'._('einklappen').'
 

Leogang

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Österreich / Salzburg / Zell am See, Bezirk (Pinzgau) / Leogang

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Die Gemeinde liegt im Pinzgau zwischen den Leoganger Steinbergen, deren höchster Gipfel das Birnhorn (2.634 m ü. A.) ist, im N und den Kitzbüheler Alpen im S. Dort befindet sich Leogang NW der Schultersbachhöhe (1520 m) an der Leoganger Ache.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Schürfe, Pingen, Schächte, Stollen, Halden (aufgelassen).

Geo­lo­gie

Die zum Typus der polymetallischen Lagerstätten gerechneten Vererzungen enthalten nicht weniger als 60 verschiedene Mineralarten, nicht weniger als 2 Dutzend chemische Elemente, wovon silber-, quecksilber-, kupfer-, blei-, nickel-, kobalt- und in neuerer Zeit magnesiumhaltige Erze wirtschaftliche Wichtigkeit erlangt haben. L. gehört zu den mineralreichsten LS Österreichs.

Altersbedingt werden heute paläozoische und alpidische Mineralvergesellschaftungen unterschieden. Zu ersteren, schichtkonkordanten Mineralbildungen zählen Hg-reiches Fahlerz (Schwazit) und Galenit mit Co- und Ni-erzen (Gersdorffit, Polydymit). Zu den alpidischen Mineralbildungen gehören aus variszischem Paläokarst gebildete Brekzien, eine Cu-reiche Bornit-Paragenese mit Ge- und Sn-Mineralien (Renierit, Mawsonit), monomineralische Fahlerzklüfte, niedrig temperierte Cu-, Pb-, Ag-, Hg-sulfide (Sulfosalze) der Bornit-Paragenese.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Leogang Gemeinde



Leogang Gemeinde

WGS 84: 
Lat.: 47,43507447° N, 
Long: 12,70139881° E
WGS 84: 
Lat.: 47° 26' 6,268" N,
   Long: 12° 42' 5,036" E
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=1013
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Verkürzte Pfadangabe

Leogang, Zell am See, Salzburg, AT
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (7 Bilder gesamt)

Leoganger Steinberge
Aufrufe (Bild: 1312799966): 4055, Wertung: 8.2
Leoganger Steinberge

Die Leoganger Steinberge (Birnhorn, 2634 m ü.NN) nördlich von Leogang vom Nöckelberg aus gesehen sind ein Teil der nördlichen Kalkalpen; 07/2011

Copyright: thdun5
Beitrag: thdun5 2011-08-08
Leogang
Aufrufe (Bild: 1312799782): 1762
Leogang

Das Tal von Leogang vom Nöckelberg aus gesehen. Im Hintergrund befindet sich das Steinerne Meer; 07/2011

Copyright: thdun5
Beitrag: thdun5 2011-08-08
Geschichte Bergbau Leogang
Aufrufe (Bild: 1312798933): 1673
Geschichte Bergbau Leogang

Informationstafel zur Geschichte des Bergbaues in Leogang, Land Salzburg, Österreich; 07/2011

Copyright: thdun5
Beitrag: thdun5 2011-08-08

Ausführliche Beschreibung

Kapitelübersicht


Einige Daten und Fakten


Die polymetallische Lagerstätte Leogang mit den Bergbauen Schwarzleo, Vogelhalte, Inschlagalpe und Nöckelberg verfügt über Buntmetall-Vererzungen in einer Grauwackenzone. Auf engstem Raum treten komplexe Kupfer-, Blei-, Silber-, Quecksilber-, Nickel-Kobalt- und Magnesit-Mineralisationen auf. Die Vererzungen sind vorwiegend an altpaläozoische Karbonatgesteine gebunden, einerseits schicht- bzw. faziesgebunden, andererseits auch strukturell kontrolliert und mehreren zeitlich auseinanderliegenden Vererzungsphasen (prävariszisch bis alpidisch) zuzuordnen.[1]

Leogang wurde bereits 928 als Liuganga erstmals urkundlich genannt. Leogang ist eine der ältesten Bergbaustätten des Salzburger Landes. Heute wird der Ort mundartlich als „Loigom“ bezeichnet.

Lageplan Schwarzleotal


Lageplan/Gesamtübersicht Schwarzleotal
Lageplan/Gesamtübersicht Schwarzleotal

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Lageplan/Gesamtübersicht Schwarzleotal. Zur besseren Betrachtung bitte auf Originalgröße klicken.

woelsendorfer

Bergbau Schwarzleotal


  • Der Bergbau im Schwarzleotal wurde vermutlich schon zu prähistorischer Zeit betrieben.
  • Bronze- und Steinschlegelfunde und historische Schmelzplätze aus vorgeschichtlicher Zeit belegen den Bergbau auf Kupfer und Eisen.

Mineralogie Schwarzleotal


  • Veröffentlichungen zur mineralogischen Landesforschung im Land Salzburg und zum Leoganger Bergbau:

  • 1786 erschien von Caspar Melchior Balthasar Schroll (06. Januar 1756, Kirchberg - 16. November 1829, Salzburg), dem späteren hochfürstlich Salzburgischen Bergrat, der auch Mitglied der Gesellschaft der Bergbaukunde war, "Grundlinien einer Salzburgischen Mineralogie oder Kurzgefaßte Anzeige der bekanntesten Fossilien des Salzburgischen Gebirges. Nach der Wernerschen Übersetzung von Cronstedts Mineralogie geordnet".
Caspar Melchior Balthasar Schroll
Caspar Melchior Balthasar Schroll

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Aufbereiteter Auszug der Leoganger Mineralien von Caspar Melchior Balthasar Schroll aus dem Jahre 1786, w...

woelsendorfer
  • 1797 wurde von Caspar Melchior Balthasar Schroll, in dem von Karl Maria Ehrenbert Freiherr von Moll verlegten, montanwissenschaftlichen, geognostischen und mineralogischen 1. Band "Jahrbücher für Berg- und Hüttenkunde", eine vermehrte und verbesserte Version mit folgendem Titel "Grundriß einer Salzburgischen Mineralogie oder kurzgefaßte der bis itzt bekannten Mineralien des Fürsthums und Erzstifts Salzburg", die zweite Darstellung u.a. über die Mineralien des Leoganger Bergbaus, veröffentlicht.
  • 1859 folgt eine dritte Darstellung über die Leoganger Mineralien von Ludwig Alois Friedrich Ritter von Köchel (14. Januar 1800, Stein-Niederösterreich - 03. Juni 1877, Wien), eine recht vielseitige Persönlichkeit: Jurist, Erzieher am österreichischen Hofe, Liebhaberbotaniker und -mineraloge auf großen Auslandreisen, die ihn nach Nordafrika, der iberischen Halbinsel, den britischen Inseln, am Nordkap und in Russland führten, schließlich weltbekannt als Chronist und Sammler von Wolfgang Amadeus Mozarts Werken, beeindruckten die zeitgenössischen Fachleute, der einen Großteil seiner Mineraliensammlung dem Piaristengymnasium Krems vermachte. Von ihm wurde "Die Mineralien des Herzogthumes Salzburg" herausgegeben, worin auch Abschnitte über Geologie und Bergbau über Leogang enthalten sind. Eine geologische Karte runden die Mehrung an Mineralarten und Fundstätten gegenüber Schrolls früheren Darstellungen ab.
Ludwig Alois Friedrich Ritter von Köchel
Ludwig Alois Friedrich Ritter von Köchel

