Hallo,
dann versuche ich mal zusammenzufassen:
Nr.1 Muskovit von Brissago, kann man ganz gut lesen und sollte stimmen,
Nr.2 Beschriftung ist gut lesbar und sollte stimmen
Nr.3 Calcit-Spaltrhomboeder, Fundort kann so vieles sein
Nr.4 Wismut steht auf dem Zettel, darunter jedoch nachträglich Molybdänglanz und danach siehts auch eher aus, kein Fundort
Nr.5 Eisenglanz (=Hämatit) ist durchgestrichen und ersetzt durch Bleiglanz (=Galenit), auf dem schlechten Foto ist nicht erkennbar,was es wirklich ist
Nr.6 "Buntkupferkies vom Herrensegen" also Bornit von der Grube Herrensegen bei Schapbach im Schwarzwald, kann stimmen
Nr.7 Eisenkies (Pyrit) vom Wallis, kann stimmen
Nr.8 "kristallisierter Glimmer vom Kaiserstuhl" "Biotit", das sieht so aus
Nr.9 Opal, ohne Fundpunkt praktisch wertlos
Nr.10 auf beiden Zetteln steht: "Chrysopras zum Chalcedon gehörig aus Schlesien", die nachträgliche Notiz "Amethyst" stimmt aber, Fundort daher nicht Schlesien,da wurde wohl schon früher mal ein Zettel verwechselt
Nr.11 auf beiden Zetteln steht "Feuerstein in kugelförmiger Absonderung aus dem Muschelkalk bei Nagold", stimmt soweit
Nr.12 Arsenit gediegen, also Arsen,gediegen, Fundort kann vieles sein
Nr.13 besseres Foto wäre wünschenswert
Nr.14 auf dem Zettel steht: "Rosenquarz
Bruch muschlig,Spröde,Bruchstücke
sehr scharfkantig Ritzt in Stahl, Giebt
Funken. Glasglanz, fettartig
durchsichtig & durchscheinend
Farbe: blaß rosenroth
Vorkommen derb, in großen
einzelnen Maßen
Rabenstein in Baiern" stimmt soweit überein
Nr.15 Adular mit Chlorit (grün), Axinit / bräunlich, Fundort vmtl.irgendwo in den Alpen,
der Zettel rechts daneben,passt,wie Günter weiter oben schon richtig angemerkt hat, nicht dazu, das hat nichts mit "Lapilli von 1906" zu tun.
Nr.16 Grauspießglanz, auf dem rechten Zettel "körniger Antimonglanz , Grauspießglanz", also Antimonit wird wohl stimmen,Fundort unklar
Fazit: ohne Fundorte sind die meisten Stücke von geringem bis keinem Wert.
Grüße von Haubi