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Autor Thema: radioaktive Strahlung  (Gelesen 17643 mal)

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Offline kks

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Re: radioaktive Strahlung
« Antwort #15 am: 19 Mar 12, 18:41 »
: Wenn der nicht µSv/h Messen kann ,wieso zeigt er dann diese Einheit ,und nicht Becquerel an?

Marketing?

Gruß,
Klaus

Offline kks

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Re: radioaktive Strahlung
« Antwort #16 am: 19 Mar 12, 18:49 »

Der Gamma-Scout misst auch Alpha-, und Betastrahlung.

Ja, habe jetzt erst gesehen, dass er ein Glimmerfenster hat. Deshalb heißt er wohl auch Gamma-Scout.




 wo in der Natur kommen natürliche Alpha-Strahler vor  ???


Vorschlag: Uran.

Gruß,
Klaus

Offline Jörg

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Re: radioaktive Strahlung
« Antwort #17 am: 19 Mar 12, 19:17 »
Hallo Klaus,

natürlich hast Du Recht mit dem was Du sagst. Aber die Alpha-Strahlung von Uran reicht (höchstens) nur wenige cm, und trägt messtechnisch nicht zur Gesamtortsbelastung bei. In unseren heimischen Gesteinen ist die Uran-Zerfallskette jedoch eher noch weiter fortgeschritten (Uranisotope Uran-238: 99,3%-Anteil, Uran-235: 0,7%-Anteil, und Uran-234 nur noch 0,006%-Anteil. 
Über das Glimmerfenster mit Kipphebel musste ich im Gamma-Scout auch schmunzeln.

Glück Auf!
Jörg

Offline vandendrieschen

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Re: radioaktive Strahlung
« Antwort #18 am: 09 Jul 21, 23:33 »
Guten Tag,

ich habe mir einen besseren Geiger Müller Zähler von einer deutschen Firma gekauft, der geeicht ist und die Zerfälle pro Minute zählt.
Damit komme ich geschmeidiger zurecht als mit dem Faktor umgerechne der Rem Einheiten.
Mit der beiliegenden Formel kann ich auch kinderleicht auf µSv/h umrechnen, auch wenn die Sievertzahl an sich ja nicht immer aussagekräftig ist, da verschiedene Faktoren immer eine Rolle spielen und bei cpm nur das gemessen wird, was gerade vom Zählrohr erwischt wird.
Unten habe ich mal eine Tabelle meiner U-Mineralien erstellt mit sämtlichen gemessenen Werten, die über den Micromount Bereich von 28x28mm hinaus gehen und in meiner Stube stehen. Die gemessenen cpm sind dabei immer der Ausgangswert für die berechneten µSv.

Morgen kommt noch ein zweiter Geigerzähler, der direkt µSv/h anzeigt und bei 1 µSv/h erst misst (also die Hintergrundstrahlung bis 0,9 µSv/h ignoriert, dann werde ich mal meine Werte mit dem gemessenen vergleichen, ob die annähernd passen. Wie mir klar ist, dass Sievert keine zuverlässige Aussage liefert über die Dosisleistung habe ich mir deshalb diesen noch geholt, der die counts per minute misst, was ich sehr praktisch finde. Den Rest kann ich sehr gut im Kopf kumulieren und diividieren. (habt also ein bisschen Nachsicht mit mir, ich lerne noch und sammel Erfahrung).
Jetzt könnt ihr euch vielleicht auch ein besseres Bild machen, ob die Stücke mit den Werten bereits gesundheitsgefährdent sind auf das Jahr hochgerechnet und was ihr so in eurer Sammlung stehen habt, was so in meinem Wohnzimmer steht. Derzeit habe ich sie erstmal in den Schrank gesteckt (auch weil ich erstmal kein Regal übrig habe) Ich würde sie aber gern wieder richtig aufstellen wollen.


