Mineralienatlas - Fossilienatlas

Mineralien / Minerals / Minerales => Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals => Thema gestartet von: Uwe E am 25 Nov 19, 15:50

Titel: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: Uwe E am 25 Nov 19, 15:50
Hallo,

inspiriert vom Eintrag "Vorstellung Fluorite aus Deutschland" möchte ich mal dieses Thema eröffnen.

Die dunkle Jahreszeit kommt und man beschäftigt vielleicht sich mal wieder mit seiner Halde.
Viele, vor allem Selbersammler, haben bestimmt Objekte in ihrer Sammlung, die von diesen Fundstellen stammen, meist aber nur ideellen Wert haben und häufig nicht die optischen Kracher sind. Alles was im Lexikon und bereits bebildert ist, kann, muss aber nicht gepostet werden.

Ich starte mal mit Rosinenbusch bei Weißenborn (Deutschland, Freiberger Randrevier).

Fund 2009, 7 x 3.7 cm

Der Achat-Thread mit den Fundstücken aus Deutschland hat sich ja auch stark etabliert.

Vielleicht finden sich hierbei auch Bilder für's Lexikon und es zeigt sich, wie viele Fundstellen ins Lexikon eingepflegt werden könnten  ;)
In meiner Sammlung habe Objekte von über 300 lokalen Fundstellen (Erzgebirge).

Grüße

Uwe
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: oliverOliver am 25 Nov 19, 16:38
Zitat
Vielleicht finden sich hierbei auch Bilder für's Lexikon?

das wär natürlich fein!  :D
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: ganomatit am 25 Nov 19, 16:44

https://www.mineralienatlas.de/?l=9343
Na dann schaut mal hier.
Erloschen, unbekannt? und selten!

Glück Auf M. Groß und F. Heise!

Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: ganomatit am 26 Nov 19, 07:44
Hallo Uwe,
jetzt weißt Du mehr.
Es gibt nicht nur Hunde dort. Übrigens alle Stufen sind Eigenfunde,  über Jahrzehnte gesammelt!

Frank Heise




(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1574612076.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1574612076.jpg)



(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1529606005.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1529606005.jpg)


 
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: argentopyrit am 26 Nov 19, 14:01
Hallo Frank,

Ich denke hier war nur Achat gemeint.

Gruß Manfred
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: ganomatit am 26 Nov 19, 16:45
Hallo Manfred,
das hoffen wir wohl nicht.

Gruß Frank!

(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1562233866.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1562233866.jpg)

(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1558211548.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1558211548.jpg)



(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1538847606.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1538847606.jpg)

(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1347802418.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1347802418.jpg)
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: Conny3 am 26 Nov 19, 17:48
Hallo,
ich habe da auch so ein Schätzchen aus dem Granulitgebirge. Es ist ein Achatgang aus dem Ratssteinbruch von Hartmannsdorf bei Chemnitz. Ein älterer Fund, mal getauscht und selbst vor 1990 poliert! Man sieht auf dem leider etwas überbelichteten Bild auch gut die Granateinschlüsse im Pyroxengranulit. Die hatte ich vorher noch nie so deutlich gesehen. :D Der Bruch ist seit vielen Jahren verfüllt bzw. See (?) und gehört damit zu den längst erloschenen Fundstellen. Selbst war ich allerdings auch damals noch nie in dem Bruch. In Vollstädt "Einheimische Minerale" befindet sich eine Übersicht was dort wo gefunden wurde (Skizze als Beilage).

Gruß Conny

(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1574786475.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1574786475.jpg)

Siehe auch hier:

https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,2219.msg52663.html#msg52663
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: Elisabeth Krischker am 26 Nov 19, 19:26
Der Bruch wurde teilweise mit Asche aus einem Heizkraftwerk verfüllt und ist heute ein See. Hier und da muss es bei illegalen Begehungen noch geringe Fundmöglichkeiten gegeben haben. An sich ist das Gelände abgesperrt und es residiert eine Baufirma oder so etwas darauf.

Glückauf!
Elisabeth
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: uwe am 26 Nov 19, 21:24
Mit den erloschenen Fundstellen ist das so eine Sache. Mitunter gilt eine Fundstelle als erloschen und plötzlich ist sie wieder aktuell. Ich denke da z.B. an die Antimonmineralisation von Bräunsdorf. Diese Fundstelle galt mit Recht als erloschen und plötzlich kam ein Hochwasser und es war notwenig eine Brücke neu zu bauen. Der Bach wurde zur Freude aller Lokalsammler durch ein altes Haldengebiet umgeleitet. Kermesit und Co. war wieder zu finden. Auch die abgedeckten Halden 371, 250 und 207 können zur Zeit als einstmal ergiebige Fundstellen als erloschen betrachtet werden. Aber wer weis, ob durch künftige Baumaßnahmen nicht doch wieder mal ein Zugriff möglich ist. Vielleicht bricht der Tunnel unter der 207 mal ein und dann wir dort wieder altes Material zugängig sein.

