Mineralienatlas - Fossilienatlas

Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Dies und Das / this and that => Thema gestartet von: Trüffelschwein am 13 Mar 06, 12:30

Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Trüffelschwein am 13 Mar 06, 12:30
 8) Brrrrrrrrrisantes Thema!

Leider lesen hier auch Leute mit, welche ein rein kommerzielles Interesse haben und sich weder um den Landschaftsschutz noch sonstige Bestimmungen scheren. Folge ist Raubbau, wie auf der "Blauen Halde" geschehen oder Eingriffe in fremde Liegenschaftsangelegenheiten, wie die "wilden Sprengungen" in Holzen beweisen :'(. Ich werde meine Fundberichte nur noch per e-mail an die Trüffelschweinmitglieder und an Leuten, die ich kenne, weitergeben. ...Ausserdem verpetze ich jeden, der sich im Gelände oder im Steinbruch grob daneben benimmt ... ohne weitere Vorwarnung (da ich ungerne eine Faust ins Gesicht haben möchte)- Autonummer notieren, Fotos machen - Ende Gelände!  :-\
 
Ich gedenke meinem Hobby noch eine Weile nachzugehen und lasse es mir nicht durch irgendwelche Schwachmaten kaputt machen.

Leuten, welche offen und ehrlich auf uns zugehen können gerne zwecks nährem Kennenlernen mit ins Gelände. Auch werden hier im Forum von Zeit zu Zeit Exkursionen angeboten, an welchen Interessierte teilnehmen können. Das trennt die Spreu vom Weizen...

Wenn dennoch dergleichen eingeführt werden soll, dann bitte im "Full-Member-Bereich". Hier ist die Gefahr von Informationsklau durch Gierköppe am geringsten.

Soweit meine Meinung dazu ..


trüff, trüff
Charly, der Trüffel-Eber


Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Stefan am 13 Mar 06, 12:32
@Trüffelschein,
Ich habe das Thema abgespalten, da es im ursprünglichem Thread fehl am Platz war und die Diskussion wieder in die völlig flasche Richtung führen würde. Zudem haben wir das Thema schon an anderer Stelle ausgiebig diskutiert ....

siehe u.a. > http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,5523.0.html

Gruß Stefan
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: MM-Bär am 13 Mar 06, 13:08
@Trüffelschein,
sorry aber Deine destruktive Meinung ist diesmal nicht gefragt. Das Thema wurde schon 100 mal durchgekaut und hat hier wohl nichts verloren.

Harte, aber ehrliche Meinung von Trüffelschwein. Fast volle Unterstützung von meiner Seite.
Und keineswegs destruktiv, Stefan  :o Ich empfinde diese Einstellung sogar als höchst produktiv und positiv - für unser Hobby. Auch an dieser Stelle muss das durchgekaut werden, kann man beide "Sachen" nicht voneinandertrennen. Leider  :-\
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: loismin am 13 Mar 06, 13:16
Hallo Stefan

Vielen Dank damit kann ich auch was anfangen  sehr gut..

Und zu Trüffelschwein :
Ich möchte hier keine lange Diskussion führen aber ich denke mir meinen Teil.
Früher war das so, daß man nichts gesehen und erfahren hat,gottseidank gibts heute Leute die da anders denken!
Gruß
Loismin
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Ingo Löffler am 13 Mar 06, 13:20
Zu polarisieren ist in meinen Augen absoluter Blödsinn.Informationen zu Fundstellen freigeben liegt im Ermessensspielraum der Autoren,und das sind sowieso nicht all zu viele.Weniger als hier im Forum.Ich kenne (denke ich) die Meinung vom Stefan dazu,genauso verstehe ich die Einstellung vom Charly.Das muß am ende jeder mit sich selbst vereinbaren,ob er was schreibt oder es sein läst.

Gruß Calciteminer
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Stefan am 13 Mar 06, 13:42
Wie oben geschrieben, sind alle Beiträge hier vom Ursprungsthema abgespaltet worden.

Gruß Stefan
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Stefan am 13 Mar 06, 13:51
@MM-Bär, die Fragestellung ist eindeutig daruf gerichtet mehr Informationen zu erhalten und nicht Informationen zu verheimlichen.  Wenn es danach ginge müssten wir den ganzen Fundstellenbereich schließen.

Thema leider verfehlt. Ich bitte doch den anderen Diskussionsthread dafür zu benutzen.

Und es geht nicht darum ob die Meinung falsch oder richtig ist, sie hatte in diesem Thread nur nichts zu suchen und insofern ist sie auch destruktiv.

Gruß Stefan
Titel: Riskant, Stefan, ...
Beitrag von: MM-Bär am 13 Mar 06, 15:25
... Antworten, die vielleicht nicht im ureigensten Interesse sind, im Ursprungsthread ohne weiteren Hinweis zu streichen und woanders (nach readaktioneller Bearbeitung) sinnentstellt weiterzuführen. Es ist legitim, gezielt die Diskussion zu lenken, jedoch nicht zensierend einzuwirken  :(
Wenn, dann richtig: Lösche gleich diesen ganzen Thread: Meine Zustimmung hast Du ...
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: TKMineral am 13 Mar 06, 15:35
Hallo!

Also wenn Fundstellenbeschreibungen , dann bitte eben nur im Full Member-Forum , so das es eben für Gäste nicht zugänglich ist..

Gruß

TK
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Stefan am 13 Mar 06, 15:47
@MM-Bär,

leider lässt es sich nicht vermeiden, egal was man dazu schreibt, dass immer wieder Leute noch ihren Senf dazu abgeben müssen, so wie ja auch hier geschehen.

Nehme ich einen abweichenden Teil nicht raus, gibt es die Orignaldiskussion bald nicht mehr. auch das Thema "Zensur" wurde schon ausgiebig abgehandelt. Nieman hindert Dich daran die Diskussion neu an anderer Stelle zum 101 mal zu  starten.

Nehme es so hin, so handhaben wir das hier.

Gruß Stefan


Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: MM-Bär am 13 Mar 06, 16:03
Nehme ich einen abweichenden Teil nicht raus, gibt es die Orignaldiskussion bald nicht mehr. auch das Thema "Zensur" wurde schon ausgiebig abgehandelt. Nieman hindert Dich daran die Diskussion neu an anderer Stelle zum 101 mal zu  starten.

Nehme es so hin, so handhaben wir das hier.

