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Be­trach­tet man die Struk­tur von Kri­s­tal­len, er­kennt mam meis­tens ver­schie­de­ne Ar­ten von Sym­me­tri­en, wie Trans­la­tio­nen, Spie­ge­lun­gen oder Dreh­sym­me­tri­en. Der Grund für das Auf­t­re­ten die­ser Sym­me­tri­en liegt da­rin, daß b­es­timmte Ato­man­ord­nun­gen in der Struk­tur be­son­ders sta­bil sind; ei­ne ho­he Sym­me­trie ... mehrBetrachtet man die Struktur von Kristallen, erkennt mam meistens verschiedene Arten von Symmetrien, wie Translationen, Spiegelungen oder Drehsymmetrien. Der Grund für das Auftreten dieser Symmetrien liegt darin, daß bestimmte Atomanordnungen in der Struktur besonders stabil sind; eine hohe Symmetrie erlaubt dann die ständige Wiederholung dieser besonders stabilen Konfigurationen in der Struktur.

Die Beschäftigung mit der Symmetrie von Kristallen in der Kristallographie ist aus mehreren Gründen besonders wichtig - Ein Beitrag von Erik Hock
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Im Jahr 1978 sam­mel­te der US-ame­ri­ka­ni­sche Geo­lo­ge Wal­ter Al­va­rez Mus­ter ei­ner sch­ma­len ro­ten Ton­schicht in den ita­lie­ni­schen Apenni­nen und be­stimm­te das Al­ter die­ser Pro­ben auf ca. 65 mio Jah­re, d.h. auf das En­de der Krei­de­zeit und Be­ginn des Ter­tiär. Die­se nur sehr dün­ne kalk­ar­me Ton­schicht liegt ... mehrIm Jahr 1978 sammelte der US-amerikanische Geologe Walter Alvarez Muster einer schmalen roten Tonschicht in den italienischen Apenninen und bestimmte das Alter dieser Proben auf ca. 65 mio Jahre, d.h. auf das Ende der Kreidezeit und Beginn des Tertiär. Diese nur sehr dünne kalkarme Tonschicht liegt zwischen zwei kalkreichen Sedimenten und zeigte einen unterschiedlichen Fossilbestand, welcher auf ein Massenaussterben (Faunenschnitt) hindeutete.

Während weiterer Analysen stellte Alvarez eine hohe Iridium-Konzentration fest; ein typischer ... Ein Beitrag von Peter Seroka
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Syn­the­tisch heißt so viel wie künst­lich er­zeugt. Es gibt so­wohl künst­li­che an­or­ga­ni­sche (z.B. syn­the­ti­sche Ru­bi­ne) als auch or­ga­ni­sche Kri­s­tal­le (z.B. Zu­cker als Kan­dis).
Sie un­ter­schei­den sich von den na­tür­li­chen Ver­wand­ten meist durch ih­re höhe­re Rein­heit oder durch ih­re ge­ziel­te Ve­r­un­r­ei­ni­gung, ... mehrSynthetisch heißt so viel wie künstlich erzeugt. Es gibt sowohl künstliche anorganische (z.B. synthetische Rubine) als auch organische Kristalle (z.B. Zucker als Kandis).
Sie unterscheiden sich von den natürlichen Verwandten meist durch ihre höhere Reinheit oder durch ihre gezielte Verunreinigung, Dotierung genannt.
Synthetische Kristalle können durch relativ einfache Züchtung (z.B. Alaun-, Salz- oder Zuckerkristalle), unter Einwirkung extremer Hitze und Druck (z.B. Diamant), sowie als synthetische Einkristalle durch spezielle Technologien (z.B. Ziehen aus der Schmelze), aperiodische Einkristalle aus besonderen Legierungen etc. hergestellt werden. Ein Beitrag von Peter Seroka und Frank M.
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Das Mi­ne­ral Anti­monit, ein Sy­n­onym für Stibnit, bzw. das dar­aus ge­won­ne­ne Anti­mon, wur­de be­reits in der Bron­ze­zeit, seit et­wa 3000 v.Chr. als Zu­schlag zu Kup­fer ver­wen­det, um Bron­ze her­zu­s­tel­len. Die Ba­by­lo­ni­er ver­wen­de­ten es zum De­ko­rie­ren von Lehm­zie­geln. In Chi­na vor über 3000 Jah­ren v.Chr., in B ... mehrDas Mineral Antimonit, ein Synonym für Stibnit, bzw. das daraus gewonnene Antimon, wurde bereits in der Bronzezeit, seit etwa 3000 v.Chr. als Zuschlag zu Kupfer verwendet, um Bronze herzustellen. Die Babylonier verwendeten es zum Dekorieren von Lehmziegeln. In China vor über 3000 Jahren v.Chr., in Babylon und Ägypten vor über 2000 Jahren v.Chr. und im alten Rom wurde pulverisierter Antimonit entweder als Puder oder, mit Ölen bzw. Fett gemischt, als Haar- und Augenbrauenfarbe sowie als Schminke (Eyeliner) benutzt, um die Augen größer erscheinen zu lassen. Diese Verwendung hielt bis gegen Ende des 19. Jh. in China und Japan an. In anderen Ländern, in welchen kein Antimonit vorkam, benutzte man Galenit als Schminke. Wann Antimon erstmalig zur Beschichtung von Kupfer sowie zum Scheiden von Gold und Silber angewendet wurde, ist nicht datierbar. - Ein Beitarg von Peter Seroka
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Nach An­ga­ben des Ver­an­stal­ters gehört die Münch­ner Mi­ne­ra­li­en­mes­se mit mehr als 1250 Aus­s­tel­lern aus über 60 Na­tio­nen und mehr als 40.000 Be­su­chern zu ei­ner der gröss­ten Mi­ne­ra­li­en­mes­sen der Welt. Ver­teilt auf vier Mes­se­hal­len gab es für je­den Be­su­cher et­was zu ent­de­cken und auch für die klei­nen ... mehrNach Angaben des Veranstalters gehört die Münchner Mineralienmesse mit mehr als 1250 Ausstellern aus über 60 Nationen und mehr als 40.000 Besuchern zu einer der grössten Mineralienmessen der Welt. Verteilt auf vier Messehallen gab es für jeden Besucher etwas zu entdecken und auch für die kleinen Gäste etwas zu erleben.

