Mineralienatlas - Fossilienatlas
Fossilien / Fossils / Fósiles => Deutschland / Germany / Alemania => Paläobotanik (fossile Pflanzen / fossil plants) => Sachsen => Thema gestartet von: Andreas- am 18 Dec 05, 19:51
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verkieseltes Holz aus Chemnitz; 28 cm x 21 cm
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http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,2214.0.html
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Hallo Andreas !
Ich habe in meiner Sammlung auch einige Hölzer aus Chemnitz und hoffe sie gefallen Dir.
Ein Schachtelhalm Calamodendron sp., Durchmesser 7 cm.
das zweite: Noch eine Scheibe, ich vermute eine Wedelachse Myeloxylon, Durchmesser 6 cm.
Gruß Helmut
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Noch eine schöne Scheibe, ein Baumfarn Medullosa porosa, Durchmesser 6 cm.
Ich hoffe ich liege mit der Bestimmung richtig.
Gruß Helmut
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Wow, wirklich Spitzenstücke!!! :o Solche Stücke sieht man leider viel zu selten.
Freut mich, dass nun auch andere, als die "üblichen Verdächtigen" Fotos von ihren Sammlungsbeständen reinstellen.
lg
Andreas
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Hallo Andreas,
weil Du sie soooo.. schön findest, noch mehr davon.
Psaronius sp. (kannst Du sie gezielter bestimmen?)
(http://)
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Hat leider nicht funktioniert, anderes Bild.
Psaronius infarktus, Durchmesser 10 cm.
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hallo phyton ,
bei dem Calamodendron sp., bin ich mir nicht so ganz sicher .
Wedelachse Myeloxylon , blattstie einer medullosa leuckartii ist ok .
Medullosa porosa, ist auch ok.
Psaronius infarktus, da könnte rechts unten sogar noch ein tubicaulis drinn sein.
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,6671.0.html zu tubicaulis
schöne stücke. bist du aus chemnitz ?
gruß bernd
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Hallo Bernd,
mein Hauptthema ist doch die Aachener Oberkreide, Du weißt doch Zapfen und so. Es ist auch schwer alles zu behalten. Aber man trifft sich immer wieder. Danke für Deine INFO.
Noch eine Scheibe aus meiner Sammlung.
Soll ein Nadelholz Cordait sein. Vielleicht weißt Du Bernd mehr darüber.
Gruß Helmut aus Aachen
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ach ja ,jetzt fällts mir wieder ein.
so zu dem Cordait ,ist der kern mit tuff gefüllt ? wie groß ist das stück ? chemnitz ?
gruß bernd
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Hallo Helmut,
ich habe leider nur wenige Stücke aus dem Perm und bin in dem Bereich kein wirklicher Spezialist, aber da hast du wirklich einige "nette" Raritäten. Bin wirklich begeistert von deiner Sammlung (auch die Stücke von deiner HP).
:P
Folgendes Foto stammt aus dem NKM Chemnitz: Eine interessante Ansicht eines Cordaiten
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Hallo Bernd,
schön das Du wieder weißt wer ich bin. Aber jetzt zum Cordait, er hat einen Durchmesser von 14 cm und 2,5 cm dick, ist nicht sehr groß.
Gruß Helmut
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im zentrum scheint tuff zu sein ?
wie sind die zellen unterm micro. ?
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Hallo Zusammen,
noch einige Scheiben aus Chemnitz.
Schachtelhalm, 6 cm Durchmesser
2. Scheibe, Calamodendron striatum, oval 4,5 x6,5 cm.
Gruß Helmut
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3. Scheibe, Calamodendron striatum, größter Durchmesser 7 cm.
(http://)
Ich hoffe das sie euch gefallen!
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ja schöne stücke , wer ist deine bezugsquelle ?
und was kosten die teile zur zeit ß
gruß bernd
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Hallo Bernd,
es sind Stücke die ich schon länger Besitze. Meine Bezugsquelle ist immer noch der Joachim (Millerocaulis) bei uns im Forum tätig. 8) 8) :D
Gruß Helmut
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Chemnitz
größte Länge 17 cm
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ist zwar erst als dadoxylon bestimmt worden, es handelt sich aber um einen schachtelhalm.
ca 20 cm durchmesser und 9cm höhe.
man kann deutlich 2 carinalkanäle erkennen.
Arthropitys ?
http://www.palaeontologische-gesellschaft.de/palges/forschung/artikel.html#ronny
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Myeloxylon elegans (http://www.yamadori-bonsai.info/Pu_VerstHolz413.html) ist der versteinerte Blattquerschnitt von Medullosa leuckartii
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1518208952.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1518208952.jpg)
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Dadoxylon aus Chemnitz Hilbersdorf. Bisschen Fluorit.
Endstück, 44 cm rund
Gruss, Christof
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Bei folgendem Stück (Altfund aus dem Zeisigwald in Chemnitz-Hilbersdorf) komme ich nicht so recht weiter.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1513546084.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1513546084.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1513546054.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1513546054.jpg)
Der doch recht große Markhohlraum erscheint mir für ein "normales" Agathoxylon etwas seltsam - da kann ich aber auch daneben liegen.
Eine Medullosa wäre zwar fein, dafür ist mir das Innere des Markhohlraumes aber zu unstrukturiert. Ähnlichkeiten zu diesem Stück: https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,36951.0.html
vermeine ich aber doch zu erkennen .....
Derzeit tendiere ich am ehesten zu Arthropitys - bin mir da aber auch sehr unsicher.
Wer kann helfen?
