'._('einklappen').'
 

Revier Bleiberg

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Österreich / Kärnten / Villach-Land, Bezirk / Bad Bleiberg / Bleiberg, Revier

Geo­lo­gie

Plattenkalk, Wettersteinkalk, Zwischendolomit

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=4263
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Verkürzte Pfadangabe

Bleiberg, Bad Bleiberg, Villach-Land, Kärnten, AT
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (7 Bilder gesamt)

Friesacher Pfennig
Aufrufe (Bild: 1390574569): 1562
Friesacher Pfennig

Friesacher Pfennig (Vorderseite); Salzburg, Erzbistum; Eberhard II. 1200-1246; 1,25 g; 16-18 mm

Copyright: Daniel Zufahl
Beitrag: Mineralroli 2014-01-24
Christofi Stollen
Aufrufe (Bild: 1312804431): 2037, Wertung: 6.25
Christofi Stollen

Mundloch des Christofi Stollen (Schrämstollen) im Sektor 3 bei Bleiberg, Kärnten, Österreich; 07/2011

Copyright: thdun5
Beitrag: thdun5 2011-08-08
Christofi Stollen
Aufrufe (Bild: 1312804212): 2082, Wertung: 5.2
Christofi Stollen

Informationstafel zum Christofi Stollen im Sektor 3 bei Bleiberg, Kärnten, Österreich; 07/2011

Copyright: thdun5
Beitrag: thdun5 2011-08-08

Ausführliche Beschreibung

In den östlichen Ausläufern der Gailtaler Alpen im österreichischem Bundesland Kärnten befindet sich der Bleiberger Bergbau. Der Abbau des Blei-Zink-Erzkörpers wurde sieben Jahrhunderte betrieben wobei die erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1333 datiert. Die Anfänge des Bergbaus die für die damalige Wirtschaft noch als geringfügig eingestuft wurden und dessen Betrieb nur pfandweise überlassen wurde (Frondienste), konnten sich in der Folgezeit durch den Abbau von Silber und Gold zu einem wichtigen Rohstofflieferanten etablieren und beschäftigte in der Blütezeit 500 bis 600 Knappen. Silber, das neben Blei den zweitwichtigsten Rohstoff für dieses Bundesland bildete, spielte besonders im Mittelalter und in der frühen Neuzeit in der Währung eine wichtige Rolle woraus der FRIESACHER PFENNIG entstand der auch länderübergreifend ein Zahlungsmittel war.
1867 wurde aus der Vielzahl der Aufschlüsse die Bleiberger Bergbau Union (BBU) gegründet die 1938 das erste Mal und im Jahre 1946 durch österreichischen Verstaatlichtengesetz vom 26. Juni 1946 zum zweiten Mal verstaatlicht wurde. Durch die Auflösung der Aktiengesellschaft BBU wurde der Bergbau in und um Bleiberg 1993 eingestellt.
In aktiven Abbauzeiten sind in diesem Revier ein Vielzahl an Minerale beschrieben worden wobei das Mineral Wulfenit durch seine besonders schönen Ausbildungen den größten Bekanntheitsgrad erlangte. Weitere Informationen finden Sie in den Referenzen am Ende dieser Seite.


  • Wulfenit-Erstbeschreibung von Ignaz von Born (1772): nannte 2 Fundstellen 'Kärnten' und 'Annaberg'. Übersetzung aus dem Lateinischen - Trotzdem wird Bleiberg weltweit als Typlokalität angesehen.

"Helmintholith'= opalisierender Muschelmarmor.

Mineralien (Anzahl: 56)

Mineralbilder (46 Bilder gesamt)

Wulfenit
Aufrufe (Bild: 1160734378): 958
Wulfenit

Bleiberg, Kärnten, Österreich

Sammlung: loparit
Copyright: loparit
Beitrag: loparit 2006-10-13
Mehr   MF 
Wulfenit
Aufrufe (Bild: 1320144546): 980, Wertung: 8
Wulfenit

Fundort: Bleiberg, Kärnten, Österreich; Größe: 1,5 cm, Detail aus Bild: 1320144462

Sammlung: Mineralroli
Copyright: Mineralroli
Beitrag: Mineralroli 2011-11-01
Mehr   MF 
Baryt
Aufrufe (Bild: 1226052372): 664
Baryt

Größe: 22 mm; Fundort: Revier Bleiberg, Kärnten, Österreich

Copyright: Matteo Chinellato
Beitrag: Hg 2008-11-07
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 4)

Gesteinsbilder (1 Bilder gesamt)

