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@ Thomas
Was den Fundort angeht,  lasse ich mich gerne eines besseren belehren.
War die Angabe des Verkäufers.
Ich persönlich kenne die geologischen Gegebenheiten dort nicht ( außer den bereits erwähnten Marmor ????)
Aus Zeitmangel konnten wir die anderen nichtblauen Phasen nicht mehr prüfen.

@ Harald
Vielen Dank für diese Informationen.
Leider kenne ich die Nachweisgrenze für Schwefel bei LIBS nicht. Frag da aber mal nach, weil das durchaus interessant ist.
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Hallo Bruno,

Ich schreib gleich mal ein bischen was zusammen und schicke es Dir privat.

40 Jahre nicht in den Vulkanen ? Moment........fällt mir gerade ein.......im April bin ich auch für ein paar Tage im Ahrtal und wollte sowieso ....

Mail kommt.

VG

Marcus
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Deutschland / Germany / Re: Dunkelgrüner Stein mit roten Punkten
« Letzter Beitrag von oliverOliver am 18 Feb 26, 20:19 »
hallo Svenja,

könnte man auf den ersten Blick eventuell vermuten - ist es m.E. aber ziemlich sicher (oder so gut wie sicher) nicht.
Ich glaube eher, dass du mit deiner ersten Vermutung "Jaspis" da schon näher dran warst  :)

vgl. z.B. sowas:

Deutschland/Sachsen/Bautzen, Landkreis/Ottendorf-Okrilla


lg
oli
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Deutschland / Germany / Re: Dunkelgrüner Stein mit roten Punkten
« Letzter Beitrag von SvenjaTue am 18 Feb 26, 19:12 »
Servus,

koennte dies vielleicht ein Eklogit sein ? Rote Granate in gruener Omphacit-Matrix ?

GA Harald

Hallo Harald, danke für deine Fachliche Meinung  ;D
Hab's grade Mal nachgeschaut und das sieht tatsächlich meinem fund sehr sehr ähnlich!
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Deutschland / Germany / Re: Dunkelgrüner Stein mit roten Punkten
« Letzter Beitrag von Axinit am 18 Feb 26, 19:05 »
Servus,

koennte dies vielleicht ein Eklogit sein ? Rote Granate in gruener Omphacit-Matrix ?

GA Harald
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Servus,

wie Thomas schon anmerkte: die Farbe der Kristalle ist umwerfend  :o!


Die Ueberlegungen zu den (Ideal)Zusammensetzungen von Hauyn, Sodalith und Lasurit sind korrekt, aber die reale Welt ist komplizierter.

Das Chromophor, das Lapis-Lazuli, bzw. Hauyn und auch blauen Sodalithen die Farbe verleiht, ist das blaue Trischwefelradikalanion S3-. Daneben kann auch noch das gelbe Dischwefelradikalanion S2- auftreten.

S3- ersetzt (partiell) Chloridionen im Sodalith-Gitter. Daher sind schwefelfreie Sodalithe farblos, falls andere Chromophore fehlen.


Dies ist seit den 1970er-Jahren des letzten Jahrhunderts bekannt und seitdem eingehend untersucht und bestaetigt worden.


Ich habe mit den Nachweisgrenzen von LIBS keinerlei Erfahrungswerte. Der molare Extinktionskoeffizient des Trischwefelradikalanions ist hoch (ca. 2000 oder mehr), daher tritt eine leichte Blaufaerbung bereits  bei Radikalkonzentrationen im Spurenbereich auf (geschaetzt 100 ppm S). Eine derart intensive Faerbung wie die Deiner Stufe erfordert allerdings deutlich hoehere Schwefelkonzentrationen.

Falls sich S nicht nachweisen laesst, koennte dies theoretisch auf ein analytisches Problem (Nachweisgrenze) hinweisen oder aber die Probe enthaelt tatsaechlich keinen Schwefel. In letzterem Fall laege dann  kein Hauyn, sondern ein anderes Mineral vor, dessen Faerbung durch ein anderes Chromophor verursacht wird.

Anbei noch ein Photo einer S3- - Loesung in N,N'-Dimethylformamid.

GA Harald


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Deutschland / Germany / Re: Dunkelgrüner Stein mit roten Punkten
« Letzter Beitrag von SvenjaTue am 18 Feb 26, 18:48 »
Hier nochmal zwei Fotos die hoffentlich etwas schärfer sind
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Deutschland / Germany / Dunkelgrüner Stein mit roten Punkten
« Letzter Beitrag von SvenjaTue am 18 Feb 26, 18:43 »
Moin!
Ich hab Grade meine neue Flachschleifmaschine getestet, und darunter war ein Stein aus dem Rhein bei dem ich keine Ahnung hab was das sein könnte.
Ist von der Härte wie Quarz, ich tippe Mal auf Jaspis  ???
Hat einer von euch so einen schonmal gesehen? Der ist noch nicht richtig glatt geschliffen, nur nass vom ersten Schleifgang.
Es geht um den unteren.
Danke schonmal für eure Hilfe!   ;D
Svenja
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Hallo aus Mittelfranken

Glückwunsch : Wirklich tolle Farbe !!

Nur die Matrix sieht für Sar-e-Sang sehr eigenartig aus. Üblicherweise kommen Lasurit und Sodalith dort doch in Marmoren vor...

Gruss und Glück Auf

(auch) Thomas
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Hallo zusammen,

Ich möchte mit meinem Sohn während der Osterferien (vom 16. bis 20.04.2026 vor Ort) einen Aufenthalt in der Eifel planen (40 Jahre nach meinem letzten Besuch !!! noch derzeit mit dem jetzt schade verstorben Herrn Rondorf  :.(). Kann eventuell mir jemand Tipps zu noch zugänglichen Orten geben und mich über die Genehmigungsverfahren informieren (Koordinaten von die Betreiber oder Eigentümer der Fundstellen)?
Ich denke nach Löhley, Graulai, Zilsdorf, In den Dellen, ...

Außerdem möchte ich den Emmelberg (Üdersdorf) und den Bellerberg (Ettringen) besuchen. Ich weiß, dass das Sammeln von Mineralien dort derzeit verboten ist.
Gilt das wirklich für alle, oder dürfen einige renommierte Forscher dort aufgrund der wissenschaftlichen Interesse dieser Orte noch suchen?
Falls ja, wären diese Spezialisten bereit, mir eine geführte Mineraliensuche zu ermöglichen?
Ich hoffe vielleicht auf ein Weihnachtsgeschenk  ;D ::) ::) ::), aber fragen kostet ja nichts  >:D.
Ich bin bei Bedarf (in absoluter Diskretion) auch per Privatnachricht erreichbar.

Vielen Dank im Voraus für jedes Feedback, das Sie uns geben können. Dadurch kann auch mein Sohn (7 Jahre alt und bereits sehr talentiert !!!) die Fackel weiter tragen..
MFG,
Bruno
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