Mineral  cpm  µSv/h  mSv/a
Kasolit/Torbernit  187   11  96.43
Torbernit (Henneberg)  55   3   26.3
Sabugalit  16   0,94   8.24
Autunit (Zobes)   6   0,35   3.07
Torbernit (Schneeberg)    297   17.47   153.14
Uranocircit auf Rauchquarz (Bergen)    55   3,24   28.4
Curit/Soddyit    734   43.18   378.52
Cuprosklodowskit   567   33.35   292.35
Parsonsit   12   0.71   6.22
Phurcalit   9   0.52   4.56
Torbernit (Mechelgrün)   25   1,47   12.89
Uranocircit (Bergen)   69   4.05   35.5
Gesamt       113.28   1045.62   Durchschnitt laut dem Bfs 2,1 mSv/a  :-\


(Bei den ganz hohen Messwerten über 200 cpm habe ich den Mittelwert aus mehreren Werten gebildet. Die Stufen wurden unter verschlossenen Dosen gemessen.)


Glück auf,
Jule
« Letzte Änderung: 10 Jul 21, 00:19 von vandendrieschen »

Offline felsenmammut

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Re: radioaktive Strahlung
« Antwort #19 am: 10 Jul 21, 01:25 »
Glück Auf!

Danke für die Zahlen. Es ist schon interessant, die Größenordnungen einmal so gegenübergestellt zu sehen. Für die eigene Sammlung lassen sich solche Vergleiche aber erst verwerten, wenn man ungefähr weiß, wieviel Mineralsubstanz in welchem Abstand gemessen wurde. Ich vermtue mal, die 1046 mSv/a, auf einen Sammler bezogen, setzen voraus, dass man sich ein Jahr lang in dem Abstand zu den Stufen aufhält wie das Messgerät während der Messung. Wie sieht die Strahlungsbelastung vor dem Schrank aus?

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

Offline vandendrieschen

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Re: radioaktive Strahlung
« Antwort #20 am: 10 Jul 21, 02:40 »
Hallo,
die Messung erfolgte direkt auf dem Dosendeckel. Ich werde nochmal Messungen mit Abstand machen, wo sie sonst stehen. Aber da war die Aktivität mit dem alten Geigerzähler auch schon etwas erhöht. Der hat aber ein größeres rundes Fenster (pancake). Und ich trau der Nadel und dem durchgängigen Knacksen trotz 80 cm Abstand bei dem alten Ding nicht so. Der neue hat ein kleines schmales, wo dann ab einem bestimmten Abstand fast nichts mehr gemessen wird, was wiederum das Ergebnis verfälschen könnte.

Da ich im Zimmer immer daran vorbei gehe und auch noch andere Mineralien da stehen habe, bei denen ich mich oft davor aufhalte, lässt sich ein Sicherheitsabstand sowieso nicht wirklich einhalten.
« Letzte Änderung: 10 Jul 21, 02:55 von vandendrieschen »

Offline Josef 84,55

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Re: radioaktive Strahlung
« Antwort #21 am: 10 Jul 21, 08:33 »
Hallo Jule,

welche Geigerzähler sind es denn?
Für ein 2" Endfensterzählrohr ohne etwas dazwischen sind die Zählraten zu niedrig. Ich vermute es ist ein Deckel zur Schirmung auf dem Zählrohr, dass die Betastrahlung und einen Teil der Gammastrahlung abhält und so eine Umrechnung in eine Dosisleistungseinheit erst sinnvoll macht. Deine gemessenen µSv/h sind keine unrealistischen Werte, allerdings die Umrechnung auf die Jahresdosis ist unsinnig.
Gibt es bei dem Gerät eine Einstellung bei der die Impulse über einen Zeitraum summiert werden? Eine Langzeitmessung, vielleicht eine Stunde, vor dem Schrank im Aufenthaltsabstand, einmal mit und einmal ohne die Steine währe gut. Der Unterschied, also die Netto-Dosisleistung der Steine im Schrank mal die Aufenthaltsdauer, z.B. eine Stunde/Tag x 365 ?, ergibt dann eine realistische Abschätzung der zusätzlichen Gamma-Dosis.
Verglichen mit der natürlichen Umgebungsstrahlung und vor allem dem Radon aus der Bodenluft, was den größten Anteil der natürlichen Dosis ausmacht, geht die zusätzliche Dosis Deiner Steine sehr wahrscheinlich "im Rauschen unter".