Als ein Highlight der 52. Mineralientage ist besonders die Sonderschau mit dem Thema "Edelsteine" hervorzuheben. In sehr gut ausgeleuchteten Vitrinen waren beispielsweise unglaublich schöne Aquamarine, Turmaline und Smaragde in Halle A6 ausgestellt.

Im Innenhof sowie in Halle A5 waren Exponate ausgestellt, die sich mit dem Thema "Eiszeit" beschäftigten.
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Die deut­sche Re­gie­rung will in der ers­ten Jah­res­hälfte 2016 ein "Kul­tur­gut­schutz­ge­setz" ver­ab­schie­den. Durch die im Ent­wurf vom 14.09.2015 be­ab­sich­tig­ten Re­ge­lun­gen wird das Sam­meln von Na­tur­gut (u. a. Fos­si­li­en, Mi­ne­ra­li­en) und Kul­tur­gut (z. B. Mün­zen, Ar­te­fak­te, Brief­mar­ken, Kunst­wer­ke) re­g­le­men­ti ... mehrDie deutsche Regierung will in der ersten Jahreshälfte 2016 ein "Kulturgutschutzgesetz" verabschieden. Durch die im Entwurf vom 14.09.2015 beabsichtigten Regelungen wird das Sammeln von Naturgut (u. a. Fossilien, Mineralien) und Kulturgut (z. B. Münzen, Artefakte, Briefmarken, Kunstwerke) reglementiert. Sowohl private Sammler als auch Wissenschaftler, Händler und Messeveranstalter sind von gesetzlichen Verschärfungen der Einfuhrkriterien und einer Überbürokratisierung betroffen. Aus dem naturwissenschaftlichen Bereich wurde offenbar niemand in die Erarbeitung des Gesetzesentwurfs einbezogen. Auf diese Weise - und durch die Zusammenfassung mit völlig anderen Themenfeldern - sind viele nicht sachgerechte Regelungen in den Gesetzesentwurf gelangt. Die angebliche Notwendigkeit zu der scharfen Regulierung wird mit Raubgrabungen, Antikenhandel und darauf basierender Terrorismusfinanzierung begründet. Niemand weiß, was naturwissenschaftliche Objekte damit zu tun haben und auch für den Bereich der klassischen Kulturgüter ist die Argumentation nicht belegt...
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... Skarn ist ein al­ter schwe­di­scher Berg­bau­be­griff, wel­cher ur­sprüng­lich be­nutzt wur­de, um je­de Art si­li­ka­ti­scher Gang­ge­stei­ne oder tau­ber Ge­stei­ne zu be­sch­rei­ben, wel­che mit ei­sen­hal­ti­gen sul­fi­di­schen La­ger­stätten as­so­zi­iert wa­ren, wel­che stel­len­wei­se paläopr­ote­rozo­isc­he Kalk­stei­ne im schwe­di­schen ... mehr... Skarn ist ein alter schwedischer Bergbaubegriff, welcher ursprünglich benutzt wurde, um jede Art silikatischer Ganggesteine oder tauber Gesteine zu beschreiben, welche mit eisenhaltigen sulfidischen Lagerstätten assoziiert waren, welche stellenweise paläoproterozoische Kalksteine im schwedischen Bergbaurevier Peterberg ersetzten. Im modernen Sprachgebrauch bedeutet Skarn Calcium-haltige Silikate jeglichen Alters. Skarne oder "Erlane" sind Gesteine, die bei der Metasomatose aus Kalk- oder Dolomitgesteinen durch Reaktion der Carbonatmineralien mit SiO2 bzw. am magmatischen Intrusivkontakt entstehen. Sie werden auch manchmal als Kalksilikatgesteine bezeichnet, was jedoch nicht korrekt ist, da Kalksilikatgesteine metamorph und nicht metasomatisch gebildet ... Ein Beitrag von Peter Seroka
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