Mineralienatlas - Fossilienatlas
Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Dies und Das / this and that => Thema gestartet von: geomueller am 23 Jan 06, 17:28
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Hallo alle,
ich habe eventuell vor einen Artikel für die Zeitschrift Lapis zu schreiben. Was muss man da so beachten bzw. wie sollte man vorgehen? Hier sind doch einige Sammler die schon, teils mehrfach, als Autor Beiträge für Lapis geschrieben haben, gebt mal paar Tipps was so zu beachten ist.
Gruß Jürgen
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Da wäre es am hilfreichsten, wenn Du Dich direkt an den Weise-Verlag wendest, da diese die Anforderungen ihrer Leserschaft am besten kennen bzw. kennen sollten. Ich habe z.B. eine Anleitung, wie Artikel für den Mineralogical Record (vergesst Lapis, Leute ;D) geschrieben werden sollten. Immer gleicher struktureller Aufbau und höchste Ansprüche an den Informationsgehalt. Ein Artikel im "Record" ist immer ein Kompendium, eine alles umfassende Abhandlung. Welche Anforderungen dagegen Lapis stellt, weiß ich nicht.
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Vorher Stefan Weiß kontaktieren, damit besprochen werden kann, was der Artikel enthalten soll, wie lang er sein soll/darf, wer die Fotos macht, wie aktuell das Ganze ist etc. pp.
Layout und Formatierung Literaturzitate sollten so sein wie in ähnlichen Lapis-Artikeln.
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Hallo Jürgen,
sowohl dem, was Uwe, wie auch dem was Frank geschrieben hat kann ich nur zustimmen. Ich möchte aber hinzufügen, es kommt darauf an was Du veröffentlichen möchtest. Ein schöner Fund mit guten Fotos ist sicher im Lapis gut aufgehoben, auch wenn ich Lapis eher als "Bildzeitung" bezeichnen möchte. Wenn das Ganze etwas mehr Bedeutung -nicht nur für die Vitrine- hat dann würde ich eher Richtung Aufschluss denken. Und mit steigendem wissenschaftlichem Gehalt bieten sich dann (in der Regel englischsprachige) Zeitschriften bis hin zu M&P an. Dass die reviewer da recht genau hinsehen (und vom Gehalt überzeugt sein müssen) ist kein Geheimnis.
Gruß
Berthold
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Hallo Jürgen,
mit dem Artikelschreiben in der Lapis habe ich schon einige Erfahrungen gemacht. Zur Zeit plane ich auch wieder etwas über Zinna zu schreiben. Das ist aber mitunter nicht so einfach. Grundsätzlich sind folgende Dinge zu beachten: Der Beitrag sollte möglichst was Besonderes, Sesationell Neues, mit großen oder seltenen Stufen und sehr gut ausgebildeten Kristallen beinhalten. Der Beitrag sollte Fundmöglichkeiten beschreiben, wo der Leser (nicht Sammler!) glaubt, dort noch etwas finden zu können (aktuelle Fundmöglichkeiten, Zugangsmöglichkeiten bei Steinbrüchen, Einschränkungen, etc.). Die Bilder sollten wirklich gut sein und gerne werden Dias genommen. Der Text sollte hintereinander geschrieben sein. Eventuelle Untergliederungen nimmt der Verlag ohnehin dann noch vor. Die Minerale sollten fotogen sein (zum Bsp. wurde mein Zoisitbeitrag vom Weißenstein wegen unfotogenen Mineralstufen damals abgelehnt). Meine Bilder habe ich früher bei Fritz Rüger von der Geraer Truppe machen lassen. Keinesfalls Kleinstufen dem Verlag zum fotographieren schicken. Kürzlich bekam ich wieder als Antwort, das man keine Zeit hätte solche "Allerweltsminerale" (auf Zinna angesprochen) zeitaufwändig als MM Bilder anfertigen zu lassen (Bsp. durch R. Vernet). Im Augenblick bin ich auch erst in der Vorphase meines Artikels über Zinna, da ich zunächst erst einmal mit dem Geologischen Lehrpfad zu tun habe.
Am besten ist es den Verlag zu kontaktieren, telefonisch oder per E-Mail.
Gruß Conny
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Hallo Jürgen,
das meiste des Vorgenannten, d.h. die Regeln, die zu beachten wären, kann man getrost auch für die Mineralienwelt übernehmen sowie für die für Jahrbücher bestimmten Artikel im Rahmen des ortsansässigen Vereins! Dort bin ich schließlich auch als Mineralienautor mehrfach verewigt.
Ich habe es zwar insgesamt auch schon rd. 8 x geschafft, in Lapis 'reinzukommen' aber bisher immer nur als Bildautor mit Einzelfotos zu Artikeln, die andere geschrieben haben oder zur Rubrik 'Neue Mineralien', ansonsten mit meinen Leserbriefen, Anregungen, etc.).
Insgesamt 3 x haben die meine Artikelvorstöße von Lapis schon abgelehnt. Einmal wäre kein Interesse für 'Trivialmineralien' übrig (Azurit, Malachit); ein anderes Mal (Skiathos z.B.) würde keinen Sammler interessieren..dabei hat noch niemand außer mir, vorher weltweit etwas Mineralogisches zu Skiathos veröffentlicht! (nun sind die abgelehnten Sachen halt hier im Atlas gelandet. 1 x waren auch meine Bilder nicht gut genug (Eifel-Hauyne)..o.k. das verstehe ich..besser habe ich die halt nicht hinbekommen.;.... obwohl andere Fotos offenbar 8 x gut genug waren!!
Von der für mich arroganten Einstelllung von Lapis hatte ich schließlich vor ca. 1 Jahr die Nase endgültig gestrichen voll, habe das Abo gekündigt und lehne künftig Telefonate mit Herrn Weiß, der mich des Öfteren früher auch im Büro angerufen hat, ab! Man hat ja auch seinen Stolz! ;)
Nichts desto trotz wünsche ich Dir mehr Erfolg bei Lapis als mir beschieden war!.. 8)
Gruß Peter
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Hallo alle,
erst mal vielen Dank für die bisherigen Antworten. Klingt ja bisher nicht unbedingt ermutigend, ich werds aber trotzdem versuchen einen Artikel loszuwerden ;). Wenn ich mich recht erinnere haben ja noch mehr hier im Forum schon als Autor für Lapis geschrieben (z.B. Erik, TK, Trüffelschwein, geni u.a.), vielleicht könnt ihr auch noch eure Erfahrungen schildern.
Mittlerweile habe ich schon mal ein EMail mit einer kurzen Anfrage an Lapis gesandt und folgende Antwort erhalten (Ich stelle das mal hier rein, falls sich noch jemand hier mit dem Gedanken trägt im Lapis was zu schreiben.)
