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Oberkurzheim

Steckbrief

Land

Österreich

Re­gi­on

Steiermark / Murtal, Bezirk / Pölstal, Gemeinde / Pöls / Oberkurzheim

GPS-Ko­or­di­na­ten

Oberkurzheim (N 47° 14' 0", E 14° 35' 0")



Oberkurzheim

WGS 84: 
Lat.: 47,23333333° N, 
Long: 14,58333333° E
WGS 84: 
Lat.: 47° 13' 60" N,
   Long: 14° 34' 60" E
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Neben dem Schloss Gusterheim.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Steinbruch.

Geo­lo­gie

Marmor und Pegmatit des "Rappold Komplexes"

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=7510
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (2 Bilder gesamt)

Steinbruch Oberkurzheim
Aufrufe (Bild: 1219331549): 583
Steinbruch Oberkurzheim

Foto 2 vom Steinbruch Oberkurzheim bei Pöls.

Sammlung: SENNAH
Copyright: SENNAH
Beitrag: SENNAH 2008-08-21
Steinbruch Oberkurzheim
Aufrufe (Bild: 1219331062): 654
Steinbruch Oberkurzheim

Aufnahme vom Steinbruch Oberkurzheim bei Pöls.

Sammlung: SENNAH
Copyright: SENNAH
Beitrag: SENNAH 2008-08-21

Ausführliche Beschreibung

Oberkurzheim, neben dem Schloss Gusterheim befindet sich unser Fundort, ein Marmorbruch. Ich konnte in diesem, wunderschöne romboedische Calcit sammeln. Diese sind vereinzelt mit Pyriten verwachsen. Auch Turmaline (Schörl) habe ich in diesen Steinbruch gefunden. Wie mir ein Sammlerkollege mitgeteilt hat, konnte er vor kurzen Aragonite in strahligen Kristallen finden. Fundmöglichkeiten gegeben. 2008

Regionalgeologie und Tektonik:
"Die im Bereich des Steinbruchs anstehenden Gesteinsserien sind geotektonisch dem Komplex des Mittelostalpinen Wölzer Kristallins zuzuordnen. Die tektonische Feingliederung stellt die aufgeschlossenen Gesteinsserien zum "Rappold Komplex", der tektonisch höchsten Untereinheit, der aus Glimmerschiefern, Marmoren, Amphiboliten und Quarziten sowie untergeordnet Pegmatiten aufgebaut wird. Für die Marmore wird anhand mikropaläontologischer Untersuchungen ein mitteldevonisches Alter angenommen. Die Karbonatserien des Rappold-Komplexes wurden dann sowohl variszisch als auch permisch jeweils amphibolitfaziell (Hochtemperatur-Niederdruckmetamorphose) überprägt. Erneut metamorph überprägt wurden die Gesteinsserien dann in der Oberkreide im Zuge der eoalpinen Metamorphose (Überprägung ebenfalls bis zur Amphibolitfazies)."

Mineralien (Anzahl: 6)

Mineralbilder (1 Bilder gesamt)

Calcit.
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Calcit.

Handstufe, 8x5cm, 2007.Fo: Steinbruch Oberkurzheim, Pöls, Pölstal, Judenburg, Murtal, Steiermark, Österreich.

Sammlung: SENNAH
Copyright: SENNAH
Beitrag: SENNAH 2008-08-21

Gesteine (Anzahl: 2)

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Niedermayr, G. (2017). Mineralfundstellen in der Steiermark (2). Min.-Welt, Jg.28, H.3, S.20-33.
  • Mali, H.: Die Spodumenpegmatite von Bretstein und Pusterwald, Joannea Min. 2: 5–53 (2004).
  • Ebner, F.: Erläuterungen zur geologischen Basiskarte 1:50.000 der Naturraumpotentialkarte „Mittleres Murtal“.
  • Götzinger, M.A.: Industrieminerale, Steine und Erden in Österreich, Vortragsmanuskript, Institut für Mineralogie und Kristallographie der Universität Wien, 1981.
  • Geologische Bundesanstalt: Geofast - Provisorische Geologische Karte der Republik Österreich 1:50.000 - Blatt 161 Knittelfeld, Stand 1999, Ausgabe 2005/10.

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