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Autor Thema: Bilder komprimieren?  (Gelesen 7086 mal)

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Offline michel

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Bilder komprimieren?
« am: 24 Aug 05, 12:01 »
Wie komprimiert ihr eure Bilder?
Wenn ich meine Bilder von der Digi-Cam auf'm Rechner ziehe sind die so ca. 600 KB groß...also zu groß zum einfügen.

Bin computertechnisch nicht sehr bewandert ::). Irgendwie geht das ja mit WinZip oder?...nur hat es bei mir nicht funktioniert...? ???

Irgendwelche Tips? (wollte mich jetzt nicht extra in einem Computer"freaks"- Forum anmelden.)

Offline Philip Blümner

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Re: Bilder komprimieren?
« Antwort #1 am: 24 Aug 05, 12:18 »
Hallo!

Welches System und welches Bildbearbeitungsprogramm hast du? Die Bilder von der
Digicam haust du auf den Rechner und verkleinerst/bearbeitest sie in zB Adobe Photoshop.
Das Bild wird kb-technisch am besten in MSPaint verkleinert. Das ist bei Windows immer dabei.
Dazu öffnest du das Bild darin und speicherst es einfach wieder ab.

Gruß
slugslayer

Offline KOstMineral

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Re: Bilder komprimieren?
« Antwort #2 am: 24 Aug 05, 13:13 »
Hallo!
Also meine Bilder sind meist rund 2 MB gross. Ich arbeite mit dem ADOBE Photoschop (eine abgespeckte Version war bei meiner Digi dabei).
Ich gehe nach dem Bearbeiten des Bilds (Farbwertkorrektur, Kontrast, ...) wie folgt vor.
1. Verkleinern des Bilds auf 800 x 600 dpi
2. Beim Abspeichern (Speichern unter) gebe ich bei JPEG Optionen/Bildoptionen die Qualität 6 an

Schon habe ich aus einem 2 MB Bild eines mit (je nach Farben, Veränderungen, etc.) von 100 KB.

Gruss
Klaus

MM-Bär

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Wenn Photoshop, dann besser so:
« Antwort #3 am: 24 Aug 05, 13:50 »
1. Bild als Ausschnitt festlegen
2. Ausschnitt freistellen
3. Für Web speichern !!!
4. Dort als Qualität t60% wählen im zweiten Durchgang die endgültige Bildgröße festlegen (Längste Bildkante mit 450 bis 500 pt reicht völlig aus
5. Abspeichern (ergbit ca. 4% der Ausgangsgröße und ist gestochen scharf - wenn man keinen matschigen Monitor hat  ;D
Mal probieren. Das "Webspeichern" unter PS arbeitet i.d.R. besser als die reine jpg.-Komprimierung (die Du in PS natürlich auch durchführen kannst).

Offline michel

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Re: Bilder komprimieren?
« Antwort #4 am: 24 Aug 05, 15:00 »
Danke für die Tips  :-* :-* :-* :-* :-* ;D

Offline kugel-frank

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Re: Bilder komprimieren?
« Antwort #5 am: 24 Aug 05, 16:21 »
hallo!

ich mache es (inzwischen) genauso wie der klaus- klappt ganz gut, als bildgröße reicht auch 600 x 450 dpi (meißt braucht nur die erste seiten"länge" angegeben werden- wenn das format nicht geändert wurde wird die zweite seite entsprechend dem verhältnis "hochgerechnet)- bei dem üblichen bildformat entsteht so halt aus 600 die 450. die größe meiner dateien liegt auch vor der größen-veränderung um 600 bis 800 kb- danach auch so um die 100 kb.

ein befreundeter sammler meinte noch, daß aus technischen gründen (warum habe ich nicht so richtig kapiert- aber scheint so zu sein weil es mit dem winzip bei mir auch nicht funktionniert hat) keine daten-komprimierung hin zu bekommen ist.

grüße aus thüringen

frank


Offline Krizu

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Re: Bilder komprimieren?
« Antwort #6 am: 24 Aug 05, 16:38 »
Hallo,

es gibt im jpg (und teilweise anderen Bildformaten) zwei Arten der Komprimierung.