Ich würde mir nicht zumuten, eine Fundstelle als absolut erloschen zu klassifizieren.

Gruß
Uwe

Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: ganomatit am 26 Nov 19, 22:20
Hallo Günter,
zum Verständnis der Problematik "Alter Theuerdank". Die Grube wurde im 16 Jh. angelegt und baute auf Reicherze der Hutzone. Diese Erze wurden 1994 von Manfred Groß neu aufgefunden.
Seltene Erze (siehe Beitrag Theuerdank) die lange in Vergessenheit geraten wahren. Jetzt sind die Funde präsent und eine Bereicherung für Kenner der Mineralien von Sankt Andreasberg.
Diese Fundstelle hat eine Aura!
F. Heise
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: ganomatit am 27 Nov 19, 07:36
Gruß aus Thüringen und ein herzliches Glück auf

F. Heise!

Hier ein Bild vom Sankt Annenstollen Richtung Theuerdank, Befahrung 2013 mit Matthias Bock.
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: Harzsammler am 27 Nov 19, 09:08
Die Grube Theuerdank ist weder unbekannt, noch sind die Fundmöglichkeiten dort erloschen. Zudem sind die meisten Fotos schon länger im Lexikon eingebunden.

Ich hätte mir die Beiträge so vorgestellt wie z.B.  diesen Rauchquarz vom Reihersbergstollen zu Zorge...
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,49778.msg341256.html#msg341256


Grüße,
Michael

Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: ganomatit am 27 Nov 19, 13:37

Zum Thema: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen

Erst einmal einen herzlichen Dank, dass Uwe dieses Thema als Forenbeitrag in den Mineralienatlas gestellt hat.

Uwe wörtlich:
„Hallo,
inspiriert vom Eintrag "Vorstellung Fluorite aus Deutschland" möchte ich mal dieses Thema eröffnen.
Die dunkle Jahreszeit kommt und man beschäftigt vielleicht sich mal wieder mit seiner Halde.
Viele, vor allem Selbersammler, haben bestimmt Objekte in ihrer Sammlung, die von diesen Fundstellen stammen, meist aber nur ideellen Wert haben und häufig nicht die
optischen Kracher sind. Alles was im Lexikon und bereits bebildert ist, kann, muss aber nicht gepostet werden.“

Michael dazu:
„Die Grube Theuerdank ist weder unbekannt, noch sind die Fundmöglichkeiten dort erloschen. Zudem sind die meisten Fotos schon länger im Lexikon eingebunden.“

Fazit:
Uwe hat unter anderem auch seltene Fundstellen angesprochen. Da ich glaube, dass es sich bei der Grube Theuerdank um eine selten Fundstelle handelt, habe ich sie als
Thema in diesen Beitrag eingefügt.
Michael (Harzsammler) stellt die Frage "...ob das Thema in diese Richtung gehen sollte ???"
Er schlussfolgert außerdem, dass die meisten Fotos schon länger im Lexikon eingebunden sind.
Ob das Thema in die richtige Richtung geht, können nur die anderen Mitglieder des Mineralienatlas beurteilen. Da Uwe geschrieben hat „Alles was im Lexikon und bereits
bebildert ist, kann, muss aber nicht gepostet werden“
Deswegen habe ich einige Bilder eingefügt die im Atlas unter "Alter Theuerdank" abgelegt sind.

Gruß an alle Harzsammler und Kenner der Lagerstätte Sankt Andreasberg, die schon längst erloschen ist!

Frank Heise

Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: ganomatit am 27 Nov 19, 14:03
Ich hätte mir die Beiträge so vorgestellt wie z.B.  diesen Rauchquarz vom Reihersbergstollen zu Zorge...
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,49778.msg341256.html#msg341256


Grüße,
Michael

Zum Rauchquarz von Zorge kann ich nichts beitragen. Aber dieses Mineral habe ich in Zorge gefunden. Passt zum Thema, hoffe ich?

