Mineralienatlas - Fossilienatlas
Mineralien / Minerals / Minerales => Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals => Thema gestartet von: RockandRoll am 04 Mar 06, 20:00
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Hallo,
eine Frage an alle:
Ist es möglich, dass eine natürliche Co-As Legierung auf einer Halde ausblüht?
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OK,
vielleicht sollte ich die Frage etwas anders formulieren.
Im Sommer 2004 bin ich mit meinem Metalldetektor über die Halden Schlemas gewandert und habe nach einigen Kilo Altmetall ein 3 cm großes Mineral gefunden, welches in 5cm Umkreis ausgeblühten Erythrin hinterlassen hatt. Daher das Mineral erst auf der Halde ausgeblüht ist, und eindeutig gediegenes Metall enthält, müsste es sich doch um eine Cobalt-Arsen verbindung handeln oder? ???
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Hallo .
Von dort gibt es so Brocken mit ged Arsen zusammen mit Safflorit oder Skutterudit, sowas könnte das sein.
Gruß
Loismin
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Hallo!
das wird wohl wie Loismin beschreibt Safflorit oder Skutterudit sein...
Ein verstorbener Sammlerkollege hatte mit einem Metalldetektor im Westerwald auch mal Ullmanitbrocken in einer Halde ausfindig gemacht...
Gruß
TK
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Hallo,
ihr werdet wohl recht haben.
So genau lässt sich dass bei diesem Mineral leider nicht sagen, weil es größtenteils mit einer 2mm dünnen Matrix umgeben ist.
Der Rest ist mit ausgeblühtem Erythrin überdeckt. :-\
vielen Dank für die Bestimmung :D
RockandRoll
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Ja, das sind die typischen Bi-Co-Ni-Erzbrocken auf den Halden Schlemas/Hartensteins/Alberodas. Die sind zumeist rosa-grünlich mit erdigem Erythrin und/oder Annabergit überzogen (auch oft "Haldenkeim" genannt). Oftmals handelt es sich nach meiner Erfahrung um Stufen mit viel Wismut, welches selbst an den Ausblühungen meines Wissens gar nicht beteiligt ist, sondern eher die feinen Safflorit/Rammelsbergit/Skutterudit-Äderchen, die sich durch das Wismut ziehen. Reine Skutterudit-, Safflorit- oder Rammelsbergitstufen ohne Wismut sind von mir zumindest noch nie ausgeblüht aufgefunden worden oder nur sehr minimal.