Kalkstein
Aufrufe (Bild: 1410816159): 591
Kalkstein (SNr: 0624)

Kalkstein, Calcit, Schalenblende; Größe: 90x72x35 mm; Fundort: Revier Bleiberg, Villach, Kärnten, Österreich

Sammlung: slugslayer
Copyright: slugslayer
Beitrag: slugslayer 2014-09-15
Mehr   GF 

Fossilien (Anzahl: 5)

Fossilbilder (2 Bilder gesamt)

Brachiopoden Kalk
Aufrufe (Bild: 1312803580): 6996
Brachiopoden Kalk

Brachiopoden Kalk vom Jakominsteinbruch in Bleiberg am Nötschgraben, Alter: 310 Mio Jahre (Karbon); 07/2011

Copyright: thdun5
Beitrag: thdun5 2011-08-08
Mehr   FoF 
Muschelmarmor
Aufrufe (Bild: 1283073812): 1219
Muschelmarmor

Fundort: Bleiberg, Kärnten,Österreich; Größe: 7,5 x 5,5 x 0,8 cm; aus dem wurden früher Döschen gemacht;

Sammlung: Josef Huber
Copyright: Josef Huber
Beitrag: huber 2010-08-29
Mehr   FoF 

Untergeordnete Seiten

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Ployer, K.v. (1783): Beschreibung des Bleibergwerks zu Bleiberg bei Villach.- Born's phys. Arbeiten d. einträchtiges Freunde in Wien, 1.
  • Ployer, K.v. (1783): Beschreibung des Bleybergwerkes zu Bleiberg bey Villach in Kärnten. In Fragmente zur Miner. und Bot. Geschichte Steyermarks und Kärnthens.- Klagenfurth und Laibach 1783, S.34-83.
  • Wulfen, F.X. Fr.v. (1785): Abhandlung vom kärnthnerischen Bleyspate.- Wien.
  • Wulfen, F.X. Fr.v. (1793): Abhandlung vom kärnthnerischen pfauenschweifigen Helmintholith oder dem sogenannten opalisirenden Muschelmarmor.- Erlangen 1793.
  • Cotta, V. (1863): Über die Blei-Zink-Lagerstätten Kärntens.- Berg- u. Hüttenm. Ztg. XXII, S.10.
  • Potiorek (1863): Über die Erzlagerstätten des Bleiberger Erzberges.- Österr. Z. Berg- und Hüttenwesen, Bd. XI, 373.
  • Schmidt, A.R. (1869): Über den Erbstollen zu Bleiberg in Kärnten.- Z. Berg- und Hüttenwesen, Ver. Kärtnen I., S.32.
  • Posepný, F. (1870): Zur Genese der Galmeilagerstätten.- Verh. GRA Wien, 247.
  • Höfer, H. (1871): Die Minerale Kärntens.- Jb. d. naturhist. Landesmus. von Kärnten, Klagenfurth, S.3-84.
  • Mühlmacher, P. (1873): Übersichtliche Geschichte der Kärnter Bleibergbaue.- Car. 1873, 229.
  • Makuc (1883): Orientierender Vortrag über Bleiberg.- Österr. Ztg. f. Berg- u. Hüttenwesen 1883, S.87.
  • Zepharovich, V.v. (1884): Über Brookit, Wulfenit und Stolzit.- Z. Kryst. 8, S.587.
  • Huffeld (1897): Der Bleiberger Erzberg.- Z. prakt. Geol., V, 46, 233.
  • Brunlechner, A. (1899): Die Entstehung und Bildungsfolge der Bleiberger Erze und ihre Begleiter.- Jb.naturhist. LM von Kärnten, S.25, 61-96.
  • Geyer, G. (1901): Zur Tektonik des Bleiberger Tales in Kärnten.- Verh. GRA, 1901, S.338.
  • Himmelbauer, A. (1907): Gelbbleierz aus Kärnten.- TMFM, 26, S.491.
  • Tornquist, A. (1927): Die Blei-Zinklagerstätte von Bleiberg-Kreuth in Kärnten.- Wien, Springer Verlag, S.1-106.
  • Holler, H. (1935): Vanadium-Minerale und ihre genetische Position in der Bleiberger Lagerstätte.- Car. II, S.120-125.
  • Meixner,H. (1935): Woher stammt das Molybdän auf den Blei-Zink-Lagerstätten ? Car. II, Richard Canaval-Festschr. S.132-136.