Mache ich auch  ;)
Nur: Die Bewertung, ob der "Senf" abweichend oder vielleicht doch  - wie von Trüffelschwein - entschieden weitergedacht (und auch über den berühmten Tellerrand hinaus geschaut) wurde, ist nicht frei von subjektiven Interessen - und kratzt demnach ganz gefährlich an den Grundzügen eines "demokratischen" Forums.
Wenn dadurch die Originaldiskussion den Bach heruntergeht, dann heißt das doch, dass hierzu vorher grundlegende Dinge geklärt und gesagt werden sollten. Breitangelegte Themen lassen sich nicht in enge Schubladen einsperren. ...
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Stefan am 13 Mar 06, 16:42
Ich würde sagen wir hauen ein Ei drüber  :D

Es liegt mir fern Leuten den Mund zu verbieten oder Beiträge zu zensieren.
Ich finde es nur schade wenn Themen in der emotionalen Schiene untergehen
und das hatten wir bei diesem Thema schon zu oft.

Nichts für ungut
Gruß Stefan  :D


Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Bernd G am 13 Mar 06, 18:07
jaja das alte thema,ist aber schön zu sehen das es noch andere sammler gibt die auch meiner meinung sind. also Charly hast volkommen recht mit dem was du schreibst.
gruß bernd
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Ingo Löffler am 13 Mar 06, 21:08

Wenn der grundsätzliche wunsch und wille nach einen Bereich nur für Full Member besteht,solltet ihr mit einer Stimme und in der Mehrheit "sprechen".Ich kann mir dann gut vorstellen das Stefan einen solchen Bereich einrichten würde.Nur sollte der dann auch mit "Leben" gefüllt werden und da bleibt die Arbeit meist an wenigen hängen.Ich sehe die Angelegenheit auch etwas gespalten,zum einen soll der Atlas eine Plattform für alle Mineral und Fossilsammler sein.Da kann man nicht einfach "ausgrenzen".Zum anderen hat man "Angst" sensible Informationen an die Öffenlichkeit zu bringen.Es ist aber davon auszugehen das genau diese Informationen auch dann nicht so ohne weiteres veröffentlicht werden.
Wenn jemand Zugang zu einen sensiblen Bereich haben sollte,währen das wenn dann nur die Sponsoren und die,die sich aktiv im Lexikon beteiligen.Denn ein Artikel schreiben,Themen bearbeiten usw. hat was mit arbeit und kosten zu tun und der Atlas währe noch nicht das was er jetzt ist wenn es diese Leute nicht gäbe.Und auch nur dehnen steht das recht zu darüber eine Diskussion zu führen,denn die haben die Arbeit und die kosten.Aber leider sind das nicht all zu viele.
Oder kann man genau die Anzahl der Personen angeben die im Lexikon arbeiten?Das würde mich ja mal interessieren.
Man kann im übrigen auch mit nichts aussagenden Beiträgen hier im Forum zum Full Member werden,und einblick in solche Bereiche erhalten.Das finde ich dann dehnen dir die arbeit haben gegenüber ungerecht.
Anderseits sollte man auch denen etwas gutes tuhen,die hier im Lexikon ihre Zeit und Mühe und Geld (Sponsoren) einbringen,und dafür spricht dann wieder ein sensibler Bereich.

Gruß Calciteminer
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Ingo Löffler am 13 Mar 06, 21:12
Übrigens einen solchen Bereich gibt es doch schon.Hab gerade nochmals nachgeschaut.Die ganze Aufregung schon wieder für um sonst.

Calciteminer
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Steini LDK am 14 Mar 06, 00:04
Hallo!

@ Trüffel....... Du hast meine volle zustimmung zu dem was Du geschrieben hast.
Auch das mit dem verpetzen sonst bekommen wir immer alles ab was andere gemacht haben.
Auch sollte man bedenken das sonst Sammler die schönen alten Halden besuchen
nur weil da was steht von seltenen Mineralien und wühlen dann wie die beklopten rum
machen mehr kaputt wie gut und können es nicht verwerten was sie finden und es kommt auf den Müll.
Also lieber erst den Sammler kennen lernen und dann kann man ja Infos tauschen.

Gruß vom Steini LDK
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Stefan am 14 Mar 06, 03:02
Ich kenne keine Laien die irgend welche Fundstellen aus Unwissenheit verwüsten. Denen ist die harte Arbeit die dahinter steckt viel zu mühselig als dass sie großen Schaden anrichten würden. Wer hat denn schon Lust stundenlang im Hang zu graben ohne zu wissen was er da wirklich tut.

Der Schaden wird von den Lokalsammlern angerichtet die bei Nacht und Nebel genau wissend was sie tun Äcker umgraben die sie sonst nicht betreten könnten. Daran wird sich auch nie was ändern. Diese "Fundorte" wird man auch nie irgendwo lesen können. Die Schäden die angerichtet werden sind sicher nicht auf veröffentlichen von Fundstellen zurück zu führen. Das wird nur immer gerne herbei gezogen um seine Geheimniskrämerei weiter rechtfertigen zu können. Keiner erwartet den Hinweis auf eine frische Kluft, die man tagelanger Arbeit selbst geöffnet hat.

Zudem braucht sich keiner wundern, dass die wenigen veröffentlichten Fundstellen deutlich öffter besucht werden. Wenn wenige Fundstellen bekannt sind, konzentriert sich nunmal alles auf Diese.

Geheimniskrämerei ist vielleicht angebracht bei lebensgefährlichen Fundstellen und bei sensiblen Geo- und Biotopen. Aber sicher nicht nur weil ein paar Sammler meinen ihr Hausrecht schützen zu müssen.

Und was heißt verpetzen und abbekommen was andere verbocken. Jetzt geht es wieder los das schwarzmalen der ach so bösen anderen Sammler. Man selber hält sich ja immer 100% an alle Regeln. Meine Herren alles Heilige hier. Wenn ich lese wie wenige Zwischenfälle so vorkommen und wie viele Leute sammeln, kann ich nur sagen Sammler sind der zivilisierteste Bevölkerungsteil den wir haben. Das sind nicht die Leute die ihr Altöl im Steinbruch entsorgen oder ihren Müll an die Strasse kippen.

Ich finde solche Einstellungen einfach nur traurig und ermüdend.

Ist euch schon mal aufgefallen, dass sich die Sponsor oder die Leute die aktiv im Lexikon Beiträge schreiben selten Fürsprecher für das verheimlichen sind. Auch kann ich kaum Schwarzmaler darunter erkennen. Das heißt nicht, dass die Leute keine kritik üben, oh nein das tun sie beileibe mehr als alle anderen. Nur gehen diese Anregungen in die Richtung wie können wir das besser machen und sind meist konstruktiv.