Grüße Josef

Offline vandendrieschen

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Re: radioaktive Strahlung
« Antwort #22 am: 10 Jul 21, 10:42 »
Der andere Geigerzähler der noch kommt, hat einen eingebauten Dosismesser. Der hier nicht.  Mit dem werde ich es nochmal probieren. Ansonsten kann man bei beiden nichts umstellen, nur an aus.
Der eine ist ein Rad Rate und hat einen Halbleitersensor und der andere ein Collidmaster mit Geiger Müller Zählrohr (ja es sind keine Profigeräte wie Gamma Scout. Für mich genügt es. Und der Rad Rate wird sogar in manchen Mineralienshops empfohlen und verkauft).

Offline vandendrieschen

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Re: radioaktive Strahlung
« Antwort #23 am: 10 Jul 21, 10:52 »
.
Verglichen mit der natürlichen, was den größten Anteil der natürlichen Dosis ausmacht, geht die zusätzliche Dosis Deiner Steine sehr wahrscheinlich "im Rauschen unter".

Grüße Josef
Wie geht das denn ins Hintergrundrauschen unter, wenn ich ohne Mineralien in meiner Stube messe, und es ca.  20 mal in 5 Minuten knackt. Wenn ich dann 30 oder 40 cm vor den Stufen messe beginnt die Lampe durchgängig zu leuchten und das Teil zu knacken. Das ist doch dann deutlich über der Hintergrundstrahlung.

Offline Roadrunner

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Re: radioaktive Strahlung
« Antwort #24 am: 10 Jul 21, 12:24 »
Hallo Leute,
meiner Meinung nach ist es nicht so einfach mit den Messungen unterschiedlicher Geräte und den direkten Vergleichen untereinander.
Im Prinzip ist es ja egal, ob ich mit einem Marke Eigenbau Zähler wie bei mir (bzw. Bausatz von www.aatis.de für schlappe 48 Euro) der übrigens beides messen kann, also Imp./ Min oder Mikrosievert, oder ein teures Profigerät.
Um verlässliche Werte zu erhalten, ist es immer sinnvoll diese mit einem Gerät zu messen und die, nennen wir es man Schwachstellen, des Gerätes zu kennen.
Klar sollte sein, das ein Glimmerfenster eines großen alpha empfindlichen Zählrohres viel mehr Imp. zählt als ein kleines geschlossenes wie die preiswerten russischen Teile. Die wirklich brauchbaren Geräte welche unter anderem das Isotop bestimmen können haben sicher die wenigsten von uns.
Fakt ist, das die Dosis mit dem Abstand immer geringer wird und jede Form von Abschirmung, wie Dosen oder Glasscheiben in unseren Vitrinen diese direkte Strahlung erfolgreich verringern. Das kann man mit den billigsten Geräten gut nachvollziehen wenn man die Strahlung ohne Dose und mit Dose und Abstand misst und vergleicht.
Viel wichtiger ist meiner Meinung nach doch, das keine Partikel unserer Strahlemänner in unsere Körper gelangen, denn da ist der Schaden um einiges größer als außerhalb!
Also alles was strahlt gehört in eine Dose und größere Stufen, wie etwa faustgroße Pechblende nie in den Wohnbereich!
Wer einmal einen Geigerzähler in die Nähe von massiver Pechblende gebracht hat, weiß wovon ich rede. Der geht so was von ab da bekommt man Respekt!
Genau das ist aber bei preiswerten Geräten beim Sammeln von Vorteil, da diese direkt lostickern wenn Strahlemänner in ihre Nähe kommen. Der Gammascout ist nach meinen Erfahrungen dazu nur bedingt geeignet, da er verzögert reagiert. Mein Sammelkollege mit seinem Gammascout war schon einen Meter weiter als das Gerät loslegte, das macht sich beim sammeln nicht so gut. Für Langzeitmessungen zu Hause ist der Gammascout sicher besser geeignet, da man mit der Blende die Betas rausfiltern kann.
Ich kann nur empfehlen, das ihr im Wohnraum nicht eine ganze Vitrine mit Strahlemännern aufstellt, denn das wäre sicher deutlich zu viel des Guten.
Menge begrenzen, Stufen eindosen und Abstand vergrößern ist also angeraten!
Bis dann
Gruß Roadrunner

