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Autor Thema: Mineralienvorkommen in Afghanistan im Wert von 1 Billion Dollar  (Gelesen 11299 mal)

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Offline Jochen1Knochen

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  • In meinem Brunnen ist ein Quarzgang
Hallo!
Die Nachrichten überschlagen sich derzeit über riesige Mineralienvorkommen in Afghanistan.Da sind bei Spiegel online schöne Bilder drin.
Gruß Jens

Offline fassi

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Ja hab ich auch gesehen.---
da überlegt man doch wieso diese Typen dort nur ihren scheiß blöden Krieg im Kopf haben .- wo sie doch auf gigantische
Bodenschätze zurückgreifen könnten,.---

ja - der Glaube - schon klar  ???
andererseits hat nun der rechtsprecher der ganzen Erde einen neuen Grund um weiter in dem Land zu bleben .-  ;) Auch wenn es sich diesmal nicht um den internationalen Ölmarkt  handelt.-

Online limestone

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Hallo Jens,
ja, schöne Bilder und Zahlen, die fast schon astronomisch sind. Solange dort noch Kriegsspiele veranstaltet werden, bleibt das Ganze doch nur Utopie.
Glück Auf
Ralf

Offline Xyrx

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  • Steine sind auch irgendwie wie fühlende Wesen....
    • Edelsteinzauber
Haben die Amis nicht andere Wörter für große Zahlen? Billion = Milliarde bei uns? Weiß jetzt nicht so genau...  ::) Trotzdem viel.

LG Xyrx

Offline geologe

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Hallo,

Mit den Bodenschätzen das ist eigentlich schon lange bekannt. Haben die Russen bei ihren Krieg schon ausgekundschaftet. Na da werden sich die Afghanen aber freuen. Die "Bergleute" sind ja schon im Land. In paar Jahren gibts bestimmt prima Stufen von dort.

Jürgen

Offline doe

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Hallo Jürgen,
mit den heute gängigen Abbaumethoden gibts in einigen Jahren nur ausgelaugten Staub und unapetitlichen Schlamm und von den jetzt vor Ort befindlichen "Geologen" sind bestimmt keine Mineral,sonder höchstens Eskalationsstufen zu erwarten.
Gruß Günter

Offline giantcrystal

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Ich denke nicht,. das die Mineralvorkommen Afghanistans größere Bedeutung gewinnen werden, denn  :

Ja, es gibt dort Erzlagerstätten mittlerer Größe : nichts besonders im Weltmaßstab und völlig normal bei einem Land dieser Größe.

Aber : Afghanistan ist ein hochalpines Binnenland und Transport ist schwierig und teuer und kein Verschiffungshafen in Sicht

Folglich : das wird nichts mit den großen Bergbau in Afghanistan, vielleicht ein kleiner, aber eigentlich im internationalen Maßstab nicht wirklich der Rede wert

Meinung eines beratenden Rohstoffgeologen, schon seit einigen Jahren in diesem Geschäft tätig

Glück Auf

Thomas

P.S. Aber man fragt sich natürlich, wer uns weiß machen will, das Afghanistan so rohstoffreich ist...und warum eigentlich...?

Offline Walpurgin

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Zitat
P.S. Aber man fragt sich natürlich, wer uns weiß machen will, das Afghanistan so rohstoffreich ist...und warum eigentlich...?

Damit man sich wahrscheinlich in aller herrgottsruhe dem Iran gegenüber positionieren kann und dazu braucht man den "wichtigen"Partner Afghanistan . Denn der Iran hat noch viel schönerer "Mineralprodukte"!
Ein Schelm der böses dabei denkt. ;)

Offline Klinoklas

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Naja das Rohstoffdepot erklärt vermutlich auch das Interesse Amerikas an Afghanistan.
Erst Öl jetzt Lithium.

Gruß
René

Offline triassammler

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Haben die Amis nicht andere Wörter für große Zahlen? Billion = Milliarde bei uns? Weiß jetzt nicht so genau...  ::) Trotzdem viel.