  • Holler, H. (1936): Die Tektonik der Bleiberger Lagerstätte.- Car. II, z. Sonderh., S.1-82.
  • Hödl, A. (1941): Tracht und Paragenese des Kalkspates der Bleiberger Lagerstätte.- Car. II, 131, S.54-62.
  • Kontrus, K. (1948/49): Über einige neue und interessante Mineralfunde aus Bleiberg in Kärnten.- Mitt. Österr. Min. Ges. Nr.111, In: TMPM, 3.Fo., Bd.2, S.132-135.
  • Hegelmann, F. (1949): Die Herkunft des Mo, V, As und Cr im Wulfenit der alpinen Blei-Zink-Lagerstätten.- Heidelb. Beitr. Min. Petr. I., S.690-715.
  • Holler, H. (1949): Molybdänglanz in der Bleiberger Lagerstätte.- Karinthin, Fo 4/1949, S.56-59.
  • Schroll, E. (1949): Über die Anreicherung von Mo und V in der Hutzone der Pb-Zn-Lagerstätte Bleiberg-Kreuth in Kärnten.- Verh. GBA, Wien, S.138-157.
  • Haberlandt, H. & Schroll, E. (1950): Lumineszierende Anwachszonen in der Zinkblende von Bleiberg-Kreuth.- Experantia VI, S.91.
  • Haberlandt, H. & Schroll, E. (1950): Färbung und Fluoreszens des Wulfenites in Zusammenhang mit dem Gehalt an Chrom.- Experentia VI, S.89.
  • Meixner, H. (1950): Über Jordisit (amorphes Molybdänsulfid) von Bleiberg in Kärnten.- Car. II, 139-140./59-60., S.39-51.
  • Meixner, H. (1950): Neues Mineralvorkommen aus den Ostalpen (Coelestin von Kreuth bai Bleiberg).- Heidelb. Beitr. Min. Petr. 2., S.195-209.
  • Meixner, H. (1950): Über "Kärnter" Mineralnamen.- Katrinthin, Fo.8, S.153-60.
  • Schroll, E. (1950): Wulfenite von Nassereith/Dirstentritt (Tirol) und Bleiberg (Kärnten).- RMPM, 3.Fo, 1, S.325-341.
  • Wießner, H. (1951): Geschichte des Kärnter Bergbaues, II. Teil, Geschichte des Kärnter Buntmetallbergbaues mit besonderer Berücksichtigung des Blei- und Zinkbergbaues.- Arch.f.Vaterl.Geschichte u. Topographie, 36./37. Bd., S.1-289.
  • Holler, H. (1953): Die Blei- und Zinkbergbau Bleiberg, seine Entwicklung, Geologie und Tektonik.- Car. II, 143./63. Jg., Gesteine, Erz- und Minerallagerstätten Kärntens, S.35-46.
  • Schroll, E. (1953): Mineralparagenese und Mineralisation der Bleiberg-Kreuther Blei-Zink-Lagerstätte.- Car. II., 143./63. Jg., Gesteine, Erz- und Minerallagerstätten Kärntens, S.47-55.
  • Schroll, E. (1953): Über Minerale und Spurenelemente, Vererzung und Entstehung der Blei-Zink-Lagerstätte Bleiberg-Kreuth/Kärnten in Österreich.- Mitt. Österr. Min. Ges. Sonderh. Nr.2, S.1-60.
  • Uchann, R. (1953): Die Hüttenbetriebe und ChemischenFabriken der Bleiberger Bergwerks-Union.- Car. II., 143./63. Jg., S.56-59.
  • Kostelka, L. (1956): Neue Molybdänsulfidvorkommen von Bleiberg-Kreuth.- Karinthin 31/32, S.129-132.
  • Kostelka, L. (1956): Ein Cölestinvorkommen in Kreuth bei Bleiberg.- Karinthin, Fo.33, S.154-156.
  • Meixner, H. (1956): Zut Molybdänmineralführung in Kärnter Pb-Zn-Lagerstätten.- Karinthin, Fo 31/32, S.133-138.
  • Beyer, H. (1960). Mineralfunde auf alten Halden in Bleiberg/Kärnten. Aufschluss, Jg.11, Nr.8, S.212-14.
  • Schroll, E. (1960): Strontianit aus Bleiberg (Kärnten).- Car. II., 150./70. Jg.
  • Schulz, O. (1968): Die synsedimentäre Mineralparagenese im oberen Wettersteinkalk der Pb-Zn-Lagerstätte Bleiberg-Kreuth (Kärnten).- TMPM, Fo.3, Bd.12.