1.) eine verlustfreie Komprimierung (Hoffmann oder so?). Da werden die häufigsten Zeichenfolgen durch einfache Kürzel ersetzt. Vergleichbar mit dem Morsealphabet (häufiges e = . , seltenes y = -.-- ). Die nutzt auch winzip. Stell dir mal vor die würden Verluste (=Fehler) zulassen  :o

2.) eine verlustbehaftete Komprimierung. Da wird mittels Frequenzanalyse (Diskrete Cosinus Transformation) bestimmt, was das Bild braucht, um erkannt zu werden. In "glatten" Bereichen braucht nicht jedes Rauschen mitgenommen werden. Wenn diese Kompression zu hoch getrieben wird, entstehen so komische "Quadrate" in Bildern.

Bei den Bildprogrammen wird nur die 2. Variante geändert. Winzip nutzt nur die erste. Es haben JPG-Bild-Komprimierung und Daten-Komprimierung also nicht direkt was miteinander zu tun.

hth

Frank


Offline loparit

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Re: Bilder komprimieren?
« Antwort #7 am: 24 Aug 05, 21:53 »
Hallo,

auch ganz wichtig, fürs Internet oder zum anschauen auf dem Computermonitor benötigt man max. 72 DPI da der Monitor nicht mehr anzeigen kann. Durch herabsetzen dieses Wertes in PhotoShop wird der Speicherplatz für das Bild deutlich reduziert. Aber Vorsicht, will man das Bild im Labor entwickeln lassen braucht man natürlich eine Version mit 300 oder mehr DPI.
Beim speichern ins JPG-Format kann man durch Angabe der Qualität nochmals reduzieren. Wobei der Qualitätsunterschied von 40 auf 60 oder 80 % oft fast nicht zu erkennen ist. Und für`s Internet reicht das allemal aus.

Gruß
loparit

Offline Krizu

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Re: Bilder komprimieren?
« Antwort #8 am: 25 Aug 05, 08:49 »
auch ganz wichtig, fürs Internet oder zum anschauen auf dem Computermonitor benötigt man max. 72 DPI da der Monitor nicht mehr anzeigen kann. Durch herabsetzen dieses Wertes in PhotoShop wird der Speicherplatz für das Bild deutlich reduziert. Aber Vorsicht, will man das Bild im Labor entwickeln lassen braucht man natürlich eine Version mit 300 oder mehr DPI.

Hallo,

ich möchte Dir an einer Stelle widersprechen:
Wenn Du ein Bild mit ca 150Pixeln x 150Pixeln. Auf dem Monitor mit 79dpi ist das Bild ca 5cm x 5cm groß. Auf einem 300dpi-Drucker ist das Bild dann 1.2cm x 1.2cm. Wichtiger ist bei solchen Angaben die Pixelabmessung.

MfG

Frank

Offline loparit

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Re: Bilder komprimieren?
« Antwort #9 am: 25 Aug 05, 10:30 »
Hallo Krizu,

soll ich jetzt lachen oder was  ;D ;D

gehen wir mal davon aus, dass du ein Foto mit der Digitalkamera gemacht hast. Diese Aufnahme ist im Urzustand von mir aus 13 x 10 cm (1500x1200 Pixel) groß und hat eine Auflösung von 300 Pixel/inch.

Dies besagt, dass du diese Aufnahme in der Größe 13 x 10 in der Qualität 300 Pixel/inch ausdrucken oder im Labor entwickeln lassen kannst.

Wenn Du dieses Foto bei gleicher größe auf 72 Pixel/inch reduzierst, hast du auf dem Monitor ein Foto in guter Qualität was 13 x 10 cm groß ist.

Diese Foto mit nur 72 Pixel/inch ist nun allerdings beim ausdruckt in der Größe 13 x 10 nicht mehr gut.
 
Erhöhe ich die Pixel/inch wieder von 72 auf 300 dpi wird das Foto natürlich umgerechnet und in der Ausgabegröße reduziert auf 3 x 2,5 cm.

Und das sind dann die Bilder die jeder im Labor entwickeln lässt und sich mit einer Lupe anschaut  ;D ;D

Also für den Monitor benötige ich nur 72 Pixel/inch, da dieser nicht mehr anzeigen kann. Für den Ausdruck des Bildes (ohne es zu verkleinern) benötige ich das Foto mit hoher Pixel/inch Einstellung.

