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1
Hallo Markus,
das mit dem im Kreis drehen ist wohl richtig.
Aber viel auffälliger ist das du meistens auf Fragen von Mitgliedern garnicht eingehst oder eingehen willst geschweige einen Lösungsansatz suchst.
Carsten und andere bemühen sich wenigstens um Hilfe und Lösungsvorschläge.
Du suchst nur nach Fehlern in diesen Ansätzen um danach stunden und tagelang zu debattieren und zu dozieren.
Auch wenn bei Carsten möglicherweise ein Fehler vorhanden ist, bringt sein Beitrag wesentlich mehr Hilfe oder zumindest Denkanstösse für ein weiteres Ausprobieren und damit Erfolge .
Grüße Andreas
2
Hallo Leute,
mit so viel zielführender Resonanz hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Offenbar habe ich aber doch ein Faß ohne Boden aufgemacht.
Danke für die zahlreichen hilfreichen, konstruktiven Gedanken und Vorschläge.
Gruß
Harris
3
Hallo Carsten,

letzte Runde, wir drehen uns hier im Kreis...

Zitat
Nochmals, das Objektiv hat ne NA von 0.4, nicht das Mikroskop

Schon klar, aber das Objektiv hängt ja bei Dir an einem Mikroskop, oder? Was glaubst Du ist dann die NA des Mikroskops?

Zitat
(ist ja auch eine MONO-Objektiv)

Verstehe. Man kann durch das Objektiv mit dem Mikroskop dann also gar nicht stereoskopisch beobachten? Dann machen die NA 0,4 auch wieder Sinn...

Zitat
Wenn du 's nicht glaubst, geh doch einfach mal auf die Seite von Zeiss

Da war ich eben. Und dort habe ich neben den Angaben in Hochglanzprospekten auch die Formeln gefunden, welche ich vorher verwendet habe.

Wenn ich also bei paralleler Beleuchtung und 550nm Wellenlänge Strukturen von 300nm auflösen will (das entspricht einer Linienbreite bei 1500 LP/mm), bräuchte ich eine NA von 1,8. Das gibt es nicht. Die höchstgeöffneten Objektive, welche ich kenne, haben eine NA von 1,5 und sind spezielle Ölimmersionsobjektive für TIRF-Anwendungen mit Arbeitsabständen im my-Bereich. Und die entsprechende Auflösung schaffen die auch nur, da auch die Beleuchtung unter der selben NA statt findet (durch das Objektiv). Die höchstgeöffneten Trockenobjektive liegen bei einer NA von 0,95, wiederum auch nur mit entsprechender Beleuchtung.

Wie gehen jetzt Deine Angaben und die Angaben der Zeiss-Prospekte mit den Formeln aus tausenden von Physikbüchern zusammen? Bitte um Erklärung!

Grüße Markus
4
Ohne jetzt kritisch sein zu wollen: auf deinen Bildern bei Mindat sieht man den Auflösungsunterschied. Das heißt nicht das es schlechte Bilder sind! Aber ein Wolfsried löst bei ~ 1mm Bildbreite weit mehr auf als dein Mikroskop. Das ist ein Fakt. Und kann auch ganz sicher rechnerisch und praktisch bewiesen werden.
Die Diskussion führt aber zu nicht viel. Ich denke die Ausgaben für ein Mikroskop in der Preisklasse lohnt sich nicht zum Hobbymässigen fotografieren seiner Stufen!
Ich kenn die Preise nicht, aber 5 Stellig ist man sicher oder? Das ist nichts für hobbyanwendungen. Dann lieber basteln oder die fertiglösung von Stonemaster (die ja auch zum Mikroskop dazukommt!!!)
Will man weniger Bilder machen (vollautomatisch eh egal in meinen Augen) soll man zu Lupenobjektive greifen. Wesentlich günstiger als das Zeiss. Für Leute die Geschäfte machen, da sieht’s anders aus!
Gruss Sebastian
5
Hallo Markus,

"Letzten Endes ist das aber auch nicht wichtig, denn selbst wenn wir davon ausgehen, dass Dein Mikroskop eine NA von 0,4 hat (was ich auch erst mal anzweifeln würde, da dann die Schärfentiefe so gering ist, dass das stereoskopische Sehen keine Vorteile mehr bringt), dann könntest Du trotzdem keine 1500 LP/mm auflösen. Ergo wäre meine naheliegendste Vermutung, dass es sich nicht um LP/mm handelt."

nur kurz zum von dir oben Geschriebenen:

Nochmals, das Objektiv hat ne NA von 0.4, nicht das Mikroskop... Außerdem nutze ich das Bino zum Fotografieren einkanalig, also kommt das mit dem stereoskopischen Betrachten so gar nicht ins Gehege (ist ja auch eine MONO-Objektiv). Und der Auflösungstest lügt nicht ( siehe mein angefertigtes Bild), oder wie will man den manipulieren? Wenn du 's nicht glaubst, geh doch einfach mal auf die Seite von Zeiss ;-)

Liebe Grüße
Carsten
6
Hallo Carsten,

Zitat
Also mach dich mal nicht vorschnell lustig

Nana, wer wird denn da gleich den Humor verlieren?  :-*

Zitat
Markus, soweit ich mal gehört habe werden die Auflösungstests gelasert,...