  • Kanaki, F. (1972): Die Minerale Bleibergs (Kärnten).- Car. II., 162./82. Jg., S.7-84.
  • Kostelka, L. (1972): Die Blei-Zinklagerstätte Bleiberg-Kreuth in Zeit und Raum.- Veröff. Naturhist. Museum Wien, N.F.6, S.8-14.
  • Autorenkollektiv (1978). Blei und Zink in Österreich. Bleiberger Bergwerksunion, AG. 60 S
  • Meixner, H. (1979): Neue Mineralfunde aus Österreich XXIX., 447. Durchsichtigklare Wurtzitkügelchen von Bleiberg, Kärnten.- Car. II., 169./89. Jg., S.17-19.
  • Ertl, R.F. (1982). Gold, Blei, Zink und Eisen - Sammeln zwischen Heiligenblut und Hüttenberg. Min.-Magazin, Jg.6, H.4, S.150-59.
  • Gehrmann, H.L. (1983). Mineralogisch interessante Bergwerksanlagen im Ostalpenraum. Miner.-Mag., Jg.7, H.4, S.161-62.
  • Cerny, I. (1984). Die Blei-Zink-Lagerstätte Bleiberg-Kreuth - Ein geologischer Überblick. Aufschluss, Jg.35, Nr.10, S.331-36.
  • Götzinger, M.A. (1984). Über sedimentäre Fluoritbildungen in triadischen Karbonatgesteinen des Drauzuges, Kärnten, Österreich. Aufschluss, Jg.35, Nr.10, S.351-58.
  • Schroll, E. (1984). Mineralisation der Blei-Zink-Lagerstätte Bleiberg-Kreuth (Kärnten). Aufschluss, Jg.35, Nr.10, S.339-50.
  • Niedermayr, G. (1985). DIE MINERALIEN UND DER BERGBAU VON BLEIBERG / ÖSTERREICH. Emser Hefte, Jg.85, Nr.3.
  • Niedermayr, G. (1986). Bleiberg, Carinthia, Austria. Mineralien-Fundstellen in Kärnten. Lapis, Jg.13, Nr.7, S.19.
  • Bideaux, R.A. (1990). The Desert Mineral - WULFENITE. Rocks & Min., Vol.65, H.1, S.11-30.
  • Gundermann, T. (1990). Neues Mineralienmuseum und Bergbauschau in Bleiberg / Kärnten. Min.-Welt, Jg.1, Nr.2, S.4.
  • Kucha, H. & Stumpel, E.F. (1992). Thiosulphates as precursors of banded sphalerite and pyrite at Bleiberg, Austria. Miner. Mag., Vol.56, S.165-72.
  • Lapis Red. (1993). Lapis Aktuell: Lagerstätte Bleiberg aufgelassen. Lapis, Jg.18, Nr.9, S.5.
  • Schwab, P.-N. (1995). La Wulfénite. Règne Minéral, Nr.1, S.5-18.
  • Huber, P. (1994). Annaberg oder Bleiberg? Zur Typlokalität des Wulfenits. Lapis, Jg.19, Nr.2, S.21.
  • Leute, M.A. (1999). Mineralogische Neuigkeiten aus Österreich (3). Min.-Welt, Jg.10, Nr.5, S.26-36.
  • Zirkl, E. (2008): Bleiberg/Kärnten: Die Geschichte des Bleiberger Bergbaues. Lapis, Jg.13, Nr.7/8, S.20-26.
  • Zirkl, E. (2008): Bleiberg/Kärnten: Bergbaustatistik. Lapis, Jg.13, Nr.7/8, S.27.
  • Zirkl, E. (2008): Bleiberg/Kärnten: Die Geologie des Bleiberger Bergbaubezirks. Lapis, Jg.13, Nr.7/8, S.28.
  • Zirkl, E. (2008): Bleiberg/Kärnten: Die Genese der Lagerstätte. Lapis, Jg.13, Nr.7/8, S.29.
  • Zirkl, E. (2008): Bleiberg/Kärnten: Die Verteilung der Mineralien in der Lagerstätte. Lapis, Jg.13, Nr.7/8, S.30.
  • Zirkl, E. (2008): Bleiberg/Kärnten: Die Mineralien von Bleiberg. Lapis, Jg.13, Nr.7/8, S.31-66.
  • Schroll, E. (2008). Blei-Zink-Lagerstätte Bleiberg. 286 S. Naturgesch. Verein für Kärnten.
  • A. Nussbaumer und S. Wulz (2009): Die Entwicklung des Bleiberger Bergbaues

Quellenangaben


Weblinks:

Einordnung