Hier noch Details des Markhohlraumes
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1513546100.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1513546100.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1513546113.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1513546113.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1513546128.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1513546128.jpg)
des umgebenden Gewebes
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1513546138.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1513546138.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1513546149.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1513546149.jpg)
und zu guter Letzt der Außenseite
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1513546157.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1513546157.jpg)
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Der erkennbare Zellverband läßt kaum Schlüsse zu. Möglich das unterschiedliche Verkieselungsgrade für das Erscheinungsbild des Markraumes verantwortlich sind. Es gibt auch in der Lausitz versteinerte Hölzer mit anders gearteten Zentren, als bei Dadox üblich. Unten so ein Beispiel.
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hallo Bernd,
danke für deine Einschätzung und das "Beispielsbild".
edit:
Cordait käme natürlich auch noch in Frage - ich kann aber an dem Querschnitt nicht erkennen, ob es sich um einen Markhohlraum vom Artisia-Typ handelt oder nicht (also vermutlich eher nicht). Werner/Sargentodoxa (besten Dank!) gab mir auch noch den Hinweis auf „Araucarites medullosus“, aber dazu schrieb Rößler ja, dass dies einer kritischen Neubewertung bedürfe - also dürfte unter dieser Bezeichnung vermutlich auch manches zusammengefasst sein, was wohl nicht zusammen gehört ....
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@oliverOliver
Gibt es irgendwo an deinem Stück tangentiale oder radiale Bruchflächen?
Dort könnte man - da sich das Zentrum nicht klar erkennen lässt - die Art wohl am ehesten bestimmen.
Die Markstrahlen sind bei Arthropitys zumeist recht dick und lassen sich oft schon mit blosem Auge erkennen.
Umgedreht sind die Markstrahlen bei Koniferen und Cordatiten dünner.
Ansonsten komm vorbei und ich legs unters Mikroskop :P Oder die Säge.
Grüßé
Volker
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hallo Volker,
tangentiale Brüche gibt es, aber an denen konnte ich leider auch nichts erkennen. einige kleine +/+ runde hellere Flecken halte ich eher für Verkieselungsflecken als für Markstrahlen.
Vorbeikommen: danke für das Angebot, würd ich gerne, ist aber ein wenig zu weit für einen Nachmittagsspaziergang ;)
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Ein wirklich großartiger fluoritisierter Psaronius aus der Sammlung von Wolfgang:
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1530877375.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1530877375.jpg)
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Klein aber sehr fein - ein kompletter, völlig fluoritisierter Achsenquerschnitt von Agathoxylon:
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1545659020.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1545659020.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1545658927.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1545658927.jpg)
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Wieder mal ein UFO -
die Markhöhle ist im Verhältnis zum Durchmesser sehr sehr groß, Schachtelhalm möchte ich diesmal ausschließen (auch unter dem Bino sind keine Carinalkanäle erkennbar). Allerdings sind in der zerquetschten Markhöhle Fetzen von Pflanzengewebe, z.T. steg- od. leistenartig (Detailfotos folgen) erhalten, weshalb ein Artisia-artiger gekammerter Hohlraum möglich wäre - also eventuell etwas in Richtung Cordait ?
Bin wie immer für jegliche Tips dankbar .....
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1554739357.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1554739357.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1554739369.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1554739369.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1554739381.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1554739381.jpg)
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hier die versprochenen Details - leider keine optimalen Fotos, und die mangelnde Schliffqualität macht sich durch störend reflektierende Kratzer bemerkbar.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1554812286.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1554812286.jpg) Bild 1 - Detail des Markhohlraums, mit den zickzack-verlaufenden Gewebestreifen - aber ob das wirklich Reste einer Kammerung sind? auch der Übergang vom primären Holzgewebe zum Mark ist weder eindeutig "zahnradartig" / keilförmig, noch deutlich abgerundet-unregelmäßig, sondern irgendwas dazwischen - tendenz aber zu unregelmäßig (Dank an Volker für den Literaturtip - kannte ich zwar eh schon, hatte ich aber inzwischen vergessen!)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1554812296.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1554812296.jpg) Bild 2 - das Ganze näher. Die Achatfüllungen sind zwar optisch nett, aber ganz und gar nicht aufschlussreich, sondern beim Bestimmungsversuch hinderlich.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1554812307.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1554812307.jpg) Bild 3 - zentral im Bild relativ große, anscheinend eher unregelmäßig angeordnete Zellen in einem hellen Bereich des Markhohlraums - ich vermute hier mal Reste des Marks.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1554812317.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1554812317.jpg) Bild 4 - zum Vergleich die Holzzellen.
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Uhh - kannst du noch ein Foto mit etwas Wasser drauf machen? (Manche nutzen auch Öl fürs Mikroskopieren.)
Vielleicht sieht man dann mehr. Aber ich glaub es könnte knifflig werden.
Kannst du Blattspuren finden?
Nächst besseres Unterscheidungs Kriterium wären dann leider die Tüpfel im Radialschnitt.
Bis dahin bleibt es Agathoxylon.
Grüße
Volker
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Blattspuren konnte ich leider nicht identifizieren - weder einfache, noch doppelte.
Immersionsfotos: da hab ich leider nicht dran gedacht - könnte ich nachholen, habe aber mittlerweile das Fossil nicht mehr hier am Arbeitsplatz ....
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Hallo Oliver
Ich gebe Volker recht, an Hand der Fotos schwierig und es bleibt am Ende bei Agathoxylon.
Obwohl, und das birgt dann weiterführende Untersuchungen: es gibt auch in Chemnitz einige Problematikum. Z.B. aus R.Rößler; Der versteinerte Wald von.... S. 108:" ... Araucarites medullosus... das Geheimnis dieser Achsen mit großem Markraum und umgebenden Gefäßteil ist bis heute nicht gelöst und bedarf neuer Untersuchungen. Gruß Werner