Mineralienatlas - Fossilienatlas
Arbeitsmittel / Means for work => Schneiden, Spalten, Schleifen, Polieren / Cutting, Grinding, Polishing => Thema gestartet von: Andreas- am 08 Nov 05, 21:41
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Hier einige Bilder vom letzten Wochenende, als ich erstmals meinen Naßwinkelschleifer getestet habe.
Mittels Klettverschluß wird ein Schleifpad mit Diamanten befestigt. Das Schleifen erfolgt mit unterschiedlichen (Diamant)körnungen. Durch besonders feine Körnungen kann das Polieren ersetzt werden.
Ich verwendete folgende Körunungen: 50-100-150-300-500-800-1000-1500-3000. Damit erzielt man einen Spiegelglanz. Allerdings wäre noch ein Schleifgang mit noch feinerer Körnung oder eine Bearbeitung mit einer Filzscheibe und Polierpulver erforderlich um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Hat von euch schon jemand Erfahrung mit einem Naßwinkelschleifer???
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Bilder:
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hi Andreas,
cool, das ist klasse, richtig für hausgebrauch. was ist der winkelschleifer für ein fabrikat und was kostet der (und die schleifpads - ich nehme an die sind nicht wirklich preiswert, oder?)
gruß Burkhard
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hallo, wenn ich das sehe denke ich du brauchst noch einen friesennertz ;D ;D ;D
aber spaß bei seite, ich habe auch noch nicht die passende methode gefunden wie man gut und günstig hölzer bearbeitet. also für alles offen. gruß bernd
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Hallo,
der Winkelschleifer ist von "Flex" genaues Fabrikat weiß ich gerade nicht; wenn es dich interessiert kann ich aber nachsehen. Das Lieferprogramm ist unter www.hartner.at abzufragen (link auf flex). Gekostet hat das Stück ca. 430,- Euro. Allerdings ohne jedes Zubehör. Die Schleifpads hätten ca 60-70 Euro pro Stück gekostet (also sehr viel - um es zurückhaltend zu sagen) Die Pads hat mir daher ein Freund aus Asien bestellt, dort sind sie wesentlich billiger.
Allerdings bräuchte man für den letzten Schliff noch eine Filzscheibe für den Winkelschleifer. Die hätte EUR 70- gekostet (eine Filzscheibe mit einfachem Gewinde und ca. 12 cm Durchmesser). Das nenne ich Wegelagerei!!! Ich werde mal schauen, ob man die auch zu einem vernünftigen Preis bekommt.
@Bernd: Ja es war etwas kalt. Vorallem da man rasch naß wird und das bei ca 8 Grad!
lg
Andreas
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Hallo Andreas,
schöne Sachen machst Du da...!
Mich würde noch interessieren welche Stromversorgung Du an Deiner Flex verwendest?
Schöne Grüße
Ruppi
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Kleiner Tipp zum Geld Sparen ;)
www.westfalia.de Da gibts die Flex Produkte auch ..... etwas günstiger :D
Rosi
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@ Ruppi: Einfach an die ("normale") Steckdose anstecken. Am Kabelansatz des Winkelschleifers ist noch ein besonderer Sicherheitsschalter angebracht. Ich vermute wg der besonderen Gefahr durch das Naßschleifen (?). Ich bein aber kein Experte in dem Bereich.
@Rosi: Ich hoffe doch nicht, dass es meinen Naßwinkelschleifer auch billiger gegeben hätte. 8) >:( Ich sehe lieber nicht nach.. ;)
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Halllo Andreas,
oh das sind ja schmerzhafte Preise. Die Maschine will ich ja mal sogar noch durchgehen lassen für den Preis, aber die Pads (und auch die Menge an verschiedenen Körnungen die man benötigt) das tut weh. Aber das Ergebnis ist den Bildern nach doch recht ordentlich.
Bei 8° sieht das nicht wirklich gemütlich aus, das kann ich mir denken. Zur Feuchteentwicklung: Vielleicht würde an deinem Schleiftisch ein vorne senkrecht -leicht schräg zum Tisch geneigt- angebrachtes Brett helfen, das das Wasser nach unten ableitet. Unter dem Brett könnte man sich mit einem derben Stück Plastikfolie helfen, daß die Beine einigermaßen trocken bleiben. Ein Teil des vernebelten Wassers wird sicher trotzdem nach oben wandern, aber was durch die Rotation der Scheibe seitlich weggeschleudert wird könnte man mit so einer Vorrichtung zumindest zum Teil abfangen. Du müßtest dann die Maschine nicht mehr zum Körper halten (wie du es getan hast), sondern quer dazu (weil ja das Brett im Weg wäre).
