Hallo,
ich hab ja viel, beruflich, mit unserer Landbevölkerung zu tun.
Bauern sind auch nur Menschen und haben mal nen schlechten Tag.
In Wolfis Fall ging es sicher um ne Prinzipfrage. Ein Sammler wird evtl. toleriert, aber dann kommen ja noch 20 andere und latschen die Saat platt. Schon sieht der Acker aus, als ob ne Rotte Wildschweine drauf war.
Dazu kommt, dass die wenigsten Eigentümer der genutzten Flächen sind. Eigentlich gehts ja nur ums Geld.
Die Eigentümer, die sonstwo wohnen, bekommen Entschädigungen und beim Nutzer bleibt kaum was hängen.
In der letzten Zeit beobachte ich aber auch einen Wandel bei den Nutzern, der Generationenwechsel kommt!
Die alte Generation hängt an ihrer Scholle jammert und schimpft auf alles und jeden. Die Jungbauern sind viel entspannter und gesprächsbereiter geworden.
@Wolfi
Da dich der Bauer schon mehrfach erwischt hat, weisst du ja sicher, wo er wohnt? Hinfahren, auf 2-3Halbe einladen, wenn Hofladen vorhanden ist, was kaufen, ratschen, und schon hast du nen Freund mehr. Gibt auch Dickschädel!
Aber Achtung, manchmal sind die Bauerinnen richtige Furien.
@Kluftknacker
Die "Sachentnahme" bezieht sich aufs "Stoppeln", da der Bauer mit den Feldfrüchten sein Geld verdient. Mit den Steinen, die im Feld liegen, verdient er kein Geld. Genauer gesagt, alle Feldfrüchte gehören dem Nutzer, aber nicht der Boden, wenn der Nutzer nicht auch Eigentümer ist.
GA