Mineralienatlas - Fossilienatlas
Fossilien / Fossils / Fósiles => Paläobotanik (fossile Pflanzen / fossil plants) => Sonstige Lokationen u. Themen / Other Locations a. Themes => Thema gestartet von: phyton am 22 Jan 06, 19:23
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Hallo,
Verkieselter Geinitziazapfen (5 cm)
Oberkreide, Aachener Schichten
ca. 80 Mill. Jahre
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Hallo,
wo bleiben die schönen Zapfen aus euren Sammlungen?????
Noch ein limonitisierter Zapfen aus der Oberkreide, Länge 4 cm.
Gruß Helmut
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Hallo Helmut,
ich habe meine Zapfen schon reingestellt:
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,6616.0.html
Einen hätte ich aber noch:
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hallo,
den gibt es auch in einem anderes thread schonmal, aber ich habe nur den einen. Argentinien, Patagonien (was sonst)
Gruß Burkhard
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Hallo Ihr Spezies,
schöne Araukarienzapfen, Patagonien ist eine "Supertolle" Fundstelle.
Helmut
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link gelöscht, weil erloschen.
hier mal was aus deutschen landen.
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Hallo,
hier etwas besonderes aus der Aachener Oberkreide, unbestimmter Zapfen mit verkieselten Samen.
Gruß Helmut
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Hallo,
weil diese Zapfen so schön sind noch einer mit Samen.
Helmut
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Hallo Leute !
Einen Zapfen, allerdings nicht in dreidimensionaler Erhaltung, könnte ich auch beisteuern.
Fundgebiet: Tamsweg / Salzburg / Österreich
Miozän / Karpatium
Mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Kiefernzapfen. Aber welche weiss ich nicht.
Viele Grüsse,
melano
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Hallo melano!!
Herzlichen Glückwunsch, da hast Du einen super Zapfen gefunden. Ich kenne aus der Literatur die Fundstelle Häring in Tirol, Österreich. Dort werden auch Zapfenschuppen, die Deinem Zapfen sehr ähnlich sehen, beschrieben. Selten sollen komplette Zapfen dort vorkommen. Sie wurden als Doliostrobus taxifomis bestimmt. Diese Art ist ein Vorgänger der Araucaria.
Gruß Helmut
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Hallo,
noch einen Zapfen aus meiner Sammlung, ein Paraukaria aus Patagonien, 5 cm lang.
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Hier ein Sequioa sp. aus Canada, der Querschnitt hat einen Durchmesser von 4 cm.
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Hallo melano!!
Herzlichen Glückwunsch, da hast Du einen super Zapfen gefunden. Ich kenne aus der Literatur die Fundstelle Häring in Tirol, Österreich. Dort werden auch Zapfenschuppen, die Deinem Zapfen sehr ähnlich sehen, beschrieben. Selten sollen komplette Zapfen dort vorkommen. Sie wurden als Doliostrobus taxifomis bestimmt. Diese Art ist ein Vorgänger der Araucaria.
Gruß Helmut
Hallo Helmut ( phyton ) !
Danke für deinen Beitrag.
Werde mich da mal schlau machen.
Gruss, melano
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:P :P :P
echt schübsch, gibt es eigentlich zu diesen kreidezeitlichen Zapfen eine zusammenfassende Veröffentlichung?
Gruß Ludwig
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Hallo Ludwig!
Einige kleine Veröffentlichungen gibt es in der Zeitschrift "FOSSILIEN". Schau Dir meine Homepage www.hm-knoll.de an, dort erfährst Du mehr.
Gruß Helmut
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Hallo,
auch die viel diskutierte Fundstelle Steinhardt mit den Steinhardter Erbsen habe ich in meiner Sammlung, aber nur mit Zapfen ;) :D.
Gruß Helmut
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Noch einen gesägten!! :D :D :D
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Hallo Leute !
Ob das hier noch als Zapfen " durchgeht " könnt ihr selbst entscheiden.
Es sind Zapfen von Erlen.
Fundgebiet: Tamsweg / Salzburg / Österreich
Miozän / Karpatium
Das 3. Bild ist bloß eine vergrösserte Aufnahme von Bild 2.
Näher gehts mit meiner Kamera aber dann leider nicht mehr.
Viele Grüsse,
melano
Leider gehen die Bilder nicht auf einmal durch ( Datei soll zu gross sein--- ist aber Quatsch ).
Egal ich sende sie in zwei Teilen.
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Die nächsten Bilder
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Hallo melano,
die sind ganz toll und gehören einfach mit hierher. Hast du noch mehr davon? Ich wäre daran interessiert.
Grüß Helmut
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Hallo melano,
die sind ganz toll und gehören einfach mit hierher. Hast du noch mehr davon? Ich wäre daran interessiert.
Grüß Helmut
Hallo Helmut !
Siehe PM.
Gruss, melano
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Hallo melano,
Danke für das Angebot, ich melde mich bei Dir.
Gruß Helmut
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Hallo melano!!
Herzlichen Glückwunsch, da hast Du einen super Zapfen gefunden. Ich kenne aus der Literatur die Fundstelle Häring in Tirol, Österreich. Dort werden auch Zapfenschuppen, die Deinem Zapfen sehr ähnlich sehen, beschrieben. Selten sollen komplette Zapfen dort vorkommen. Sie wurden als Doliostrobus taxifomis [/] bestimmt. Diese Art ist ein Vorgänger der Araucaria.
Gruß Helmut
Hallo Helmut!
darf ich fragen, wo du dein Wissen über Häring herhast? Aus dem Documenta naturae Buch? Wenn ja, ich habe das Buch nicht, würdest du mir bitte mitteilen unter welchem Namen dieser Doliostrobus in der Monographie von Ettingshausen auftaucht (Synonymieliste)? Sollten das die Zapfen von Sequoia sternbergi sein? Weil Häring ist Unteroligozän und Tamsweg Miozän. Ich weiß nicht ob man das vergleichen sollte. Bin aber kein Fachmann, sag ich dazu! Ich sammle in Häring Gastropoden.
Danke und LG Johannes
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Hallo,
ich kenne die Fundstelle Tamsweg/ Salzburg/Österreich nicht. Habe den schönen Zapfen von melano gesehen und spontan an die Fundstelle Häring gedacht, weil ich darüber gelesen habe.