Wie Calcitminer schon sagte, wenn es so einen Bereich vielleicht mal geben wird, werden dort sicher nur aktive Beitragsschreiber oder Sponsoren als Zuckerl Zutritt bekommen. Ich fände so etwas traurig.

So und jetzt freue ich mich auf die Antworten.
Gruß Stefan
Titel: @Stefan / Keine Antwort, nur Fragen ...
Beitrag von: MM-Bär am 14 Mar 06, 08:01
Mal bescheidene Fragen am Rande, Stefan:

1. Sammelst Du aktiv?
2. Sein wann?
3. Wie oft im Jahr/Monat/in der Woche bist Du aktiv? Kauf und Sammeln per Post zähle ich nicht dazu.

Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Stefan am 14 Mar 06, 08:15
Ich sammle mit Unterbrechung seit 25 Jahren, kaufe nur sehr selten was dazu und fahre so oft es meine Freizeit zulässt Mineralien od. Fossilien suchen oder gehe Tauchen. Das wären dann so 5 bis 10 Exkursionen im Jahr.

Da niemand nur am Rande fragt, was sagen Dir die Informationen nun?
Bzw. was hättest Du dir als Antwort erhofft?

Das auf dem Bild links bin ich übrigens, damit hätte sich Frage 1. schon erledigt.

Gruß Stefan

Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Ingo Löffler am 14 Mar 06, 09:15
Hallo MM Bärchen,
auch wenn du jetzt gleich eine Stresspustel bekommst, ich werde mal wieder an dir Kritik üben müssen. Zum einen, wo ist dein Sammlersteckbrief ? Es ist einfach schöner zu wissen mit wem man es zu tun hat. Das du regional systematisch sammelst, habe ich schon mitbekommen und das ist ja auch ok. Wo sind eigentlich deine Beiträge im Lexikon? Und irgendwo hatte ich auch mal eine Homepage von dir gesehen? Das der Stefan als Administrator etwas mehr Zeit hier im Atlas verbringt als du, müsste auch dir ja schon aufgefallen sein .Das ist alles Zeit, die man sicher besser nutzen könnte z. Bsp mit Familie oder Sammeln. Und das der Atlas so ist, wie er heute erscheint, ist halt einigen wenigen zu verdanken, die hier nicht nur so geschwollen daher schwätzen. Wenn du also die selbe Zeit aufwenden würdest, wie du hier äußerst,würde für alle etwas fruchtbarer im Lexikon zu machen. Dafür wären die mit Sicherheit einige dankbar und wir kämen schneller voran. Stattdessen treibst du dich hier im Forum herum und machst nichts Produktives außer "heiße Luft verbreiten". Die Zeit hast du ja wahrscheinlich dafür.
Und was die Fundstellen betrifft,so ist diese Diskussion einfach nur unsinnig. Jeder gibt nur das an Informationen frei, was er auch persönlich verantworten kann. Für alle zusäzlichen Infos gibt es die Sammlersteckbriefe und Profile mit der Funktion die betreffenden Person persönlich zu befragen.Wenn diese Möglichkeit entsprechend genutzt werden würde, könnten wir uns solch Unsinn sparen.

Gruß Calciteminer
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: MM-Bär am 14 Mar 06, 09:32
Hammer in der Hand heißt noch lange nicht aktiv  ;D - soviel zum Bild

Die Infos helfen, die Aussagen eines nicht allzu aktiven Sammlers besser einzuschätzen. Auch ich bin ca. 25 Jahre im "Geschehen", bin im Jahr mind. 30-40 x unterwegs und kann die schleichende Veränderungen (=Verschlechterungen) der Such- und Sammelbedingungen sehr gut beurteilen, ich denke besser als Du. Deine Aussagen kommen mir etwas weltfremd vor, sorry.

Und ich vermute die Ursachen der Verschlechterungen: u.a. wachsende Popularität unseres Hobbys und demnach rasant steigendes Profitstreben - man kann auch Raffgier dazu sagen. Gerade die von allen Seiten hereinstürzenden Fundstellenführer leisten der vorherrschenden GPS-Daten-Einprogrammierung-Hinfahren-und-raffgieriges-Absammeln-und anschließend-Kofferraumvollhauen-sowie nach-mir-die-Sinntflut-Mentalität gewaltig Vorschub. Diese Selbstbedienungsmentalität herrscht vor allem bei Touristen vor, die meinen, in den 2-3 Wochen Urlaub soviel finden zu müssen, wie lokal anssägige Sammler in einem Jahr. In meinen Anfängen hatte ich auch diese Einstellung ... ::)

Gerade die lokal ansässigen Sammler (nicht: Lokalsammler!) haben großes Interesse daran, ihr "Claim" zu bewahren. Wer zieht sich schon selbst den Boden unter den Füßen weg? Da kann es niemand verdenken, wenn Sie die Fundstellen "deckeln". Trüffelschwein hat die Zeichen der Zeit erkannt. Er will - wie viele andere ebenso - auch noch in den nächsten Jahrzehten sein Hobby nachgehen. Verständlich.
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: MM-Bär am 14 Mar 06, 09:44
Zum einen,wo ist dein Sammlersteckbrief.Es ist einfach schöner zu wissen mit wem man es zu tun hat.

Was tut das zur Sache?

Wo sind eigendlich deine Beiträge im Lexikon?

Sind Beiträge im Lexikon zwingend Voraussetzung, seine Meinung im Forum zu schreiben?

Und irgendwo hatte ich auch mal eine Homepage von dir gesehen.Das der Stefan als Administrator etwas mehr Zeit hier im Atlas verbringt als du,müsste auch dir ja schon aufgefallen sein.Das ist alles Zeit die man sicher besser nutzen könnte zB. mit Familie oder Sammeln.Und das der Atlas das ist was er ist,ist halt einigen wenigen zu verdanken die hier nicht nur so geschwollen daher schwätzen.Wenn du also die selbe Zeit aufwenden würdes etwas fruchtbaren im Lexikon zu machen,währen dir dafür mit Sicherheit einige dankbar und wir kämen schneller voran.Stattdessen treibst du dich hier im Forum herum und machst nichts Produktives außer heiße Luft verbreiten.Die Zeit hast du ja wahrscheinlich dafür.

Hat ja auch keiner bezweifelt, oder? Habe ich die Leistungen Stefans in Frage gestellt? Was soll der Sch... also?
Mein HP-Projekt steht hier nicht zur Debatte. Ganz schlechter Versuch, von den eigenen Problemen abzulenken.
"Schneller vorankommen" ?? Verrate mir bitte das Ziel !