Zitat
"Sehr geehrter Herr Müller
generell sind wir sehr an Artikeln aus dem deutschsprachigen Raum Mitteleuropas interessiert (Deutschland/Österreich/Schweiz), doch müssen diese Artikel auch von der Qualität der gefundenen Mineralien (egal ob Micromounts oder Kabinettstufen!) unseren – doch recht hohen – Ansprüchen genügen.
Zum Thema "Mineralfundstellen" sind folgende Themenbereiche für LAPIS vorrangig:
-- Fundstellen in D/A/CH einschließlich "Alpin" mit akzeptablen/guten Fotos;
-- sonstiges Europa und weltweit, hier jedoch nur klassische bzw. bekannte Fundstellen
(einschließlich touristisch-sammlerisch interessanter Ziele), immer mit guten Fotos;
-- von der Aktualität her interessante Neufunde oder Raritäten, einschließlich interessanter Neuigkeiten auf dem Mineralienmarkt (als "Service" für Sammler & Börsenbesucher).
Die Texte bitte immer als *.rtf Datei (nicht als *.doc!). Für Aufnahmen bevorzugen wir das *.tif-Format, wahlweise auch als*.jpg, dann aber bitte in bester Qualität/niedrigster Komprimierung. Die Pixelgröße sollte 2048x1536 nicht unterschreiten.
Dies soweit als grober Umriss für Artikel in Lapis.
Rufen Sie doch bitte Herrn Dr. Weiß an (Tel.Nr. siehe unten), so lassen sich die Möglichkeiten für eine Veröffentlichung und weitere Details am einfachsten absprechen.
Mit freundlichen Grüßen
Uli Zeisberg"
Zitat-Ende
Gruß Jürgen
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Hallo Jürgen,
in diesem Zitat zeichnet sich eine gewisse Überheblichkeit ab.Der Alpine Raum,sowie Micromineralien des Schwarzwaldes sind nun mal das Lieblingsthema vom Herrn Dr. Weiß.
Diese "Fachzeitschrift" beziehe ich schon lange nicht mehr,für das Geld kaufe ich mir lieber einen schönen Stein.Ich bin nicht Geologe und Mineraloge genung um alle Artikel fachlich zu verstehen.Gute Fundstellen,die sich für einen Artikel lohnen,habe ich schon einige besucht,aber ich bin Sammler von Mineralien und kein Geologe bzw. Mineraloge.Der aufwand einen Fachartikel zu schreiben ist mir dann doch zu hoch,zumal habe ich auch nicht die Zeit.Mich haben dann meist nur die etwas kleineren Artikel im Lapis interessiert,wie Neufund dort und dort und diese Ausstellung hat geöffnet usw.Und nachdem ich diese Zeitschrieft innerhalb weniger Stunden durchgeblättert hatte flog sie in die Ecke.Ein nicht so wissenschaftlich aufgezogener Artikel bzw. ein Reisebericht mit normalen Mineralien und Fotos,ist mir aufjedenfall 10 mal lieber als diese Seifenblasen.Dies ist meine Meinung dazu.
Warum schreibst du also deinen Artikel nicht hir herein?
Gruß Calciteminer
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Lapis.......
Tunnelbau Neustadt Oberpfalz - der Artikel erschien als alles begrünt war
Milchopal Mitterteich - der Artikel erschein als die Autobahnbaustelle beendet war
Steinbruch Zufurth "Jahrhundertfund" - der Artikel erschein als die fündige Kluft
durch die Autoren vollständig ausgebeutet war - manche Fundstücke mussten die
Autoren im Wald deponieren, weil sie nicht soviel auf einmal zu ihren Autos tragen
konnten - und dann mussten sie ihre Funde noch gut im Waldboden verstecken
aus Angst, sie könnten gestohlen werden - zum Schluss die Bemerkung, dass der
Artikel nur deswegen möglich gewesebn wäre, weil der Autor einen Steinbrucharbeiter
gut kannte und Normalsammler dort keine Zutrittschancen hätten.
Viele Grüße
ALFRED
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Hallo!
Nu geb ich da auch mal meinen Senf dazu.
Hab letztes jahr einen Bericht über einen Bruch verfasst , der vor 3 Jahren geschlossen wurde , aber wo man mit Zeit & Aufwand noch Belege finden kann. Per Emailkontakt war Lapis sehr an dem Artikel interessiert. Nach einem späteren Telefonat mit St. Weiß nach Erhalt des Artikels war dieser weniger begeistert davon , weil es sich nicht mehr um eine aktuelle Fundstelle handelt.
Ferner erzählte er mir , das es nichts nützt , einen Artikel über einen Bruch zu veröffentlichren, der vor kurzem geschlossen wurde bzw. kurz vor der Stillegung liegt , da dann die Leute hinfahren möchten und dann nichts mehr finden würden. Berichte mit topaktuellen Sachen haben da immer Vorrang.
Gruß
TK
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Moin,
was lernt man aus den Antworten:
Lapis/Weise ist nur daran interessiert, den Leuten mit guten Bildern den Mund wässrig zu machen und vorzugaukeln, man könne ohne großen Aufwand und ohne weitere Kenntnisse von heute auf morgen "Superstufen" abräumen. Dass angesichts des Ansturms der "Sammler" einige der Fundstellen als direkte Folge der Publikation gesperrt werden, kümmert dann niemanden in München mehr; man hat ja sein Ziel erreicht: Heftchen verkaufen unter dem Motto: "Nach mir die Sinnflut, Hauptsache die Kohle stimmt." :o :(
Da lobe ich mir den zwar trocken-nüchternden Aufschluß und den absolut "edlen" Mineralogical Record. Beide haben eines gemeinsam: Sie stammen von Non-Profit-Organisationen und berichten nicht-reißerisch auch über alte Vorkommen. Da paßt Bertholds Vergleich mit der Bildzeitung unten den Mineralienperiodika wie die Faust auf's Auge.
Also Jürgen (alias geomüller): Zieh Deinen Schluß daraus, wo Du Deinen Artikel veröffentlichen möchtest und welche Intentionen Du damit verfolgst ... und: was die Folgen sein können.
