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Autor Thema: Gesteinsfund (ferromagnetische Bestandteile?)  (Gelesen 842 mal)

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Offline Peter-S

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Hallo,

neulich fand ich dieses Stück im Flachland von Brandenburg. Es sieht aus, wie ein sedimentäres Gestein und scheint nichts Besonderes zu sein. Während der Suche habe ich aber festgestellt, dass der Stein durch einen Metalldetektor erkannt wird. Es werden dabei Werte zwischen -95 und -94 angezeigt, was auf Ferromagnetismus hindeutet.

Daher zwei Fragen:
Ist es möglich, dass sich in diesen glazialen Sedimenten stark-ferromagnetische Mineralien eingelagert haben?
Und (wenn dem so ist): Welche Minerale kommen dafür i. d. R. in Frage?

V. G. Peter
« Letzte Änderung: 07 Apr 23, 17:13 von Peter-S »

Offline karlov

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Re: Gesteinsfund (ferromagnetische Bestandteile?)
« Antwort #1 am: 07 Apr 23, 17:27 »
Hallo Peter, vom Bild her sieht es aus wie ein stark verwittertes magmatisches Gestein  ;D
Würde jetzt spontan an Magnetit (reagiert auf einen Handmagneten) oder Ilmenit (reagiert kaum auf einen Handmagneten) tippen.
Allerdings findet sich Ilmenit wohl eher in basischen Gesteinen? Ein schärferes Foto, möglichst mit Weißabgleich wäre hilfreich; weiterhin Angaben zum Mineralbestand (Quarz?, Feldspat?, welche dunklen Minerale)

Grüße,
karlov

Offline Peter-S

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Re: Gesteinsfund (ferromagnetische Bestandteile?)
« Antwort #2 am: 07 Apr 23, 17:55 »
Ich habe mir mit meiner Kamera eben noch einmal mehr Mühe gegeben, quasi alles rausgeholt, was mit einer D-LUX7 so möglich ist. Der Weißpunkt müsste jetzt durch die Automatik der Kamera auch ordentlich eingestellt gewesenen sein, wegen des neutralschwarzen Hintergrunds.

Ich habe noch einen starken Festplatten-Magneten im Lager. Damit werde ich den Stein in der kommenden Woche noch prüfen - mal sehen ob er haftet.

Grüße aus Zossen
Peter

Offline Peter-S

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Re: Gesteinsfund (ferromagnetische Bestandteile?)
« Antwort #3 am: 07 Apr 23, 21:44 »
Das Fungebiet hat lt. DGK-25 Brandenburg folgende Einordnung:
"qw1, et"
Ablagerungen in eisüberfahrenen Stauchmoränen;
Sand, Kies, Steine, Geschiebemergel, z. T. mit eistransportierten Schollen quartärer bzw. präquartärer Gesteine, durch Eisdruck mehr oder weniger stark lagerungsgestört.

Offline Peter-S

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Gesteinsfund (ferromagnetische Bestandteile bestätigt)
« Antwort #4 am: 10 Apr 23, 22:51 »
Ein Test mit einem starken Permanentmagneten war heute positiv und hat schwachen Magnetismus bei diesem Stein angezeigt. Hätte nicht gedacht, dass sich sowas in der erzlosen Gegend um Zossen findet.

Offline oliverOliver

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Re: Gesteinsfund (ferromagnetische Bestandteile bestätigt)
« Antwort #5 am: 10 Apr 23, 23:22 »
Hätte nicht gedacht, dass sich sowas in der erzlosen Gegend um Zossen findet.

als Geschiebe schon - anstehend wohl nicht.

Aufgrund des letzten Fotos vermute ich - wie schon Marc - Magnetit als Gesteinskomponente (die kleinen, metallisch-grauen Körner).

Ich nehme da zum Testen immer sehr kleine Magneten - im Fall von Magnetit haften diese dann am Gestein (bzw. an den enthaltenen Magnetit-xx).

Offline Peter-S

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Re: Gesteinsfund (ferromagnetische Bestandteile?)
« Antwort #6 am: 12 Apr 23, 17:47 »
Zunächst besten Dank für die beiden Hinweise!

Im Laufe des Jahres will ich mit einem Mikroskop+Kamera ein besseres Foto von dem Stück knipsen und hoffe, dabei auch einige Kristalle zu sehen, die bei der Gelegenheit gleich noch gemessen werden könnten.

MvG - Peter
« Letzte Änderung: 12 Apr 23, 21:50 von Peter-S »

 

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