Ganz erwartungsvoll
MM-Bär

Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Bernd G am 14 Mar 06, 09:59
hallo,
es wäre schön wenn es ein geben und nehmen wäre . nur leider ist es nicht so.
ist auch klar das es immer leute gibt die infos ausnutzen.
was jeder zu den fundstellen schreibt muß er selbst wissen.
meine einstellung zu dem thema ist halt so weil ich schlechte erfahrungen gemacht habe.
noch mal auf das beispiel mit dem büdinger sammler zu kommen, wie würdest du stefan reagieren ? du kennst ja die problematik ,ist es da nicht ein wenig ein zu sehen das man vorsichtig wird ?das heißt aber nicht das man alles geheim halten will und sich nur selbst den sack voll macht.
gruß bernd

Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Stefan am 14 Mar 06, 10:51
@MM-Bär

Ach wie durchsichtig die Frage doch war - jetzt kommt die ach wie bin ich Erfahren masche. Wie einfallslos! Wenn ich mirch recht erinnere kommen solche Aussagen immer wenn jemand keine wirklichen Argumente mehr hat.

Ich möchte behaupten ich bin blutiger Anfänger wenn es ums Tauchen geht. Mit 40 Tauchgängen ist man das in meinen Augen noch. Wenn ich aber andere Taucher sehe die mit 200 und mehr Tauchgängen wie ein Buldozer über das Riff fegen, dann werde ich das Gefühl nicht los irgend etwas richtig zu machen.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ganz einfach, es kommt nicht darauf an was man macht, Menschen sind Menschen und man braucht keine Mineraliensucherfahrung um Menschen einschätzen zu können. Dafür braucht es Feingefühl.

Zitat
und kann die schleichende Veränderungen (=Verschlechterungen) der Such- und Sammelbedingungen sehr gut beurteilen, ich denke besser als Du.

Komisch wie viele Leute immer etwas besser beurteilen können. Aber was hat das mit dem Thema zu tun? Dass die Bedingungen schlechter werden steht doch außer Frage. Aber da haben wir ja auch den Kern der Sache. Es geht nicht darum die "Vandalen" fern zu halten, sondern um seine ureigenen Interessen gegen alle anderen zu vertreten. "Ich habe die Macht" ich entscheide wer an meine Fundstelle geht. Es geht ja soweit das Leute bedroht werden wenn sie eine Fundstelle preis geben.

Wenn Du so erfahren bist, hast Du die Erfahrung bestimmt auch schon gemacht. Dann hast Du auch die Meter tiefen Löcher in Feldwegen gesehen die des Nachts auf einmal da waren. Das war bestimmt ein Urlauber der mal auf gut Glück ein wenig gebuddelt hat. Es gibt immer 1000 Gründe sein eigenes Verhalten für richtig zu halten.

Und gerade weil die Bedingungen schlechter werden, sammlen wir die Informationen und wenn es nur ist um alte Zeiten zu dokumentieren. Oft lassen sich aus den Informationen aber auch Rückschlüsse auf neue Aufschlüsse ziehen.

Wissen zu vermitteln ist eine Tugend die nicht jeder sein eigen nennen kann. Die einen haben Freude daran anderen eine Freude zu machen, die anderen haben Freude daran andere mit ihren tollen Funden neidisch zu machen und ergötzen sich daran.

Mag sein meine Argumentation ist in machen Punkten etwas sarkastisch und überzogen, ich denke der Kern ist trotzdem ganz gut getroffen.

Achja eine Aussage wäre noch zu treffen, hört ihr auf die Leute die Fundstellen veröffentlichen mit Eurer Meinung zu bekehren, dann müssen wir uns nicht rechtfertigen und Euch Eure Meinung vorwerfen. Freut Euch doch daran dass es Leute gibt die bereitwillig Ihre Erfahrungen weiter geben. Ihr könnt ja nur gewinnen. Warum also immer diese Diskussion?

@Bernd

ich kann mich an den Vorfall erinnern. Auch mir ist bewusst, dass es oft eine Gradwanderung ist wie weit man Informationen preis gibt. Das soll jeder für sich entscheiden, aber bitte die anderen verschonen wenn Sie anders entscheiden.

Gruß Stefan




Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Bernd G am 14 Mar 06, 11:21
ja genau das beruht auf gegenseitigkeit, soll sich keiner aufregen wenn nichts gesagt wird genau wie wenn etwas gesagt wird.
wenn jemand meint er muß genaue angaben machen dann soll es das tun und wenn nicht ist es auch ok.
aber es soll sich keiner beschweren wenn keine angaben kommen.
bei den fossiliensammlern ist es ja auch so das man erst was schreibt wenn die fundstelle (autobahn z.b. ) fertig ist oder kaum noch funde möglich sind.
gruß bernd
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: berthold am 14 Mar 06, 12:10
Hallo,

ist ja eine heiße Diskussion geworden  ;D

Ich glaube, jeder von Euch hat etwas Recht. Und jeder muss seine eigene Erfahrung machen  - aber bitte dann positive gegen negative Erfahrungen aufrechnen!

Fakt ist doch, dass zahlreiche Fundstellen durch die Raubräber kaputt gemacht wurden, auch schon lange bevor es ein Internet gab. Beispiele bei mir im Raum wären Tanzfleck (Grünbleierz) oder der Eiserne Hut bei Waldsassen (Pfaffenreuth). Beide Fundstellen wurdem um 1975 unzugänglich (gemacht) und genaue Wegbeschreibungen gab es damals selbst in der Literatur kaum. Ich behaupte, die Entwicklung wäre genauso verlaufen, wenn einige (!) Sammler versucht hätten, die Stellen geheim zu halten oder wenn es zu jener Zeit schon Internet, GPS usw. gegeben hätte.

Für solche negativen Entwicklungen könnte ich auch Beispiele aus neuerer Zeit nennen und die wird es auch in weiterer Zukunft geben. Ursächlich sind für diese Entwicklung jene bösen Buben verantwortlich, die mit Sprengstoff und Bagger usw. anrücken - darüber müssen wir uns klar sein - und nicht die Internet-Berichterstatter.

Ja, sicher, mit GPS und genauen Wegbeschreibung kann es sein, dass wir es den "bösen Buben" etwas leichter machen, ABER - wie eingangs geschrieben - wür müssen Positives gegen Negatives aufrechnen. Und wenn ich die Verschlechterung der Fundsituation allgemein ansehe - sorry - aber Stillegungen von Gruben und Steinbrüchen (Hagendorf, Wölsendorf, Göpfersgrün, Zinst, Thumsenreuth ...) hat dazu wesentlich mehr beigetragen - zumindest nach meiner bescheidenen Erfahrung in NO-bayerischen Raum.