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Aufbereiteter Auszug der Leoganger Mineralien von Ludwig Alois Friedrich Ritter von Köchel aus seinem Buc...

woelsendorfer
  • 1859 erschien von Victor Leopold Ritter von Zepharovich der 1. Band "Mineralogisches Lexicon für das Kaiserthum Österreich", in dem auch Salzburg, sprich Leogang zur Geltung kam.
Victor Leopold Ritter von Zepharovich
Victor Leopold Ritter von Zepharovich

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Aufbereiteter Auszug der Leoganger Mineralien von Victor Leopold Ritter von Zepharovich "Mineralogisches ...

woelsendorfer
  • 1873 erschien von ihm, mit vielen Nachträgen dazu, der 2. Band.
  • 1878 Fugger, Eberhard: "Die Mineralien des Herzogthumes Salzburg"

Bergbaurevier Schwarzleo


  • 1434 wurde durch Erzbischof Johann II. gestattet alte Baue in Leogang zu bearbeiten.
  • 1448 wird ein Gewerke erwähnt.
  • 1525 wird Erzbischof Eberhard III. von Gewerken gebeten Erze nach Schladming zu führen und verschmelzen zu dürfen.
  • 1542 entstand eine Gesellschaft für den Kupfer- und Bleibergbau. Die Verhüttung der Erze erfolgte in Leogang-Hütten.
  • 1585 werden Gewerken für Schwarzleo genannt. Errichtung eines Pochwerkes und einer Schmelzhütte.
  • 1591 Erwähnung der Gewerken Karl Rosenberger und Hans Marquart. Im Schnitt waren 60 Knappen tätig. Aus dem Silber, welches eine erstklassige Qualität aufwies, wurden die berühmten Salzburger Silbertaler in Salzburg geprägt.
  • nach 1600 wurde Bergbau gänzlich von dem berühmten Gewerkengeschlecht der Gebrüder Rosenberger übernommen.
  • 1671 wird eine Grubenkarte aus dem Revier Schwarzleo erwähnt, die von Peter Seer stammt.
  • 1691 verlieh Erzbischof Ernst das Bergwerk in Leogang den Bürgern Wilhelm Kobald und Virgil Hölzl, beide von Salzburg und Johann Lechner und Benedikt Rieder, beide von Saalfelden zu Erbrecht, " … solange die Geschlechter katholisch bleiben". Im gleichen Jahr wird in Hütten ein Verweserhaus errichtet.
  • 1702 Inbetriebnahme Röstofen und Silber- und Kupferschmelzhütte.
  • 1717 wird Johann Silvester Prugger von Pruggheim als Gewerke erwähnt.
  • 1761 kaufte das Erzbistum Salzburg unter Erzbischof Sigismund von Schrattenbach das Montanunternehmen (Bergbau und Hütte) von dem Gewerken J. Prugger von Pruggheim für 16.000 Gulden auf, wodurch es zu einem neuerlichen Aufschwung kam.
  • Anfang des 19. Jahrhunderts trat nach einer kurzen Hochblüte der wirtschaftliche Verfall im Bergbaurevier Schwarzleo ein.
  • 1825 bewirkte ein spürbarer Rückgang der Erzförderung im Schwarzleorevier und der Metallproduktion in der Schmelzhütte in Hütten die Einstellung des gesamten Montanunternehmens im Schwarzleoer Revier.
  • 1833 Versteigerung sämtlicher Inventargegenstände des Bergbaus und der Hütte und Liegenschaften.
  • zwischen 1846 und 1880 Schurfversuche durch eine Gewerkschaft Schwarzleogang, die aber zu keiner nachhaltigen Wiederbelebung des Bergbaus im Schwarzleoer Bergbaurevier führte.
  • 1890 Einstellung aller Arbeiten, insbesondere im Erasmus- und Johannesstollen.
  • 1906 wurden die bis dahin getätigten Erhaltungsarbeiten ebenfalls eingestellt und die Bergbaue verfielen.
  • 1927 war der Danielstollen fahrbar, weil sein Mundloch im Dolomit liegt. Vordringen bis zum Gipsstock war möglich. Der Gipsschacht (Förderschacht) selber konnte nicht befahren werden.
Bergbaurevier Schwarzleo/Johannesstollen
Bergbaurevier Schwarzleo/Johannesstollen

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Bergbaurevier Schwarzleo, Johannesstollen, am 20.08.2015.

woelsendorfer
Bergbaurevier Schwarzleo/Johannesstollen
Bergbaurevier Schwarzleo/Johannesstollen

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Bergbaurevier Schwarzleo, Hinweisschild neben Johannesstollen zum Pochplatz am 20.08.2015.

woelsendorfer
Bergbaurevier Schwarzleo/Johannesstollen
Bergbaurevier Schwarzleo/Johannesstollen

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Bergbaurevier Schwarzleo, Johannesstollen, am 20.08.2015.

woelsendorfer
Schwarzleotal
Schwarzleotal

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Schwarzleotal, Fahrt zum Besucherbergwerk am 23.08.2015.

woelsendorfer
Bergbaurevier Schwarzleo/Erasmusstollen
Bergbaurevier Schwarzleo/Erasmusstollen

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Bergbaurevier Schwarzleo, Halde am ehemaligen Erasmusstollen am 23.08.2015.

woelsendorfer
Schwarzleotal/Schwarzleobach
Schwarzleotal/Schwarzleobach

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Schwarzleotal, Schwarzleobach im Bereich der Pucherhäuslquelle am 23.08.2015.

woelsendorfer

Schwarzleo, Lagerstätte

  • Das Bergbaurevier Schwarzleo war von den hier aufgeführten drei Revieren das bedeutendste und größte Abbaurevier, wobei der größte Abbau im Bergbaurevier Schwarzleo durch den Erasmus- und Johannesstollen erschlossen worden ist. Die beiden Stollen erschlossen das Erzgestein im Hangenden des Südfaziesdolomites und war wirtschaftlich der wichtigste Teil der Lagerstätte. In der Hauptsache wurden Silber-, Blei-, Kupfer-, Nickel- und Kobalterze abgebaut.
  • Christoph- und Neuschurfstollen erschlossen das kleinste der drei Abbaufelder. In der Hauptsache wurden Quecksilbererze wie gediegen Quecksilber und Zinnober sowie Blei- und Kupfererze abgebaut.
  • Das dritte Abbaufeld wurde in erster Linie durch den Barbara Stollen erschlossen, der durch Krüppelbaue mit dem darüberliegenden Maria Heimsuchungstollen und noch weiter höher sich befindenden Daniel Stollen eine Verbindung hatte.