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Wo bin ich denn hier gelandet??? Das ist ja der blanke Zickenalarm. Was ich hier lese klingt sehr nach Neid und angekratzten Eitelkeiten. Natürlich erscheinen die meisten Artikel erst nach dem eine Fundstelle restlos ausgebeutet wurde und Gras darüber wächst. In welcher Traumwelt lebt Ihr denn??? Das liegt ja dann wohl auch kaum an der LAPIS-Redaktion sondern an den jeweiligen Autoren. Wie soll so was auch gehen??? Meint Ihr die beschäftigen Reporterteams in ganz Europa die dann brandaktuell nach dem Vorbild der Tagesschau Bericht erstatten??? Ein Artikel dient mir nicht dazu auch schnell noch was vom Kuchen ab zubekommen sondern vielmehr der Dokumentation eines guten Fundes oder einer Lokalität. Das hier nur Topstufen und beste Bilder in Frage kommen versteht sich ja von selbst. Ein „Mückenschiss“ der nicht der Rede wert ist und der auf jedem beschotterten Waldweg rumliegt kann hier wohl kaum in Frage kommen. Da muss man halt mal die Kritik einstecken können. In einem öffentlichen Museum sind schließlich auch keine Belegstücke ausgestellt. Dementsprechend hoch sollte auch das Niveau einer Publikation sein. Übrigens habe ich in meiner Region auch noch nicht erlebt das nach einer Veröffentlichung ein Ansturm auf die Fundstelle zu verzeichnen war. Das macht auch wenig Sinn, denn ein Steinbruch beispielsweise gibt einen attraktiven Fund meist nicht schon bei der ersten Begehung preis. Hier sind ganz klar die Insider am Zug, die eine Fundstelle über einen langen Zeitraum im Auge behalten und zu gegebener Zeit darüber berichten. Um Eure Eigenfunde, möglichst hochwertig, müsst Ihr Euch schon selber kümmern. Ohne Fleiß kein Preis, liebe Freunde der Mineralogie. Die permanente Kritik am Chefredakteur finde ich ebenfalls zum k..zen. „Allen Leuten recht getan ist eine Kunst die Niemand kann“ – da solltet Ihr mal drüber nachdenken. Für mich zählt Dr. Stefan Weiß auf seinen zahlreichen Gebieten zu einer äußerst kompetenten und sehr aufgeschlossenen Persönlichkeit. Die LAPIS ist und bleibt eine sehr gut gestaltete und informative Fachzeitschrift. Wer eine andere Meinung vertritt braucht sie ja nicht zu lesen.
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Übrigens habe ich in meiner Region auch noch nicht erlebt das nach einer Veröffentlichung ein Ansturm auf die Fundstelle zu verzeichnen war.
Hi Stufenwühlmaus, wohnst Du vielleicht auf einer Ostsee-Insel? 8)
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@stufenwühlmaus
"Die LAPIS ist und bleibt eine sehr gut gestaltete und informative Fachzeitschrift."
Mit Verlaub dieser Aussage muß ich vehement wiedersprechen, ich finde teilweise die Qualität und die Einseitigkeit der Fundorte -mit Deinen Worten ausgedrückt- zum K.zen.
Meines Erachtenssollte man mehr auf Vielfalt achten;
Was zum Beispiel war im Januar 2006 Heft so spannend am Artikel "Beryll und Aquamarin aus dem Bergell"), (nur die grandiosen Landschaftsbilder ;D).
(Daher spiele ich mit dem Gedanken mein ABO zu kündigen)
Glückauf aus dem verschneiten Mittelgebirge Taunus
Michael
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1) "Die LAPIS ist und bleibt eine sehr gut gestaltete und informative Fachzeitschrift."
Das stimmt sicher.
2) @mb
a) "finde teilweise die Qualität und die Einseitigkeit der Fundorte -[...]- zum K.zen."
Das ist sehr überspitzt. Was erwartest du? Daß dir Super-Fundorte mit Super-Fundmöglichkeiten auf dem goldenen Lapis-Teller vorgelegt werden? Heutzutage sind für gute Funde Glück, harte Arbeit, Geduld und Eigeninitiative (z.B. eigene Literatur-Recherchen) nötig, und da spreche ich nicht nur von Mitteleuropa. Man sollte auch über die Verantwortung nachdenken, die Mineralienzeitschriften, sei es Lapis oder Mineralien-Welt, übernehmen müssen, wenn absehbar ist, daß am nächsten Wochenende ein neu publizierter Fundort von Dutzenden oder noch mehr Sammlern "gestürmt" wird.
Über "kleinere" Funde und Fundorte kann man auch im Aufschluß publizieren. Es geht immer noch hauptsächlich um eine gute Dokumentation.
b) Sicher hat Stefan Weiß bestimmte Vorlieben, was Fundorte/Länder im Lapis angeht, aber das ist sein gutes Recht. Ich kenne ihn gut und bin sicher, daß er sofort auch Berichte über interessante Fundorte in außereuropäischen Ländern veröffentlichen würde, wenn sie ihm angeboten werden. An die manchmal reißerische Machart von Lapis habe ich mich schön gewöhnt, obwohl sie immer noch etwas nervt.
Was die wissenschaftliche Qualität der Lapis-Artikel angeht: die richtet sich nach der Spannbreite der Leser - von reinen Quarzsammlern, die verärgert (sic!) auf chemische Formeln reagieren, bis hin zu Amateur- und Fachmineralogen.
Zur Qualität der Artikel: Sicher gibt es in jedem Heft einige kleinere fachliche Fehler und Ungenauigkeiten, aber etwas anderes zu erwarten, wäre naiv (im Übrigen wird auch in Fachzeitschriften bis hin zu Nature und Science teils großer Mist publiziert...).
Weitere Diskussionsbeiträge erwünscht (bitte objektiv bleiben).
GA, Uwe Kolitsch
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Hallo,
mit vielen Punkten von Uwe gehe ich einig. Ich habe in diesem Thread irgendwo geschrieben, dass ich Lapis für die "Bildzeitung" halte. (Auch die hat ihre Berechtigung und Leser.)
Das möchte ich noch kurz begründen: Eimnal ist es die schon etwas reißerische Darstellung von Fundorten, da werden die besten Fotos von den besten Funden der letzten hundert Jahre hergenommen, dadurch entsteht ein grob überzeichnetes Bild. Beispiel "Beryllpegmatit Püllersreuth" . Oder der Bericht über den sensationellen Saphir-Fund in der Oberpfalz, da ist nicht mal ungefähr der Fundort angegeben. Dennoch - ich schaue die Bilder gerne an, die Fotos sind ja wirklich toll. Als wissenschaftlich würde ich Lapis nicht bezeichnen - bestenfalls populärwissenschaftlich. Das ist aber doch nicht schlimm - oder? Letztendlich ist die Zielgruppe von Lapis ja nicht die gleiche wie z.B. die von mineralogy&petrologie. Als Sammler interessieren mich schon Schilderungen von Fundumständen und Bilder von schönen Bergkristallen, auch wenn diese Info's möglicherweise keinen wissenschaftlichen Werrt haben.
Gruß
Berthold
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Ich habe keine Ahnung warum manche Personen,bei Meinungen anderer,anspringen wie ein V8 Motor. ??? Der jurnalistische Stil der Lapis gefällt mir nun mal nicht,und dies bekunde ich offen,das ist mein demokratisches Recht.Außerdem versuche ich und auch andere mit ihrer Kritik sachlich zu bleiben,und dies kann dann doch ehr als Hilfe gemeint sein.Das nennt man Konstruktive Kritik,oder sind wir schon wieder soweit das nur noch eine Meinung zählt?