Literatur: KUNZMANN, LUTZ (1999): Koniferen der Oberkreide und ihre Relikte im Tertiär Europas; Abhandlungen des Staatl. Museums für Mineralogie und Geologie zu Dresden; Band 45
Dort sind Zapfenschuppen abgebildet die den Zapfen von melano sehr ähnlich sind und stammen aus dem Tertiär, Oberstes Eozän?
Ich hoffe Ihr könnt damit jetzt etwas anfangen.
Gruß Helmut
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Hallo Leute !
Einen Zapfen, allerdings nicht in dreidimensionaler Erhaltung, könnte ich auch beisteuern.
Fundgebiet: Tamsweg / Salzburg / Österreich
Miozän / Karpatium
Mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Kiefernzapfen. Aber welche weiss ich nicht.
Viele Grüsse,
melano
Hallo melano und alle anderen,
nach der Form der Zapfenschuppen würde ich den Zapfen zu Keteleeria oder Pseudolarix stellen.
Beide (Schuppen) sind in Österreich ab dem Oberoligozän nachgewiesen, ob Zapfen auch bekannt sind weiß ich nicht.
Bitte zu verleichen rezent:
http://www.kyoto-np.co.jp/kp/koto/96plant/feb/Simamomi.html (http://www.kyoto-np.co.jp/kp/koto/96plant/feb/Simamomi.html) sowie
http://drzewa.net/galeria.php?gid=16&oid=185& (http://drzewa.net/galeria.php?gid=16&oid=185&) sowie die Websites mit den Schuppen. Die sind recht typisch.
Ich muss aber dazusagen, dass ich den von phyton vorgeschlagenen Doliostrobus taxiformis nicht kenne. Allerdings sind mir aus Häring diese hochrhombischen spitzen Schuppen auch nicht bekannt.
LG Johannes
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Hallo,
ich kenne die Fundstelle Tamsweg/ Salzburg/Österreich nicht. Habe den schönen Zapfen von melano gesehen und spontan an die Fundstelle Häring gedacht, weil ich darüber gelesen habe.
Literatur: KUNZMANN, LUTZ (1999): Koniferen der Oberkreide und ihre Relikte im Tertiär Europas; Abhandlungen des Staatl. Museums für Mineralogie und Geologie zu Dresden; Band 45
Dort sind Zapfenschuppen abgebildet die den Zapfen von melano sehr ähnlich sind und stammen aus dem Tertiär, Oberstes Eozän?
Ich hoffe Ihr könnt damit jetzt etwas anfangen.
Gruß Helmut
Danke Helmut für diese Information, unsere Beiträge haben sich ein wenig gekreuzt aber ich dachte alles über Häring zu kennen was die Literatur betrifft-man lernt zum Glück nie aus. Hoffentlich bekomme ich diese Literatur bei uns. Würde mich interessieren!
Nochmals Danke und Grüße Johannes
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Hallo Johannes !!
Noch ein kleiner Hinweis für die erwähnte Arbeit KUNZMANN, Dresden 1999: ISBN 3-910006-22-1 oder ISSN 0070-7228
Gruß Helmut ;)
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Hallo Phyton + viennafossil !
Zur Fundstelle Häring kann ich leider nichts beitragen.
Zur Fundstelle auch nur soviel:
Tamsweg gehört, wie auch die ehemaligen Fundstellen im Leobener Kohlerevier, zur sog.
" Norischen Senke " . Das ist ein langestreckter, im Miozän entstandener, Sedimentationsraum zwischen
dem Lungau und dem Aplenostrand.
Stratigraphische Stufe: ( zentr. Paratethys ) = Karpatium bzw.
( mediterran ) = Burdigalium
Unter den Nadelbaumresten sind bloß von E. Knobloch/ 1981 u. M. Heinrich/ 1977
die Gattung Pinus mit zwei Arten beschrieben.
Pinus lariciodes ( zweinadelig ) u.
Pinus ponderosa ( dreinadelig )
Beide Arten fand ich auch selbst ( aber nur einzelne Nadelpaare ).
Ob der von mir gefundene Zapfen auch von dieser Gattung sein könnte, weiss ich natürlich nicht.
Ich habe auch von meinem Zapfen irgendwie den Eindruck als sei er möglicherweise, nicht ganz ausgewachsen ( juvenil ).
Viele Grüsse,
melano
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Zur Fundstelle Häring kann ich leider nichts beitragen.
Unter den Nadelbaumresten sind bloß von E. Knobloch/ 1981 u. M. Heinrich/ 1977
die Gattung Pinus mit zwei Arten beschrieben.
Pinus lariciodes ( zweinadelig ) u.
Pinus ponderosa ( dreinadelig )
Beide Arten fand ich auch selbst ( aber nur einzelne Nadelpaare ).
Ob der von mir gefundene Zapfen auch von dieser Gattung sein könnte, weiss ich natürlich nicht.
Ich habe auch von meinem Zapfen irgendwie den Eindruck als sei er möglicherweise, nicht ganz ausgewachsen ( juvenil ).
Hallo melano,
danke für die Info, sagen mir natürlich beide nichts.
Zu Häring erzähl ich dir einmal was, wenn wir uns treffen. Oder schreib mal einen gescheiten Text, oder beides.
Bei meinem "Bestimmungsversuch" : ich kenn mich ja mit Pflanzen nicht aus, mir hat der Zapfen gefallen. Und weil ich in jungen Jahren auch oligoz. Pflanzen besammelt habe, habe ich da auch Literatur. Und darauf hab ich mich bezogen.
Kovar-Eder: olig. Flora von Unterrudling bei Eferding. Ich häng Bilder an auch auf die Gefahr hin, dass du sie kennst.
Die Abb.7l zeigt Zapfenschuppen von Keteleeria und Pseudolarix, die Tafel (schlecht) mit Fig. 4 Pinus sp. und 6 Keteleeria vel Pseudolarix.
Und die ersteren haben nach der Form meiner Meinung nach besser zu deinem Zapfen gepasst als Pinus. Und auch die Nadeln am Zapfenstengel schauen mir nicht nach Pinus aus (oder sagen die nichts, ich weiß das nicht). Da aber 2 Pinusarten von dort beschrieben sind wird wohl der Zapfen auch? ???