Bergbaurevier Schwarzleo und Voglhalten
Bergbaurevier Schwarzleo und Voglhalten

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Vertikalschnitt Bergbaurevier Schwarzleo und Voglhalten.

woelsendorfer

Schwarzleo, Mineralogie

  • 1986 beschreibt Prof. Dipl. Ing. Dr. Werner H. Paar, Salzburg, folgende Mineralien vom:

    • Erasmusstollen

      • Mesitin (Mesetinspat), Breunnerit, Pistomesit, Bornit, Chalkopyrit, Tetraedrit, Pyrit, Polydymit, Millerit, Mawsonit, Renierit, Colusit, Nukundamit, Luzonit, Stibioluzonit (Famatinit), Amalgam (Kongsbergit), Balkanit, Betechtini, Chalkosin, Furutobeit, Stromeyerit, Zinnober (Cinnabarit), Galenit, Tennantit, Stibnit, Digenit, Dolomit, Quarz, Cölestin, Aragonit, Gips (Marienglas), Covellin, Kalzit (Calcit).

        • bei den aufgeführten Mineralien handelt es sich um ehemaliges Sammlungsmaterial aus berühmten Sammlung von Bergrat Mathias Mielichhofer.
  • Der Bereich des Barbara-, Daniel- und Christoph Stollens sind durch die Zugänglichkeit des Grubengebäudes für klassische Fundmöglichkeiten, wie sie oft früher bestanden haben, aussichtslos, da Mineralien- und Andenkensammler diese systematisch geplündert haben.
Malachit
Malachit

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Bergbaurevier Schwarzleo. Malachit, Stufengröße 86x71x33 mm, Fund im Wald Bereich Daniel Stollen.

woelsendorfer
Malachit
Malachit

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Bergbaurevier Schwarzleo. Malachit, Stufengröße 86x71x33 mm, Fund im Wald Bereich Daniel Stollen.

woelsendorfer
Azurit, Malachit
Azurit, Malachit

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Bergbaurevier Schwarzleo. Azurit und Malachit, Stufengröße 109x75x45 mm, Fund im Wald Bereich Barbara Sto...

woelsendorfer

Schwarzleo, Prähistorische Halde


Bergbaurevier Schwarzleo/Prähistorische Halde
Bergbaurevier Schwarzleo/Prähistorische Halde

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Bergbaurevier Schwarzleo, Prähistorische Halde, links davon Stollenmundloch vom Johannesstollen am 25.12....

woelsendorfer

Bergbaurevier Voglhalten (Vogelhalte)


  • 1671 ist auf eine Grubenkarte aus dem Revier Schwarzleo ein Schurfbau im Bereich der Voglern Alm zu finden und war vermutlich bereits zu dieser Zeit in Betrieb.
  • um 1700 ist der Bergbau im Voglhalten Revier bereits großzügig aufgeschlossen.
  • 1761 ist der Bergbau Voglhalten in einer Grubenkarte mit zwei Stolleneinbauten eingetragen.
  • 1775 wurde das Bergbaurevier Voglhalten mit seinem „Quecksilber- und Silberbergbau“ eingestellt und ist danach nicht mehr in Betrieb genommen worden.
  • um 1854 waren die beiden Hauptstollen, Johann Unterbaustollen und Thomas Oberbaustollen teilweise noch befahrbar.
  • 1891 waren diese bis zur Unkenntlichkeit verbrochen.
  • 1927 konnten die Baue der Voglhalten nicht mehr ergründet werden.
  • um 1957 wurde durch die Österreichisch Amerikanische Magnesit AG, die von 1952 bis 1970 einen Magnesitbergbau auf der benachbarten Inschlagalm betrieb, der Johann Unterbaustollen gewältigt und durch kurze Auffahrungen aufgeschlossen.
  • 1984 war der Oberbaustollen teilweise befahrbar, das verbindende Gesenk zum Johann Unterbaustollen ersoffen. Das Erzvorkommen wurde durch den Johann Unterbaustollen (1165 m SH) Thomas Oberbaustollen (1200 m SH) und durch zwei Schürfstollen (1215 und 1220 m SH) erschlossen und abgebaut. Die beiden namentlich genannten, circa 100 bis 120 m Länge messenden Stollenanlagen schlossen eine um circa 1000 m2 messende Gangfläche auf; die Erze wurden bis zu Tage abgebaut.
Bergbaurevier Voglhalten (Vogelhalte)
Bergbaurevier Voglhalten (Vogelhalte)

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Bergbaurevier Voglhalten (Vogelhalte, über die Brücke hinter der Schranke führt der Weg zum Bergbaurevier...

woelsendorfer
Bergbaurevier Voglhalten (Vogelhalte)
Bergbaurevier Voglhalten (Vogelhalte)

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Bergbaurevier Voglhalten (Vogelhalte). Rechts im Foto (der bewaldete Berg) ist das Bergbaugebiet Voglhalt...

woelsendorfer
Bergbaurevier Voglhalten (Vogelhalte)
Bergbaurevier Voglhalten (Vogelhalte)

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Blick auf den bewaldeten Berghang mit dem ehemaligen Bergbaurevier Voglhalten (Vogelhalte) am 23.08.2015.

woelsendorfer

Voglhalten, Lagerstätte

  • Bei den Erzen im Bergbaurevier Voglhalten liegt eine polymetallische Cu-Ni-, Co-Hg-Sulfidmineralisation vor, die bergmännisch abgebaut worden ist. Die Vererzung ist im wesentlichen an Dolomite der Südfazies gebunden, die zum Teil intensiv mit schwarzen Phylliten verschiefert sind, so wurden die Stollen Johann Unterbaustollen und Thomas Oberbaustollen an der tektonischen Grenze Südfaziesdolomit/Wildschönauer Schiefer eingetrieben.

