Mineralienatlas - Fossilienatlas
Fossilien / Fossils / Fósiles => Paläobotanik (fossile Pflanzen / fossil plants) => Australien => Thema gestartet von: holzopal am 10 May 06, 20:48
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Pentoxylon aus Queensland
größte Länge 25 cm
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Das ist mein größtes Pentoxylon (http://www.yamadori-bonsai.info/Pu_VerstHolz136.html) aus Australien.
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Hallo Wolfgang,
finde zwar interessant, dass Du Deine attraktivsten Stücke hier im Forum vorstellst, hätte aber gern mehr Infos zu Fundumständen ( Geologische Situation, Begleitfunde, andere fossile Pflanzenarten am Fundort usw.). Wäre für mich von Interesse...
Gruß
Psaronius
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Zitat aus meiner Homepage:
Pentoxylon ist ein extrem seltenes Holz (Gymnosperme), das bisher nur von der Südhalbkugel (Gondwanakontinent) her bekannt ist. Es wurde Fünfholz genannt, weil der Stamm nicht aus einem einheitlichen Holz, sondern meist aus 5-6, in Australien auch aus noch mehr Holzkörpern besteht, die in ein Rindengewebe eingebettet sind. Jeder Holzkörper hat eine eigene Zuwachszone und konnte somit für sich in die Dicke wachsen. Pentoxylon stellt vermutlich eine eigene Entwicklungslinie dar, die auf die paläozoische Medullosen zurückgeht und im Jura endet.
Mehr weiß ich leider auch nicht. :-\
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Hallo,
entschuldige ! Diese Infos kenne ich auch. Ich dachte auch mehr an Fundumstände, - fallsa Du die Sachen selber gefunden hättest. Ist aber wohl nicht der Fall, oder ?
Gruß
Psaronius
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Entschuldige Psaronius, aber alle Holz-Fundstellen dieser Welt konnte ich noch nicht bereisen. Vermutlich befinden sich auch in deiner Sammlung nicht nur Eigenfunde (??) ;)
Leider sind nicht alle Fundstellen wissenschaftlich so perfekt aufgearbeitet, wie z.B. Chemnitz ........ :-\
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ichdenke er meint nur, daß lauter verschiedene beiträge mit dem bildern von hölzern nicht viel her machen, wenn dazu nicht noch weitere informationen dabei sind. das allgemeine ist ja meist bekannt, nicht aber genauere daten. andernfalls ist es nur eine bildershow, die auch in ein einzelnes thema paßt.
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Hallo Caliastos,
genau das meine ich !
Auch ich habe in meiner Sammlung einiges Gekauftes, - allerdings das meiste ist selbst gesammelt !
Und wenn ich nur solche Bilder sehe, erinnert mich das irgendwie an die Auslagen eines Steineshops...
(Dort findet man ja auch außer den Fundortangaben kaum weitere Infos !)
Gruß
Psaronius
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Aber was ist die Alternative dazu? Sollen Stücke von einer Fundstelle über die keine weiteren Informationen verfügbar sind (und an der man auch nicht selbst gesammelt hat), nicht ins Internet gestellt werden?
Mir sind Fotos mit nur kurzen Angaben noch immer lieber als gar keine. Viele Sammler "verstecken" ihre Stücke im Keller - von denen ist nie etwas zu sehen. Und bitte wieviele Sammler stellen hier ausführliche Fundortbeschreibungen rein?? Wolfgang macht sich - im Gegensatz zu VIELEN ANDEREN - wenigstens die Mühe seine Sammlung zu fotografieren und zu veröffentlichen.
@ Wolfgang: Freut mich, dass du wieder "zurück" bist.
lg (an alle)
Andreas
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Ok.,
es gibt wahrscheinlich unterschiedliche Auffassungen vom Fossiliensammeln....
Auch ich erfreue mich an optisch attraktiven Fundstücken, allerdings wäre es mir einfach zuwenig, nur irgendwelches gekauftes Zeug in die Vitrine zu stellen.
Bei mir ist das Sammeln auch immer ein Aufarbeiten ( auch wissenschaftlich !) des Gefundenen.
U.a. sind das Ergebnis über 100 Veröffentlichungen in Fachzeitschriften.
Wenn ich bloß tolle Stücke anhäufen will, kann ich auch Bierdeckel oder Würfelzuckerstücke sammeln.
Womit ich aber nichts gegen Sammler solcher Objekte gesagt haben möchte,
Wie gesagt, es gibt unterschiedliche Auffassungen und ich akzeptiere andere Haltungen, -
aber für mich ist das Fossiliensammeln auch immer eine Beschäftigung mit der Paläontologie...
Gruß
Psaronius
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Aber was ist die Alternative dazu?