Offline Josef 84,55

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Re: radioaktive Strahlung
« Antwort #25 am: 10 Jul 21, 13:18 »
Hallo Jule,

wie lange stehst Du den 30-40cm vor allen Deinen uranhaltigen Stücken?

Rechne es mal mit realistischen Abständen und Zeiten durch, nur so kannst Du die tatsächliche effektive Dosis abschätzen.
Ich denke nicht, dass diese im Vergleich mit der gesamten natürlichen effektiven Dosis ins Gewicht fällt. Von dieser kannst Du mit Deinen Stahlenmessgeräten nur die terrestrische effektive Dosis (im mittel 0,4 mSv/Jahr) und die kosmische Strahlung (0,3 mSv/Jahr auf Meereshöhe) messen. Für den größten Teil, der auch noch die größte Schwankungsbreite hat, nämlich dem Radon, brauchst Du spezielle Messtechnik (im Mittel ca. 1,1 mSv/Jahr) und die über die Nahrung (ca. 0,3 mSv/Jahr) aufgenommen Radionuklide kannst Du auch nicht messen.

Roadrunner hat schon die wichtigsten Punkte im Bezug auf Mineralien genant. Die starken Stücke nicht im Aufenthaltsbereich lagern, Kontamination so gut wie's geht vermeiden und Lüften weil auch ein kleiner Teil des Radons aus den Stücken entweichen kann.

Grüße Josef

PS. den Gammascout würde ich nicht als Profigerät bezeichnen.

Offline vandendrieschen

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Re: radioaktive Strahlung
« Antwort #26 am: 10 Jul 21, 13:30 »
Hallo Jule,

wie lange stehst Du den 30-40cm vor allen Deinen uranhaltigen Stücken?
Die stehen normalerweise auf dem Regal in Augenhöhe über meinem Sideboard. Und da geh ich immer dran vorbei wenn ich aus der Stube gehe oder in die Küche. (Das ist der Bereich wo normalereweise ein Fernseher steht bei normalen Leuten ;) ) bzw steht nicht weit davon weg sogar mein Sofa.

Rechne es mal mit realistischen Abständen und Zeiten durch, nur so kannst Du die tatsächliche effektive Dosis abschätzen.
Mach ich gerade.
Muss die Tabelle noch aufbereiten. Ich kann schon sagen, in 3 Minuten hat sich der Dosismeter eine Kumulation von 5,71 µSv/h gemerkt bei einer Regaltiefe von  von genau 40 cm. ( 0,00571 mSV/h).  Gezählt werden die Impulse pro Minute und in µSv/h hochgerechnet.

Da die Mineralien in Dosen sind, ist Radon vernachlässigbar, außer ich öffne mal die Dose. (wie nah darf man da eigentlich ran gehen wegen Alphapartikel? Da habe ich mir auch nie einen Kopf gemacht, wenn ich die unters  Mikroskop lege).