In D scheint es die Maschine etwas billiger (sorry!) zu geben (um das genau zu eruieren müßte man natürlich die genaue Typenbezeichnung kennen). z.B. hier
http://shop.naturstein-netz.de/okwerkzeugservice/k007u003s001.htm
Gruß Burkhard
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Hallo,
geh mal zum nächsten Steinmetz. Die schleifen bei Bedarf die Sichtkanten an Treppen usw. nach. Gleiche Methode, aber SiC-Pads.
Mfg
Frank
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Hallo, ich habe gerade die Rechnung gefunden. Er hat EUR 414,- gekostet. Type: LW 1503S - ich glaube er entspricht in etwas der lw 1703S (der hat etwas mehr watt ist dafür etwas schwerer).
Der Preis dürfte aber in etwa gleich sein, da es sich bei http://shop.naturstein-netz.de/okwerkzeugservice/k007u003s001.htm um Nettopreise handelt.
Die Pads sollte man aber aus dem Ausland übers Internet bestellen, da gibt es sie wesentlich billiger. Der Nachteil bei dieser Schleifmethode ist, dass es durch die Diamanten mitunter zu Kratzern kommen kann, die man dann nur mühsam wegbekommt. Bei den Stücken die ich bearbeitet habe, muß ich mehr als die Hälfte nochmals nachbearbeiten und tw wegen den Kratzern nochmals mit 50/100 Körnung beginnen. Aber ich bin eben noch ein Anfänger....
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Ups, nicht gründlich genug hingeschaut, das mit den Nettopreisen hab ich übersehen, weil ich mit google direkt auf die Seite gekommen bin.
Ich hab ja keine Ahnung vom maschinellen Schleifen, aber können abgelöste Diamanten von einem Pad tiefere Kratzer verursachen als die, die noch fest eingebunden sind? Immerhin ist es ja dieselbe Körnung!
Nur als Frage, könnte es ev. sein, daß Deine Zwischenreinigung vielleicht nicht gründlich genug war und somit Diamanten von einer der vorhergehenden Körnungen noch in irgendeiner Ritze saßen und dann die Kratzer verursacht haben könnten? Da reicht ja schon ein einziger.
Grüße Burkhard
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Ich hab ja keine Ahnung vom maschinellen Schleifen, aber können abgelöste Diamanten von einem Pad tiefere Kratzer verursachen als die, die noch fest eingebunden sind? Immerhin ist es ja dieselbe Körnung!
Ja, das geht!
Wenn der Diamant gebunden ist, schneidet nur die Spitze, du bekommt eine relativ blanke Fläche. Erst wenn die Bindung durch die Bildung einer - für den Prozeß wichtigen - Tasche hinter dem Diamanten so stark geschwächt wird, dass der abgenutzte Diamant rausfallen kann, darf er wirklich fallen. Dann kommt meist ein Neuer an anderer Stelle zum Einsatz. Wenn jetzt aber aufgrund einer schlechten Bindung ein Diamant direkt rausfällt kann er mit dem vollen Durchmesser abrollen. Das sind dann nach der Politur "Traktrorspuren" = zweireihige Taumelbewegungen. Die können aber auch durch Ausbrüche kommen. Das sind dann aber meist kürzere, dicke Monster.
Aber Sauberkeit ist das A&O! Neben dem Schleifmaterial. Hier ist nicht nur die PArtikelgröße, sondern auch die Partikelgrößenverteilugn wichtig!
MfG
Frank
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Hallo Frank
das hieße aber dann daß die Bindung der Pads nicht so gut ist? Oder kann man da auch Bedienungsfehler machen, die zur Ablösung von Diamanten führen? Ich meine natürlich keine groben Fehler, das läge ja auf der Hand, sondern kleinere wie leichtes Verkanten etc. Oder muß man damit immer rechnen?
Und meintest Du Ausbrüche am Pad oder am zu schleifenden Material?
Gruß Burkhard
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das hieße aber dann daß die Bindung der Pads nicht so gut ist? Oder kann man da auch Bedienungsfehler machen, die zur Ablösung von Diamanten führen? Ich meine natürlich keine groben Fehler, das läge ja auf der Hand, sondern kleinere wie leichtes Verkanten etc. Oder muß man damit immer rechnen?
Und meintest Du Ausbrüche am Pad oder am zu schleifenden Material?
Die Ausbrüche sind oft am Rand oder an Rissen im/am Material! Die Güte eine Bindugn merkst Du schnell am Verbrauch der Scheiben.
Wichtig ist Kühlung. Kühlung ist meist nur durch noch mehr Kühlung bei den Diamanten zu ersetzten.
In der Technik wird oftmals versucht, den Schliff so einzustellen, dass die Scheibe in der Mitte ansetzt und nach aussen schleift. Dann ziehst Du dir keine Bruchstücke rein. Mit Richtungsumkehr wird dann versucht beim nächsten mal snekrecht zum ersten Schliff zu schleifen.
Vielleicht hat jemand noch Tipps ???
