Kommt auf einen Test an....

Gruß Steinbeißer
Titel: Re: Markasit
Beitrag von: Stone Women am 31 Oct 05, 09:13
Halli Hallo Hallöle

Die Idee mit dem Auskochen klingt auch nicht schlecht.
Hört sich nach Hexenküche an!! ;D  ;D  ;D  Abgedunkelte Küche mit grünem Licht,
Schwefelgeruch in der Luft............... ich stell es mir grad vor. ;D ;D ;D
Muss ich dann noch irgendwelche Formeln murmeln  ???  oder glibbrige Zutaten in das Süppchen geben ??? Würde sich beim heutigen Datum ja förmlich anbieten  ;)

Genug geblödeld! Sonst gibts gleich Mecker weil ich nicht ernsthaft genug bin :-[

Also, auskochen ! Verändere ich damit nicht die typische Zusammensetzung von
Markasit? Zum Beispiel : (die Chemiker unter euch bitte mal Nachsicht walten lassen, mein Chemie Pauker hatte keine Freude an mir :-\ ) von FeS2 nach FeS1 ?


Einen alten Topf suchende Rosi ;)
PS. Will ja meine Familie nicht vergiften




Titel: Re: Markasit
Beitrag von: Steinbeißer am 01 Nov 05, 12:25
Hallo Rosi,

ich kann mir das mit Kochen im Wasser nicht so vorstellen H2O,
was passiert dabei,O wird frei und freies H verbindet sich mit S
ist aber nicht so effektiv.

Dann doch gleich zum reinen H da sind die Chancen größer
S zu binden.

Nur die Verfahrensweise da frag mich nicht ,hier ist der Chemiker gefragt.
Oder ob es hilft auch keine Ahnung.

Gruß Klaus
Titel: Re: Markasit
Beitrag von: Krizu am 01 Nov 05, 14:05
Hallo,

die chemische Erklärung mit Wasserstoff übersehe ich mal  ;)

Meine Erklärung ist:
Der Markasit bildet bei der Zersetzung Sulfate. Die nehmen ein größeres Volumen ein, als das Ausgangsmaterial, der Stein wird gesprengt. Beispiel: Gips aus Kalk. Nun wird durch das Kochen vermutlich der Gips, die Säurereste und die Sulfate aus dem Stein herausgeholt (gelöst und "geblubbert").

Damit ist die Reaktion erstmal unterbunden/verlangsamt.

Meine Meinung dazu...

Frank
Titel: Re: Markasit
Beitrag von: Zuercherella am 01 Nov 05, 21:34
Hallo zusammen,

sow ei Frank sehe ich das auch: es findet beim Kochen keine chemische Reaktion statt, sondern die schädlichen Bestandteile werden weggelöst/-gespült. Aber Chemiker bin ich auch nicht.

Viele Grüße
Michael
Titel: Re: Markasit
Beitrag von: MM-Bär am 02 Nov 05, 07:51
Gips löst sich aber so schnell nicht mehr auf (extremes Lösungsungleichgewicht) und blubbert auch nicht heraus  :o ...
Titel: Re: Markasit
Beitrag von: Stone Women am 02 Nov 05, 08:32
Moin,Moin zusammen.

Uff, ist ja alles ganz schön verwirrend. Besonders wen man Null Ahnung hat.

Aber die Erkärung von Krisu ist recht einleuchtend. Wenigstens was, was ich mal verstehe.   :) Danke Dir !!


Hmmm, ich hätte da noch eine Frage, passt aber nicht zum Thema. Dreht sich dabei um Malachit und Azurit. Soll ich neues Thema öffnen oder kann ich das gleich hier erledigen? Bin mir nicht sicher wie die geflogenheiten hier sind.


Titel: Re: Markasit
Beitrag von: Krizu am 02 Nov 05, 09:17
Hallo,

Nimm nächstens Kri"z"u  ;)

Ich würde einen neuen Thread aufmachen, oder die Beiträge unter "blaue Halde" anhängen. Die Steine stammen doch von dort, oder?

MfG

Frank
Titel: Re: Markasit
Beitrag von: Stone Women am 02 Nov 05, 09:34
Sorry Kri"z"u  ;)

Aber recht hast Du, genau von da sind die Steinchen  :)

Dann mach ich mich mal ans tippseln..............flitzzzzzz

Titel: Re: Markasit
Beitrag von: Philip Blümner am 20 Dec 05, 12:15
Hallo,

ich besitze nen irischen Sphalerit, der auf ner Pyritmatrix sitzt. Barry Flannery (irischer Silvermines-Sammler) warnte mich vor
dem Zerfall. Nun weiß ich schon, dass die Matrix bröselig is. Nur sind nun auch diese weißen Ausblühungen zu sehen. Die Stufe
ist exzellent (laut Barry). Siehe Lexikon unter Sphalerit. Habe die Stufe mal in eine Dose. Habe aber große Angst, dass sie zerfällt.

Zum Glück sitzen die Sphalerite nicht direkt auf dem Pyrit, sondern auf irgendetwas anderem. Vielleicht sind sie noch zu retten.