Ein guter Jurnalist ist berichtet stehts neutal und ohne Wertung.Aber ich glaube diese sorte Jurnalisten muß man lange suchen.Heute zählen nur noch die 3 T um die verkaufszahlen hochzutreiben,man nennt das Sensationsjurnalismus.Und ähnlich,natürlich ohne die 3 T (wie auch)verfährt nun mal der Herr Weiß von der Lapis,insoweit kann man sein Ansinnen geistig nachvollziehen.Aber die Welt der Mineraliesammler ist nun mal so bund und Facettenreich wie die Welt selber.Es gibt nun mal nicht nur Super duper Schaustufen und danach ist alles Schrott,oder nur der Sammler (dank finazieller Möglichkeiten) der es mit einem Museeum aufnehmen kann ist der Beste,nein so Funktioniert das nicht.Jeder Sammler der mit seiner Sammlung sein Lebenswerk schafft,wo hinter der Sammlung eine Idee und sehr viel liebe zum Detail steckt ist ein wahrer Sammler,und verdiehnt Respekt.
Und genau diese Liebe fehlt nun mal der Lapis um zu Begeistern.Sie ist wie Frankfurt am Main groß,glänzend,kühl und zu Perfekt.Liebe Frankfurter seit mir bitte nicht böse.
So jetzt sind wir aber sehr weit vom Thema abgekommen,es ging ja eigendlich um Jürgen und seinen Artikel.Und wo er schreibt,ist ja schließlich ihm überlassen.
Gruß
Calciteminer
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@stufenwühlmaus und andere ..
Ich kann Deine Vorwürfe von wegen 'Zickenalarm', etc. wirklich nicht nachvollziehen nur weil man hier seine eigene kritische Meinung vertritt. Ich finde das regelrecht unverschämt, wie Du hier Kritiker wie Calciteminer, mich und andere mit anderer Meinung versuchst runter zu machen aber auf dieses Niveau begebe ich mich z.B. gar nicht erst; das haben weder ich noch andere nötig! So etwas nenne ich reine Polemik.
Ich selbst habe Herrn Dr. Weiß auch nicht permanent kritisiert, hatte selbst lange Zeit ein gutes Verhältnis zu ihm gehabt (telefonisch und auch schriftlich) und muss mir daher nicht so einen Blödsinn von wegen Zickenalarm, etc. anhören!! .. wie jetzt hier wieder alles hochstilisiert wird, ist einfach unerhöhrt! :(
Ich habe auch seit Jahrzehnten das Lapis-Abo genossen und meist auch diese Zeitschrift Jahrzehnte lang gegen manch andere ungerechtfertigte Kritiken verteidigt. Aber ich war trotzdem stets der gleichen Meinung wie berthold z.B., dass es sich nur um eine populärwissenschaftliche Zeitschrift handelt..das kann man alleine an einzelnen Beispielen von 'Reiseberichten' (Exkursionen) erkennen, wo z.B. von Abenteuern bei den Hereros zu lesen war. Was hat das auch mit wissenschaftlichem Anspruch zu tun..muss man sich doch mal ehrlich fragen dürfen..aber gerade das schätzte ich so an dieser Zeitung bevor ich das Abo kündigte..sicher auch aus privaten Differenzen mit der Redaktion aber das bleibt meine Angelegenheit.
Nur Jürgen hat ja diesen Thread eröffnet weil er unsere Meinungen dazu hören wollte..daher finde ich die Reaktionen einiger hier einfach unverschämt!
Aber irgendwann ist der Punkt auch erreicht, wo man keine ständigen Alpin-Artikel mehr lesen will sondern z.B. auch mal einen Artikel über Minas Gerais, Brasilien! Laut Herrn Dr. Weiß (Telefonat mit ihm) hätte die Lapis-Redaktion angeblich auch nicht mehr genügend Autoren, die sie in diese fremden Länder schicken könnte. Mag ja sein, nur dürfen sich die Lapis-Redakteure dann auch hinterher nicht über zunehmende Abo-Kündigungen beschweren oder darüber, dass es nicht genügend Autoren gäbe, wenn sich doch genügend Freiwillige, wie ich z.B. anbieten. Dass bei Artikeln und Fotos gesiebt werden muss ist auch klar; tut aber hier nichts zur Sache. Ich war ja bereit, wenn auch nicht in Brasilien so doch innerhalb Deutschlands meine Beiträge für Lapis zu schreiben, sofern es meinen Möglichkeiten entsprochen hätte.
Dann kamen aber die 3 Absagen dazu, etc..das hat dann schließlich bei mir seit ca. einem Jahr den Gesamteindruck von Arroganz seitens der Redaktion reifen lassen.
Das dürfte wohl verständlich sein, wenn man dann nach der Summe aller dieser Eindrücke sein Abo schließlich kündigt!
Und was hat das mit Neid zu tun?
Ich bin doch z.B. genug in anderen Zeitschriften und auch in Lapis verewigt...eher dürften dann andere auf mich neidisch sein ... ;)..aber nicht umgekehrt..also auch dieses Argument zählt in meinen Augen nicht sondern zeugt nur von reiner Polemik!
Ich bitte daher diejenigen Herrschaften ihre Angriffe auf jüngste Kritiker wie mich, die ja wirklich nur harmlose Kritik an der Lapis-Chefredaktion geübt haben, diese nochmal in aller Ruhe zu überdenken. Ansonsten ist in meinen Augen diese Diskussion hier eskaliert und es lohnt sich nicht mehr hier überhaupt noch etwas zu diskutieren.
Gruß Peter
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@MM-Bär
meine Region ist weder eine Ostseeinsel (Hahaha) noch die Südheide. Und trotzdem, hätte ich nach jeder Veröffentlichungen einen Würschtl-Stand am jeweiligen Steinbruch eröffnet um den „Besucheransturm“ bewirten zu können – ich hätte nichts verdient.
@McSchuerf
„und es lohnt sich nicht mehr hier überhaupt noch zu diskutieren“
Das dürfte meine Ansicht vom Zickenalarm ja beispielsvoll bestätigen. Eine andere Meinung und etwas Kritik können hier Einige nun mal nicht vertragen. Und wo ich gerade dabei bin: wem dürfte es wohl interessieren wer schon wie oft als Autor tätig war? Da habe ich in meinem ersten Beitrag ja glatt vergessen die Selbstdarsteller zu erwähnen.
Aber nun zurück zum eigentlichen Thema. Entschuldige bitte, Geomüller. Das direkte Gespräch mit Herrn Weiß ist auf alle Fälle zu bevorzugen. Was den Inhalt eines Artikels betrifft zeigt er sich stets sehr aufgeschlossen und lässt einem selbst die freie Hand. Hier gibt es zumeist nie Probleme. Egal ob es nur um den Fundbericht eines Sammlers oder um eine wissenschaftliche Abhandlungen geht. Was die Fotos betrifft ist er dann schon etwas kritischer. Die sollten wirklich gut sein. Damit meine ich die optimale Ausleuchtung, der passende Hintergrund oder auch die Schärfe des Objektes. Darin liegt die eigentliche Schwierigkeit des Beitrags. Hierzu bekommst Du meist jede Menge guter Tipps. Die Beiträge über das Mineralienfotografieren in einigen vergangenen LAPIS-Ausgaben sind auch recht hilfreich.