Gruß

Berthold

 
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: MM-Bär am 14 Mar 06, 12:16
Dass die Bedingungen schlechter werden steht doch außer Frage. Aber da haben wir ja auch den Kern der Sache. Es geht nicht darum die "Vandalen" fern zu halten, sondern um seine ureigenen Interessen gegen alle anderen zu vertreten. "Ich habe die Macht" ich entscheide wer an meine Fundstelle geht. Es geht ja soweit das Leute bedroht werden wenn sie eine Fundstelle preis geben.

Zu oberflächlich und in die falsche Richtung gedacht, Stefan! Es geht sehrwohl darum, die Vandalen fern zu halten.

Meine Fundstelle - deine  Fundstelle ... So'n Quark.  :( Ich weiß nicht, in welchen Sammlerkreisen du verkehrst. Mir ist solche Einstellung bislang noch nicht vorgekommen.

Nur im hochalpinen Bereich kannste Du von "meiner" Fundstelle sprechen. Alle anderen Fundstellen sind bekannt - seit Jahren! Die paar Neuaufschlüsse durch Bauarbeiten sind selten. Der Rest steht in der einschlägigen Literatur. Es gibt keinen Grund Informationen zurückzuhalten, die jedem ohnehin zugänglich sind! Man muss sich nur die Mühe machen, diese zu erarbeiten ;)
Nur: Je mehr man die Interessierten mit Informationen füttert, je leichter man es ihnen macht, an die notwendigen Informationen zu kommen (Fundstellenführer, GPS-Daten), desto eher wird der Vandalismus zunehmen.

Wer Wissen sammelt und verbreitet, muss sich seiner Verantwortung für die Folgen (bei Missbrauch) bewußt sein! Viel Glück bei Deiner Gratwanderung.
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: MM-Bär am 14 Mar 06, 12:20
ist ja eine heiße Diskussion geworden  ;D

besser als die wer-kann-mir-meine-funde-bestimmen-Fragen?  :D
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: der Sauerländer am 14 Mar 06, 12:26
es geht schon wieder los.....

is müßig, überhaupt noch zu diskutieren :-X


@Charly
schließe mich deiner Meinung an....werde Niemandem erzählen, dass es in Hohenlimburg nen Steinbruch gibt. Oder in Holzen.
Oder Silbach. Auch über Halden werde ich meinen Mund halten. Darf keiner wissen, dass es in Ramsbeck ne Halde gibt. Oder eine Leibnitz-Dante -Halde. Werde auch keine Fotos reinstellen von einem Fuchsberg- besuch. Termine, wo man sich wann trifft....undenkbar! Ganz schlimm, wenn andere Sammler auf ner Börse oder bei ner Tauschaktion wissen wollen, wo das von mir ertauschte Stück her ist. Das geht die nen Schei.. an. Somit werte ich die Stücke auf. Ein Geheimstück, sozusagen. Noch schlimmer sind die Holländer...denen ist an der Grenze ab sofort Werkzeug, GPS und Kartenmaterial abzunehmen. Durst und nen Schlafsack müssen se auch abgeben.
Beiträge in Fachzeitschriften? Um Himmels Willen. Ein Bericht über Becke-Oese darf frühestens in 6-7 Jahren erscheinen, wenn das Loch verfüllt ist!!!

@all
Hinterfragt euch doch mal selber, wie ihr an eure Informationen zu Fundstellen gekommen seid. Und? Genau!


der leicht belustigte.....
Sauerländer

Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Bernd G am 14 Mar 06, 12:33
@Sauerländer

ich kenne da jemanden ,der hat mir mal geschrieben das ich zu offen mit den fundstellen bzw. neufunden usw. umgehe.  ;)



Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Stefan am 14 Mar 06, 12:44
@MM-Bär

Zitat
Es geht sehrwohl darum, die Vandalen fern zu halten.


Welche Vandalen denn? Das ist wie Autofahren verbieten es könnte ja einer zu schnell fahren. Preventiver Aktionismus wie wir ihn aus Amerika ja allzu deutlich vorgeführt bekommen. Mit den Terroristen kann man gut seine eigenen Interessen anderen gegenüber verkaufen. Das ist in meinen Augen absoluter Blödsinn.

Gruß Stefan
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: der Sauerländer am 14 Mar 06, 13:02
Hi Bernd

Diese ganzen Diskussionen führen eh zu nix. Wenn wir alle einer Meinung wären, hätten wir ja keine Diskussionsgrundlage.
Letztendlich muss das jeder für sich entscheiden.
Ich halte übertriebene(!) Geheimniskrämerei für Blödsinn. Soll ich stolz meine Funde zeigen, aber dem Betrachter sagen, "wo das herkommt, darfste nicht wissen!".?
Soll ich meine Sammlung verstecken? Soll ich nur noch alleine losziehen? Das habe ich hinter mir. Viele Jahre. Eine 10-jährige Freundschaft ist zerbrochen, nur weil ich 1 mal mit nem anderen losgezogen bin. Das brauche ich nicht mehr.
Der Urheber dieses Threads führt sein Thema ad absurdum. Er teilt sich gerne mit, will aber auf der anderen Seite Wissen in seiner Gruppe behalten. Was soll das? Sein Beitrag im Lapis zur Ramsbeck-Halde hat ganze Heerscharen in Bewegung gesetzt. Von Leibnitz-Dante ganz zu schweigen. Kann aber auch sein, dass er was gelernt hat. Und meinen Humor im vorigen Beitrag versteht er ganz sicher :D 8)
Wie überall im Leben ist der goldene Mittelweg wohl die Lösung. Und ich sehe das ganze schon mit der Gelassenheit eines etwas älteren Herrn ;) ::)

Letztendlich wird das jeder für sich entscheiden.
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: KOstMineral am 14 Mar 06, 13:33
Hallo zusammen

Also ich muss Berthold rechtgegen. Ich sehe es genau so, dass beide Seite in Teilen recht haben.
Doch muss man sich echt fragen, gibt es den Raubbau erst seilt neuerer Zeit, also im Zeitalter des Internets und GPS oder nicht auch schon in den Jahrzehnten vorher. Warum meint ihr gibt es in der Schweiz in diversen Gemeinden Strahlverbot. Nicht wohl weil es den Gemeinden derade danach war, eher darum weil in den 60er, 70er ...  des vergangenen Jahrhunderts von einigen Raubbau mit allen Mittel betrieben wurde und immer noch wird.