Frank Heise

  (https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1507122882.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1507122882.jpg)
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: Conny3 am 27 Nov 19, 19:58
Hallo,

ich hatte den Rauchquarz aus Zorge (Reihersberg) im Heimatmuseum im Oktober auch nur aufgenommen, weil ich dachte, er ist aus einer alpiner (oder anderer) Fundstelle. 8). Wäre nur falsch hier beschriftet. Da ich aber nicht der Kenner dieser Fundstelle bin, kann ich auch nicht sagen, ob es tatsächlich solche Rauchquarze dort gegeben hatte. Der Museumsführer konnte mir auch nichts dazu sagen. Nur die Stücke wären aus einer Sammlung eines verstorbenen Zorger Einwohners (Nachlass).

Gruß Conny
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: wolfi am 27 Nov 19, 21:03
Servus,
ich hatte ja vor einiger Zeit mitgeteilt, dass ich mich mich dem Thema Fotografie beschäftigen werde. Nun gut, vielleicht war das gar nicht die beste Idee meines Lebens trotz gewaltiger Hilfe von Cordes. Ich übe noch gewaltig und fluche und hab Kopfhörer auf, aus denen bester Metal dröhnt, aber ich hab beschlossen, euch mal ein bescheidenes Ergebnis meiner Versuche zu präsentieren. Eine Zinkblende von knapp 2 mm vom Mühlbergtunnel bei Neustadt an der Waldnaab in der Oberpfalz. Die Fundstelle war beim Bau 2004 aktuell, seitdem natürlich erloschen. Ich hoffe, es folgen weitere Fotos von Mineralien, die es damals dort gab. Dann aber in eigenem Thread.
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: Harzsammler am 27 Nov 19, 22:57
Hallo,

hier zu sehen sind Baryte, teils als Kugelbaryt, aus einer mittlerweile völlig ausgeräumten Schlotte im Umfeld des Stbr. Winterberg, Bad Grund.

Grüße,
Michael
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: Harzsammler am 27 Nov 19, 23:11
... hier zu sehen Fossilkalk (Goniatiten- und Orthocerenkalk) von einer mittlerweile restlos abgebauten Stelle im Stbr. Winterberg, Bad Grund.

Grüße,
Michael
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: ganomatit am 28 Nov 19, 08:12
Hallo,

ich hatte den Rauchquarz aus Zorge (Reihersberg) im Heimatmuseum im Oktober auch nur aufgenommen, weil ich dachte, er ist aus einer alpiner (oder anderer) Fundstelle. 8). Wäre nur falsch hier beschriftet. Da ich aber nicht der Kenner dieser Fundstelle bin, kann ich auch nicht sagen, ob es tatsächlich solche Rauchquarze dort gegeben hatte. Der Museumsführer konnte mir auch nichts dazu sagen. Nur die Stücke wären aus einer Sammlung eines verstorbenen Zorger Einwohners (Nachlass).

Gruß Conny

Ich habe eine Frage,
wo liegt denn der Reihersbergstollen bei Zorge? Nördlich am Reihersberg gab es alten Bergbau auf Eisenerz, dort ist auch ein Stollen eingezeichnet. Auf der geologischen Spezialkarte 1: 25 000 Blatt Zorge Nr. 4329
https://e-docs.geo-leo.de/handle/11858/6498

Ich glaube, es gab im Forum schon einmal einen Beitrag ob der Rauchquarz wirklich von Zorge stammt?
Nach meinen Recherchen ist das eher unwahrscheinlich.

Gruß an alle Harzsammler und Freunde der Mineralien aus Zorge!

Frank Heise
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: Harzsammler am 28 Nov 19, 09:32
Ich glaube, es gab im Forum schon einmal einen Beitrag ob der Rauchquarz wirklich von Zorge stammt?
Nach meinen Recherchen ist das eher unwahrscheinlich.
... gut, dann kann hinter den Rauchquarz ein Haken.

Was man auch selten bis gar nicht sieht:

- stalaktischen Glaskopf von Zorge

- Mineralien vom Kupferabbau im Wolfsbachtal nördlich von Zorge

- Glaskopf von den Büchenbergen südlich Beneckenstein

- Mineralien von den Kupfergruben südlich Hasselfelde

- Rauchquarz und anderes aus den Granitbrüchen im Rambergmassiv

Hier zu sehen und auch nicht alle Tage zu finden, Quarz aus einer Kluft im Gabbrosteinbruch, Bad Harzburg...

Grüße
Michael
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: ganomatit am 28 Nov 19, 13:02
Ich glaube, es gab im Forum schon einmal einen Beitrag ob der Rauchquarz wirklich von Zorge stammt?
Nach meinen Recherchen ist das eher unwahrscheinlich.
... gut, dann kann hinter den Rauchquarz ein Haken.