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Das dürfte meine Ansicht vom Zickenalarm ja beispielsvoll bestätigen.
Du müsstest Dich mal lieber selbst hinterfragen!
.. und noch etwas Mr. stufenwühlmaus ..
dann müssen ja auch alle diejenigen, die schon viel freiwillig und auch aus reiner Spaß an der Freud Sachen in den Atlas eingepflegt haben, alles Selbstdarsteller sein, nur weil es ihre Funde und ihre Fotos sind. Toll wie Du gerade alle, die den Atlas voranbringen wollen, beleidigst. Und dann sind auch alle Autoren in Lapis Selbstdarsteller - nicht nur ich.. alles andere ist in meinen Augen Heuchelei!
Gruß Peter
Edit: wühlmaus
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also ich fühl mich nicht beleidigt... ???
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Servus alle,
nun schlagt euch mal nicht die Köpfe ein!
Im einem Punkt muss ich allerdings dem Uwe (K.) widersprechen, der Aufschluss bringt nicht nur Artikel über kleinere Fundstellen. Was ist mit dem Lavrion-Heft, Legenbach usw.?
Als Nachschlagewerk ist er ideal, ich habe erst letztens nochmals das Heft über Friedrichssegen rausgekramt! Am Lapis faszinierend sind natürlich die Top-Fotos, ebenso wie die Mädels auf Seite 1 der Bild-Zeitung. Im Aufschluss bekomme ich die Hintergrund-Infos, die mich für mein Hobby interessieren, ähnlich wie in der Süddeutschen Zeitung.
Das schließt nicht aus, dass ich beide Zeitungen gern mal durchblättere...
Servus + Glück auf
Wolfi
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Ahh hier ist ja mla richtig was los! da hat der Geomüller ja mal richtig was ins rollen gebracht! Seltsam ist nur, dass es bei solchen eskalierenden Diskussionen, immer gewisse Leute gibt, die da kräftig mitmischen! Leider geht dabei auch häufig die Professionalität flöten!..ja grade du..Mc Schürf!!! Nachdem du mit deinen Argumenten nicht den nötigen Zuspruch gefunden hast, müssens jetzt halt wüste Beschimpfungen und Beleidigungen(ja ..du beleidigst hier Leute) tun..traurig! Ich glaube so kommt der Atlas nicht voran!
Deshalb kann ich mich der Selbstdarstellertheorie von der Stufenwühlmaus(die wie ich finde richtige Ansichten hat) nur anschließen!
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Hallo Stufenwühlmaus,
Und trotzdem, hätte ich nach jeder Veröffentlichungen einen Würschtl-Stand am jeweiligen Steinbruch eröffnet um den „Besucheransturm“ bewirten zu können – ich hätte nichts verdient.
Ich hätte aber was verdient! Ein sehr einprägsames Beispiel war der damalige Andrang im Sommer 1990 an der Fundstelle Sparnberg gewesen. Da hätte ich wirklich was verdienen können! Leider warf ein Sammler aus seinem Loch mit Steinen nach mir, als ich mich nur mal erkundigen wollte. Da habe ich es dann doch vorgezogen meinen Bratwurststand dort nicht aufzubauen. ;D.
Sonst kann ich das von den anderen Fundstellen nicht bestätigen oder kann ich nicht sagen (Schävenholz, Fuerteventura, Irfersgrün- da ist so und so alles schon früher durchwühlt wurden - lange vor der Lapisveröffentlichung). Auf Tenneriffa und Schöngleina hatte ich eher nicht so den späteren Eindruck. Im Gegenteil nach dem Schöngleinaartikel entwickelte sich eine interessante Beziehung zu den Achaten nach Kronach und in den Schwarzwald (Unteralpfen), von denen ich vorher nichts Genaueres wußte.
Vom Tiefbachta/Hartenstein wurde mal gesagt, dass nach meiner Veröffentlichung wilde Grabereien dort im Gange gewesen wären. Das war aber nur eine Informationsente("Zeitungsente"), wie ich mich dort später dann überzogen konnte (s. Beitrag hier im Atlas über diese Fundstelle).
Gruß Conny
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@Conny3
Mag sein Conny. Bei Sparnberg waren das auch noch die Zeiten als sich hier viele "Glücksritter" und Ähnliches tummelten. Man denke nur mal an das Schneckensteingebiet. Die Geräusche der Akkubohrhämmer waren überall zu hören. Sorry, hoffentlich fühlt sich nicht schon wieder jemand provoziert.
@McSchuerf
„Ich habe es zwar insgesamt auch schon rd. 8 x geschafft, in Lapis 'reinzukommen' aber bisher immer nur als Bildautor mit Einzelfotos zu Artikeln, die andere geschrieben haben oder zur Rubrik 'Neue Mineralien', ansonsten mit meinen Leserbriefen, Anregungen, etc.).“
Soviel zum Selbstdarsteller. Etwas in der Art konnte ich auch schon in einem anderen Thread lesen.
Den Text Deiner PN hättest Du hier auch komplett reinstellen können. Da hätte ich doch wirklich nichts dagegen gehabt. Aus dem Grunde veröffentliche ich ihn hier:
Die Nachricht, die an Sie gesendet wurde:
Hallo stufenwühlgraus!
dann müssen ja auch alle diejenigen, die schon viel und aus reiner Spaß an der Freud Sachen in den Atlas eingepflegt haben, alles Selbstdarsteller sein, nur weil es ihre Funde und ihre Fotos sind. Toll wie Du gerade alle, die den Atlas voranbringen wollen, beleidigst. Das Wort 'Zicke' verbitte ich mir im übrigen und wenn ich z.B. eine 'Zicke' bin, dann darf ich Dich sicher auch 'Dummschwätzer' nennen. Hast Du sicher dann nichts dagegen. :o ;D
Peter
Liebe Mitwirker im Mineralienatlas,
es liegt mir in jeglicher Weise fern die hochgeschätzte Arbeit die Ihr hier leistet herab zuwürdigen oder in irgendeiner Weise gering zu schätzen. Ganz im Gegenteil. Ihr verdient meine höchste Anerkennung. Mit dieser Website habt Ihr die Plattform geschaffen um gerade über aktuelle Fundmöglichkeiten bestens und brandaktuell zu informieren und informiert zu werden. Genau das schafft weder eine LAPIS noch irgend eine andere Zeitschrift.
Grüße und Glück Auf
von der dummschwätzenden Stufenwühlmaus
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Hallo alle,
ich hab ja nicht gedacht das ich mit einer einfachen Anfrage hier solch eine Diskussion auslöse, aber gut so, mir gefällt es ;D. Ein paar nützliche Infos waren auf jedenFall dabei die mir schon bei dem Gespräch mit Ch. Weise hilfreich sein werden.