Voglhalten, Mineralogie

  • In der Hauptsache wurden Silber- und Quecksilbererze wie gediegen Silber, Amalgam und Zinnober neben Fahlerz abgebaut.

Bergbaurevier Nöckelberg


Bergbaurevier Nöckelberg
Bergbaurevier Nöckelberg

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Vertikalschnitt Bergbaurevier Nöckelberg.

woelsendorfer
  • um 1700 Erschließung der Erzvorkommen am Nöckelberg. Wiener Kobaltgesellschaft wird erwähnt.
  • 1765 kam der Montanbetrieb am Nöckelberg in wirtschaftliche Schwierigkeiten der zur Einstellung sämtlicher Bergbautätigkeiten führte.
  • vor 1800 neuerliche Tätigkeiten am Nöckelberg, wobei der Kobalt-Nickelbergbau Nöckelberg gemeinsam mit dem Kupfer-, Silber-, Blei- und Quecksilberbergbau Schwarzleo geführt wird.
  • ab 1803 Absatzschwierigkeiten bei Blaufarben, dadurch Drosselung der Förderung im Bergbaurevier Nöckelberg.
  • 1812 wurde der Nickel-Kobaltbergbau im Bergbaurevier Nöckelberg eingestellt.
  • 1842 Wiederaufnahme des Bergbaues durch zwei Gewerken aus Kitzbühel.
  • 1846 großzügiger Aufschluß der Erzvorkommen durch die neu gegründete Gewerkschaft Nöckelberg und Errichtung einer Schmelzhütte in Sonnrain im Ortsteil Hütten.
  • 1870 trat der Wiener Ingenieur Karl Krupp, der Metallwarenfabrik Berndorf, als finanzkräftiger Unternehmer auf. Durch ihn erlebte der Bergbau am Nöckelberg von
  • 1871 bis 1880 einen besonderen Aufschwung in dem circa 800 Tonnen Kupfer-, Nickel- und Kobalterze gewonnen und daraus Nickel-Kobaltspeise erzeugt wurde. Das darüber hinaus gewonnene Nickelmetall wurde in das Deutsche Reich exportiert und daraus die ersten Nickelmarkstücke geprägt. Im Schnitt wurden zu dieser Zeit 60 Personen beschäftigt.
  • 1888 musste der Montanbetrieb dann allerdings eingestellt werden, weil in Neukaledonien große Nickelerzlagerstätten entdeckt und abgebaut wurden, die zu einem Preisverfall bei Nickel am Weltmarkt auslösten.
  • 1914, bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges, werden durch die Kupfergewerkschaft Viehhofen Teile der Stollen am Nöckelberg gewältigt und die Gewinnung und Förderung von Kupfer-, Nickel- und Kobalterzen wieder aufgenommen.
  • 1919, nach dem I. Weltkrieg, wurden weitere Schürfversuche unternommen, diese führten allerdings zu keiner Wiederaufnahme des Bergbaubetriebes.
  • 1927, im Mai, war der Neuschurfstollen bis Punkt 149 noch begehbar, Ende August gleichen Jahres war das nicht mehr möglich.
  • 1936 erwarb der Bergbauunternehmer Josef Weilguny gemeinsam mit Hans Brabec aus Troppau in der Tschechoslowakei die Bergrechte auf dem Nöckelberg. Da die Vertragsbestimmungen hinsichtlich der Kaufsumme nicht eingehalten werden konnten, ging dieser Besitz wieder an den Verkäufer, die Kupfergewerkschaft Viehhofen, über.

Nöckelberg, Lagerstätte

Nöckelberg, Mineralogie

  • um 1926 werden von Frank Schwarz Stufen mit folgenden Mineralien genannt:

    • Kruppstollen (Brandstatttötzstollen)

      • 1.) Nickelkies, Kupferkies, Quarz, Karbonat, 2.) Erzkalk, Fahlerz, Kupferkies, Ankerit, Malachit, Azurit, 3.) Nickelkies, Kupferkies, Arsenkies, ein Kern Rotgültig (Rotgültig wahrscheinlich Pyrargyrit), 4. ) Nickelkies, Kupferkies, Schwefelkies, Quarz, Karbonat.
    • Neuschurfstollen

      • 1.) Nickelkies, Rotnickelkies, Kupferkies, Quarz, Fahlerz, Quarz, Karbonat, 2.) Weißnickelkies, Kupferkies, Fahlerz.
    • Michael Stollen (Virgilius Grubenfeld Bereich Neuschurfstollen)

      • 1.) Safflorit, Weißnickelkies, Quarz, 2.) Rotnickelkies, Weißnickelkies, Quarz, Karbonat.

Rohmagnesitbergbau Inschlagalpe


Grubenriß Inschlagalpe
Grubenriß Inschlagalpe

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Grubenriß Inschlagalpe.