Anderseits muss ich auch feststellen, dass in heutiger Zeit die Anzahl an Fundstellen, sei es durch Sammelverbote, Stilllegungen von Steinbrüchen, Abbaumethoden, ..., stetig Schrumpft. Wobei ich auch meine, dass die Zahl der Sammlergemeinde auch abnimmt. Doch trotzdem kommen auf die wenigeren Fundstelle eine grössere Anzahl an Sammelden, so dass die Frequentierung zunimmt.

Was ich ganz genau sagen kann ist allerdings, dass der Charakter eines Sammlers nicht davon abhängt wieoft er im Jahr ins Feld zieht.

Also ich denke die "bösen Buben" wird es mit und ohne genaue Fundortdaten (GPS, Stellenbeschreibung, etc.) auch in Zukunft geben. Anderseits wird aber die Gemeinde an Jungsammlern und denen die nicht so erfahren sind abnehmen.

Gruss
Klaus

Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: loparit am 14 Mar 06, 13:41
Hallo Leute,

ist euch schonmal aufgefallen, das die Leute die Fundstellen zerstören, vandalieren was auch immer nie zufrieden sind mit dem was sie finden. Und was noch wichtiger ist, dass sie meinen das richtige zu tun. Genau deshalb wird sich das nie ändern.

Natürlich ist es nicht gut bei Nacht- und Nebelaktionen irgendwo Fundstellen auszubeuten oder zu verwüsten. Doch meistens kommt dieser ganze Hick-Hack doch wie Stefan bereits geschrieben hat nicht von Sammlern die eine weite anreise haben, sondern von denen die nahe an der Fundstelle wohnen und die Fundstelle sowieso kennen.

Also wem helfe ich wenn ich eine Fundstelle preisgebe, doch den Sammlern die eventuell eine Anreise von mehreren hundert Kilometern haben und durch genaue Angaben zu einer Fundstelle diese nicht noch großartig suchen müssen.
Wird dann von diesen Sammlern mal ein schönes Teil gefunden, ist das oft bei vielen Sammlern aus der Nähe eine Katastrophe. Denn wie kann es sein, dass jemand der zwei mal im Jahr kommt etwas besseres findet als man selbst, wo man doch fast jede Woche die Fundstelle absucht.
Auch resultiert aus einem solchen Fund sehr oft dann die Tatsache, dass danach die Fundstellen entsprechend verwüstet aussehen. Da meistens dann einheimische oder nahe wohnende Sammler meinen sie müssen jetzt auch was tolles finden und entsprechende Grabung starten.

Also ich denke man kann hier ruhig Fundstellen bekanntgeben und auch genau Beschreiben. Die einzigen die sich auf den Schlips getreten fühlen sind die Sammler, die nicht wollen das eine bestimmte ihnen bekannte Fundstelle preisgegeben wird. Aber das haben wir hier alles schon mehrfach diskutiert, bringt doch nichts.

Ich sammle nun seit fast 30 Jahren und diese Probleme hat es immer gegeben und die wird es immer geben.

Gruß loparit

Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Conny3 am 14 Mar 06, 15:05
Hallo,

meine Meinung zu diesem Thema hatte ich schon mal hier irgendwo kund getan. Am Ende kommt es auch darauf an, wie man sich mit einer Fundstelle beschäftigt. Sicher habe ich auch schon schlechte Erfahrungen nach Veröffentlichung machen müssen (Bsp. Sparnberg). Und bei Zinna beispielsweise wären viele Funde verloren, wenn man nicht darüber berichten würde. Am Ende muß es aber jeder selbst entscheiden, wie er mit seinen Informationen über Fundstellen umgeht. Sicher habe ich da auch eine Meinung, die nicht unbedingt von den breiten Sammlerkreisen in der heutigen Zeit vertreten wird. Das muß ja auch nicht so sein. Und das stört mich auch nicht.

Zitat
Ich sammle nun seit fast 30 Jahren und diese Probleme hat es immer gegeben und die wird es immer geben.
Und das sehe ich auch so. Das ist nicht nur ein aktuelles Problem. Das war schon immer so.
Ansonsten verweise ich auch auf frühere Beiträge von mir zu diesem Thema.


Gruß Conny
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Conny3 am 14 Mar 06, 16:52
Editierten Teilbeitrag von Calciteminer wiederhergestellt:

.............
Ich sehe das ein Großteil der Forenteilnehmer eine recht gesunde Einstellung dazu haben, Verantwortung zu tragen. Und das finde ich gut .Mehr schreibe ich nicht dazu ,denn dann würde ich einige der vorherigen Schreiber nur nochmals kommentieren.

Gruß Calciteminer


Hallo,

alle weiteren  Dinge dazu künftig privat aushandeln (am besten per PN).

Das geht dann doch etwas zu weit und interessiert auch keinen hier !

Der Conny
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: tsa am 14 Mar 06, 17:07
Also wenn Fundstellenbeschreibungen , dann bitte eben nur im Full Member-Forum , so das es eben für Gäste nicht zugänglich ist..

Hmm...faende ich nicht so schön...ich habe an anderer Stelle ja schon einmal ueber
meine Erfahrungen mit "eingeschworenen Gemeinschaften" berichtet, die keine
Fundortinformationen bekanntgeben wollten.

Literatur zum Beispiel zu Fundstellen in meiner Gegend (OWL, Extertal, ..) ist quasi
nicht vorhanden oder gnadenlos veraltet (bin oft genug mit einer Lapis-Ausgabe von
1984 losgezogen, um eine nicht zugängliche ehemalige Fundstelle vorzufinden, eine
habe ich dann dank Hilfe hier im Forum finden koennen), wo soll der Sammlernachwuchs
dann an Informationen kommen wenn nicht hier?

Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: MM-Bär am 14 Mar 06, 17:31
@Stefan
@MM-Bär

Zitat
Es geht sehrwohl darum, die Vandalen fern zu halten.


Welche Vandalen denn?

Die Frage musst Du selbst beantworten, denn der "Vandalen"-Begriff stammen von Dir  ;) :D
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: der Sauerländer am 14 Mar 06, 19:23
Hallo loparit

Also das diskutieren wir mal bei nem Glas Bier.
Irgendwie hast Du, aus ner Logik heraus, die Dinge zwar richtig beschrieben, aber m. E. falsch dargestellt.
"Wie das?", wird der geneigte Leser jetzt fragen.