Ich hab mich nun entschlossen meine eigenen Erfahrungen zu machen und Herrn Dr. Ch. Weise anzurufen und mein Anliegen vorzubringen, danach entscheide ich ob ich den Bericht für Lapis schreibe oder nicht.
Gruß Jürgen
PS Und nun beruhigt euch wieder ;)
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Zur Info noch: Die Mineralien-Welt hat freundlicherweise Autorenhinweise auf ihrer website.
http://www.mineralien-welt.de/html/autorenhinweise.html
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Hallo,
1) "Die LAPIS ist und bleibt eine sehr gut gestaltete und informative Fachzeitschrift."
Das stimmt sicher.
Da kann ich mich Uwe Kolitsch nur anschliessen !.
Doch manchmal habe ich hier auf diesen Seiten tatsächlich den Eindruck das folgendes erwartet wird:
.... Daß dir Super-Fundorte mit Super-Fundmöglichkeiten auf dem goldenen Lapis-Teller vorgelegt werden?
Auch hat es mich nicht gewundert, nach den Threads von stufenwühlmaus, dass hier die Post abgeht.
Zum Thema Selbstdarstellung wurde ja auch genügend geschrieben, doch kann ich nicht erkennen, dass stufenwühlmaus die Arbeit der hier mitarbeitenden Personen ins falsche Licht gestellt hat. Er hat nur einmal mehr die Wahrheit geschrieben :D.
Es ist völlig klar dass jeder der einen Bericht über eine Fundstelle schreibt, stolz ist, selbst einen Bericht verfasst und zur Veröffentlichung gebracht zu haben. Da hat er auch allen Grund dazu. Doch sollte er sich bewußt sein, dass die ach so tolle Fundstelle und die dort gefunden Mineralien für viele viele andere Sammlern völlig uninteressant erscheinen. Und so wird sich ein bestimmter Leserkreis über solche Berichte genauso ärgern, wie andere über dauernde alpine Berichte. Und da muß die Lapis-Redaktion natürlich sieben, was einer Gradwanderung ähnelt, denn sonst gibt es irgendwann keinen Lapis mehr. So ist es dann auch verständlich, dass Berichte und Fotos mit bestimmter Qualität, vorrangig behandelt werden. Deshalb heißt das aber noch lange nicht dass man die Arbeit und Mühe der anderen Berichte abwertet.
Ich selbst beziehe die Zeitschrift schon mehr 20 Jahre, natürlich sind da oft Berichte drin, die mich nicht so direkt interessieren. Wie stufenwühlmaus so schön schreibt, kann man die Zeitschrift ja zur Seite legen. Aber im allgemeinen freue ich mich jedesmal wenn ich ein neues Heft in den Händen halte. Obwohl auch ich schon einige male davorstand das Abo zu kündigen. Heute bin ich froh dass ich es nicht getan habe.
Wäre es nicht eine gute Gelegenheit die Berichte die von der Lapis Redaktion abgelehnt wurden, hier zu veröffentlichen. Also an alle, bei denen solche Berichte in der Schublade schlummern - herausnehmen und hier im Mineralienatlas veröffentlichen. ;D
Gruß loparit
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Hallo loparit,
wenn du seit 20 Jahren die Lapis beziehst,dann macht das grob gerechnet 1560 Euronen. ???Ein bisschen mehr als ein Monatsgehalt eines Arbeiters,oder eine Top Mineralstufe. ;D.Die Top Stufe kann sich nun der Herr Weiss kaufen,ätsch. :o
Aber du hast natürlich recht,die abgelehnten Berichte würden sich hir ganz gut machen.
Gruß Calciteminer
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Hallo Calcitminer,
ich weiß nicht so recht was das soll ? Also ich kann mir trotz Lapis auch Mineralien kaufen :o
Aber darum geht es in dieser Diskussion eigentlich gar nicht, aber das hast du wahrscheinlich nicht verstanden.
Über was definierst du TOP-Stufen nur über den Preis, dann kann ich dich nur bemitleiden.
Dreh sich bei dir alles um Topstufen und Geld. Wenn ich den eventuellen Wert meine Historischen Bücher zusammenrechne könnte ich mir wahrscheinlich ein Auto kaufen und das selbe wohl auch bei meiner Mineraliensammlung. Aber deswegen käme ich nie auf die Idee eine solche Rechnung aufzustellen.
Wenn man so denkt darf man sich ja gar nichts kaufen. Für den Computer mit dem du im Internet bist hättest du doch wahrscheinlich auch eine schöne Mineralstufe bekommen oder ?
Wahrscheinlich hast du "TOP-Stufen" in deiner Sammlung für die du viel Geld bezahlt hast und andere Sammler würden so etwas gar nicht die Sammlung nehmen. Doch das heißt ja nicht dass deine Stücke nicht toll sind, nur andere Sammler sehen das mit anderen Augen und werten die Stücke anders und genauso ist das bei der Zeitschrift Lapis.
Gruß loparit
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Hallo loparit,
Also an alle, bei denen solche Berichte in der Schublade schlummern - herausnehmen und hier im Mineralienatlas veröffentlichen.
Das mache ich schon lange hier. Den Weißensteinartikel habe ich, nachdem er von Herrn Weiß abgeleht wurde, dann bei Stefan Meier und hier reingebracht. Ich kann auch verstehen, dass eben graue Zoisitkristalle nicht so fotogen sind. Damit habe ich auch kein Problem. Die meisten späteren Artikel in der Lapis sind ebenfalls hier zu finden. Bei den ältenern müßte ich sie erst abschreiben und dazu bin ich zur Zeit zu faul. Vielleicht mal später den aktuellen Bedingungen angepasst (Bsp. Sparnberg-wo ja kaum noch was zu finden ist). War allerdings auch lange nicht mehr dort. Und trotz der vielen (auch von mir) hier geäußerten Bedenken - der Zinnaartikel kommt bestimmt noch in der Lapis! Wenn auch vielleicht nur unter "besonderen Eigenfund". Herr Weiß war nicht abgeneigt. Mal sehen wann ich mich daran mache. Das Konzept ist ja auf meiner Seite im Wesentlichen schon fertig.
Gruß
Der Conny
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Mensch loparit,
das war als Scherz gemeint,du gehörst doch nun wirklich nicht zu den verknöcherten Sammlern.Haste also nicht als solchen aufgefasst,dann tuts mir wirklich leid.Also Entschuldige bitte,mein törichtes Verhalten,ich hatte nicht gedacht das du dich da auf dem Schlips getreten fühlst.
Das Thema mit den Topstufen habe ich nicht angefangen also weis ich nicht recht was du jetzt von mir willst.Ich könnte jetzt genauso reagieren wie du,mach ich aber nicht.Ich sammele für mich,nicht für andere,dies ist ein Luxus den ich mir gönne.Außerdem habe ich nie von irgendeinem verlangt das er meine Mineralien toll finden muß.Dafür haben zu wenige bis her meine Sammlung im Orginal gesehen,um das ich mir irgendetwas darauf einbilden könnte.
