https://www.geolitho.eu/finanziell-unterstuetzen/https://www.lithomania.dehttps://www.mineraliengrosshandel.com

Autor Thema: Mein bester Mineraleigenfund im 3. Quartal 2008  (Gelesen 22247 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Stänlsucher

  • ***
  • Beiträge: 409
  • Jeden Tag erleben
Re: Mein bester Mineraleigenfund im 3. Quartal 2008
« Antwort #15 am: 14 Sep 08, 19:41 »
Glück Auf,
es ist nicht einfach,bei dem was ich wieder alles gefunden habe zu sagen "Mein bester Mineraleigenfund im 3.Quartal 08"  ???
Ich denke dieser Fund zählt aber mit dazu und ist aus "meinem Revier" Schneeberg.
13.09.08 auf Siebenschlehen
Chloragyrit Kristall= 1,5mm

Glück Auf
Lutz

Offline guefz

  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 5.848
  • Just hanging around...
    • GüFz aus MYK
Re: Mein bester Mineraleigenfund im 3. Quartal 2008
« Antwort #16 am: 24 Sep 08, 21:27 »
Hallo,

nach einiger Überlegung habe ich mich für ein Stück mit Anatas, Hämatit und Magnetit entschieden, dass ich am 30.08.2008 am Gorb im Binntal in der Schweiz gefunden habe. Es sind mehrere gelbe, durchsichtige Anatase in kleinen Hohlräumen im Gestein enthalten, welches aus unmittelbarer Nähe zu einer Kluft stammt.

Günter

Offline Tauerngold

  • ***
  • Beiträge: 219
  • Suchregion Alpenhauptkamm
    • Silur Stein in Form gebracht
Re: Mein bester Mineraleigenfund im 3. Quartal 2008
« Antwort #17 am: 25 Sep 08, 10:27 »
Ich stelle ein Quarzgwindel ins rennen,
das ich in Rauris am 13.09. finden durfte.

Quarzgwindel (29mm) mit Calcit Doppelender (14mm)

Offline Tauerngold

  • ***
  • Beiträge: 219
  • Suchregion Alpenhauptkamm
    • Silur Stein in Form gebracht
Re: Mein bester Mineraleigenfund im 3. Quartal 2008
« Antwort #18 am: 25 Sep 08, 10:28 »
 :)

Offline Donat

  • *****
  • Beiträge: 694
Re: Mein bester Mineraleigenfund im 3. Quartal 2008
« Antwort #19 am: 25 Sep 08, 14:30 »
Hallo,
mal wieder ein Achat am Start :D
Dieses wirklich schöne Exemplar habe ich Ende August in Arcen(Holland)gefunden.
Ich sach` mal. So einen findet man nicht sehr oft.
Die Ähnlichkeit zu Achaten aus dem Freisener Raum ist seht deutlich.
Gruß
Donat

Niederlande/Limburg, Provinz/Arcen
Mein bester Mineraleigenfund im 3. Quartal 2008

Offline Harjo

  • ******
  • Beiträge: 1.354
  • this world rocks
Re: Mein bester Mineraleigenfund im 3. Quartal 2008
« Antwort #20 am: 25 Sep 08, 21:36 »
Hi Tauerngold,

Schoner Quarz, aber es ist so wie Ich es auf dein Bild erkenne kein Gwindel, sonder ein Flachquarz, oder wenn ein weißer faden im Kristall erkennbar ist ist es ein Fadenquarz.

Grüß

Harjo

Offline endeavour-minerals

  • ***
  • Beiträge: 478
Re: Mein bester Mineraleigenfund im 3. Quartal 2008
« Antwort #21 am: 26 Sep 08, 06:18 »
Ich kann Harjos Hinweis zu 1oo% zustimmen,es ist ein Fadenquarz.Der weise "Faden" muss nicht automatisch klar zu erkennen sein,es konnten auch so eine Art weiße Schlieren sein.Das sind übrigens dann Flüssigkeitseinschlüsse.Wissenschaftlich mindestens genauso Interessant wie ein Gwindel.

Gruß Ingo

Offline Tauerngold

  • ***
  • Beiträge: 219
  • Suchregion Alpenhauptkamm
    • Silur Stein in Form gebracht
Re: Mein bester Mineraleigenfund im 3. Quartal 2008
« Antwort #22 am: 27 Sep 08, 00:40 »
Hi und ich dachte es ist ein Fadenquarz-Gwindel   :D

und was ist der genaue Unterschied zwischen einem Flachquarz und einem Gwindel ?

Ich wusste gar nicht das der Faden aus winzigen Flüssichkeitseinschlüssen besteht,
welche Flüssichkeiten würden da in Frage kommen ?

Schönen Dank für die Berichtigung
« Letzte Änderung: 27 Sep 08, 00:42 von Tauerngold »

Offline caliastos

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 1.569
Re: Mein bester Mineraleigenfund im 3. Quartal 2008
« Antwort #23 am: 27 Sep 08, 01:13 »
selbst im klaren quarz hast du flüssigkeitseinschlüsse.

im quarz meist co2 und h2o +/ mit salzen

Offline Goldi85

  • ******
  • Beiträge: 1.177
  • go ahead, make my day!
Re: Mein bester Mineraleigenfund im 3. Quartal 2008
« Antwort #24 am: 27 Sep 08, 01:18 »
Hallo Tauerngold,

Beides -also Flachquarze und Gwindel- sind Aggregate aus parallel zueinander verwachsenen Quarzen. Der Unterschied: Beim Gwindel sind die Quarzkristalle jeweils um einen mehr oder weniger geringen Winkel zueinander versetzt gewachsen, dadurch entsteht die charakteristische gewundene Form. Hier auf der Seite ist das gut erklärt (vor allem durch die Animation): http://www.quartzpage.de/gwindel.html

Flachquarze sind plattig verzerrte Quarzkristalle, also Splitter von Quarzkristallen, die später weiter wuchsen. Ein "Sonderfall" davon wären dann die Fadenquarze. Die entstehen, wenn ein Kristall von einer zur anderen Kluftwand wächst und die Kluft sich währenddessen öffnet. Der Quarz reisst auseinander und wächst wieder zusammen. Das ganze wiederholt sich ständig und es bilden sich Fadenquarze. Der "Faden" besteht, wie schon geschrieben, aus winzigen Flüssigkeitseinschlüssen (also die Flüssigkeit, in der die Quarze wuchsen!), die an den ehemaligen Bruchstellen eingeschlossen wurden. Es soll aber auch noch Kombinationen aus Gwindeln und Fadenquarzen geben  ???

Gruß  Daniel 
« Letzte Änderung: 27 Sep 08, 01:20 von Goldi85 »

 

Mineralienatlas - Fossilienatlas - Info-Center