Ganz einfach. Wenn ich neben dem Steinbruch Becke-Oese arbeite und wohne, gehe ich im Jahr 20 mal da rein und nehme 20 Rucksäcke mit Material mit. Logo?
Wenn ich aus dem Saarland komme, besuche ich den Steinbruch Becke-Oese vielleicht 3 mal im Jahr und nehme evtl. 6 Rucksäcke voll mit. Logo?

Frage: ist der Einheimische jetzt ein Raubgräber? Muss der Einheimische seine Besuche den auswärtigen Sammlern anpassen wegen der Gerechtigkeit?

Und das Thema Neid, Habgier und Missgunst auf einheimische Sammler zu reduzieren. Mann oh Mann, Edgar ??? Bist Du nicht AUCH einheimischer Sammler? Wärest Du neidisch, wenn ich bei euch da unten was schönes finden würde. Doch ganz sicher nicht!

@all
Das ganze Thema ärgert mich. Irgendwer hier hat von einer immer größer werdenden Sammlergemeinde geschrieben.
Absoluter Quatsch!!! Das Gegenteil ist der Fall. Das Internet hat die Welt halt klein gemacht. Hier im Atlas unterhalten sich vielleicht 30 Leute regelmäßig. Mann...die sind über die gesamte Republik verteilt. Glaubt denn wirklich jemand, ich setze mich in mein Auto, nur weil letzten Sonntag auf der Halde in Hartenstein ein Proustit gefunden wurde. Selbst im Steinbruch Holzen war der Andrang nicht größer, als hier und bei MinMax dauernd über Baryt palavert wurde.
Fragt mal bei der Gruppe in Warstein, wie oft die noch rausgehen. Ich sags euch...garnicht mehr oder nur selten. Von denen ist keiner unter 60 Jahre jung. Nachwuchs? Fehlanzeige.
Also seid beruhigt. Ihr habt die ganzen Steinchen für euch.

der Sauerländer.....
dem Neid ein Fremdwort ist
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: loparit am 15 Mar 06, 08:16
Hallo Wilhelm,

es gibt Sammler und (Sammler).

Da hast du einiges nicht so verstanden wie ich es sagen wollte.

Schwerpunkt war, dass die angegebenen Informationen über Fundstellen dazu führen, dass Sammler, egal von wo eine Fundstelle schneller und einfacher finden.

PS: Ich habe nie irgendwo mehr als einen Rucksack Material mitgenommen. Ich habe schon immer wenn gut gefunden wurde vor Ort aussortiert und eben dann bessere Qualität mitgenommen, aber eben einen Rucksack und oft nicht einmal einen Rucksack voll.

Die Tatsache, dass man mehr mitnimmt da man von weit her kommt ist nicht unbedingt auf alle Sammler umzulegen.  :D

Aber wie Du gesagt hast, das besprechen wir bei einem Bierchen.

Gruß Edgar
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Trüffelschwein am 15 Mar 06, 08:26
Tach zusammen,

8) wow, was haben meine mickrigen Zeilen für einen Sturm entfacht?? Guckt man nach 2 Tagen ma´ wieder rein, kloppt sich hier die ganze Horde rum. ::) Ich freue mich aber, das man darüber diskutiert. Soll man auch..und das ist gut so!

Wer mich kennt weis, das man von mir stets eine Antwort erhält... incl. Fundstellenhinweise... Mittlerweile kenne ich ja schon quasi 2/3tel aller hier diskutierender Mineralienatlas-Forumsschreiber persönlich ;D.

Ich bin nur der Meinung, das derartige Informationen nicht unbedingt der ganzen Welt mitgeteilt werden müssen, weil eben auch andere Leute im MA mitlesen, welche unsere Philosophie nicht unbedingt teilen und mehr kommerzielle Interessen haben. Das mit den Fundstelleninformationen soll nicht nur ein Nehmen, sondern auch ein Geben sein :D. Daher mein anfänglicher Vorschlag, derartiges nur im "Full-Member"-Bereich zu veröffentlichen. Man kann auch darüber nachdenken ???, ob diese Infos nur diejenigen zugänglich gemacht werden sollen, welche sich hier ehrlich in einem Steckbrief vorgestellt haben.

Ich nehme weiterhin gerne Interessierte mit ins Gelände und gebe auch weiterhin gerne persönlich Auskunft. Auch schließe ich mich ebenso gerne hier angebotene Exkursionen an. Es ist doch schön, wenn man weis, mit wem man es zu tun hat. Ich glaube, so denken wir doch alle, oder??

Übrigens: Neid spielt nur bei denjenigen eine Rolle , welche nicht genug bekommen können.

Im übrigen freue ich mich auf die bevorstehende Sammelsaison ..
  

trüff, trüff
Charly

PS.: Lasst mir übrigens den "Sauerländer" in Frieden. Er schreibt frei von der Leber weg was er denkt und das ist gut so. Seine satierischen Formulierungen erkennt man beim näheren Durchlesen und sie sind bestimmt nicht (Beispiel: Rucksackverschleppungen) persönlich gemeint.
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Bernd G am 15 Mar 06, 08:48
hallo, schade das das thema dann immer abdriftet auf NEID .dem ist aber nicht so .
es geht nur darum ,wenn jemand hier infos zu fundstellen bekommt dann soll er sich wie ein mensch und nicht wie eine wildsau an den fundsellen benehmen.offene Löcher ,kaputte Zäune usw. darum geht es , nicht was jemand findet und wieviel jemand mitnimmt.
eine fundstelle sollte immer so verlassen werden da man wieder hin kommen kann !!
kleines beispiel,basaltbruch ober widdersheim. die firma gibt enthaftungs erklärungen aus ,was ansich schon nicht mehr die regel ist. trotzdem halten es einige nicht für nötig eine zu holen .jetzt überlegt die firma ob es nicht besser wäre den bruch ganz für sammler zu sperren ,nur weil einige blödmänner keine enthaftung unterschreiben.
noch schlimmer ist es in rockenberg wo ganze zaunfälder zerschnitten werden nur um einige meter weg zu sparen . oder in homberg ohm wo vereinsmitglieder ohne genehmigung rein gehen,und die firma auch überlegt ob es besser wäre keinen mehr rein zu lassen.
oder die zahlreichen beispiele von offengelassenen schürfen in thüringen oder im raum altenstadt .
deshalb überlegt mancher nichts mehr über fundstellen zu schreiben und nicht weil er neidisch ist auf funde von anderen.

man sollte eine fundstelle immer so verlassen das man wieder kommen kann und sich an die regeln von steinbruch besitzern halten.


gruß bernd



Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Krizu am 15 Mar 06, 09:18

man sollte eine fundstelle immer so verlassen das man wieder kommen kann und sich an die regeln von steinbruch besitzern halten.