Also über meine Sammlung kannst du dir mit Sicherheit kein Urteil erlauben,wie ich über deine auch nicht.Was soll das also?
Gruß Calciteminer
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Liebe Freunde,
Wozu diese Aufregung?
Ich freu mich immer wenn der neue Lapis (oder Mineralienwelt) mit die Post zu mir kommt.
Jurgen, wenn Du lust hast ein Artikel in Lapis zu schreiben sollst Du das bestimmt machen (ich werde es gerne lesen!), schickt halt der Text an herr Weiss (oder an Uli) und die Foto's auf ein CD zu ihn schicken.
Jeder hatt so seine bevorzugte Literatur, Lapis, Mineralienwelt, Bocamina, Mineralogical record, la revista oder eben der Aufschluss, wenn ein magazine zu einem passt ist es immer gut, nichts ist besser als ein anderes, nur anders, dazu passt so eine diskussion eigentlich nicht, schon gar nicht nicht so'n kramerei......
Und jeder versugt aus sein "medium" etwas schones und gutes zu machen (und haben naturlich alle recht um ihr bevorzugtes thema besonders zu "beleuchten"), Ich glaube die Leute von Lapis verdienen etwas mehr Respekt, die machen das schon seit viele Jahren und es ist nicht einfag um ein magazine uber so eine lange zeit immer wieder Erfolgreich zu machen, alle Achtung!
Wenn jemand andere literatur bevorzugt ist es auch o.k., jeder das seine...(ich lese am liebsten ALLES :).....wenn ich die zeit habe....... :-\)
und.....jurgen, viel erfolg gewunscht beim schreiben! ich warte schon d'rauf!
Gruss
Harjo
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Hallo Calcitminer,
ich habe mich in keiner weise auf den Schlips getreten gefühlt.
Genausowenig habe ich versucht deine Sammlung zu beurteilen, die ich wie du zu recht schreibst gar nicht kenne. Warum sollte ich das tun ?
Ich habe lediglich versucht Dir klarzumachen, dass Stücke die Du vielleicht für TOP empfindest jemand anderen überhaupt nicht interessieren. Und das gibt es durchaus sehr häufig. Deshalb sind die Stufen trotzdem TOP für Dich und auch für viele andere die die Stücke unter gleichen Gesichtpunkten wie du sehen. Und genauso ist das nun mal mit den Zeitschriften, dem einen Gefallen diese oder bestimmte Berichte und dem anderen eben nicht. Deshalb ist aber doch die Zeitschrift nicht unbedingt schlecht. Und schon gar nicht käme ich auf den Gedanken mir die Zeitschrift nicht zu kaufen, damit der Herr Weise kein Geld verdient. Sondern ich beziehe die Zeitschrift weil Sie mir gefällt, dies zwar nicht immer, die Gründe wurden hier ja schon mehrfach genannt.
So nun wollen wir uns wieder unserem Hobby widmen und uns über unsere, Du über Deine und ich über meine Sammlung erfreuen.
Gruß loparit
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Hallo,
zurück zum Thema. Natürlich wäre es schön, wenn man nicht veröffentlichte Artikel hier reinstellt. Besser wäre es allerdings die Entteuschung, die durch eine Absage entsteht zu vermeiden. Das kann z.B. dadurch geschehen, dass man den Artikel in der richtigen Zeitschrift veröffentlicht, es muss ja nicht immer Lapis sein. Üblicherweise findet man auf der Homepages der entsprechenden Zeitschriften umfangreiche Autorenhinweise (warum das Lapis nicht hat - keine Ahnung). Wer etwa die Seite von Mineralogical Record (www.minrec.org) und hier die "Suggestions for Photographers" gelesen hat kann sich vorstellen, dass nur Fotos zur Veröffentlichung kommen, die qulitativ mit denen von Spitzenfotografen wie Jeff Scovil mithalten können. Mit durchschnittlichen Fotos (oder guten Bildern von Allerwelts-Mineralien) hat man weder im MR noch im Lapis eine Chance. Eine Arbeit, sagen wir über den Erstnachweis von Todorokit von XYZ, wird kaum ins Lapis kommen, könnte aber im Aufschluss gut aufgehoben sein. Wenn die Wissenschaft etwas stärker in den Vordergrund tritt - sagen wir die (Para-)Genes oder die Geologie mit neuen Erkentnissen bereichert wird - dann kommen schon mehr Zeitschriften in Frage, ebenso bei kristallografischen, strukturellen oder chemischen Besonderheiten.
Gruß
Berthold
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Hallo zusammen und loparit,
wir reden über Geschmack,und über diesen lässt sich ja bekanntlich streiten.Bei der gesamten Disskusion hir habe ich lustiger weiße ein Bild vor Augen,welches ich mal kurz beschreibe.
Ich sehe einen großen Saal in den wenig Licht einfällt,links und rechts stehen jedemenge Bänke.Der Saal füllt sich mit sehr vielen Gelerten mit langen schwarzen Mänteln die auf den Bänken platz nehmen.Nach den einer der Gelerten (wohl der Obergelerte) die Sitzung eröffnet hat fangen sich die Gelerten an zu streiten,ob die Sonne um die Erde kreist oder andersrum uind ob die Erde flach ist oder nicht.Die Diskussion anfänglich noch ganz ruhig wird nach kurzer Zeit immer heftiger.Man fängt an sich zu beschimpfen und fällt über ein ander her.Doch am Ende konnten sie sich trotzdem nicht einigen sie gingen im Streit auseinander.
Und so ähnlich ist die Diskussion hir verlaufen,der Jürgen wollte nur mal etwas wissen.Und daraus ist eine Diskussion entstanden die am ende nie zu einer Einigung führen wird.Sollte sie auch nicht,denn wie der Geschmack gehört die persöhnliche Meinung zu einer unserer Freiheiten die wir vertreten sollten.Schaden tuhen wir damit keinem,solange wir nicht Beleidigend werden.
Und so wie ich haben auch andere, ihre peröhnliche Meinung zur Lapis hir hereingeschrieben.Es war aufjedenfall eine sehr interessante Diskussion,die man ruhig öffters mal führen sollte.Man erhält dabei tiefere Einblicke,in die Sichtweise anderer und kann gegebenenfalls davon lernen.
Deswegen werde ich aber die Lapis trotzdem nicht wieder bestellen.Das schönste an der Lapis war für mich,die hoffnung das bei der nächsten Ausgabe etwas interessantes dabei ist.
Gruß Calciteminer
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@ Calciteminer
"Das schönste an der Lapis war für mich,die hoffnung das bei der nächsten Ausgabe etwas interessantes dabei ist."