Hab mich auch schon gefragt, ob es sich um einen Übersetzungsfehler handelt. Andererseits, verschiedene deutsche Quellen nennen die gleiche Zahl. Außerdem: "nur" 1 Milliarde wäre wahrscheinlich bei weitem nicht genug, um das Engagement "unserer amerikanischen Freunde" aufzuwiegen...

Gruß,
Rainer

Offline Krizu

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ok, einfache Rechnung:
Eine Tonne Eisenerz(Konzentrat?) kostet zur Zeit rund 200US$. Die Lagerstätte in Kiruna fördert 24Millionen Tonnen pro Jahr.
Somit sind das 4.8 Milliarden Dollar pro Jahr....nur Kiruna.
Alleine der Rammelsberg lieferte rund 30Millionen Tonnen Erz, das vermutlich etwas teurer ist als Eisenerz.  Der Harz und das  Erzgebirge in der Summe? Wieviel Gold lieferte der Rhein? Was macht der Schwarzwald und das Erzgebirge? Die niedersächsichen Erdölvorkommen? Das Ruhrgebiet an Kohle? Die beiden Braunkohlereviere?

Also ehrlich gesagt: Das ein Land, dass seine Bodenschätze noch nicht richtig erschlossen hat, bei den heutigen Rohstoffpreisen 1 Billion US$ in der Erde liegen hat, haut mich nicht vom Hocker.

BTW: Die Nettoverbindlichkeiten der BRD betragen 1080,3 Mrd Euro also rund eine Billion Euro oder 1.25Billionen US$.

Ok, lass uns zusätzlic hdas Argument von Thomas aufgreifen: Was kostet Porto und Verpackung = Transport und Aufarbeitung, bzw. die Erschliessung=mach mal den Berg da weg?

http://stahlbroker.de/2010/05/rohstoffpreise-preisentwicklung-bei-kohle-und-eisenerz-im-fokus/
Rest Wikipedia.

MfG

Frakn


Offline giantcrystal

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Hallo aus Mittelfranken

Danke für die Links

Ersterer Artikel ist durchaus fundiert und lesenswert

Zweiter Artikel "Die Schatzkarte" entbehrt so ziemlich jeder Grundlage oder wärmt Altbekanntes auf. Warum zum Beispiel auf einmal die geologisch sehr gut untersuchten Alpen mit vielen bekannten und größtenteils bereits ausgeerzten Lagerstätten ein besonders hohes Lagerstättenpotential zuerkannt wird, bleibt genauso rätselhaft wie das angebliche afghanische Potential.

Na, es mag sich jeder seinen eigenen Reim daraus machen...

Glück Auf

Thomas
« Letzte Änderung: 17 Jun 10, 15:09 von giantcrystal »

Offline Krizu

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Hallo,

ich kenne auch eine Firma mit einer Mine im Tagebau. Da ging es auch teilweise darum eine benachbarte, alte Lagerstätte untertage wieder zu beleben oder auch die alten Halden neu zu durchwühlen. Wurde meines Wissens alles durchgerechnet.

Aber jetzt in den Alpen eine "neue", billige, leicht zugängliche Lagerstätte für Gold usw zu finden :-) ich glaube nicht daran...
Ok, mal neu nachrechnen, ob sich der Abbau jetzt lohnt ist wohl sinnvoll. Aber ich bin kein Fachmann, deshalb danke für die Bewertung.

Mfg

Frank


Offline Galenit

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Ich denke 'Schatz im Eselskarren' beschreibt die Situation ziemlich treffend.
Es ist keine Infrastruktur gegeben und es ist ein Kriesengebiet. Wer mag da Geld invesiteren zumal in den Summen die benötigt werden? Maximal ein Staatliches US Konsortium zur Refinanzierung des Militäreinsatzes ...

Was die Lagerstätten angeht denke ich. Da wird einiges schon bekanntes bei sein, zumindest bei den Rohstoffen, die zur damaligen Zeit  (vor 1990) wichtig waren. In der früheren Besatzungszeit durch die Sowjetunion wurde viel prospektiert und wie Systematisch das von statten gegangen ist sollte bekannt sein. 

Amüsant finde ich den letzten kleinen Wink bezüglich 'Der Bergbau im Erzgbirge geht wieder los' ...

 

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