woelsendorfer
  • 1873 bis 1875 wurde die "Salzburg-Tiroler-Bahn" von Salzburg über Hallein, Bischofshofen, St. Johann im Pongau, Schwarzach-St. Veit, Zell am See, Hochfilzen, St. Johann in Tirol, Kitzbühel nach Wörgl errichtet.
  • 1905 bis 1912 werden von dem Assistenten Dr. Theodor Ohnesorge (24.05.1876, Innsbruck - 16.01.1952 Schwarzach) der k.k. Geologischen Reichsanstalt, Wien, der Abiturient am Staatsgymnasium in Feldkirch war, im Schwarezleotal Kartierungsarbeiten durchgeführt und im Jahre
  • 1912 auf der Inschlagalm Magnesitvorkommen entdeckt.
  • 1913 wird der Assistent Dr. Theodor Ohnesorge zum Adjunkten (Gehilfen eines Beamten) ernannt.
  • 1914, im I. Weltkrieg, meldet er sich freiwillig zu den Tiroler Landesschützen und wird In den letzten Jahren des Krieges zum Kriegsgeologen ausgebildet da im Krieg spezielle Kriegsvermessungen vorgenommen werden mussten.
  • 1915 war die "Salzburg-Tiroler-Bahn" zweigleisig ausgebaut.
  • 1917 erscheint von Dr. Theodor Ohnesorge eine Geologische Karte von Kitzbühel und Umgebung.
  • 1919 wird der Adjunkt Dr. Theodor Ohnesorge zum Geologen an der jetzt fortan genannten Geologischen Staatsanstalt, Wien ernannt. Im gleichen Jahr führt er seine Kartierungsarbeiten auf der Inschlagalm fort. Zu dieser Zeit baute Josef Weilguny, ein Salzburger, der ursprünglich Kaufmann war, als Bergbaupächter und Bergbauunternehmer westlich des Pirmbachkogels im Urslautal, sogenannte Baleiten-Lager, in zwei neben einander befindlichen Steinbrüchen, ab. Das Vorkommen befand sich unweit der Rohmagnesitlagerstätte Entacheralm im Urslautal in Maria Alm am Steinernen Meer. Josef Weilguny war ebenfalls Pächter über die Abbaurechte.
  • 1923 schließt der Geologe Dr. Theodor Ohnesorge seine Kartierungsarbeiten auf der Inschlagalm ab.
  • 1923/24 sicherte sich das Bergbauunternehmen von Ingenieur Adolf Reitsch und Josef Weilguny aus Mühlbach/Oberpinzgau die Abbaurechte.
  • 1924/25 waren verschiedene bergbauliche Anlagen im Ortsteil Hütten geplant, u.a. ein Magnesitwerk mit Brennöfen, Ziegelei und Wasserkraftanlagen die in der Folgezeit allerdings nicht realisiert worden sind.
  • 1925 wurde mit der Elektrifizierung der "Salzburg-Tiroler-Bahn" begonnen, welche
  • 1930 komplett abgeschlossen wurde.
  • um 1931 übertrug der Ingenieur Adolf Reitsch alle Bergrechte in Form von Freischürfe und seine Geschäftsanteile an Josef Weilguny.
  • 1933 übergab Josef Weilguny alle Bergrechte an seine Frau Stefanie Weilguny.
  • 1936 wurden die Abbaurechte auf der Inschlagalm-Inschlag Alp-Inschlagalpe an Hans Brabec verpachtet, der unter der Firmenbezeichnung Salzburger Montangesellschaft Brabec & Co. KG auf der Inschlagalpe einen Bergbaubetrieb einrichtete. Von der Firma Jordan aus Villach/Kärnten wird eine 5400 Meter lange Materialseilbahn zwischen Inschlagalpe und Bahnhof Leogang, die 400 Höhenmeter überwinden musste, gebaut. Hierzu gehörten der Bau einer Kopfverladestation auf der Inschlagalpe, eine Zwischenstation und eine Entladestation am Bahnhof Leogang. Am Bahnhof Leogang wurde ein Rangiergleis zu der Entladestation der Materialseilbahn erstellt. Im Bereich der Kopfstation der Materialseilbahn entstehen eine Betriebsbaracke samt Mannschaftsunterkunft, eine Schmiede und Werkzeughütte.
  • 1937 wird ein Tagebau auf Rohmagnesit in Betrieb genommen. Das Hauwerk aus dem Tagebau wurde auf Feldbahngleise mittels eiserner Muldenkipper zur Kopfstation der Materialseilbahn im Handbetrieb transportiert. Hauptabnehmer des geförderten Rohmagnesits von 500 bis 700 Tonnen im Monat war die "Brohltal AG für feuerfeste Steine" (heute Werk II der Fa. Gebrüder Rhodius) nordwestlich Koblenz und Andernach. Die Belegschaft bestand zu diesem Zeitpunkt aus 8 Steinbruch(berg)arbeiter, 2 Mann wurden zur Bedienung der Materialseilbahn gebraucht und einem Betriebsaufseher. Der Rohmagnesit wurde durch Sprengen gewonnen und von Hand dann zerkleinert und sortiert. Das Verhältnis Rohmagesit : Berge betrug 2 : 1. Die Sprengmittel wurden in einem kleinen Depot 100 Meter von den Betriebsgebäuden entfernt aufbewahrt.
  • um 1938 stand die "Salzburger Montangesellschaft Brabec & Co. KG" vor dem Konkurs und Josef Weilguny übernahm seinen Betrieb wieder. Der Textilfabrikant Emil Chmel aus Aachen fungierte als stiller Teilhaber. Durch die politischen Verhältnisse im Deutschen Reich und den Anschluss Österreichs im März 1938 zog der Rohmagnesitbergbau auf der Inschlagalpe großes Interesse auf sich. Daraufhin wurde ein zweiter Tagebau eingerichtet und beide Tagebaue wurden von ihren höchstgelegenen Ausbissen von oben nach unten abgebaut. Die Ausmaße betrugen 50x15 Meter und 20x8 Meter. Als Betriebsführer fungierte Josef Weilguny.
  • 1941, im Oktober, werden 5 französische Zwangsarbeiter im Betrieb eingesetzt. Zur Belegschaft zählte auch eine Köchin.
  • 1942, im Mai, waren 53 russische Zwangsarbeiter im Betrieb eingesetzt. 4 Sprenghauer und 24 Arbeiter zählte die übrige Belegschaft.
  • 1943 wurde die Materialseilbahn vollständig saniert um die Transportleistung zu erhöhen.
  • 1944 wurden mit circa 50 Beschäftigten, darunter Kriegsgefangene Russen und Franzosen, für die eigens eine Baracke erstellt wurde, im Sommerhalbjahr täglich 80 bis 90, im Winter 60 bis 70 Tonnen Rohmagnesit gefördert.
  • 1945, im Mai, also Ende des II. Weltkrieges brach der Betrieb zusammen und musste eingestellt werden.
  • 1947, im Mai, wurde der Abbau wieder aufgenommen.
Reste Laderampe
Reste Laderampe

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Rohmagnesitbergbau Inschlagalpe. Reste der Laderampe (zwischen unterem Förderstollen und Materialseilbahn...

woelsendorfer
Reste Laderampe
Reste Laderampe

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Rohmagnesitbergbau Inschlagalpe. Reste der Laderampe (zwischen unterem Förderstollen und Materialseilbahn...

woelsendorfer
Teile von Förderloren
Teile von Förderloren

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Rohmagnesitbergbau Inschlagalpe. Teile von Förderloren am ehemaligen unteren Förderstollen am 25.12.2015.

woelsendorfer
Zufahrt zum Rohmagnesitbergbau Inschlagalpe
Zufahrt zum Rohmagnesitbergbau Inschlagalpe

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Rohmagnesitbergbau Inschlagalpe. Zufahrt zum Rohmagnesitbergbau Inschlagalpe, direkt unterhalb Jägermeist...

woelsendorfer
Stollenmundloch
Stollenmundloch

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Rohmagnesitbergbau Inschlagalpe. Eines der vielen Stollenmundlöcher vom Rohmagnesitbergbau Inschlagalpe a...

woelsendorfer
Tagebau Ost
Tagebau Ost

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Rohmagnesitbergbau Inschlagalpe. Weitestgehend zugewachsener Tagebau Ost am 25.12.2015.