@phyton: kann man von den Schuppen oder Zapfen Bilder kriegen? In A ist diese Publikation ganz selten und weit weg von uns(melano, hab im Verbundkatalog geschaut, gibts in Innsbruck und Leoben, NHM weiß ich nicht). Wenn du sie hast oder eine Kopie bitte die zu scannen, ginge das? Danke im voraus, interessiert mich vor allem wegen Häring.
Ok, mehr kann ich dazu nicht beitragen Johannes
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Hallo melano und viennafossil,
da es sich um einen geschützten Text handelt ist kopieren leider nicht möglich, Ihr könnt die Sachen bei der von mir angegebenen Adresse erhalten, habt bitte Verständnis dafür. Wir können uns jedoch telefonisch darüber unterhalten, Telefonnummer steht auf meiner Homepage.
Gruß Helmut
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Helmut,
danke ich schreib dir ein mail. Johannes
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Hallo melano und viennafossil,
Wir können uns noch lange über diesen einen Zapfen unterhalten, jedoch wäre der richtige Weg diesen einem Fachmann zur Bestimmung zu überlassen. Das kann jedoch nur melano entscheiden. ??? ;)
Gruß Helmut
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Hallo,
weiter zum Thema: Fossile Zapfen weltweit.
Ein Zapfen Pinus maritima aus Sardinien, Nureci-Oristano, Tertiär, 14 cm groß.
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Hallo melano und viennafossil,
Wir können uns noch lange über diesen einen Zapfen unterhalten, jedoch wäre der richtige Weg diesen einem Fachmann zur Bestimmung zu überlassen. Das kann jedoch nur melano entscheiden. ??? ;)
Gruß Helmut
Hallo,
OK, ich schweige. :-X Schaun wir weiter bunte Bilder an!
Johannes (viennafossil)
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Hallo,
Sequoiazapfen aus der Kreide, Süd Dakota, USA. Größter Zapfen 2 cm Durchmesser.
Gruß Helmut
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Hallo,
hier ein Riesenzapfen Araucaria alvarezii, 12 cm lang, Kreidefromation, Chubut, Argentinien.
Gruß Helmut
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Sind wirklich alles tolle Stücke!
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Zähle jetzt mal Lepidostrobus aucg zu den Zapfen, Beide Stücke stammen aus dem Saarkarbon.
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ist die Rückseite
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Ist zwar ein rezent Ding, trotzdem Frage: ist dieser Fruchtstand/Samenanlage von Banksia - einem australischen Laubbaum - auch ein Zapfen ??? ??? ??? ??? Wer kann dazu etwas sagen?
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Und noch ein Zapfen aus Chub., wurde leider vom woodwurm angenagt, ist auch bei den heutigen Araukarienzapfen häufig festzustellen.
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Aus der Greide der USA gibt es schöne Zabfen mit den dazugehörigen Zweigen von Metasequoia: Fo Sheridan in Wyoming.
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Hallo woody lou !
Gratuliere !
Beide Stücke sind wunderschön.
Gruß, melano
Wenn aus USA, dann Kreide mit " G " ??
;D nicht bös gemeint !!!
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Hi Melano
das mit der Greide und den Zabfen, da hast du mich echt erwischt :-[ :-[ :-[ :-[ :-[.
Andererseits, warum soll man es nicht so schreiben, hat man im Mittelalter auch so gemacht und wer weiss was die nächste Rechtschreibreform für Überrraschungen auf der Pfanne hat ;D ;D ;D ;D.
Möglicherweise bin ich wieder mal einfachder Zeit voraus, aber so rein vom ästhetischengefällt mir Zabfen vieeeel besser als Zapfen :D :D :D :D .
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Hallo Zusammen,
ich war sechs Tage in München und habe hier viel verpaßt es ist super mit eurer Rechtschreibung. ::) :D
Hi Ludwig, zu Deiner Frage Banksia. Zitat aus einem Botanic-Buch: PFLEGE UND VERMEHRUNG....Sie gedeihen in gemäßigt-warmen bis tropischen Klimaten mit feuchten Bedingungen und tiefem, humusreichem Boden. Die Vermehrung erfolgt durch Samen, den die ZAPFEN am ehesten bei Hitzebehandlung freigeben.
Ich hoffe das reicht Dir erstmal.
Zu Deinen Zapfen aus der Kreide / Wyoming kann ich nur staunen und sagen die sind S U P E R, Gratulation.
Gruß Helmut
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Danke Dir für die Mühe, Zabbfen sind einfach toll, vor allem Deine --> s. homepage h.k.
Gruß
L. L.
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Hallo Zusammen,
ein letzter Zapfen aus meiner Sammlung,
es ist ein Koniferenzapfen mit Samen, ein wenig opalisiert aus Virgin Valley, Nevada, USA. Länge 6 cm
Gruß Helmut
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Hallo Helmut,
dublizidäd der Ereignisse, habe heute auch einenaus dem VV von Nevade bekommmen, schaut auf dem ersten Blick aus wie Tsuga, was meinst Du?
Gruß
Ludwig
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Hallo Ludwig,
" Super Zapfen ", Du könntest recht haben. Die dort gefundenen opalisierten Zapfen werden als solche Vermarktet. Ich kenne keine wissenschaftl. Arbeit in der diese Zapfen beschrieben sind. Im extraLapis (Heft) Nr. 7, Seite 18-19 wird die Fundstelle ein wenig erwähnt und auch die op. Zapfen.
Gruß Helmut
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Hallo Helmut,
wie würdest Du Deinen Zapfen einordnen - sprich was ist das für'ne Familie? Kann vom Längschliff (genauso wie vom Querschliff) via Bild nix einordnen.
Beste Grüße
Ludwig
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Hallo Ludwig,
Deinen Zapfen kannst Du Einordnen in die Familie der Kieferngewächse (Pinaceae), Unterfamilie Tannenähnliche (Abietoideae), sprich Tannenzapfen. Wird auch so im Lapis genannt.
Zur Literatur: Versuche dieses extraLapis Nr. 7 zu bekommen, es lohnt sich für Dich. Es ist auch gleichzeitig eine gute Ausgabe über versteinerte Hölzer, nicht nur über Zapfen. Glaube mir, es ist eine gute Sache und nicht sehr teuer.
Bestelldaten: Versteinerte Hölzer, ISSN 0945-8492, ISBN 3-921 656-32-X, Christian Weise Verlag, München.
Sollte es nicht klappen, melde Dich noch einmal.