Offline pseudonym

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Re: radioaktive Strahlung
« Antwort #27 am: 10 Jul 21, 14:43 »
.... und wie gefährlich ist das öffnen der Dosen im Vergleich zum Radonbad ?  ;D

Offline Roadrunner

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Re: radioaktive Strahlung
« Antwort #28 am: 10 Jul 21, 14:52 »
Hallo Jule,
um die Alphas brauchst Du Dir keine Sorgen machen wenn Du Deine Stufen betrachtest. Die werden bereits komplett von einem dünnen Papier abgeschirmt, da ist dein Mikroskop quasi wie ein Kastorbehälter ;D
Alphas haben eine sehr geringe Reichweite aber große Energie, da es ja Protonen mit verhältnismäßig großer Masse sind. Die sind nur dann gefährlich, wenn Du die Partikel welche Alphastrahlung absondern, einatmest oder sonstwie in Deinen Körper bekommst. Denn da wirken sie direkt im Gewebe ionisierend und den Rest kannst Du Dir denken. Außerhalb des Körpers wird Alphastrahlung komplett abgeschirmt oder kommt gar nicht erst soweit.
Betas sind Elektronen, welche viel kleiner sind und damit auch eine geringere Masse und daher auch eine größere Reichweite haben. Da sie kleiner sind haben sie auch geringere Wechselwirkung mit der Umgebung. Diese dringen zwar in unsere Haut ein, aber die Wirkung ist bei den natürlichen Dosen sehr gering.
Anders im AKW wie bei Tschernobyl da waren die Strahlendosen, hier natürlich nicht nur Alpha Beta und Gamma, sondern auch Neutronenstrahlung so was von unnatürlich hoch, das die Arbeiter unter anderem quasi einen Sonnenbrand bekamen von der Strahlung dort, ganz abgesehen von den anderen Spätfolgen der Strahlenkrankheit bis hin zum qualvollem Tod!
Diese extremen Dosen bekommen wir bei unserem Hobby aber zum Glück nicht mal ansatzweise ab, daher alles gut!
Gammas sind Photonen welche sehr klein sind und daher die größte Reichweite haben, aber auch die geringste Wechselwirkung mit der Umgebung aufweisen. Hier braucht man schon extreme Dosen, um eine Wirkung im Körper zu erwirken. Gammas lassen sich schlecht komplett abschirmen. Das Risiko steigt sozusagen mit der Dosis. Man muss auch immer bedenken, das die natürliche Strahlung unserer Mineralien immer aus einem Mix der drei Strahlungsarten besteht.
Solange Du dafür sorgst, das keine Partikel (Thema Uranglimmer!) in Deinen Körper gelangen und Du nicht gerade Stundenlang mit den Stücken hantierst, ist alles gut.
Ich glaube mich zu erinnern, das irgendwo hier im Atlas eine Handlungsempfehlung zum Umgang mit strahlenden Mineralien existiert.
Bis dann
Gruß
Roadrunner

Offline Roadrunner

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Re: radioaktive Strahlung
« Antwort #29 am: 10 Jul 21, 15:00 »
Ich stell mir die Strahlungsarten immer wie Geschosse vor. Alphas sind quasi große Steine mit Wumms aber geringer Reichweite. Bei Betas werden die Geschosse kleiner, sind daher schneller und fliegen weiter und Gammas sind ultraschnell haben aber kaum Gewicht, daher die große Reichweite.
Das ganze dann in Vorstellung im Atomarem Raum wo die Atome und Moleküle in der Umgebung dicht gepackt sind, dann wird einem klar das Alphas nicht weit kommen aber auf ihrem Weg Schaden anrichten.
Betas kommen schon weiter, richten aber weniger Schaden an und Gammas fliegen viel weiter und richten kaum Schaden an. Jetzt erhöhe ich die Anzahl der Strahlungsteilchen und mit Fantasie hab ich auch mit Alphas Totalschaden, mit Betas etwas Schaden und mit Gammas kaum erkennbare Schäden.
Soweit verständlich hoffe ich ;D
Bis dann
Roadrunner

 

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