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Granatenkogel (Granatenwand)

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Österreich / Tirol / Imst, Bezirk / Ötztal / Obergurgl / Granatenkogl (Granatenwand)

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Um die Fundstelle zu erreichen gibt es 2. Möglichkeiten:

1. Die einfachste ist von Obergurgl aus mit dem Sessellift bis hinauf zur Hohen Mut zu fahren und dort über den Berggrat wandernd. Nach etwa 1,5km sieht man auf der linken Seite eine Wetterhütte, kurz danach geht links ein Steig hinab zum Gaisbergferner. Dann steigt man am Ferner entlang bis links wiederum ein Steig steil bergauf zur Granatenwand hinauf. Den Gletscher sollte man nur mit Spikes überqueren! Schon im Gletscher sind einige Granate eingeschlossen.

Fußmarsch von der Bergstation der Hohen Mut bis zur Granatenwand etwa 3-3,5 Stunden mit guter Kondition, das letzte Stück zur Wand hinauf ist ziemlich steil!

2. Wenn man von der Talstation des Gaisbergliftes in Obergurgl den Weg in das Gaisbergtal hochsteigt bis zum Taleinschnitt des Gaisbergtales, geht der Weg gut ausgebaut in Serpentinen bergauf. In das Gaisbergtal selbst führt ein gut begehbarer Pfad bis etwa zum Gletscheranfang; hier muss man sich dann jedoch links über den Moränenschutt den schlecht übersichtlichen Steig nachfolgen, bis dann links der steile Pfad zur Granatenwand abzweigt.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Geröllhalde und anstehender Fels

GPS-Ko­or­di­na­ten

Granatenkogl (Granatenwand)



Granatenkogl (Granatenwand)

WGS 84: 
Lat.: 46,8365507° N, 
Long: 11,06799405° E
WGS 84: 
Lat.: 46° 50' 11,583" N,
   Long: 11° 4' 4,779" E
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=1025
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Verkürzte Pfadangabe

Granatenkogl, Obergurgl, Ötztal, Imst, Tirol, AT
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (5 Bilder gesamt)

Granatstufe
Aufrufe (Bild: 1119282393): 9282
Granatstufe

frisch gefundene Stufe mit eingewachsenen Granaten, August 2004

Copyright: TKMineral
Beitrag: TKMineral 2005-06-20
Granate
Aufrufe (Bild: 1119282187): 9739
Granate

in einer halben Stunde ausgegrabenene Granat-Einzelkristalle

Copyright: TKMineral
Beitrag: TKMineral 2005-06-20
beim Sammeln
Aufrufe (Bild: 1119282127): 3377
beim Sammeln

Sammeln auf der Halde, August 2004

Copyright: TKMineral
Beitrag: TKMineral 2005-06-20

Ausführliche Beschreibung

Allgemeines

Fundstellenzeichnung
Aufrufe (Bild: 1187526823): 14348
Fundstellenzeichnung

Obergurgl

Copyright: Klinoklas
Beitrag: Klinoklas 2007-08-19
Mehr    

Weit bekannt sind die roten Granatkristalle im Glimmerschiefer von der Granatenwand im Ötztal. Obwohl hier schon sehr viel gesucht wurde, sind immernoch gute Fundmöglichkeiten gegeben. Schöne Belegstücke kann man aus der steilen Halde unterhalb der Granatenwand jederzeit noch gewinnen; fast jeder dritte Brocken enthält Granat. Auf den Halden ist allerdings größte Trittsicherheit notwendig! Wer bergsteigerisch begabt ist, kann auch zur weiter oben liegenden Fundstelle in der Granatenwand aufsteigen (per Seil), wo man mit viel Arbeit auch noch gute Stufen aus dem Fels hauen kann. Vielleicht begegnet man auch dem Granatenötzi, ein sehr alter Sammler, der heute noch jeden Tag den weiten Weg zur Fundstelle geht und auch Werkzeug dort oben deponiert hat.

Mineralien

Granat (Almandin): In Extremfällen bis über 8cm, perfekte XX in der Regel bis max. 3cm in Glimmerschiefer eingewachsen. Beim Sammeln sollte man drauf achten, Stücke mit dem chloritreichen, grünlichen Schiefer mitzunehmen, da dieser gut präperierbar ist. Der mehr graue Schiefer ist quarzreich und äußerst schwer zu präparieren.

Epidot: Im Moränenschutt am Gaisbergferner sind auch grüne Kluftbeläge von Epidot auf Gneis zu finden, der Epidot bildet kleine xx im mm-Bereich. Adular: Sehr selten als kleine xx auf Glimmerschiefer Hornblende: Vor allem in der Wand gegenüber der Granatenwand kann dunkle eingewachsene Hornblende bis einige cm neben kleinen Granat xx öfter gefunden werden.

Mineralien (Anzahl: 8)

Mineralbilder (15 Bilder gesamt)

Almandin
Aufrufe (Bild: 1361623290): 4764, Wertung: 8.29
Almandin

Almandinkristall von 3 cm Größe in Glimmerschiefer. Von der berühmten Fundstelle am Granatenkogl im Ötztal, Österreich. Stufenbreite 7 cm.

Sammlung: Tobi
Copyright: Tobi
Beitrag: Tobi 2013-02-23
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Granat (Almandin)
Aufrufe (Bild: 1324908466): 2430
Granat (Almandin)

Fundort: Granatkogl, Obergurgl, Ötztal, Bezirk Imst, Tirol, Österreich; Größe: 12 x 10 cm

Sammlung: Mineralroli
Copyright: Mineralroli
Beitrag: Mineralroli 2011-12-26
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Almandine
Aufrufe (Bild: 1335719361): 1851
Almandine

Location: Granatenkogel, Ötztal, Tyrol, Austria; Specimen Size: Large Cabinet (11x9x6)cm

Sammlung: Döllberg
Copyright: Döllberg
Beitrag: Döllberg 2012-04-29
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Gesteine (Anzahl: 1)

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Legende

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 i -> Informationen etc.
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Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

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Gesteinsbilder (1 Bilder gesamt)

Glimmerschiefer
Aufrufe (Bild: 1426198784): 16578
Glimmerschiefer

Glimmerschiefer mit Granatkristallen;
Ötztal, Ostalpen, Österreich

Copyright: High Contrast
Beitrag: Collector 2015-03-12
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Aktualität: 26. Nov 2020 - 21:41:20

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Czerny, G. (1960). Im Lande der 200 Dreitausender - Granatfunde in den Ötztaler Alpen. Aufschluss, Jg.11, Nr.1, S.8-9.
  • Gehrmann, H.L. (1981). Unerschöpfliche Fundstellen - Der Granatenkogel. Miner.-Mag., Jg.5, H.6, S.267-72.
  • Gehrmann, H.L. (1991). Der Granatkogel (3304m). Min.-Welt Jg.2, Nr.4, S.53-56.
  • Hochleitner, R., Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag 1999 (vergriffen)
  • Scholze, R. (1999): "Schatzsuche" im Ötztal: Der Granaten-Yeti, Lapis, 24 (6), 19-25.

Weblinks

im Forum


Quellenangaben

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