MfG
Frank
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Woran es genau liegt, dass es zu Kratzern kommt, kann ich nicht sagen. Möglicherweise sind es wirklich Diamanten die aus dem Gummi rausbrechen. Dagegen wird man aber nichts machen können.
Bei mir geht es jedenfalls erst im Frühjahr mit dem Schleifen weiter. Werde dann von etwaigen Fortschritten berichten.
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Hier mal ein bisschen aus dem Nähkastchen ;)
Naßwinkelschleifer mit Pads funktionieren, keine Frage. Das Problem beim schleifen mit Diamant ist das Wasser. Zum einen braucht man es dringend wegen der Kühlung, klar. Zum anderen schwemmt es aber auch die sich beim schleifen bildende Paste weg. Das mag zwar auf den ersten Blick vorteilhaft erscheinen, ist es aber nicht.
Beim Schleifvorgang lösen sich permanent und unvermeidbar Diamantpartikel aus der Bindung. In der Paste schwimmen diese Partikel mit und werden mit der Zeit aufgerieben bzw. abgerundet ( Ähnlich wie bei einer Trommelmaschine ). Heißt, die Partikel verlieren zum einen Ihre Aggressivität, zum anderen puffert die Paste aber auch beim Schleifvorgang und verhindert einen übermäßigen Ausbruch weiterer Partikel. Die richtige dosierung des Wassers ist eine Frage der Erfahrung. Je mehr je besser ist jedenfalls falsch.
Nun liegt das eigentliche Problem in der Drehzahl der Maschine. Hohe Drehzahl heißt hohe Hitzeentwicklung heißt mehr Wasser heißt weniger Schleifpaste ( heißt auch viel mehr Sauerei :D ). Um das Problem zu entschärfen gibt es drei Möglichkeiten:
1.) Die Drehzal der Maschine reduzieren um weniger Kühlung sprich Wasser einsetzen zu müssen.
2.) Statt Schleifpads verwendet man mineralische Schleifringe. Diese benötigen wesentlich weniger Wasser zur Kühlung und sind auch nicht teurer. Allerdings muß man dazu eine entsprechende Aufnahme an der Maschine haben. Auch hat man hier das Problem des Verkantens. Solche Ringe sollte man nur in Verbindung mit einer entsprechenden Maschinenhalterung verwenden ( Knickarm ). Dafür kann man diese Konstruktion auch in geschlossenen Räumen verwenden da sie viel weniger Sauerei verursacht. Man braucht dafür auch kein Ganzkörperkondom ;D
3. ) Polieren. Kratzer aus einer Körnung < 500 kann man restlos wegpolieren. Allerdings nicht mit einem Winkelschleifer, da man hiermit nicht den notwendigen Druck erzeugen kann. Wer kann, sollte sich einen Schleifbock mit Filzpolierrad anschaffen. Stücke bis ca. 25 cm Durchmesser kann man darauf mühelos und kratzerfrei auf Hochglanz bringen. Wichtig ist das richtige Poliermittel ( Ceroxid ) und die richtige Anwendung. Das Poliermittel muß pastös sein, etwas dicker als Zahnpasta. Und man sollte vermeiden, während des Poliervorgangs frische Schleifpaste aufzubringen. Frische Paste ist nämlich aggressiver und verursacht zunächst Mikrokratzer. Diese entfernt man aber wieder wenn sich die Polierpaste während des Poliervorgangs abnutzt und ihre Aggressivität verliert. Bringt man zwischendurch frische Paste auf, muß man wieder von vorne anfangen. Ist das Werkstück so groß, das ein einmaliges Auftragen des Poliermittels nicht ausreicht, poliert man zunächst ein Segment der Größe, für das das aufgebrachte Poliermittel ausreicht. Dann das nächste Segment usw.
Alles das funktioniert aber nur, wenn man große Sorgfalt bezgl. der Säuberung nach jedem Schleifgang walten lässt. Ist ja klar.
Ach ja, noch ein Tip. Wenn man sich für die Anschaffung eines Schleifbocks zum Polieren entscheidet, sollte man einen mit durchgehender Achse wählen, so daß man an beiden Seiten Schleif- bzw. Polierkörper aufbringen kann. Auf die freie Seite montiert man eine Schleifscheibe mit ca. 60er Körnung. Damit schleift man als allererstes evtl. vorhandene Sägekanten weg. Diese sind nämlich Gift für die Pads und verkürzen deren Lebensdauer erheblich.
Und noch etwas für Warmduscher ( im wahrsten Sinne des Wortes ;D). Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man die Wasserzufuhr über eine Mischbatterie mit Warm- und Kaltwasser regeln. Es ist ein enormer Unterschied, ob man seine Finger und evtl. auch andere Körperteile ständig in 5 Grad oder in ca. 15 Grad kaltem Wasser badet. 15 Grad reicht zur Kühlung vollkommen aus.