Ja, aber auch das unterliegt den physikalischen Beschränkungen der Optik, und da hört es halt im vis bei ca. 200nm auf, und auch nur dann, wenn alle anderen Abberationen (optische und verfahrenstechnische) außen vor gelassen werden, was in der Praxis eher unrealistisch ist...

Letzten Endes ist das aber auch nicht wichtig, denn selbst wenn wir davon ausgehen, dass Dein Mikroskop eine NA von 0,4 hat (was ich auch erst mal anzweifeln würde, da dann die Schärfentiefe so gering ist, dass das stereoskopische Sehen keine Vorteile mehr bringt), dann könntest Du trotzdem keine 1500 LP/mm auflösen. Ergo wäre meine naheliegendste Vermutung, dass es sich nicht um LP/mm handelt.

Wie auch immer, der Thread läuft eh schon gewaltig aus dem Ruder, daher werde ich mich hier verabschieden, und wünsche Harris viel Erfolg bei seiner Selbstfindung... ;)

Zitat
Abgesehen davon möchte ich hier nicht den Eindruck erwecken, dass ich den Mitu-Gurus ihr zugegebenermaßen gar nicht mal so schlechtes Objektiv madig machen möchte!  :D Ich wollte bloß mal eine Lanze für die "Mikroskopierer" brechen und zeigen, dass es auch anders geht. Es hängt halt ganz stark davon ab, was ein jeder braucht...

Ich bin sicher kein Mitu-Guru und besitze noch nicht einmal das angesprochene Objektiv. Mir ging es nur um etwas sehr widersprüchliche, allgemeine Aussagen, deren Klärung sicher sinnvoll gewesen wäre...
Dass Du mit dem Mikroskop sehr zufrieden bist, wundert mich nicht, gehört es doch sicher zum Besten, was der Markt in diesem Segment zu bieten hat! Daher viel Spaß weiterhin damit ;)

Grüße Markus
7
Hallo Carsten,
Es ist tatsächlich für mich als Anfänger schwer, in manchen Teilen den Beiträgen zu folgen. Es wird schon seine Zeit brauchen, um das alles zu verarbeiten. Aber Schnellschüsse sind eh nicht mein Ding. Und es hilft ja auch nicht, wenn ich mit den tollen Sachen nicht differenziert arbeiten kann. Daher ist die konkrete Anwendung eines Aufbaus mit entsprechenden Ergebnissen schon sehr wichtig.
Ich habe Estrichfußboden, aber der ist natürlich auch schwimmend.
Bei Alternativversuchen brachte die Olympus bessere Aufnahmen,allerdings auch mit einem anderen Mikroskop.
Ein paralleler Aufbau ist nicht so einfach, weil ich ja ohne Kameraobjektiv fotografiere und der Adapter für die Olympus ist ja dann wieder ein anderer.
Ich bin jetzt mal an Zeiss herangetreten: es gibt offenbar auch Entwicklungsstufen beim Stemi. Meines ist mittlerweile 20 Jahre alt. Vielleicht liegt da der Hase im Pfeffer. Ich hoffe noch auf präzisere Informationen von Zeiss. Eventuell könnte man nach-, umbauen/nachrüsten. Dann bliebe wenigstens ein Teil des Aufbaus (Kamera) unverändert.
Die Schwingungsreduzierung werde ich aber ohnehin stärker berücksichtigen.
Gruß
Harris
8
Hallo Harris und alle!

Lass dich mal nicht verunsichern, mit deiner Canon 500 sollte das schon erst mal klappen, wenn alles schön schwingungsarm aufgebaut ist und du zwischen den Aufnahmen einige Sekunden Zeit lässt. Ich arbeite auch noch mit dieser Canonreihe. Irgendwann gibt die mal den Geist auf, dann werde ich mir ne spiegellose Olympus zulegen. Das schwächste Glied in deinem Aufbau ist tatsächlich noch die Optik des Stemi 2000. Da kommst du einfach recht schnell an Grenzen. Das Problem könnte evtl auch bei dir im Fußboden zu suchen sein, wegen der Schwingungen. Habe das bei mir mit einer Wandmontage, Betonplatte und speziellen Dämfern eliminiert. Oder du hängst einfach mal ne andere Kamera rein, dann siehst, ob es deine Canon ist, die die Probleme macht.