Hallo Bernd,

schön zusammengefasst, fehlt nur noch: "Und sich dort auch so benehmen, dass man wiederkommen darf".

MfG

Frank
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: Ralf am 15 Mar 06, 09:37
Eine ( wiederholte ) Diskussion über die Psyche des Menschen. Nix anderes is das hier. Und trotzdem oder gerade deshalb, so interessant.

Es geht hier nur um zwei Empfindungen, nämlich Neid und Angst. Wieso ?

Nun, jene welche nix finden sind neidisch auf jene, die finden. Logisch und natürlich. Jene die finden, haben Angst das ( zuviele ) andere Ihre Fundstellen plündern so das sie selbst zu Neidern werden.
Beides in unterschiedlich starken Ausprägungen, je nach Charakter des jeweiligen Menschen. Absolut menschlich und vollkommen verständlich.

Ich dachte lange, das dies in Deutschland ob der räumlichen Ende und dem Mangel an Fundstellen besonders entwickelt ist. Nach vier Wochen USA, dem Land der ( scheinbar ) unbegrenzten Möglichkeiten, und sehr sehr vielen Gesprächen mit Amerikanischen Sammlern zeigt sich ein anderes Bild.
Auch in den USA gibt es Fundstellenführer ( mit GPS- Daten ). Wirklich erstaunlich aber ist, daß unter den amerikanischen Sammlern genau die gleichen Diskussionen herrschen, wie hier bei uns. Raubgräber, Fundstellenverwüster, drohende Sammelverbote, Ausbeutung etc. sind ein großes und heiß diskutiertes Thema.
Das ist um so verwunderlicher, als es gerade in den USA unzählige Fundstellen gibt, an denen noch nie ein Mensch einen Stein aufgehoben hat. Die veröffentlichten Stellen sind da nur ein Tropfen auf den heißen Stein, quasi unbedeutend. Natürlich muß man die neuen Stellen erschließen, aber das ist mit ein wenig Orts-  und Gesetzeskenntniss nun wirklich kein Problem.

Was ich damit zum Ausdruck bringen will ist folgendes:

Dieses Thema ist keine Frage der Ressourcen, sondern ganz einfach menschlich. Drum wird sich auch niemals nix ändern und die Diskussionen sind fruchtlos, aber durchaus unterhaltsam.

Gruß
Ralf
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: loparit am 15 Mar 06, 09:45
Ich muss doch nochmal etwas schreiben!

1) Es gibt Sammler die sind nun mal neidisch und es gibt welche denen macht es nichts aus wenn jemand etwas schönes findet. Ich persönlich zähle mich zu denen die sich auch mit anderen Sammlern freuen können wenn die etwas finden.

2) Nun gibt es auch "Sammler" die beuten eine Fundstelle aus und machen den Kofferraum voll und dies ohne wenn und aber. Und was noch viel schlimmer ist, sie hinterlassen größe Löcher, gehen ohne Genehmigung in Steinbrüche usw.

Und diese beiden Sorten Sammler gibt es nunmal überall, das heißt einmal als Lokalsammler und einmal als Sammler die eben auch weite Anfahrtswege nicht scheuen.

Doch eines ist klar die "Sammler (2)", brauchen keinen Mineralien-Atlas, Lapis etc. um eine Fundstelle ausfindig zu machen. Das sieht man daran, dass es solche "Sammler" auch bereits vor 20 Jahren  gab und das ohne Internet und ohne viele Fundorthinweise in Zeitschriften.

Deshalb die Fundstellen nur in einem Full-Memberbereich oder wie auch immer auszutauschen ist meines Erachtens nicht der richtige Weg.

Mit dem Mineralien-Atlas ist etwas ins Leben gerufen, was zumindest in Deutschland seinesgleichen sucht. Und wenn ich das richtig einschätze will man doch dass viele viele Leute auf diese Seiten zugreifen und auch noch einige mehr tatkräftig mitarbeiten. Deshalb ist es um so wichtiger, dass man Informationen die viele haben wollen, zu welchem Zweck habe ich oben unter Punkt 1 und 2 versucht  zu erläutern, nicht vorenthält oder in einen Bereich verschiebt zu dem eben nicht jeder Zugriff hat.

Und wenn man sich überlegt warum man das tut und warum wir hier diskutieren, wegen einigen wenigen Leuten die sich wie oben unter Punkt 2 beschrieben verhalten. Doch genau das Verhalten dieser Leute können wir nicht ändern. Denn diese Leute wollen sich ja gar nicht ändern. Aber wegen dieser Leute werden Informationen zurückgehalten die ernsthafte Sammler wirklich benötigen.

Keinesfalls wollte ich weiter unten sagen, dass immer die Lokal-Sammler die bösen sind. Wenngleich das tatsächlich so herüberkommt, wenn man den Bericht liest. SORRY :'(

Aber trotzdem kann ich aus Erfahrung hier im Saarland und Rheinland-Pfalz sagen, dass die meisten solchen Entgleisungen an Fundstellen von einheimischen "Sammlern" der Kategorie "(2)" verursacht wurden. Allerdings liegen die mir bekannten Ereignisse viele Jahre zurück. In den wenigsten Fällen waren es Sammler die weit angereist waren, obwohl man dann meistens hört das waren die ...... oder die aus ....

Gruß loparit
Titel: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
Beitrag von: der Sauerländer am 15 Mar 06, 10:37
Hallo Ralf, Hallo Edgar

Ihr habt jetzt die Dinge auf den Punkt gebracht und wir sollten es dabei belassen!

Andere Menschen können wir eh nicht erziehen. Das ist auch nicht unsere Aufgabe. Wenn wir unsere(!) Kinder vernünftig erziehen, haben wir unsere Aufgabe als Eltern erfüllt. Andere Menschen haben andere Eltern. Die Tugenden eines Menschen resultieren aus seiner Erziehung.

Das schöne an Freizeit und Hobby ist, dass wir uns da die Menschen aussuchen können, mit denen wir es zu tun haben wollen. Im Gegensatz zu unserer Arbeit, wo wir auch mit Arschlö.....n auskommen MÜSSEN.

Soll sich jeder an seine eigene Nase packen und nach seiner Facon selig werden(der "Alte Fritz" war ein kluger Mann).

Ich möchte mich in Zukunft an diesen Diskussionen nicht mehr beteiligen und sage mal......Amen!

Gruß
Wilhelm

P. S. lasst uns über Steine sprechen