Gruß loparit

Offline Krizu

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Re: Bilder komprimieren?
« Antwort #10 am: 25 Aug 05, 11:28 »
soll ich jetzt lachen oder was  ;D ;D

gehen wir mal davon aus, dass du ein Foto mit der Digitalkamera gemacht hast. Diese Aufnahme ist im Urzustand von mir aus 13 x 10 cm (1500x1200 Pixel) groß und hat eine Auflösung von 300 Pixel/inch.

Hallo,

ich wollte dir echt nicht zu Nahe treten, aber Photoshop ist eins der wenigen Programme, die dpi ändern!

Bytes 11 bis 14 stellen die dpi dar, Byte 10 die Einheit. Viele Programme kümmern sich nicht um dpi!

Bei Digitalkameras macht dpi gar keinen Sinn, lediglich bei starren, kalibierten Systemen. Wen ich einen MM knipse, habe ich vielleicht echte 300Pixel/mm , bei einer Museumsstufe schon nicht mehr. Das letzte Bild unter Mineralien bestimmen, "zitronengelb" hat rechnerisch eine Auflösung von 2.5 Mega-dpi. Selbst wenn Du die knapp 5000x Gerätevergrößerung einrechnest kommt Du auf krumme Werte.

Ich glaube, wir reden nur an einander vorbei:
Zitat
gehen wir mal davon aus, dass du ein Foto mit der Digitalkamera gemacht hast. Diese Aufnahme ist im Urzustand von mir aus 13 x 10 cm (1500x1200 Pixel) groß und hat eine Auflösung von 300 Pixel/inch.

Dies besagt, dass du diese Aufnahme in der Größe 13 x 10 in der Qualität 300 Pixel/inch ausdrucken oder im Labor entwickeln lassen kannst.

ok, 13cm x 10cm 1:1 abgebildet? Da geht es eigentlich schon los! Ich weiss aber was Du meinst. 5Zoll breit x 300 dpi = 1500 px

Zitat
Wenn Du dieses Foto bei gleicher größe auf 72 Pixel/inch reduzierst, hast du auf dem Monitor ein Foto in guter Qualität was 13 x 10 cm groß ist.

Diese Foto mit nur 72 Pixel/inch ist nun allerdings beim ausdruckt in der Größe 13 x 10 nicht mehr gut.

Änderst Du nur die Bytes im Header? Die Datei bleibt gleich groß, das Bild wird auf dem Monitor ohne Zoom mit vernünftigen Programm betrachtet etc ungefähr 52cm x 40cm groß, also größer.

Nur reicht es für eine Kompression im Gegensatz zur Verkleinerung nicht, nur die Bytes im Header zu ändern!

Da wir in einem Newbie-Thread sind, hielt ich es für wichtig, den Unterschied zwischen DPI und Bild-Dateigröße klar zu machen. Ziel war es, zu vermeiden, dass die Frage kommt:" Ich habe DPI geändert, aber die Datei ist immer noch gleich groß!". Warum? Du änderst eventuell nur den Zahlenwert im Header!

MfG

Frank
(der Dich wirklich nicht vera* wollte!)







Offline loparit

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Re: Bilder komprimieren?
« Antwort #11 am: 25 Aug 05, 13:22 »
Hallo krizu,

keine Angst so schnell bin ich nicht beleidigt  :D

Also ich arbeite mit Photoshop und dort im Menü "BILD" gibt es den Befehl "BILDGRÖSSE".

Da kann man die Bildgröße, einmal das Ausgabeformat sowie die Auflösung, also wieviel Pixel/inch genau eingeben.