Mir sind Fotos mit nur kurzen Angaben noch immer lieber als gar keine. Viele Sammler "verstecken" ihre Stücke im Keller - von denen ist nie etwas zu sehen. Und bitte wieviele Sammler stellen hier ausführliche Fundortbeschreibungen rein?? Wolfgang macht sich - im Gegensatz zu VIELEN ANDEREN - wenigstens die Mühe seine Sammlung zu fotografieren und zu veröffentlichen.
@ Wolfgang: Freut mich, dass du wieder "zurück" bist.
zu punkt eins: die alternative schön vorgemacht: http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/MineralDataShow?mineral=Achat§ions=12
zu punkt zwei: nichts gegen ablichten und onlinestellen der sammlung, würde ich richtig gut bilder mit richtiger ausrüstung hinbekommen und hätte ich zeit und entsprechende, gute tools, so würde ich sofort eine webpage mit der sammlung basteln. 90% der sammlung wären mit den bescheidenen mitteln ja abgelichtet. und wer weiß ob dadurch nicht auch nebenverdienst drinnen ist. ---> führt zu punkt 1 zurück.
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Scheibar ist es Euch lieber, vor einem LEEREN Forum zu sitzen ....................... ::)
Darf man Euch einladen, interessante Stücke aus Euren Beständen mit wissenschaftlichen Hintergrundinformationen zu zeigen?
Oder wollt ihr nichts von anderen Sammlern sehen?
Was zieht Euch eigentlich in den Mineralienatlas?
Entschuldigt meine direkten Fragen, ohne Euch persönlich zu kennen. Ich möchte damit niemandem zu nahe treten!
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Interessante Fragen, - die man aber kaum mit zwei-drei Sätzen beantworten kann...
Ich selbst bin eigentlich durch Zufall ins Forum gekommen und sah darin eine Möglichkeit, Erfahrungen in Sachen Steine-Hobby auszutauschen, Kontakt zu Gleichgesinnten zu bekommen, oder Fragen und Probleme die Mineralien, Gesteine und Fossilien betreffen, mit anderen Sammlern und Fachleuten zu diskutieren.
Mittlerweile schaue ich allerdings relativ selten auf diese Internetplattform, weil es selten Sachen gibt, die mich interessieren, oder man diskutiert gleich außerhalb des Forums auf "der privaten Leitung", da die Themen zu speziell sind...
Sachen anderer Sammler sehe ich schon gerne, - dann aber vor allem neue Funde, die neue Infos zu Fundstellen, zu bestimmten Fossilgruppen oder ähnliches bieten. Positive Beispiele dafür gibt es in einigen Rubriken (Achate, Paläobotanik usw.), Dort berichten Sammler desöfteren über interessante Eigenfunde und stellen ihre Funde zur Diskussion, die oft recht interessant sein kann.
Weniger reizt es mich gekaufte Stücke bewundern zu müssen, die ich auf Börsen oder beim Mineralienhändler sehen kann und die man bei entsprechenden Finanzen heute jederzeit bekommt.
Ich selbst habe übrigens auch keinerlei Lust (und Zeit !) meine komplette Sammlung ins Forum zu stellen.
Würde mich auch nach dem Sinn einer solchen Aktion fragen. "Bunte Bilderbücher" mit wunderschönen Fotos attraktiver Sammlungsexponate gibt es doch zur Genüge....
Wie schon gesagt, das ist meine ganz eigene Auffassung, die keiner teilen muss und ich hoffe, dass sich auch keiner bei meinen Äußerungen beleidigt fühlt. In der Vergangenheit sind ähnliche Diskussionen hier ja manchmal eskaliert und zum Schluß waren alles etwas sauer...
Gruß
Psaronius
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der haken ist einfach nur, daß es nun so 15-20 holz-themen gibt, von denen jedes nur einen fundort faßt, statt 1 zusammengefaßtes thema oder fehlende einträge im lexikon wo jeder seine hintergrundinfos beisteuern kann. die ersten 5 hatte ich noch aus interesse angesehen, den rest aber, naja. das war mir dann zu viel. ein thema, ein bild und fertig. da gehlt der sinn. im lexikon ist das viel besser aufgehoben. wenn es funde eigerenr arbeit sind, ok, da kann man immer was zu sagen, aber sonst ist das eher ne verlorene sache.
bei den fundortstarken achaten gibt es auch nur an sich wenige themen, die bilder zeigen. einmal topstücke aller welt und dann noch spezielles. aber nicht ein thema pro fundort. und da so ein einzelthema oder mehr einfach die übersicht einbüßen kam mein vorschlag das ins lexikon zu übertragen, und, es kommt richtig was bei raus wenn jeder was daran macht. daher der link oben als gutes beispiel wie es bei den hölzern auch mehr übersichtlichkeit bringt.
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........, und, es kommt richtig was bei raus wenn jeder was daran macht ..........
DAS ist es: Wenn JEDER was daran macht!
