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Hauptgang

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Österreich / Salzburg / St. Johann im Pongau, Bezirk / Mühlbach am Hochkönig / Mitterberg, Revier / Hauptgang

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Der Hauptgang besteht aus lokal entwickelten Hangend- und Liegendtrümmern sowie kurzstreichenden Quergängen in Mächtigkeiten von 0,2-4 m etwa 11 km in W bis NW Richtung.

Im Nordrevier liegt der Mitterberger Hauptgang N des Mühlbachtales. Er erstreckt sich auf der Mitterberger Alpe, die zwischen Hochkeil und Hochkönig einen flachen Sattel und gleichzeitig auch die Wasserscheide zwischen dem Mühlbachtal im S und dem Buchmaisgraben im N bildet. Der Sattel liegt in 1513 m Höhe und damit ca. 700 m über der Mühlbacher Talsohle.

Folgende Grubenbaue kann man dazu rechnen: Stefani-, Anna-, Daniel- und Virgilstollen. Der Hauptschacht befand sich westlich.

Fund­s­tel­len­typ

Bergwerk (aufgelassen/alt)

Geo­lo­gie

Die Nebengesteine der Erzlagerstätten sind, Phyllite, Serizitquarzite, vulkanische Gesteine wie Diabase, Grünschiefer und Schwarzphyllite (graue Serie). In der sog. violetten Serie befinden sich Tonschiefer, Phyllite, Quarzite mit linsigen unbedeutenden Uranvererzungen. Der Hauptgang verfolgt diskordant diese Gesteinsabfolgen. Arsenopyrit mit bis zu 8cm Länge kommt vor in den gebleichten Salbandschiefern.

Der Hauptgang enthält nur derb ausgebildete Erze, wohingegen die kurzen Quergänge gut ausgebildete Kristalle enthalten können.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Hauptgang



Hauptgang

WGS 84: 
Lat.: 47,40191386° N, 
Long: 13,12506506° E
WGS 84: 
Lat.: 47° 24' 6,89" N,
   Long: 13° 7' 30,234" E
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=48518
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Verkürzte Pfadangabe

Hauptgang, Mitterberg, Mühlbach am Hochkönig, St. Johann im Pongau, Salzburg, AT
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Mineralien (Anzahl: 77)

Gesteine (Anzahl: 8)

Untergeordnete Seiten

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Paar, W.H. (1978). Die Kupfererz-Lagerstätte Mitterberg bei Mühlbach, Salzburg / Österreich. Lapis, Jg.3, Nr.5, S.26-33.
  • Wilhelm Günther, Gerhard Feitzinger, Klaus Lewandowsky und Robert Krauß. Kupfererzbergbaue und Montanindustrie im Raume Mitterberg-Mühlbach am Hochkönig, St.Johann im Pongau, Bischofshofen und Außerfelden-Mitterbergshütten. S. 56-142. In: (Hrsg. W. Günther) Salzburgs Bergbau und Hüttenwesen im Wandel der Zeit. Buntmetalle und stahlveredelnde Metalle. Verlag Leoganger Bergbaumuseumsverein 5771 Leogang. 2006.