Und wenn man bei einem Foto, Größe spielt eigentlich keine Rolle, nehmen wir als Beispiel wieder wie vorhin 13 x 10 cm die Auflösung von 300 auf 72 Pixel/inch ändert, wird das Foto bei gleichem Ausgabeformat vom Speicherbedarf wesentlich kleiner (genauer von 4,6 MB auf 270 KB geöffnet in Photoshop). Als Datei abgelegt im JPG Format 2600 KB zu 120 KB.
Dabei muss jedoch das Häckchen bei "Bild neu berechnen" gesetzt sein und das Auswahlmenü sollte "bikubisch" anzeigen. Die Qualität auf dem Monitor wird nicht schlechter. Allerdings wenn man das Foto größer als 13x10 auf dem Monitor anzeigen will, wird es schlechter und man sieht die einzelnen Pixel. Deshalb sollte man vorher genau wissen, wie groß das Foto auf dem Monitor angezeigt werden soll und das Bild für diesen Zweck entsprechend ablegen.

So bearbeite ich alle meine Bilder und speichere entsprechend ab.

Gruß loparit

Offline Krizu

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Re: Bilder komprimieren?
« Antwort #12 am: 25 Aug 05, 13:42 »
Hallo,

ich bin beruhigt!  ;D

Da ich einiges mit Bildern bisher gemacht habe und die meistens in irgendwelchen Berichten zu irgendwelchen Leuten gehen, bin ich immer etwas vorsichtig wenn es heisst: Geht es etwas grösser?
- 1024 x 786 oder 3000x 2000?
- Vergrößerung hochsetzen?
- Objekt größer ausdrucken (A3)?
- mehr Fotos im Bericht?  8)

MfG

Frank

Offline mkannenberg

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Re: Bilder komprimieren?
« Antwort #13 am: 25 Aug 05, 14:49 »
will euch nicht unterbrechen, aber in meinen eigenschaften am rechner kann ich keine 72dpi auswählen, sondern nur 96 oder 120.

ich reduziere meine bilder meist auf 800x600. vielleciht sollte ich aber auch das nächste mal mit nachschauen, welche dpi die haben.


marco

Offline berthold

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Re: Bilder komprimieren?
« Antwort #14 am: 25 Aug 05, 14:58 »
Hallo,

dpi-Angabe bei Digitalfotos ist eigentlich Unfug. In die Dateiformate hat man den dpi-Wert nur eingebaut um z.B. eine cm Angabe aus der Pixelbreite und Pixelhöhe zu bekommen. So nach dem Motto: wenn ich dieses Bild mit 300 dpi drucke dann ist es (bei z.B. 1500 Pixel) fünf Zoll (12,7 cm) breit. Ändere ich den dpi-Wert z.B. auf 600 ändert sich die Pixelgröße (und damit die Dateigröße) nicht, das Bild würde beim Druck (mit 600 dpi) nur eben halb so groß erscheinen.

Wenn man das Bild von der Datenmenge her verkleinern will ist das absolut unabhängig davon, ob man es (mit dann geringerer dpi-Zahl) gleich groß, kleiner oder größer ausdrucken kann/will. Es gilt nur der Zusammenhang, dass weniger Pixel weniger Information tragen können, sprich die Detailschärfe (Auflösung) sinkt mit kleiner werdender Pixelzahl. 

Einfacher (und sicherer) ist es immer die Pixelzahl und nicht die dpi-Zahl anzugeben (denn die dpi-Zahl alleine sagt ja nichts über die mögliche Druckgröße)

Man kann sich auch leicht überlegen, dass z.B. ein Bild für einen Beamer-Vortrag idealerweise nicht größer sein muss als der Beamer kann (also z.B. 1024 x 768 Pixel) Würde ich ein größeres Bild projezieren käme kein besseres Resultat raus und bei kleineren Bildern (vollflächig dargestellt) wäre (Interpolations-) Unschärfe die Folge.

Ähnlich ist es mit dem Computerdruck, der Bildschirm-Betrachtung und dem Offsetdruck.

Über die verlustbehaftete jpg-Packung wurde das Wesentliche gesagt, zwar sind die Datenmengen auf 1/10 oder 1/20 reduziert -was fürs Internet unbedingt notwendig ist- jedoch auf Kosten der Qualität. Für Offsetdruck nimmt man andere Datenformate (z.B. tif), die verlustfrei (aber nicht so gut) packen können. Ach ja, weil ich sowas auch öfters sehe: verkleinern und dann wieder vergrößeren ist genauso Unfug wie ein jpg als tif abzuspeichern.

Gruß

Berthold

 

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