Gruß Helmut
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manchmal kriegt man sowas auch günstig bei ebay wenn es das im handel nicht mehr gibt
gruß burkhard
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Hallo Helmut und Burkhard,
Danke für Euren Tip, gehe die Sache sofort an.
Gruß
Ludwig
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Hallo Zusammen,
etwas ganz anderes. Pinienzapfen (Kiefernzapfen) als Abdruck. Er wurde von Travertin überkrustet und ist dann weggemodert.
Quartär, Pleistozän
Acqua Santa, Ascoli, Marche-Italien
Gruß Helmut
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Noch ein gefundener Araucarienzapfen in meiner Sammlung, aus der Kreide, Patagonien, Chubut. Durchmesser 7 cm.
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Hallo!
Ich habe den Zapfen auf einer Börse gekauft als Pinus urani (Durchmesser 4 cm), aus Pozen, Polen. Wer weiß mehr über die Fundstelle, ist dort ein Braunkohle-Tagebau? Wahrscheinlich Tertiär?
Gruß Helmut
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Dieser Abdruck stammt aus dem Miozän Ottnangien Österreichs. Kennt jemand diese Art ?
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Und noch ein Zapfen, diesmals versteinert, ebenfalls aus dem Ottnangien. Er dürfte von einem "Eichhörnchen" angeknabbert worden sein.
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Hallo,
sehr schöne Zapfen! Für eine genaue Bestimmung, kenne ich die Gegend nicht gut genug. Der Zapfen auf dem zweiten Bild muß nicht unbedingt abgeknabbert sein. Er kann genau so gut abgerollt sein durch Wasser- oder Gerölltransport.
Gruß Helmut
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Hallo Chlamys,
da hat Helmut wohl mit Sicherheit Recht. Mache bei Deinem nächsten Urlaub am Meer mal eine Strandwanderung und gucke auf den Boden und nicht nur auf in Bräunung befindliche Bodys ;), da kannst Du diese Zapfenformen meist finden.
Frage: In welcher Erhaltung liegt den der Zapfen vor? ist der calci- oder silizifiert?
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Es ist wahrscheinlich ein Phosphorit, könnte auch silizifiziert sein.
Chlamys
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Hallo allen,
genießt Sie Zapfen von meiner Ansammlung.
Araucaria Patagonie.
grüßen Raph
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Hallo, nur ein kleiner Hinweis auf ein Bild (von Donat/Günter) im Lexikon- unter „Coniferophyta (Coniferae)“: angeblich verkieselte Fruchtstände / Zapfen aus dem Rheinkies !
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1231275586.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1231275586.jpg)
Dass dort Kieselholz unterschiedlicher Zeitstellung etc. vorkommt, ist ja hinlänglich bekannt – aber Zapfen wären schon sensationell.
edit: mittlerweile korrigiert - mineralische Bildungen !
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Hallo Oliver
Irgend wie passt aber nicht der Schnitt zu einen Nadelbaumzapfen. Hab da meine Bedenken, ob dies wirklich Zapfen sind. Wie sieht denn die äußere Struktur aus. Werner
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hallo Werner,
wie die äußere Struktur aussieht, weiß ich leider nicht - ich hab nur das Foto aus dem Lexikon verlinkt.
nur ein kleiner Hinweis auf ein Bild (von Donat/Günter) im Lexikon
Hatte Günter zwar schon mal wegen der Stücke angeschrieben, aber bislang keine AW erhalten.
Wenn du Bedenken hast, nehm ich das natürlich ernst - werd das mal in die "Bilderdiskussion" stellen.
edit:
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,35951.0.html
p.s.: hätte mir eigentlich auch auffalllen sollen - jetzt wo du`s sagst - war wohl wieder mal "blind vor Begeisterung" ... ::)
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wenig bekannt ist, dass auch in Ratka / HU silifizierte Zapfen vorkommen, wenn auch sehr selten - dafür aber teilweise in sensationeller Erhaltung!
hier ein Link zu einem Prachtexemplar auf den facebook-Seiten von Peter Huber:
https://www.facebook.com/holzwurm.woodworm/photos/a.235479669850874.61168.214606828604825/235497303182444/?type=3&theater
https://www.facebook.com/holzwurm.woodworm/photos/a.235479669850874.61168.214606828604825/235497359849105/?type=3&theater
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Ich habe den Zapfen auf einer Börse gekauft als Pinus urani (Durchmesser 4 cm), aus Pozen, Polen. Wer weiß mehr über die Fundstelle, ist dort ein Braunkohle-Tagebau? Wahrscheinlich Tertiär?
hallo Helmut, evtl. aus Konin bei Poznan:
"Das Revier Konin liegt östlich von Poznan und verfügt über abbauwürdige Reserven von 200 Mio t.
Im Aufschluss befinden sich die vier Tagebaue Patnow, Jozwin IIA, Kazimierz und Lubst"
Zitat aus: https://media.sodis.de/open/melt/Braunkohle_Europa.pdf
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und wenn wir schon bei der Braunkohle sind -
hier ein Beispiel aus Niederösterreich:
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1392061292.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1392061292.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1392061118.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1392061118.jpg)
Abgesehen von "Kohle-Zeugs" (und Abdrücken, z.B. in Gosau-Sedimenten) sieht es ja ansonsten in Österreich mit fossilen - konkret: wirklich "versteinerten" - Zapfen ziemlich mau aus. Zu phosphatierten Zapfen aus den Grobsanden ("Phosphoritsande") des Ottnangiums hat ja Chlamys schon weiter oben (und auch mal in einem anderen Thread?) was gepostet, in der Literatur werden pyritisierte Zapfen aus dem Schlier erwähnt (steht auch schon in irgend einem anderen thread), und angeblich sol es im Bereich des Gleichenberger Vulkanismus in der Steiermark auch mal Zapfen in kieselig-karbonatischer Erhaltung (vereinzelt anscheinend auch wirklich silifiziert - sh. Cichocki 1988) gegeben haben - habe ich aber auch noch keinen gesehen.
Aus der Linz-Melk-Fm beschrieb Hofmann karbonatisch erhaltene Zapfen, aber wirklich "gut verkieselte" Zapfen scheint es in Österreich (abgesehen von den wenigen Uralt-Funden aus dem Gleichenberger Gebiet) nicht zu geben - was mich angesichts der doch recht vielen Kieselholz-Fundgebiete schon ein wenig erstaunt.