Gruß
Ralf
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Hier mal ein bisschen aus dem Nähkastchen ;)
Naßwinkelschleifer mit Pads funktionieren, keine Frage. Das Problem beim schleifen mit Diamant ist das Wasser. Zum einen braucht man es dringend wegen der Kühlung, klar. Zum anderen schwemmt es aber auch die sich beim schleifen bildende Paste weg. Das mag zwar auf den ersten Blick vorteilhaft erscheinen, ist es aber nicht.
Beim Schleifvorgang lösen sich permanent und unvermeidbar Diamantpartikel aus der Bindung. In der Paste schwimmen diese Partikel mit und werden mit der Zeit aufgerieben bzw. abgerundet ( Ähnlich wie bei einer Trommelmaschine ). Heißt, die Partikel verlieren zum einen Ihre Aggressivität, zum anderen puffert die Paste aber auch beim Schleifvorgang und verhindert einen übermäßigen Ausbruch weiterer Partikel. Die richtige dosierung des Wassers ist eine Frage der Erfahrung. Je mehr je besser ist jedenfalls falsch.
Hallo Ralf,
hier kann ich Dir nicht voll zustimmen!
Synthetische Diamenten rollen sich rund ab, da bricht immer wieder eine neue Ecke raus. Die natürlichen Diamenten spalten wesentlich schneller und sind dann verloren. Der Hauptverlust bei diesen weichen Materialien (<9) dürfte der Schlag sein.
Die bisherige Theorie beim Schleifen war:
Der gebundene Diamant schneidet (Hohnen) in Form feiner Kratzer Material raus. Hinter dem Diamanten bildet sich eine Tasche aus, die das Material aufnimmt und raustransportiert. Nur So bleibt der gebundene Diamant im Kontakt zum Material.
Im Gegensatz dazu steht das Läppen. In einer Art Paste rollen dioe Körner frei ab. Hier ist es wesentlic hdie Schmierfilmdicke (Öl oder Wasser) gut einzustellen. Grosse Maschinen sind Temperaturkontrolliert. Der kleine Mann macht es meist mit einer Fingerspitze Spülie. Auch hier stellen Diamanten eine Ausnahme dar. Die werden teilweise mit Weichmetallscheiben verarbeitet. Dort drücken sich die Diamnten rein.
Bei Gussscheiben ist es wichtig, dass Kugelgraphit im Spiel ist. Das ist wiederum die "Eimerförderung".
Aber beim Schleifen gibt es mehr als ein Prozessfenster!
MfG
Frank
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Hallo Frank,
ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten. Hier geht es um Schleifpads, nicht um Gußscheiben o.ä.. Ich schleife seit einigen Jahren professionell und habe glaube ich einiges an Erfahrung. Fakt ist, das die richtige dosierung des zulaufenden Wassers eine extrem wichtige Rolle spielt. Zuviel Wasser gibt Kratzer ( und nimmt zudem weniger Material ab ), iss so. Zu wenig Wasser gibt zuviel Hitze und auch Kratzer ( und setzt die Scheibe zu ). Ob die Diamanten nun rund oder eckig brechen entzieht sich meiner Kenntnis, da bist Du sicher besser bewandert. Definitiv verlieren die Partikel an Aggressivität und der Schliff wird feiner, wenn man die richtige Schmiere hinbekommt.
Auf jeden Fall ist das schleifen mit Diamant nicht ganz einfach und bedarf einer steten Anpassung des Wasserzulaufs. Drum schleifen professionelle Schleifer in der Regel auch mit mineralischen Schleifköpfen. Das geht wesentlich einfacher und man erzielt einen besseren Schliff.
Gruß
Ralf
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ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten. Hier geht es um Schleifpads, nicht um Gußscheiben o.ä.. Ich schleife seit einigen Jahren professionell und habe glaube ich einiges an Erfahrung. Fakt ist, das die richtige dosierung des zulaufenden Wassers eine extrem wichtige Rolle spielt.
Gebe ich Dir recht. Aber ;) bei schnelllaufenden Maschinen hast Du eher das Problem das Wasser in den Spalt zu kriegen.
Ob die Diamanten nun rund oder eckig brechen entzieht sich meiner Kenntnis, da bist Du sicher besser bewandert. Definitiv verlieren die Partikel an Aggressivität und der Schliff wird feiner, wenn man die richtige Schmiere hinbekommt.
Damit hast du aber nach allgemeiner Definition eher ein Läppen als ein Hohnen. Klar, dünnflüssige Pampe = kein tragender Film, Materialbruch; zu dicke Pampe = Schleifmaterial greift nicht durch.
Die Gusseisenscheibe steht ja auch eindeutig mit "im Gegensatz" bei mir ::)
MfG
Frank
(der jahrelang Saphir geschliffen hat)