Markus, soweit ich mal gehört habe werden die Auflösungstests gelasert, u.a. kannst du damit auch Rasterelektronenmikroskope (REM) messen. Also mach dich mal nicht vorschnell lustig  ;)
Ansonsten versteh ich nicht viel von dem ganzen Fachchinesisch ehrlich gesagt, außer je besser mein Objektiv, desto besser mein Ergebniss am Ende und das kann sich für ein Mikroskop mehr als sehen lassen, siehe Auflösungstest.  ;D  Abgesehen davon möchte ich hier nicht den Eindruck erwecken, dass ich den Mitu-Gurus ihr zugegebenermaßen gar nicht mal so schlechtes Objektiv madig machen möchte!  :D Ich wollte bloß mal eine Lanze für die "Mikroskopierer" brechen und zeigen, dass es auch anders geht. Es hängt halt ganz stark davon ab, was ein jeder braucht...

Grüße!
Carsten





9
Guten Morgen und Hallo an alle Stemis und 500er,
ich sag's ja, das Feld weitet sich für mich in unbegreifliche Weiten. Danke für alle gut gemeinten Hinweise und Ratschläge. Es wird Wochen dauern, bis ich sie alle - und die, die noch kommen werden, - nachvollzogen bzw. verstanden habe.
Interessant für mich die Darstellung von Krebs (obgleich seeehr fachlich)
Der Gedanke, dass es nicht das Stemi ist, sondern die Unschärfe der Kamera geschuldet ist, hatte mich auch schon beschäftigt.
Danke also an grauerstar, Robert. Aber wenn ich den Beitrag richtig verstehe, hast du nicht durch ein Mikroskop fotografiert, oder?
Grüße
Harris
10
Hallo Carsten,

erst mal muss ich mich selbst korrigieren:

Ich sehe gerade, dass ich bei meiner Rechnung das Raylighkriterium mit eingerechnet habe. Das gilt natürlich objektseitig nicht, sondern nur Bildseitig. Damit kommen wir auf eine max. Auflösung von 0,55/(2*0,144)=1,9my.

Das gilt aber übrigens auch nur dann, wenn die Beleuchtung mit der selben oder höherer NA erfolgt, als das Objektiv hat. Das ist bei Stereomikroskopen nie der Fall. Daher reduziert sich die Auflösung auf Lambda/NA was in diesem Fall 0,55/0,144=3,8my entspricht!

Zitat
Da hast du mich falsch verstanden, das ist lediglich die NA des Mikroskops nicht des Objektives! Das Objektiv dürfte ne NA 0.4 haben.

Nein, ich habe Dich schon richtig verstanden. Die NA ist eine Eigenschaft der Eintrittspupille und nicht des Mikroskops. Diese liegt bei Mikroskopobjektiven meistens (aber nicht immer) im Bereich der Frontlinse. Daher ändert sich die NA auch mit einem Objektivwechsel bei gleichem Mikroskop, und nicht mit einem Mikroskopwechsel bei gleichem Objektiv. Nehmen wir also mal an, mit einem anderen Objektiv hat das Zeiss tatsächlich eine NA von 0,4, dann ergeben sich nach obiger Formel immer noch 1,4my als kleinste auflösbare Struktur objektseitig.

Zitat
Markus, es wurden ja auch jeweils die Gesamtsysteme getestet

Ja eben, aber bei einem der zwei Systeme wird dann von dem Gesamtergebnis auf die Leistung nur des Objektivs geschlossen. Vielleicht hätte es mit einer anderen TL besser abgeschnitten? Oder wie sieht es mit Fertigungstoleranzen bei Serienfertigung aus? Was ist mit Dezentrierung durch Stoßeinwirkung (da sind Mikroskopobjektive übrigens extrem empfindlich)? etc...

Zitat
Der Test geht übrigens bis zu 3000 LP / mm nix cm.....

Respekt! wie bekommen die 167nm kleine Strukturen auf den Objektträger? Ich glaube, da kommt man selbst Röntgenlithographisch an die Grenzen...

Ich muss mich unbedingt bei Zeiss bewerben. Bei denen gilt die Physik offensichtlich nicht. Das hört sich nach einer spannenden Sache an... (Scherz!)  ;)  ;D

Aber vielleicht haben die mir in den Physikvorlesungen damals auch nur Mist erzählt, und ich hab´s nicht kapiert... Will ich alles nicht ausschließen.  ;D ;D ;D

Viele Grüße,
Markus
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