woelsendorfer
  • 1951, am 29. November, verstarb Josef Weilguny, daraufhin erwarb die Österreichisch Amerikanische Magnesit AG in Radenthein den gesamten Bergbaubetrieb samt den Pachtrechten ab
  • 1952, zum 01. Januar. Daraufhin wird der gesamte Betrieb von Grund auf modernisiert und zu den Tagebauen wird auch ein Untertagebetrieb mit Schächte, Bunker, Lager, Stollen, Förderstollen etc. angelegt, wobei die Westsohle mit dem Hauptförderstollen zur Materialseilbahn, der unterste Grubenbereich, die I. Sohle mit dem Oberen Förderstollen zur untertägigen Bunkerbatterie und die Teilsohlen A, B und C, wobei die Teilsohle C der oberste Grubenbereich war, alle einen Stollenausgang nach über Tage hatten. Der geförderte Rohmagnesit wurde nach Radenthein transportiert.
  • 1956, nachdem das Ausmaß der Lagerstätte am Bürglkopf und Rettenwand im Land Tirol, ebenfalls der Österreichisch Amerikanische Magnesit AG gehörig, bekannt war, wurde mit dem Bau eines Magnesitwerkes in Hochfilzen begonnen.
  • 1959 Fertigstellung des Magnesitwerkes in Hochfilzen. Von nun an wurde der Rohmagnesit von der Inschlagalpe nicht mehr nach Radenthein transportiert, sondern vom Bahnhof Leogang zum Bahnhof nach Hochfilzen und wurde im Werk Hochfilzen verarbeitet.
  • 1970, am 31 März, wurde der Betrieb wegen ungünstiger Lagerstättenverhältnisse und vielfach zu höhe Eisengehalte im Rohmagnesit eingestellt.
  • 1972, Ende August, waren die Stillegungsmaßnahmen abgeschlossen.
  • 2015 wird die ehemalige Betriebsbaracke unter der Bezeichnung Jägermeisteralm als Almgebäude genutzt.
ehemalige Betriebsbaracke, heute Jägermeisteralm
ehemalige Betriebsbaracke, heute Jägermeisteralm

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Rohmagnesitbergbau Inschlagalpe. Die ehemalige Betriebsbaracke wird heute unter der Bezeichnung Jägermeis...

woelsendorfer

Inschlagalpe, Lagerstätte


Inschlagalpe, Mineralogie

Dolomitxx
Dolomitxx

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Rohmagnesitbergbau Inschlagalpe. Dolomitxx, Stufengröße 160x100x62 mm, Haldenfund.

woelsendorfer
Dolomitxx
Dolomitxx

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Rohmagnesitbergbau Inschlagalpe. Dolomitxx, Stufengröße 160x100x62 mm, Haldenfund.

woelsendorfer
Dolomitxx
Dolomitxx

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Rohmagnesitbergbau Inschlagalpe. Dolomitxx, Stufengröße 160x100x62 mm, Haldenfund.

woelsendorfer

Rastbodenötz


  • 1875 schürfte die "Salzburg-Tiroler Montanwerks-Gesellschaft auf der Rastbodenötz nach Brauneisenerz.

Rastbodenötz, Lagerstätte

  • 1880 wird berichtet, dass der Rastboden - Schurfstollen zuerst steil südfallenden Schiefer, dann einzelne Ankeritmassen verquert, und mit dem Feldort im eisenhaltigen Kalke steht. An einer solchen Ankeritmasse wurde eine nordstreichende und steil südfallende Kluft mit Spuren von Gipsfüllung beobachtet.
  • Obwohl die hier flüchtig berührten Aufschlüsse erst bei einem viel eingehenderen Studium ein Bild der Lagerungsverhältnisse geben könnten, so geht daraus gegenwärtig schon Einiges ziemlich deutlich hervor. xxx ... xxx

Rastbodenötz, Mineralogie


Pucherhäuslquelle


Pucherhäuslquelle
Pucherhäuslquelle

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Pucherhäuslquelle.

woelsendorfer
Pucherhäuslquelle
Pucherhäuslquelle

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Pucherhäuslquelle.

woelsendorfer
Pucherhäuslquelle
Pucherhäuslquelle

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Pucherhäuslquelle.

woelsendorfer

Knappenstube Unterberghaus


Knappenstube Unterberghaus
Knappenstube Unterberghaus

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Knappenstube Unterberghaus. Startpunkt zum Besucherbergwerk Leogang am 23.08.2015.

woelsendorfer
Knappenstube Unterberghaus
Knappenstube Unterberghaus

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Original errichtetes Pochwerk an der Knappenstube Unterberghaus am 23.08.2015.

woelsendorfer
Knappenstube Unterberghaus
Knappenstube Unterberghaus

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Weg (links) von der Knappenstube Unterberghaus zum Besucherbergwerk Leogang am 23.08.2015.

woelsendorfer
Knappenstube Unterberghaus
Knappenstube Unterberghaus

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Modell Situation am Johannesstollen um 1720 an der Knappenstube Unterberghaus am 20.08.2015.

woelsendorfer
Knappenstube Unterberghaus
Knappenstube Unterberghaus

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Geschichte des Bergbaus. Hinweistafel an der Knappenstube Unterberghaus am 20.08.2015.

woelsendorfer
Knappenstube Unterberghaus
Knappenstube Unterberghaus

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Modell Situation am Johannesstollen um 1720 an der Knappenstube Unterberghaus am 20.08.2015.

woelsendorfer

Schaubergwerk Leogang


Grubenriß Schaubergwerk Leogang
Grubenriß Schaubergwerk Leogang

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Grubenriß Schaubergwerk Leogang

woelsendorfer
  • 1989 wird das Schaubergwerk Leogang im Schwarzleo Tal eröffnet.
  • 2015: Das Schaubergwerk ist von Mai bis Ende Oktober geöffnet. Montag RUHETAG!

