Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Grube Clara / Schwarzwald => Thema gestartet von: manu am 12 Nov 05, 17:28
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Farbe gras-grün; Härte eher weich; erinnert etwas an Speckstein (Talk); Fund: Sommer 2005
2.
Farbe hell-grün (kommt auf dem Foto schlecht raus); Härte etwa 3-4; Kruste auf Quarz; Fund Sommer 2005
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Könnte beides feinkristalliner Muskovit sein.
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Hallo,
ich kann das Mineral selber nicht richtig bestimmen ???. Aber ich würde sagen, dass das kein Talk ist!!! ;)
Gruß
Brian
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Bild 1+2: Das sieht mir eher nach sehr verwittertem oder mehrfach umgewandeltem Material aus (da würde ich mich evtl. Uwe auch anschließen)... vielleicht handelt es sich aber auch einfach um amorphes glasiges Material (ist ja weiter verbreitet als man denkt... ;)). Der Quarz m. rötlichen Eisenoxiden/hydroxiden als 'Unterlage' ist ja eigentlich auch deutlich zu erkennen.
Bild 3: Evtl. Montmorillonit-/ oder Saponit-Kruste auf Quarz.
Alle Angaben - wie immer - ohne Gewähr! :)
Gruß Peter
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Hallo,
Ich habe die letzten Jahre auf der Clara auch häufiger solche Minerale gefunden. Es handelt sich um Zersetzungsprodukte von Feldspäten und Glimmern des Nebengesteins in unmittelbarer Nähe zum Gang (heisse Fluide).
Ist wohl Meta-Halloysit(kaolinähnliches Tonmineral) oder Nontronit. Beide Minerale kommen in der Clara vor und bilden solche Stufen.
Sebastian
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Viele Dank für eure Hilfe!
@ smoeller
Kommen die zwei Mineralien sehr häufig in der Clara vor? ich ahbe die zwei Mineralien im August 05 gefunden.
Gruß Manuel
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Hallo,
Ich habe die letzten Jahre auf der Clara auch häufiger solche Minerale gefunden. Es handelt sich um Zersetzungsprodukte von Feldspäten und Glimmern des Nebengesteins in unmittelbarer Nähe zum Gang (heisse Fluide).
Ist wohl Meta-Halloysit(kaolinähnliches Tonmineral) oder Nontronit. Beide Minerale kommen in der Clara vor und bilden solche Stufen.
Sebastian
Ja, das trifft doch eher den Kern der Sache. :D..da lag ich ja mit meiner Vermutung in Richtung 'Zersetzungsprodukt' und 'Tonmineral' nicht ganz daneben..Möglich ist auch, dass der 'Schwarzwaldpabst' Walenta einiges dazu in Lapis oder anderswo publiziert hat. ;)
Also ich selbst habe sicher auch Vieles von dem Zeugs dort gefunden (kommt sicher reichlich vor) aber einfach liegen gelassen, da nicht interessant genug für mich.. ;)
Gruß Peter
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Feinkörnige/schuppige Ausbildungen von Nontronit und (grünlichem) Muskovit können ohne Röntgenbeugungsanalyse nicht voneinander unterschieden werden.
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Ja, diese beiden Minerale -Halloysit insbesondere- konnte ich bei meinen ca.12-15 Besuchen der Aufbereitung in den letzten Jahren regelmäßig finden. Manchmal hätte man leicht zwei bis drei Eimer voll wegtragen können.
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Hallo,
@smoeller: Hast du Fotos von deinen Funden zum Vergleich? Ich hab im Internet keine vergleichbaren Fotos gefunden. Mich würde es doch genauer interesssieren, was das denn wirklich ist. (Bild 1 Nontronit?/Bild 3 Meta-Halloysit?). Muskovit kann ich ziemlich sicher ausschließen.
Viele Grüße manu
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Hallo manu,
Habe endlich mal ein Foto von meinem Stück gemacht.
Habe das Stück als Halloysit eingeordnet, werde aber wohl noch ein Pulverdiffraktogramm machen. Wollte versuchen, ein paar Mn-Minerale vom Silberbrünnle im August bei uns an der Uni Kiel zu röntgen, dann nehme ich das Stück auch mit.
Glück Auf!
Smoeller
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Hallo,
Danke dass du noch dran gedacht hast! Das untere Mineral hab ich auch als (Meta-)Halloysit eingeordnet. Mein Bild ist da schlecht geworden, ich kann auch mal ein neues einstellen. Das oberne Mineral sehe ich als Nontronit an, bin mir aber nicht sicher. In Walentas Schwarzwald-Buch werden beide Mineralien beschrieben, die Beschreibung passt auch ganz gut auf meine Mineralien.
Ich bin schon auf das Ergebnis deiner Untersuchung gespannt!
MfG manu
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Hier noch ein bessers Bild (von einem (Meta-)Halloysit ??)
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@ smoeller
Hallo,
Ich wollte nur kurz nachfragen, ob eventuell ein Ergebniss des Pulverdiffraktogramms (??) vorliegt, da ich am Thema immer noch
Interresse habe.
MfG manu
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Hallo,
Habe das Thema noch nicht weiter verfolgt. Dazu kam, dass des Diffraktometer fast 2 Monate durchweg ausgefallen war. Werde mal sehen, was nächste Woche so anliegt. Bin im Moment gerade mit der Diplomarbeit beschäftigt.
Glück Auf!
Smoeller