Die Hoffnung hatte bzw. habe ich auch jedes Ma l; Schön, daß wir auf einer Wellenlänge liegen. ;D
GA und ein schönes WE
Michael
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Also ich finde die neue Ausgabe wieder gelungen! Vorallem wegen dem Helvin! ;D 8) ;D
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Also ich finde die neue Ausgabe wieder gelungen! Vorallem wegen dem Helvin! ;D 8) ;D
Hallo kristallspürnase,
ja das glaub ich, da du ja an dem Fund auch mit beteiligt warst wie man an deinem Beitrag "Bester Mineraleigenfund 4. Qu/2005" sehen konnte.
Gruß Jürgen
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Thema Veröffentlichungen:
Wir können auch bei uns Themen veröffentlichen und diese, so sie sich nicht nur auf ein paar Zeilen beschränken, heraus stellen. Ich freue mich immer über Tipps zu umfangreichen Berichten, die wir auch in die News mit aufnehmen können. Mir schwebt schon lange vor, dass wir den News Bereich etwas aktueller gestalten und dort neue Artikel vorstellen. Wir haben eine Leserschaft von täglich über 2000 unterschiedlichen Besuchern. Allein unsere Startseite wird täglich über 700 mal aufgerufen und wenn dort news drauf wären, hätten wir sicher noch mehr interessierte Leute.
Ich denke auch bei uns besteht die angemessene Möglichkeit seine Artikel an die Leserschaft zu bringen und hat zudem den Vorteil, dass die Artikel dauerhaft zugänglich sind und sogar auf jeder DVD mit aufgeliefert werden. Es wäre sogar denkbar früher oder später für sehr gute Artikel eine Aufwandsentschädigung zu vergüten, aber bis dahin ist noch ein Stück Weg.
Gruß Stefan
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ja gute idee, da werde ich auch mal was machen. gruß bernd
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Hallo Stefan,
im mindat kommen neuigkeiten immer mit auf die Indexseite,warum also hir nicht auch.Schau dir das dort doch einfach mal an,vieleicht kommt dir da ein Gedanke.
Gruß Calciteminer
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Wenn man nicht so viele Änderungen hat ist das einfach, aber bei täglich 10 bis 100 Änderungen würde es wenig sinn machen die alle auf der Indexseite zu zeigen. Dafür gibt es die NeusteÄnderungen Seite.
Auf der Indexseite sollten ausgesuchte Artikel die besonders lesenswert sind auftauchen. Dazu braucht es aber jemand der diese Artikel vorschlägt und daruf aufmerksam macht damit wir sie dort eintragen können.
Schau mal jetzt drauf ...
Gruß Stefan
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Hallo Stefan,
die neue Indexseite trägt der Entwicklung des Mineral und Fossilatlas rechnung.Die ist echt geil.
Gruß Calciteminer
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Hallo,
ich hätte hier noch eine Frage zu Veröffentlichungen im allg. und zu Lapis im besonderen.
Dürft ihr die Artikel die ihr Lapis zur Verfügung stellt, wenn diese angenommen und veröffentlicht werden auch noch an anderer Stelle veröffentlichen oder tretet ihr die Verwertungsrechte komplett ab? Das Urheberrecht bleibt ja immer beim Autor.
Gruß Stefan
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Wollte nochmal fragen, wie das aussieht s.o. Wir haben doch etliche Lapis Autoren hier im Forum.
Gruß Stefan
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tja..also ich habe von Lapis damals überhaupt keine Informationen erhalten - weder ein Eingangsbescheid, noch irgendwas über Rechte/Pflichten oder dergleichen.
Nur die Abrechnung kam (zum Glück.. ;))
Gruß, Erik
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Ergo ist in meinen Augen Dein Artikel, da Du Urheber bist und Deine Vermarktungsrechte nicht ausschließlich abgetreten hast weiterhin von Dir frei zur Veröffentlichung nutzbar.
Oder sehe ich das falsch?
Mir geht es darum, zahllose Artikel sind in irgend welchen Zwitschriften Büchern etc. veröffentlicht worden, kaum ein Mensch kennt die Informationen noch hat er all diese Bücher daheim. Auch kann nicht digital darin recherchiert werden. Nach wenigen Jahren sind die Artikel zwar langzeitarchiviert aber für spätere Informationssuchende nur schwer auffindbar und mit hohem Aufwand zugänglich.
Was ich möchte ist, diese "alten" Artikel die ja meist nach wie vor von den Informationen her sehr aktuell sind online verfügbar machen.
Mit einigen Artikeln haben wir das bereits gemacht und ich möchte die Autoren dazu aufrufen uns weitere Artikel zur Verfügung zu stellen. Wir können derzeit nichts dafür bezahlen, geben aber die Möglichkeit die Artikel und damit den Urhebernamen einem breiten Publikum zugänglich zu machen und zudem auf DVD zu verewigen.
Gruß Stefan
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Pro Farbbild und Textzeile ist es bei der LAPIS üblich ein Honorar für die einmaligen Abdruckrechte zu bezahlen. Darüber hinaus dürften die Urheberrechte dann noch ganz beim Autor liegen. Das wird bei anderen Verlagen sicher ähnlich sein.
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Hallo Stefan,
bei der Mineralienwelt wird es wie folgt gehandhabt:
Zitat
"Copyright: Für eingesandte Beitrage, insbesondere Fotos, garantiert der Autor, dass er im Besitz des Copyrights von Text und Bildern ist. Der Autor überlässt der Bode Verlag GmbH das Recht für einen einmaligen Abdruck. Weitere Nutzungen in Büchern oder CDs sind nicht gleichzeitig gegeben und bedürfen der Genehmigung durch den Autor. Ausgenommen davon ist der Abdruck ausgewählter Bilder in der Vorschau für die nächste Ausgabe und im Internet auf www.mineralien-welt.de bzw. www.bodeverlag.de
Prinzipiell drucken wir nur unveröffentlichte Fotos und Texte. Parallelveröffentlichungen bereits eingesandter Manuskripte oder Fotos sind gesetzlich für den Zeitraum eines Jahres nach Abdruck untersagt (§ 2-1 Verlagsgesetz)."
Zitat-Ende
Der Hinweis auf das Verlagsgesetz zeigt das diese Einjahressperre allgemeingültig istl, also bei allen Verlagsveröffentlichunge zu gelten scheint.
Vieleicht kann ja Schluchti unser Rechtsverdeher ;D noch mal was dazusagen ;)
Gruß Jürgen
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Hallo Erik,
Nur die Abrechnung kam (zum Glück.. )
...... und die kam bei mir auch nicht automatisch. Bei den letzten Beiträgen (zum Bsp. Fuerteventura) mußte ich erst später nachfragen, wie es denn mit dem kleinen Honorar ist.Die Belegexemplare (2 Stück) kamen gleich aber das Honorar wurde erst viel später im Umschlag (!) ohne Worte nachgeschickt (erst nach tel. Nachfrage nach Monaten).
Gruß Conny