Hallo Sebastian,
danke für deinen Tipp und deine Meinung! Der Nadeltest ergab, dass es sich wohl doch um Montmorillonit handelt. Die Kugeln ließen sich schon beim Darüberfahren mit dem Nadelkopf etwas ritzen und brachen auch sofort ab, wenn nur etwas Druck auf die Nadel kam.
Ich musste auch immer wieder an ein Foto von Reinhold R. denken.

Neujahrsfund
Sieht zwar nicht ganz so aus wie bei mir, aber das Schimmern ist doch irgendwie ähnlich. Und die Wetterau ist ja jetzt auch keine große Entfernung zum Vogelsberg - manchmal überschneiden sich diese Gebiete sogar. Dort wo heute Ortenberg liegt wurde auch alles von der Lava der Eruptionen des Vogelsberges übergossen.
Um genaueres sagen zu können, werde ich den Fund mal einem Experten zeigen. Mich interessiert es einfach, da, so oder so, der Fund mal etwas anders aussieht als sonst. Und hübsch sieht es außerdem aus. Die Kontraste der milchig-gelben Phillipsite, zu dem rötlich-braunen und zugleich bläulich schimmerndem Kugelwirrwarr, unterlegt von metallisch-glänzendem Hämatit.
Du hast aber gleichzeitig auch recht damit, dass am Drusenrand Hyalit sitzt. Dort passiert überhaupt nichts, wenn ich mit der Nadel drüber kratze.
Gruß und Glück auf!
Lars