Und das geht bei der Paläobotanik im Mineralienatlas leider ab. :-\
Eine gute Handvoll Leute bemüht sich, was einzustellen, damit hier etwas Bewegung in die Bude rein kommt, vielleicht auch andere Sammler ihre fossilen Hölzer von verschiedenen Fundstellen einstellen, Fachwissen & Hintergrund-Infos beigesteuert werden können und Diskussionen aufkeimen.
Und einige nörgeln, bemängeln & kritisieren nur, ohne scheinbar wirklich mitmachen zu wollen. (nur so zum Nachdenken, ohne damit jemandem ans Bein pinkeln zu wollen!)
Es wird halt wieder ganz still werden in der "paläobotanischen Abteilung" des Mineralienatlas.
Euer Wunsch ist uns Befehl. :-X
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Finde Caliastos Hinweis gar nicht so schlecht...Wolfgang, Deine Holzfotos wären wahrscheinlich im Lexikon, - als Illustration bestimmter Fundorte, besser aufgehoben...
Im Forum, mit einem Satz zu Erklärung, kann ich damit nichts anfangen... Und die obligatorischen "Super !" und "Tolles Stück !" akzeptiere ich bloß. wenn es wirklich Eigenfunde, d.h. Ergebnisse einer oft recht mühsamen Suche sind (Im Gelände, nicht im Steineshop !). Aber vielleicht braucht mancher Sammler solche Kommentare für sein Ego...
Übrigens glaube ich, dass es noch genug paläbotanische Themen zum Diskutieren gibt, man braucht natürlich dafür auch einen Anlaß, - und das kann u.a. ein interessanter Neufund sein...
Gruß
Psaronius
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ich geb's auf. scheinbar will manches nicht richtig verstanden werden...
es geht nur darum, daß eine bilderansammlung ohne hintergrundinfos recht wenig bringt, sondern nur wie ein "schaut mal was ich habe" und "ich habe was besseres" aussieht. so ein bilderalbum wird einfach bald langweilig.
und von den lexikoneinträgen hätte man einfach viel mehr. die gehen nicht im forum mit der zeit unter. zudem kann jeder, der was zum thema sagen kann, diese infos für alle hinzufügen. wer nichts sagen kann, kann halt nichts sagen. das jeder bezog sich auch auf jeden, der was neues dazu beitragen kann. in der paläobotanik mag es halt sein, daß nicht so viele darin ihr interesse sehen, aber vielleicht wäre genau deswegen das lexikon der sinnvollste platz. da schauen mehr leute rein als iins forum und melden sich dann sogar dort an.
alles nur konstruktive kritik, die man auch als solche verstehen soll.
ps: ich habe zwar auch paar hölzer bei mir, aber ußer fundort keinen peil von dem stück. soll ich des mitmachens willen mir deswegen hintergründe ausdenken? bilder von ein paar hölzern und fundortsbezeichnung ließen sich beifügen, aber mehr nunmal nicht. da müssen die paläos schon selber ran.
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Hallo alle hier,
muss Caliastos beipflichten und bin eigentlich fast 99 % seiner Meinung !
Irgendwie reden wir hier aneinander vorbei, oder manche wollen es nicht verstehen...
Eigentlich will ich über ganz was anderes diskutieren...
Werde also in dieser Rubrik nichts mehr äußern, soll doch wer will hier seine ganze Wohnungseinrichtung vorstellen...
Gruß
Psaronius
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so, nach diesen Abschweifungen wieder zurück zum eigentlichen Thema Pentoxylon.
Hier einige Links / Literaturhinweise:
M. N. Bose, P. K. Pal & Thomas Maxwell Harris (1985): The Pentoxylon plant. https://doi.org/10.1098/rstb.1985.0100 bzw. http://rstb.royalsocietypublishing.org/content/310/1142/77
http://www.ucmp.berkeley.edu/IB181/VPL/Cup/Cup4.html
http://petrifiedwoodmuseum.org/AnatomyPentoxylonStem.htm
http://www.iisc.ernet.in/currsci/oct102004/865.pdf
https://www.pressreader.com/australia/chinchilla-news/20130808/282063389600412
https://sites.google.com/site/paleoplant/home-1/embryophytes/polysporangiophytes/rhyniophytes/eutracheophyte/euphyllophytes/lignophytes/spermatophytes/anthophytes/pentoxylon
http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-13164-0_11#page-1
Das australische "Pentoxylon" wurde 2013 der Gattung Donponoxylon zugeordnet:
Diese enthält zwei Arten: D. bennettii und D. jacksonii.
https://www.researchgate.net/publication/256850906_Donponoxylon_gen_nov_a_new_spermatophyte_axis_from_the_Middle_to_Late_Jurassic_of_Australia_and_New_Zealand
Der Gattungsname Pentoxylon bleibt aber gültig für die indischen Exemplare.
Wo angebliche Funde aus Südamerika (Peru) einzuordnen sind, weiß ich (noch) nicht.