Was man auch selten bis gar nicht sieht:

- stalaktischen Glaskopf von Zorge

- Mineralien vom Kupferabbau im Wolfsbachtal nördlich von Zorge

- Glaskopf von den Büchenbergen südlich Beneckenstein

- Mineralien von den Kupfergruben südlich Hasselfelde

- Rauchquarz und anderes aus den Granitbrüchen im Rambergmassiv

Hier zu sehen und auch nicht alle Tage zu finden, Quarz aus einer Kluft im Gabbrosteinbruch, Bad Harzburg...

Grüße
Michael



Zum (Rambergmassiv) sagen wir lieber Ramberggranit kann ich beitragen. Turmalin gefunden alter Abbau bei Roßtrappe in den 80iger Jahren.

Frank Heise

(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1375979819.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1375979819.jpg)


Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: ganomatit am 29 Nov 19, 21:22
Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen


Eigenfund 2015 Kirchberg/Zorge im Harz.

Grüße aus Thüringen und Glück auf!
Frank Heise




(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1536938948.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1536938948.jpg)

(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1456657967.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1456657967.jpg)
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: uwe am 30 Nov 19, 08:31
Als Fundort eines seltenen Minerales (bzw. Mineralvariante) sollte auch der Steinbruch Riedel im Vogtland genannt werden. Dort steht an einer kleinen Stelle die als Astrolith bezeichnete Muskovitvariante an. Der "Geomüller" hatte diese Fundstelle wiederentdeckt und erst neulich wieder ein Bild dieser einmaligen Mineralausbildung hier eingestellt.

Weiterhin ist der inzwischen weitgehend zugeschüttete Steinbruch am Kalkwiesenteich im Stadtgebiet von Chemnitz zu erwähnen. Die dort anstehenden Titanminerale sind für dieses Gebiet eine Rarität. ich hänge mal zwei Bilder an.

Letztendlich ist auch die Blei/Chromvererzung im Tagebau Nord 1 Callenberg als erloschen zu betrachten, denn der Fundpunkt prächtiger Krokoitstufen ist verfüllt. Bilder erübrigen sich hier.

Gruß
Uwe
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: Conny3 am 30 Nov 19, 10:07
Hallo,

hier noch ein paar Links zu dem damals 2005 wiederentdecktem Fundpunkt Kalkwiesenteich. Raritätenjäger hatte bei einer späteren gemeinsamen Exkursion auch dort wieder Anatas gefunden. Dann auch die Fundstelle Chemnitz Harthau. Mehr dazu siehe Links:

https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,6359.msg321446.html#msg321446

https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,2187.msg329595.html#msg329595

https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,45477.msg316360.html#msg316360

Gruß Conny
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: ganomatit am 02 Dez 19, 19:31
Neue Bilder der seltenen Fundstelle "Alter Theuerdank", Sankt Andreasberg/Harz

https://www.mineralienatlas.de/?l=9343

Für Harzsammler und alle Freunde der Lagerstätte Sankt Andreasberg.

Gruß aus Niedersachsen und Thüringen!


Manfred Groß und Frank Heise




(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1575289814.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1575289814.jpg)

(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1575290545.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1575290545.jpg)

(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1575290545.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1575290545.jpg)

(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1575310577.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1575310577.jpg)

(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1575310220.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1575310220.jpg)

(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1575311883.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1575311883.jpg)

(https://www.mineralienatlas.de/VIEWmax.php?param=1575312597.jpg) (https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1575312597.jpg)
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: Conny3 am 04 Dez 19, 20:20
Hallo,

zu Zorge habe ich im Ort noch diesen Text aufgenommen. Dort steht auch etwas zum Reihersberg.

Gruß Conny
Titel: Re: Fundstücke von erloschenen, unbekannten oder seltenen Fundstellen
Beitrag von: ganomatit am 07 Dez 19, 17:59
„Gleich oberhalb Zorge liegt der Reiersberger Zug, durch einen Stollen gelös’t, mit mehreren Eisensteinzechen; dieser stößt an den Kastenthaler Zug, in welchem der wichtigste und ausgedehnteste Bergbau, schon seit sehr alten Zeiten, betrieben wird, und sich durch die, besonders auf der Höhe des Berges vorkommmenden, sogenannten Felsenbaue auszeichnet; dieß sind stockartige, Eisenstein führende Gänge (?) von geringer Teufe und Erstreckung, welche viel Kieselfossilien und festen Rotheisenstein enthalten, …“

(Christian Keferstein, 1828, Teutschland, geognostisch-geologisch dargestellt, mit charten  und ..., Band 6, S.544 .)