    • Termine für Führungen:
    • Mai, Juni, September und Oktober um 12:00 Uhr und um 14:00 Uhr
    • Juli und August laufend von 10:00 bis 17:00 Uhr und nach Voranmeldung (Gruppen)
    • Wintermonate: Die Straße von Leogang-Hütten wird bis zum Parkplatz Knappenstube Unterberghaus geräumt.
    • Kondition: Um in Österreich die vielen verschiedenen Fund- oder auch Bergbauorte zu erreichen braucht man schon eine gewisse Kondition und im Falle des Schaubergwerkes Leogang trifft dieses ebenfalls zu, da von dem Barbara Stollen zum Daniel Stollen etwas über 200 Treppen(stufen) und Steigungen zu bewältigen sind und das zum Teil in gebückter Haltung. Für großgeratene Menschen mit Herzproblemen, zu dieser Gruppe darf ich mich zählen, ist das schon megaanstrengend, zumal man der restlichen Besuchergruppe mehr oder weniger immer hinterher hecheln muss.
    • Preise 2015:

      • Schaubergwerk Erwachsene 9,00 €, Kombikarte mit Bergbau- und Gotikmuseum Leogang in Hütten 13,00 €.
      • mit Gästekarte 8,00 € bzw. 11,00 €.
Besucherbergwerk Leogang
Besucherbergwerk Leogang

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Besucherbergwerk Leogang. Eingang zum Barbara Stollen am 20.08.2015.

woelsendorfer
Besucherbergwerk Leogang
Besucherbergwerk Leogang

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Besucherbergwerk Leogang. Hinweisschild zum Barbara Stollen am 20.08.2015.

woelsendorfer
Besucherbergwerk Leogang
Besucherbergwerk Leogang

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Besucherbergwerk Leogang. Eingang zum Barbara Stollen am 20.08.2015.

woelsendorfer
Besucherbergwerk Leogang
Besucherbergwerk Leogang

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Besucherbergwerk Leogang. Daniel Stollen, Ausgang Besucherbergwerk am 20.08.2015.

woelsendorfer
Besucherbergwerk Leogang
Besucherbergwerk Leogang

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Besucherbergwerk Leogang. Hinweistafel am Daniel Stollen, am 20.08.2015.

woelsendorfer
Besucherbergwerk Leogang
Besucherbergwerk Leogang

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Besucherbergwerk Leogang. Daniel Stollen, Ausgang Besucherbergwerk am 20.08.2015.

woelsendorfer

Bergbau- und Gotikmuseum Leogang in Hütten


Bergbau- und Gotikmuseum Leogang in Hütten
Bergbau- und Gotikmuseum Leogang in Hütten

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Bergbau- und Gotikmuseum Leogang in Hütten am 25.12.2015.

woelsendorfer
Bergbau- und Gotikmuseum Leogang in Hütten
Bergbau- und Gotikmuseum Leogang in Hütten

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Bergbau- und Gotikmuseum Leogang in Hütten am 25.12.2015.

woelsendorfer

Knappenkapelle St. Anna in Hütten


Knappenkapelle St. Anna in Hütten
Knappenkapelle St. Anna in Hütten

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Knappenkapelle St. Anna in Hütten am 25.12.2015.

woelsendorfer
Knappenkapelle St. Anna in Hütten
Knappenkapelle St. Anna in Hütten

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Hinweisschild zur Knappenkapelle St. Anna in Hütten am 20.08.2015.

woelsendorfer
Knappenkapelle St. Anna in Hütten
Knappenkapelle St. Anna in Hütten

Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Leogang/Schwarzleo/Schaubergwerk Leogang. Knappenkapelle St. Anna in Hütten am 25.12.2015.

woelsendorfer

Mineraliensammlungen


  • Mineralauflistungen zu den Revieren im Schwarzleotal sind zum Teil durch Stücke aus den folgenden berühmten Sammlungen zusammengestellt worden:

    • Karl Maria Ehrenbert Freiherr von Moll (21. 12. 1760, Thalgau - 01. 02.1838, Augsburg)
    • Karl Maria Ehrenbert Freiherr von Moll wurde nach mehreren Beförderungen 1790 zum Direktor der Hofkammer in Salzburg ernannt und übernahm 1791 die Direktion des Salz-, Münz- und Bergwesens. Neben seiner Amtstätigkeit widmete sich Moll dem Sammeln von Mineralien, Pflanzen, Büchern und Kupferstichen und betätigte sich schriftstellerisch. 1797 erschien ein umfangreicher Band "Nebenstunden für den Berg- und Hüttenmann", der sich montanwissenschaftlichen, geognostischen und mineralogischen Themen widmete. Im selben Jahr erschien von ihm die Buchreihe "Jahrbuch der Berg- und Hüttenkunde". 1801 erfolgte die Fortführung als "Annalen der Berg- und Hüttenkunde" und wurde nach mehreren weiteren Umbenennungen 1827 dann mit von dem deutschen Mineralogen Karl Cäsar von Leonhards (12.09.1779, Rumpenheim - 23.01.1862, Heidelberg) herausgegebenen "Taschenbuch für die gesammte Mineralogie" vereinigt. In der Zwischenzeit war die Sammlung von Moll so umfangreich geworden das er das Landgut Neudeck im Nonntal bei Salzburg ankaufen musste. Seine Sammlung war so berühmt geworden, dass Persönlichkeiten wie Alexander von Humboldt sogar nach Salzburg kamen um sich diese anzusehen. Im zweiten Koalitionskrieg, ab 1799 auch Napoleonische Kriege genannt, erlitt am 3. Dezember 1800, bei den oberbayerischen Orten Hohenlinden und Maitenbeth, die alliierten bayerisch-österreichischen Truppen gegen die französischen Truppen der Rheinarmee eine schwere Niederlage, worauf sich der Herzog (oft fälschlicherweise österreichische Kaiser genannt) Franz II. sich gezwungen sah, am 25. Dezember 1800 den Waffenstillstand von Steyr zu unterzeichnen. Durch den darauf folgenden, am 9. Februar 1801 unterzeichneten Frieden von Lunéville schied Österreich bis 1805 aus dem Krieg gegen Frankreich aus. Nach dieser Niederlage marschierten französische Truppen in das Erzbistum ein und obwohl die französische Bergdirektion für Moll einen Schutzbrief ausstellte, weil er durch die Herausgabe der Jahrbücher internationales Ansehen erlangte, hinderte die Besatzung nicht daran, 1801 Moll zu zwingen seine umfangreiche und wertvolle Mineraliensammlung an der Bergakademie in Paris auszuliefern. Die wertvolle Mineraliensammlung legte Moll nach 1791 an und verfasste darüber zahlreiche wissenschaftliche und volksbildnerische Publikationen. Ob die Sammlung dann tatsächlich nach Paris gebracht worden ist muss an dieser Stelle offen bleiben, da in den bisher erschienen Biographien über Freiherr von Moll im World Wide Web zum Teil völlig unterschiedliche Angaben zu seiner Mineraliensammlung gemacht werden, denn als Moll am 7. Dezember 1804 in die Dienste des Kurfürsten von Bayern eintrat und zum ordentlichen Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ernannt wurde brachte Moll ab Beginn des Jahres 1807 in dem aufgehobenen Kloster zu Fürstenfeldbruck seine Sammlungen unter, wo er einige Räume anpachtete, darunter befanden sich auch 5000 Stück Mineralien, worunter die salzburgischen Gebirgsarten glänzend vertreten waren, überdies befanden sich in derselben besonders schöne Turmaline, Cyanite (auch Disthen genannt), Tremolite und Madreporsteine (heute Anthrakolith genannt). Am 25. August 1810 erhielt der Konservator der königlichen Akademie der Wissenschaften zu München den Auftrag sich nach Fürstenfeld zu begeben um eine Auswahl aus der Mineralien-Sammlung bezüglich eines Ankaufes zu treffen. Der Preis wurde vom Eigentümer Freiherr von Moll auf 1300 Gulden festgesetzt und von allerhöchster Stelle wurde der Ankauf am 30. März 1812 genehmigt.
    • Ein besonderes Anliegen war dem Bergdirektor, neben der Hebung der Produktivität, auch die soziale Lage der damals an die 1200 Männer zählende Belegschaft zu verbessern. 1812 wurde auf seine Veranlassung hin eine Bergbruderschaft, auch Bruderladen für Bergleute genannt, eingerichtet, welche sich um in Not geratene Bergarbeiter kümmerte. Als Bruderladen bezeichnete man seit dem späten Mittelalter Sozialeinrichtungen an Bergbau- und Industrieorten.
    • Moll war auch Vorstandssekretär des Landwirtschaftlichen Vereins in Bayern und als solcher einer der Väter einer alljährlich in München eingeführten Agrarausstellung, die sich später zu dem bekannten "Oktoberfest" entwickelte.
    • Kaspar Melchior Balthasar Schroll (06. 01.1756, Kirchberg, Tirol - 16.11.1829, Salzburg), ein Montanist und leitender Beamter der Bergverwaltung, sowie Mitglied der Gesellschaft der Bergbaukunde.
    • 1791 hielt Kaspar Melchior Balthasar Schroll Vorlesungen über Mineralogie und Bergbaukunde an der Universität Salzburg. 1793 wurde er Bergrat, 1803 Hofkammerrat und 1807 Direktor der Berg-, Salinen- und Münzdirektion. 1812 Ober-Bergkommissar des Salzachkreises mit dem Titel eines königlichen Oberstbergrates. Nachdem 1823 dann schließlich Chef der Berg- und Salinen-Direktion über den ganzen Gebirgsbezirk Salzburg. Zu seinen Verdiensten zählt, dass er in Leogang u.a. ein Waschhaus und einen Stoßherd erbaute, das Schmelzen des Blei- und Kupferrostes und die Siebsalz-Manipulation des Scheidwerkes verbesserte.
    • Mathias Mielichhofer ((26.10.1772, Salzburg - 17.11.1847, ebenda), ein Montanist, Botaniker und Mineraloge.
    • Die Sammlung von dem späteren Bergrat der k.k. Berg- und Salinenwesendirektion in Salzburg Mathias Mielichhofer befindet sich heute teils im Stift St. Peter in Salzburg und laut Aufzeichnungen seit 1842 im Landesmuseum Joanneum in Graz. Seine Mineraliensammlung war außerordentlich wertvoll.


