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Autor Thema: Gekaufte Micromounts, Identifikation  (Gelesen 420 mal)

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Offline hobojam63

Gekaufte Micromounts, Identifikation
« am: 30 Dez 21, 08:58 »
Liebe Sammlerfreunde,

Vor einiger Zeit habe ich ein Lot Micromounts von Reichenbach im Odenwald gekauft. Ältere Stücke von Anfang der ´80er, schöne Kristalle vieler fundorttypischer Mineralien sind darunter.
Und genau da knüpft auch meine Frage an:
Viele Mineralien vom genannten Fundort sind grün mit wechselnden Farbtönen und oft, wenn keine Kristalle erkennbar sind, nierig oder krustig ausgebildet. Benannt sind sie alle, doch kann man in so einem Falle den Bestimmungen wirklich glauben? Reichenbach ist jetzt nur ein Beispiel, für mich stellt sich die Frage allgemein.
Wie geht ihr in euren Sammlungen mit dieser Herausforderung um?

Danke für ein paar Gedankenanregungen.

Einen guten Rutsch wünsche ich Euch und viele Grüße,

Thomas

Offline vandendrieschen

Re: Gekaufte Micromounts, Identifikation
« Antwort #1 am: 30 Dez 21, 13:05 »
Hallo,
die Vorgänger werden bestimmt Säuretests gemacht haben um es zu bestimmen. Ansonsten bleibt nur eine analytische Analyse, wenn es besondere Stücke sein sollen. Ich nehme mir oft vergleichbare Stücke von dem selben Fundort und vergleiche dann die Mineralien und Paragenese die besser zu erkennen sind, miteinander. Bei meinen gekauften Micros habe ich oft gemerkt, dass meist immer nur ein Mineral benannt wurde, aber noch fünf weitere drauf sind. Fehlerangaben werden immer da sein ohne wissenschaftliche Analyse. Aber bei sowas schreib ich dann lieber das wahrscheinlichste auftretende Mineral was da vorkommt, auf.

Grüße

 

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