Oder werden die einfach von den Findern "geheimgehalten"? Das könnte ich mir zwar in Einzelfällen vorstellen, aber nicht, wenn sie irgendwo regelmäßiger auftauchen würden ...
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Stelle nochmals meine Funde aus dem Ottnangium ein. Der letzte ist ein verkohlter Abdruck in einem Schlierstück.
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Auf Steinkern gibts einen Beitrag über einen Zapfen aus dem oligozänen "Phosphorit"knollenhorizont im ehem. Tagebau Zwenkau - feines Stück!
https://forum.steinkern.de/viewtopic.php?f=29&t=10050
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hallo Wolfgang /Chlamys),
danke für die Fotos. Da es ja oben um die Erhaltung / Permineralisation der Stücke ging:
Der erste scheint mir am ehesten in Phosphatit-Erhaltung vorzuliegen (Bei den sogenannten "Phosphoritknollen" handelt es sich eigentlich um Phosphatite mit überwiegend Phosphaten der Apatit-Gruppe – vgl. Faupl und Roetzel 1990, 159 und Arthofer 2013, sh. https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/RockData?rock=Phosphorit) - ganz sicher ist das nur nach Foto aber nicht zu sagen.
Der zweite scheint ja limonitisch vorzuliegen - eventuell ein in Limonit umgewandelter ehemaliger Pyrit-Zapfen? Oder ist das nur eine Limonithülle über einem anders mineralisierten Kern?
Oder überhaupt nur die Limonithülle eines weitgehend vergangenen Zapfens? Rechts an der Basis sieht es ja sehr hohl aus ...
Jednfalls beide für OÖ absolut rare Exemplare!
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Hallo Oliver
Der erste Zapfen scheint mir auch ein Apatit zu sein. Im Innviertel sind Apatitknollen recht selten im Gegensatz zum Eferdinger Raum. Der Zapfen dürfte einen hohen Eisenanteil haben. Der 2. ist innen hohl, die Hülle ist nicht gut erhalten. Der Schlierabdruck stammt aus der Peuerbacher Schliergrube, auch Ottnangien. Es stimmt, Zapfen und Hölzer sind hier aus dem Ottnangien selten. Das schönste Stück ist ein Palmholz. Habe davon mehrere.
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Der 2. ist innen hohl, die Hülle ist nicht gut erhalten.
also keine körperliche Erhaltung - schade.
wär ja auch zu schön gewesen .....
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als weiteres ungarisches Beispiel können die Funde aus dem Pannonium vom Nagy Repas Hegy in Megyaszo angeführt werden. Neben Früchten unterschiedlicher Pflanzen (z.B. Liquidambar, Platanus) kommen dort - sehr selten - auch opalisierte Pinus-Zapfen vor:
https://www.facebook.com/holzwurm.woodworm/photos/a.224699220928919/224700937595414/?type=3&theater
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Anbei sind ein paar Platten mit den Zapfenabdrücken. Fundort - Russische Föderation, Dagestan, Steinbruch bei Stadt Isberbasch.
Alter - Miozän
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Noch ein paar Metasequoia-Zapfen von einer weiteren russischen Fundstelle: Tschukotka im Nordosten von Russland. Fundort - in unwegsamer Gegend ca 300 km von Anadyr entfernt. Alter - Kreide
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Noch ein paar Zapfen. Diesmal aus der Ukraine (Kanev, Tscherkassy-Gebiet). Alter - Unterkreide (Albian). Die Stücke sind leider nicht in meiner Sammlung (ich habe von dort aber schöne Nadelzweige). Eine Sammeltour dorthin habe ich früher immer wieder auf späteres verschoben und jetzt durch die Lage im Land ist das in absehbarer Zukunft kaum möglich.
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Araukariezapfen mit Stiel und Matrix: Cerro Cuadrado Mountain, Patagonia, Argentina - 9 x 8 x 6,5 cm
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Pinienzapfen (achatisiert), aus der Westsahara. 4,5 cm
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Heute mal was aus einem - bezüglich Zapfen - relativ unbekannten Fundgebiet, aus der Sammlung von Wolfgang: Yakima Canyon, Washinton, mittleres Miozän, Columbia River Basalt Group, ca. 15,5 Mio - entspräche in der Paratethys also etwa einem frühen Badenium oder dem Übergang vom Karpatium zum Badenium.
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1544995642.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1544995642.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1544995667.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1544995667.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1544995696.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1544995696.jpg)
sowas hätte ich auch gerne ;) (lechz)
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Araukariezapfen mit Stil und Matrix: Cerro Cuadrado Mountain, Patagonia, Argentina - 9 x 8 x 6,5 cm
"Stil" hat dieses Stück auf jeden Fall - ;D - ein Prachtexemplar!
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danke, ich habs erkannt und geändert ;)
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Hallo Oliver,
Das ist ein sehr eindrucksvolles Stück aus der Sammlung von Wolfgang!
Ist die Matrix ein Chert/Silizit? Auf jeden Fall ist darin eine ganze Menge feiner Pflanzenhäcksel erkennbar.
Das mikroskopische Bild wäre sehr interessant.
Frohe Weihnachtsgrüße
Marian
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Noch ein paar Zapfen aus der Ukraine (Gegend bei Nowopskow). Im Vergleich zu den Aachener Sanden finden sich hier Zapfen noch seltener. Das Fundgebiet ist aber viel großer und reicht bis nach Russland aus (Rostowgebiet). Zapfen sind entweder opalisiert oder in Abdruckerhaltung (durch Auswitterung). Alter - Paleogen (vermutlich Paleozän).
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Noch einiges vom selben Fundort
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Noch ein Stück von selber Fundstelle. Das könnte aber kein Zapfen sein (sondern eine Liquidambar-Frucht).
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(sondern eine Liquidambar-Frucht).
ja, würde ich auf den ersten Blick auch eher sagen -
wobei natürlich Foto-Beurteilungen ohnehin immer schwierig sind ...
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Hallo Oliver,
Das ist ein sehr eindrucksvolles Stück aus der Sammlung von Wolfgang!
Ist die Matrix ein Chert/Silizit? Auf jeden Fall ist darin eine ganze Menge feiner Pflanzenhäcksel erkennbar.
Das mikroskopische Bild wäre sehr interessant.
hallo Marian,
dazu kann ich leider nichts Genaues sagen, weil ich das Stück auch nur vom Foto kenne und nicht im Original - es sieht mir aber schon nach Silizit aus. Wolfgang war hier ja leider schon länger nicht mehr online - aber du könntest ihn ja anschreiben ....
