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Autor Thema: Entsorgung Reinigungsflüssigkeiten  (Gelesen 3468 mal)

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Offline steinfried

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Entsorgung Reinigungsflüssigkeiten
« am: 22 Aug 11, 19:47 »
Hallo hier ist Steinfried

Wie entsorgt Ihr verbrauchtes Natriumdidionit?

Offline couchmolch

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Re: Entsorgung Reinigungsflüssigkeiten
« Antwort #1 am: 22 Aug 11, 21:55 »
Hallo, Torsten,

ich weiß nicht wie in eurem Raum aussieht.

Im Ruhrgebiet gibts die mobilen Entsorgungsstationenm welche für privat auch Chemie kostenlos entsorgen.
Die stehen zu bestimmten Terminen z.B. auf öffentlichen Parkplätzen. Nur hinbringen und abgeben.
Veilleicht mal im Abfallkalender nachschauen.

Gruß

Peter

Offline jkstar

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  • Wulfenit Tsumeb
Re: Entsorgung Reinigungsflüssigkeiten
« Antwort #2 am: 22 Aug 11, 21:58 »
..gibt es im Raum Frankfurt auch..

Gruß
Julian

Offline Fritzi

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Re: Entsorgung Reinigungsflüssigkeiten
« Antwort #3 am: 23 Aug 11, 09:16 »
Hallo,

die mobilen Entsorgungsstationen gibt`s auch in Mittelsachsen, und sicher auch bei Dir an Deinem Wohnort. Schau mal in Deinen Tourenplan, dann in ein geeignetes Behältnis füllen und eventl. beschriften.

BG
Fritzi

Offline steinfried

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Re: Entsorgung Reinigungsflüssigkeiten
« Antwort #4 am: 23 Aug 11, 16:16 »
Hallo, hier ist noch mal Steinfried.


                   Danke für eure Ratschläge.

Offline uwe

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Re: Entsorgung Reinigungsflüssigkeiten
« Antwort #5 am: 25 Aug 11, 21:28 »
Wenn ich meine Chemiekenntnisse hervorkrame, dann bleibt beim Entfernen von Eisenverbindungen mit Natriumdithiont nichts sonderlich gefährliches übrig.  Am schädlichsten sind noch die Gase die während der Reaktion entstehen. Lösliche Schwefeleisenverbindungen gießen zum Beispiel die Kleingärtner auf den Rasen, wenn das Moos überhand nimmt.  Also ich schütte die verbrauchte Lösung in meinen Abfluß, ohne daß dadurch die Bakterienkulturen in meiner Kläranlage irgendwie geschädigt werden. Warum soll man die armen Mitarbeiter des Schadstoffmobiles unnötig mit Problemen belasten.

Umweltschutz ist schon richtig, aber man soll es nicht übertreiben.

Uwe

Offline Embarak

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Re: Entsorgung Reinigungsflüssigkeiten
« Antwort #6 am: 25 Aug 11, 23:28 »
Hallo

Ganz so einfach mit dem Verklappen ist es nicht.  ;)
Laut EG-Sicherheitsdatenblatt und MERCK ist Natriumdithionit Wassergefährdungsklasse 1 ( WGK1 = schwach wassergefährdend)

Zitat:
Zitat

12. Angaben zur Ökologie
Bildet mit Wasser toxische Zersetzungsprodukte. Toxisch für Wasserorganismen.
Nicht in Gewässer, Abwasser oder Erdreich gelangen lassen !
13. Hinweise zur Entsorgung
Produkt:
Es liegen keine einheitlichen Bestimmungen zur Entsorgung von Chemikalien in den Mitgliedsstaaten der EU
vor. In Deutschland ist durch das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW / AbfG) das Verwertungsgebot
festgeschrieben, dementsprechend sind „Abfälle zur Verwertung“ und „Abfälle zur Beseitigung“ zu
unterscheiden. Besonderheiten –insbesonders bei der Anlieferung- werden darüber hinaus auch durch die
Bundesländer geregelt. Bitte nehmen Sie mit der zuständigen Stelle (Behörde oder
Abfallbeseitigungsunternehmen) Kontakt auf, wo Sie Informationen über Verwertung oder Beseitigung
erhalten.
Verpackung:
Entsorgung gemäß den behördlichen Vorschriften. Kontaminierte Verpackungen sind wie der Stoff zu
behandeln. Sofern nicht behördlich geregelt, können nicht kontaminierte Verpackungen wie Hausmüll
behandelt oder einem Recycling zugeführt werden.

Auch wenn es nicht einheitlich geregelt ist, könnte man ja doch fragen, wo das Zeug hin kann.
Kostet doch nix.
( Oder viel Wasser hinterher....    >:D )

Gruß
Norbert



Offline cmd.powell

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Re: Entsorgung Reinigungsflüssigkeiten
« Antwort #7 am: 26 Aug 11, 05:49 »
Tja, das leidige Problem mit der Entsorgung. Ich für meinen Teil mache es wie Uwe - EG-Sicherheitsdatenblatt hin oder her. Seien wir doch mal ehrlich: Für eine durchschnittliche Reinigung mit Dithionit benötigt man vielleicht 10 bis 20 g, davon werden wärend der Reaktion grob geschätzt 80 bis 90 Prozent zersetzt, bleiben 1 bis 2 g Dithionit in der Kanalisation in ca. 10000 m³ Wasser - ich wage mal die Prognose, daß das Ökosystem nicht spontan zusammenbrechen wird.
Wer ganz sicher gehen will, säuert die alte Dithionitlösung vorsichtig mit z.B. verdünnter Salzsäure an, dann zersetzen sich auch die letzten Dithionitspuren und die Sonne scheint wieder (VORSICHT: Bei konzentrierten Lösungen können große Mengen Schwefeldioxid entstehen, was wahrlich ungesund ist !!! Immer nur mit stark verdünnten Lösungen und im gut gelüfteten Raum arbeiten).

 

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