Bergbaumuseum

Im Bergbaumuseum, dem ehemaligen Verwalterhaus in Hütten, erwarten den Besucher zahlreiche Geschichten und auf Schritt und Tritt Geschichte aus dem historischen Bergbau der Region. Es sind starke Elemente im Bezug auf das Kirchenleben. Die Hoyerstube erinnert an die Anführer der Bergknappen, die wegen ihrer Überzeugung der Lutherischen Lehre ihre Heimat verlassen mussten. Sonderausstellungen. Gegenstände des Bergbaus der Region. Gute Mineraliensammlung.

Auskunft

Bergbaumuseum Leogang 06583 7105 - Herr Martin Seiwald
oder Gemeindeamt Leogang 06583 8223
Homepage des Museums: http://www.museum-leogang.at

Öffnungszeiten Sommer
ab Mitte Mai wieder täglich von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr bis Ende Oktober, Montag Ruhetag!

Öffnungszeiten Winter
donnerstags von 18:30 bis 20:30 Uhr
T. 06583/7105, Fax: 06583/822383; office@gem-leogang.salzburg.at

Stand Webseite Okt. 2019

Mineralien (Anzahl: 160)

Mineralbilder (9 Bilder gesamt)

Rancieit
Aufrufe (Bild: 1281014128): 3410
Rancieit (SNr: A011132)

Fo.: Revier Leogang allgemein, Saalfelden, Salzburg, Österreich, krustige, blättrige, silbergraue XX mit Aragonit, BB 4,8mm

Sammlung: Lithothek der Münchener Micromounter
Copyright: Hannes Osterhammer
Beitrag: Münchener Micromounter 2010-08-05
Mehr   MLF 
Quecksilber
Aufrufe (Bild: 1281012157): 5509
Quecksilber (SNr: B00165)

Fo.: Revier Leogang allgemein, Saalfelden, Salzburg, Österreich, kugelige, silberfarbe XX mit Cinnabarit, BB 2,7mm.

Sammlung: Lithothek der Münchener Micromounter
Copyright: Hannes Osterhammer
Beitrag: Münchener Micromounter 2010-08-05
Mehr   MF 
Brochantit
Aufrufe (Bild: 1281010848): 502
Brochantit (SNr: A010264)

Fo.: Revier Leogang allgemein, Saalfelden, Salzburg, Österreich, tafelige, grüne XX mit Malachit und Azurit, BB 5,9mm.

Sammlung: Lithothek der Münchener Micromounter
Copyright: Hannes Osterhammer
Beitrag: Münchener Micromounter 2010-08-05
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 12)

Stratigraphische Einheiten (Anzahl: 2)

Untergeordnete Seiten

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Meixner, H. (1966). Die Stellung des Landes Salzburg in der Mineralogie. Aufschluss, Sonderb. 15, S.5-13.
  • Rolf Poeverlein (2015). Der Bergbau zu Leogang mit seiner Geschichte und Mineralien. Verlag St. Peter, 5020 Salzburg. ISBN 978-3-900173-77-5.
  • Gerhard Feitzinger, Wilherlm Günther, Angelika Brunner - Bergbau und Hüttenstandorte im Bundesland Salzburg https://www.salzburg.gv.at/umweltnaturwasser_/Documents/pdf-bergbaubericht.pdf

Weblinks

Einordnung


 

Einzelnachweise

  • 1. Gerhard Feitzinger, Wilherlm Günther, Angelika Brunner - Bergbau und Hüttenstandorte im Bundesland Salzburg Teil 1, S.19