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hmm, eine Frage, die mir bei diesem Thema: https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,4771.msg331918/topicseen.html#new
in den Sinn kam, obwohl ich sie schon länger im Hinterkopf hatte: gibt es eigentlich zu den triassischen Nadelhölzern vom Agathoxylon-Typ auch zugehörige Zapfen, oder sind die Fruktifikationen unbekannt ?
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Hallo Oliver
Streng wissenschaftlich gesehen gibt es keinen direkten Zusammenhang zwischen den verkieselten Hölzern ( neben den bekanntesten Dadoxylon "keuperanium" heut Agathoxylon sp. wurden in neuerer Zeit noch Xenoxylon, Podocarpoxylon, Protocupreccinoxylon u.a. beschrieben) und ihnen zugedachten Beblätterung (Nadeln) bzw. Fruktationen. Von der Beblätterung gibt es u.a. die allbekannte Voltzia sp. und Widdringtonites sp. Und auch Fruktationen in verschiedenen Erhaltungsformen wie Swedenborgia sp. Willsiostrobus sp. , Voltzia - Zapfen um nur einiges zu nennen. Werner aus der Lausitz
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hallo Werner,
danke für die Info - Protocupressinoxylon und Podocarpoxylon kannte ich bisher nur aus dem Jura (GB, Australien), wusste nicht, dass die inzwischen auch für die Trias beschrieben sind.
Swedenborgia kommt mir jetzt bekannt vor - muss ich nochmal recherchieren, hab da anscheinend schon wieder einiges vergessen.
Willsiostrobus ist mir neu (falls ich es nicht auch schon wieder vergessen habe ;D) - bin ich schon mal neugierig, was ich dazu finde ....
guten Rutsch!
oliver
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Hallo
Ich möchte einige Fragen, Gedanken, Anmerkungen zu dem von Mineralroli gezeigten "Pinienzapfen" aus der Westsahara vorbringen. Diese, ich nenne sie lieber, Fruktationen, werden gelegentlich ja bei Händlern, Sammlern angeboten. Schon bei der Fundort- und Altersangabe lässt man der Fantasie (oder man weiß es nicht besser) freien Lauf. Über die Richtigkeit bzw. Glaubhaftigkeit der marokkanischen Angaben wurde ja bei den Mineralien genügend gesagt und diskutiert. Altersangaben von Jura bis Tertiär (Eozän). Interessant wird es dann bei der botanischen Zugehörigkeit: Zapfen von Geinitzia, Pinienzapfen, Pinus -cone, Araukarien-Zapfen und zuletzt gesehen, Kiefernzapfen Equicalastrobus chinleana aus Talsine in Marokko. Diese Bezeichnung ist nun totaler botanischer Nonsens. Ein Kiefernzapfen kann nicht die lat. Bezeichnung eines Schachtelhalmfruchtstandes haben oder anders herum ein Equisetum-Sporengebilde (dafür steht die lat. Bezeichnung) ist kein Kiefernzapfen! Auch die Zuordnung z.B. zu Pinie ist falsch, ebenso überhaupt zu der Kieferfamilie, da passt der Habitus und der Innere Bau überhaupt nicht. Deshalb hier meine Anfrage (da ich auf dem Feld der engl. Publikationen nicht so bewandert bin): Gibt es eine verlässliche wissenschaftliche Bearbeitung dieser Fruktationen??? Werner aus der Lausitz
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Gibt es eine verlässliche wissenschaftliche Bearbeitung dieser Fruktationen???
Meines Wissens nicht. Ich habe mich auf die Angaben des Verkäufers verlassen und mehr Möglichkeiten sind da auch nicht drin, weil nicht selbst gefunden. Ich habe sie direkt in Marokko gekauft. Ich habe von Fossilien nicht viel Ahnung (fand sie nur gut) und lasse mich gern eines Besseren belehren.
Roland
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ich wüsste auch nix - hab da vor einiger Zeit mal intensiv recherchiert, aber rein gar nix wissenschaftliches gefunden - nur die von Werner schon angeführten Verkaufsseiten mit den (teils sehr) absurden "Handelsbezeichnungen" - über "Equicalastrobus chinleana" musste ich auch herzlich lachen!
Daher tragen die Stücke in meiner Sammlung nur die ganz allgemeine Bezeichnung "Koniferenzapfen".
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Koniferenzapfen - werde ich so übernehmen
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Hallo Oliver
Sind es denn Koniferenzapfen??? Es gibt in der Botanik viele verholzte Fruktationen. Einige Paläobotaniker bezweifeln die Einordnung in Koniferenzapfen. Werner
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Gute Frage - mir sahen sie halt danach aus, mit den Deck(?)schuppen und den teils sichtbaren Samen im Inneren - aber ich bin eben kein Paläobotaniker ....
Schachtelhalm ("Equicalastrobus"), Bärlapp-Sporophyll"zapfen" etc. hätte ich mal ausgeschlossen ....
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1512136445.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1512136445.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1522588872.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1522588872.jpg)
Was gäbe es sonst noch für Vorschläge bezüglich der Zuordnung?
Manche (rezente) Palmfarnzapfen sehen zumindest rein äußerlich recht ähnlich aus ....
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Publikationen kenne auch ich nicht. Zuletzt wurde in einem Forum auch der Begriff "Fruktationen" verwendet, wozu ein Foto eines Stückes mit Resten einer Schale (oder Ähnlichem) gezeigt wurde. Ein Foto dazu kann ich gerne mailen (aus urheberrechtlichen Gründen möchte ich es aber nicht hochladen).
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Warum, um alles in der Welt, sollte da außen nochmal eine "Schale" drübersein? Das entzieht sich meinem Verständnis ....
Bei allem, was nur eine entfernte Ähnlichkeit aufweist (z.B. hab ich im www außer Fotos - z.B. http://www.bostonfoodandwhine.com/2010/08/02/monstera-deliciosa-the-delicious-montster-of-a-fruit/ - sogar ein Video zu einer Monstera-Frucht gefunden, aber auch Früchte der Palmfarn-Gattung Zamia weisen eine gewisse Ähnlichkeit auf) sind doch diese "Schuppen" oder "Deckel" die schützende Hülle, die sich dann entweder auseinanderspreizen oder öffnen oder abfallen, um die Samen freizugeben - da wäre doch eine weitere "Außenschale" nur hinderlich ?????????
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Oliver, ich habe dir die fotos geschickt. Keine ahnung ob "schale" der richtige ausdruck ist. Vielleicht kannst du es besser zusammenfassen.
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danke Andreas, ich schau gleich nach ...
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schade dass die Fotos hier nicht gezeigt werden können - sehen spannend aus!
@Andreas: bist du in diesem "anderen" Forum aktiv? Wenn ja wärs fein wenn du den Autor um Erlaubnis zwecks Verwendung im MA-Forum fragen könntest .....
Aber nach Schale sieht mir das gar nicht aus -
bei Angiospermen hätte ich auf Kelchblätter (Sepalen) getippt, aber was es wirklich ist ? Jedenfalls sollte einem Botaniker anhand dieser zusätzlichen Pflanzenorgane eine nähere Zuordnung möglich sein ....
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Hallo Oliver
Siehst du, wenn man sich etwas damit befasst, merkt man schnell, das Koniferenzapfen, speziell Pinus, überhaupt nicht passt. Das Schnittbild ist schon anders. Die Samenschuppen (bei Pinus mit den Deckschuppen verwachsen) gehen im spitzen Winkel von der Mittelachse ab und an deren Anfang ist das Samenfach mit den Samen. Wenn sie noch unreif sind, haben sie so ein geschlossenes Aussehen, ja, aber da sind die Samen noch unreif und klein. Bei diesem Fruchtstand haben wir einen "Deckel" und darunter eine ?"Samenkammer". Du hast es schon richtig erkannt, Ähnlichkeiten zu den Araceen (wie eben Monsteraceen) gibt es und einige Paläobotaniker dachten auch schon in diese Richtung. Aber ??? irgendwie passt einiges nicht. Werner
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Also ich hab mir jetzt meine Exemplare dieser "Zapfen" nochmal angeschaut -
an der Basis der Fruktifikationen finden sich 6?-strahlig symmetrische Strukturen (teils erhaben, teils vertieft, meist eher undeutlich), welche anscheinend die Ansätze der "?Kelchblätter?" auf den von Andreas geschickten Fotos sind.
Und, was mir zwar früher schon mal aufgefallen ist - ich wollte davon schon mal Fotos hochladen, die aber mißglückten - und was mich damals auch stutzig machte, was ich aber mittlerweile verdrängt habe: die "Schuppen" scheinen sich bei Reife zweiflügelig zu öffnen - wie ein Fenster oder Fensterläden, aber eben nicht sich abzuspreizen oder gar abzufallen, wie es bei Koniferen zu erwarten wäre.
Daher: danke Werner, dass du das Thema hier "auf den Tisch" gebracht hast!
Alles in allem - die Strukturen auf den Fotos von Andreas, die eben beschriebenen Details bei meinen Exemplaren - finde ich es jetzt durchaus plausibel, dass es eben NICHT um Koniferenzapfen handelt ..... aber was dann wirklich ? ?
p.s.:
werde morgen bei Tageslicht nochmal versuchen, Makroaufnahmen von den "Fensterläden" zu machen - hoffentlich werden sie diesmal besser .....
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Hallo Oliver
Der Disput ist ja schon so alt, hatte begonnen als die ersten Funde mit den Fantasienamen aufgetaucht sind. Meine Erfahrungen sind eher negativ, wenn man, z.B. Händler und Sammler gerade auf dem Gebiet der Kieselhölzer auf den botanischen Nonsens hinweist, was an manchem Stück für ein Name steht. Habe einige Händler und Sammler gerade bei diesen Fruktationen darauf hingewiesen, alle beteuern, oh wir habe von Botanik keine Ahnung, aber uns wurde glaubhaft versichert ... Es scheint mir eine Art Symbiose zu sein, die Händler kreieren immer wieder neue (falsche) Namen und diese tauchen dann in Website der Sammler auf und werden so "offiziell" ( nach dem Motto: oh der muss es ja wissen) und werden dementsprechend schnell weiterverbreitet. Gibt man dann den Rat einfach: Fruktation indet ( unbekannte botanische Zuordnung) auf den Zettel zu schreiben, wird man angestarrt, als wäre man der Leibhaftige, nein, das geht doch nicht! Mir sollte es egal sein, was jeder an seine Stücke schreibt. Es war nur der Zufall das Mineralroli den Fruchtstand und du gleich als nächsten Beitrag die schönen echten Koniferenzapfen (wohl Pinus) gepostet hast. Da schien mir der richtige Zeitpunkt, auf diesen Nonsens hinzuweisen. Werner aus der Lausitz
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hallo Werner,
Mir sollte es egal sein, was jeder an seine Stücke schreibt.
wäre es mir ja prinzipiell auch - ;)
aber dieser spezielle Fall interessiert mich schon sehr,
und mir ist es nicht egal, was ich an meine Stücke schreibe -
mögen andere ihre Fossilien nennen wie auch immer sie wollen, ich würde schon gerne wissen, was für Früchte diese "Zapfen" denn nun wirklich sind! Bin neugierig, ob sich da in absehbarer Zeit mal eine Lösung findet ....
p.s.:
hier mal die versprochenen Fotos, die zeigen, wie die "Deckel" fensterflügelartig aufklappen (und dann offenbar ganz abfallen), um die Samen freizugeben (Qualität auch nicht gut, aber es sollte zu erkennen sein, was ich meine)
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eine Neuerwerbung
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1578660076.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1578660076.jpg)
allerdings mit offenen Fragen - siehe dazu unter: https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,6616.msg345409.html#msg345409
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tolles Stück aus Wolfgangs Sammlung: miozäne Zapfen von Metasequoia(?) in "Wurzelboden"-Matrix (Washington)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1584880203.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1584880203.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1584880150.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1584880150.jpg)
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Hallo zusammen,
hier, in coal ball aus Russland, ist anscheinend auch ein Zapfen/Lepydostrobus...
Schöne Grüße, Andrej
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neu von Lia hochgeladen:
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1618698943.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1618698943.jpg)
Ein besonders prächtiges Exemplar, finde ich, und eine besonders interessante Erhaltung: meist sind die Zapfen aus der Braunkohle ja rein inkohlt, hier scheint ein Mischerhaltung Inkohlung und überwiegend Limonitisierung vorzuliegen (sh. zugeordnete Bilder). Wobei der Limonit vmtl. ursprünglich Pyrit/Markasit war - was ja im Allgemeinen weniger optimal ist, aber durch die Umwandlung in Limonit müsste das Stück jetzt ja stabil sein.
Und sogar mit erhaltenem Stiel! :D
Bin hellauf begeistert ... ;D
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Nach diesem prächtigem Exemplar. Hier ein einfaches Stück. Aber ein Eigenfund.(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1368052454.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1368052454.jpg)
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hallo Torsten,
das ist ja auch nicht gerade ein alltägliches Stück!
Es ist mir eh schön öfters im Lexikon aufgefallen - und ist auf jeden Fall wert, hier nochmal extra vorgestellt zu werden!
Oberkreide-Zapfen sind ja im Allgemeinen schon rar - und dann vor allem mal ein Exemplar, das nicht aus der Aachener OK (Santonium) stammt (wo die Zapfen ja auch Ausnahme-Funde sind), das ist schon eine echte Seltenheit.
lg+ga
oliver
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Danke für die Blumen :D
Alls was würdest du das Einschätzen, ich dachte an Sequoia?
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total schwierig - war zwar auch mein erster Eindruck so "aus dem Bauch heraus", aber begründen kann ich das nicht.
Evtl. kann ja Andrej was dazu sagen - ich denke, der wird wohl von den MA-Pflanzen-Fans die meiste Erfahrung mit OK-zapfen haben - oder vielleicht Werner, der ja überhaupt ein sehr umfangreiches paläobotanisches Wissen hat.
Aber Metasequoia-zapfen schaun schon recht ähnlich aus, sh. z.B.: http://userpage.fu-berlin.de/leinfelder/palaeo_de/edu/lebfoss/metasequoia/index.html
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HIer ist noch ein sehr schöner Zapfen aus Sachsen, von der Seite Kreidefossilien-sachsen.de
https://www.kreidefossilien.de/assets/images/galleries/flora/sak215_cunninghamites_a17_bruecke_seidewitztal_meusegast_fengler.jpg
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Man kann natürlich auch nur vermuten. Bei diesen Überresten.
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ja, wenn das Stück wirklich dreidimensonal und komplett vorliegen würde, wärs natürlich einfacher - aber immer noch schwierig genug.
Geinitzia wär wohl auch eine ernsthaft zu erwägende Möglichkeit.
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Danke für deine Einschätzung. Wahrscheinlich ist es besser "Unbestimmt" daran zu schreiben.
Grüße
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Das auf jeden Fall - solange keine professionelle (paläo-)botanische Bestimmung vorliegt, ist das immer das Ehrlichste/Seriöseste.
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total schwierig - war zwar auch mein erster Eindruck so "aus dem Bauch heraus", aber begründen kann ich das nicht.
Evtl. kann ja Andrej was dazu sagen - ich denke, der wird wohl von den MA-Pflanzen-Fans die meiste Erfahrung mit OK-zapfen haben - oder vielleicht Werner, der ja überhaupt ein sehr umfangreiches paläobotanisches Wissen hat.
Aber Metasequoia-zapfen schaun schon recht ähnlich aus, sh. z.B.: http://userpage.fu-berlin.de/leinfelder/palaeo_de/edu/lebfoss/metasequoia/index.html
Es ist wirklich schwierig was zu sagen. So könnte zB. ein Fragment von Geinitzia aussehen, von Sequoia oder wie von anderen Zypressengewächsen... Metasequoia kenne ich aus Aachener Kreide nicht. Kann aber wohl auch sein. Auf jeden Fall sehr schöner Fund!
Grüße
Andrej
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Aus Mexiko - keine "wirklichen Zapfen" (also von Koniferen), sondern wieder (wie bei den marokkanischen) andere Früchte, aber wiederum mit teils "zapfenartigem" Aussehen: sh. https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,55994.0.html und dort angeführte Links.
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Aus Wolfgangs Sammlung was von einer recht unbekannten russischen Fundstelle:
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1670777987.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1670777987.jpg)
Für Details siehe zugeordnete Bilder!
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Hallo Oliver
Gibt es dazu eine botanische Zuordnung?
Weibliche Samenzapfen scheinen es nicht zu sein, oder? Vom optischen Eindruck eher männliche Pollenzäpfchen. Kann mich aber auch irren. Zu undeutlich. Werner
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Hallo Werner,
soweit ich weiß, gibt es keine nähere Zuordnung - evtl. Wolfgang direkt anschreiben, ob er mehr Infos dazu hat, als auf seiner website stehen.
Stimme dir aber zu, dass es nicht nach "üblichen" Samenzapfen aussieht - oder es sind überhaupt unterschiedliche "Zapfen", wobei dann m.E. am ehesten evtl. der zentrale schräge Abdruck von einem Samenzapfen sein könnte???
lg
oliver
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immer wieder erstaunlich, was Wolfgang so auftreibt:
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1705960235.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1705960235.jpg)
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wieder mal keine echten Zapfen sondern Früchte, aber auch nett:
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1579442589.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1579442589.jpg)
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Kann einen Lausitzer Hornstein mit nen Zapfenförmigen Inhalt beisteuern.
Höhe des Einschlusses ca 6cm
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hallo Bernd,
schön!
Wurde das Stück schon mal in einem anderen Thread diskutiert? (meine mich dumpf zu erinnern), oder täusche ich mich?
ga
oliver
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Hallo Oliver, hab diesen Thread dazu entdeckt. Deine Vermutung war richtig, ich hatte seinerzeit eine eventuelle Cycadea ins Spiel gebracht.
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,40160.0.html
Gruß aus der Niederlausitz
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danke! ich hatte vergeblich danach gesucht ...
ga
oliver
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Ein Zapfen aus den USA, Hell Creek Formation, also oberste Oberkreide bzw. rund um den K-T-event. Leider keine nähere FO-Angabe als Souh Dakota. Nähere Bestimmung hab ich auch keine dazu ....
(schon vor ca. einem Jahr fotografiert, aber erst jetzt hochgeladen)
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1745392320.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1745392320.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1745392303.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1745392303.jpg)
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ich glaube, dieses Bild hatten wir noch nicht in diesem Thema:
(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1740574447.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1740574447.jpg)
Sieht man auch nicht jeden Tag - auch wenn Ullmannia an sich keine Seltenheit ist .....