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Reischbergkar

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Österreich / Tirol / Schwaz, Bezirk / Zillertal / Zamser Grund / Schlegeisgrund (Schlegeisspeicher) / Großer Greiner / Reischbergkar

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Von Deutschland: A12 -> Ausfahrt Wiesing -> Zillertalbundesstraße -> Mayrhofen, ca. 45 km -> Ginzling -> Schlegeisstausee -> Parkmöglichkeit

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Felsen und Schuttrinne

Fund­s­tel­len­typ

Natürlicher Aufschluss

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

keine bekannt, das Gebiet gehört aber zum Naturpark (Ruhegebiet) Zillertal

Letz­ter Be­such

Herbst 2006

GPS-Ko­or­di­na­ten

Reischbergkar



Reischbergkar

WGS 84: 
Lat.: 47,01417337° N, 
Long: 11,75117842° E
WGS 84: 
Lat.: 47° 0' 51,024" N,
   Long: 11° 45' 4,242" E
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

Alpenvereinskarte Zillertaler Alpen West, 1:25000, Nr. 35/1

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=1044
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Verkürzte Pfadangabe

Reischbergkar, Großer Greiner, Schlegeisgrund, Zamser Grund, Zillertal, Schwaz, Tirol, AT
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (3 Bilder gesamt)

Totenkopf mit Reischbergkar
Aufrufe (Bild: 1189269526): 1907
Totenkopf mit Reischbergkar

Im Vordergrund der Totenkopf (Aktinolith, Schörl), dahinter ist der nördöstliche Teil des Reischbergkares und der Große Greiner (3201 m) zu sehen. Der Übergang ins Reischbergkar erfolgt bei der kle...

Copyright: Granat83
Beitrag: Granat83 2007-09-08
Reischenbergkar/Scheibenkar
Aufrufe (Bild: 1182527110): 2009
Reischenbergkar/Scheibenkar

Fundort für alpine Mineralien

Sammlung: stone87
Copyright: stone87
Beitrag: stone87 2007-06-22
Furtschaglspitze
Aufrufe (Bild: 1182526914): 1995
Furtschaglspitze

Aufstieg zum Furtschaglhaus mit Wasserfall und Hausberg

Sammlung: stone87
Copyright: stone87
Beitrag: stone87 2007-06-22

Ausführliche Beschreibung

Ausführliche Beschreibung

Beim Schlegeisspeicher läßt man sein Auto stehen und folgt dem breiten Karrenweg am Ufer des Sees (Weg 502). Nach einer guten Stunde erreicht man das Ende des Stausees und blickt in den imposanten, vergletscherten Talschluß (wer in der Lage ist sollte für diese Strecke ein Mountainbike nutzen, da besonders der Rückweg mit evtl. schwerem Gepäck sehr lang werden kann). Nun beginnt der anstrengende Aufstieg zum Furtschaglhaus (2293m). Nach einer weitern Stunde sollte das geschafft sein. Nach einer kurzen Rast auf der Hütte folgt man dem markierten Steig (Weg 502) in Richtung "Schönbichler Horn" (3133m). Im Bereich der Schönbichler Scharte (3081m) lassen sich auch bescheidene Funde von Hornblende und teils Almandin machen. Nach ca. 1 Stunde verlassen wir den Weg nach links und überqueren das Bachbett an einer geeigneten Stelle. Da nun das Gelände unwegsam wird und auch Schneefelder und Geröllhalden vor einem liegen sollte man schon trittsicher und gut ausgerüstet sein. Auch ist darauf zu achten die hier weidenden Ziegen und die Alpenflora zu schonen! Nach einer guten halben Stunde "kraxln" erreicht man schließlich die Fundstelle Totenkopf. Wir wandern allerdings noch weiter: Wir queren beim markanten "Stoamandl" den Grat von den Talggenköpfen zum Totenkopf. Hinter dem Grat öffnet sich der Blick in das Kar und zum Großen Greiner (3201m). Dieser Berg lieferte die ersten Turmaline in Europa in der Mitte des 18. Jahrhunderts (siehe Extra Lapis No. 12 "Zillertal"). Hier gilt es noch mehr als im Bereich Totenkopf die hochalpine Umgebung nicht zu unterschätzen! Besonders der rückwärtige Teil des Grates bietet schöne Turmalinfunde und hochglänzenden Aktinolith. Neben diesen Mineralien sticht besonders der schön blau gefärbte Disthen heraus. Man findet ihn in den abgestürzten Blöcken die in den Karen verteilt liegen. Besonders in Quarz eingewachsene xx sind schön ausgebildet! Vereinzelt treten auch kleine Granat xx auf, teils zusammen mit Disthen. Bei intensiver Suche lässt sich auch Rutil finden. Klüfte sind, wie in den angrenzenden Gebieten auch, nicht auszuschließen. Besonders in Richtung des Großen Greiners (3201m) sowie weiter zum Zwiselkopf (2584m), da dieses abgelegene Gebiet wenig abgesucht ist bestehen immer noch gute Fundchancen! Man sollte aber durch die Weitläufigkeit des Fundortes nicht auf den Rückweg vergessen!

Alle Angaben beziehen sich auf die oben genannte Karte. Da man bei dem beschriebenen Fundgebiet in weglosem Gelände unterwegs ist, sollte man trittsicher sein und sich auch mit Orientierung bei schlechtem Wetter auskennen. Viele Stellen sind z.T. auch sehr steil bzw. steinschlaggefährdet, also bitte entsprechend vorsichtig sein und nicht überschätzen!

Mineralien (Anzahl: 19)

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Aktinolithr
Hochleitner,R., Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag, München 1989, 14.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zamser Grund/Schlegeisgrund (Schlegeisspeicher)/Großer Greiner/Reischbergkar)
BM
Breunnerit (Var.: Magnesit)r
Hochleitner,R., Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag, München 1989, 14.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zamser Grund/Schlegeisgrund (Schlegeisspeicher)/Großer Greiner/Reischbergkar)
M
'Granat-Supergruppe'r
Hochleitner,R., Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag, München 1989, 14.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zamser Grund/Schlegeisgrund (Schlegeisspeicher)/Großer Greiner/Reischbergkar)
M
Hornblende (Var.: Ferro-Hornblende, Magnesio-Hornblende)r
Hochleitner,R., Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag, München 1989, 14.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zamser Grund/Schlegeisgrund (Schlegeisspeicher)/Großer Greiner/Reischbergkar)
M
Kyanitr
Hochleitner,R., Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag, München 1989, 14.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zamser Grund/Schlegeisgrund (Schlegeisspeicher)/Großer Greiner/Reischbergkar)
M
Magnetitr
Hochleitner,R., Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag, München 1989, 14.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zamser Grund/Schlegeisgrund (Schlegeisspeicher)/Großer Greiner/Reischbergkar)
M
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Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 26. Sep 2021 - 12:06:05

Mineralbilder (7 Bilder gesamt)

Turmalin (Schörl)
Aufrufe (Bild: 1182526439): 2641
Turmalin (Schörl)

Größe:13x7cm,Fundort:Reischenbergkar

Sammlung: stone87
Copyright: stone87
Beitrag: stone87 2007-06-22
Mehr   MF 
Turmalin (Schörl)
Aufrufe (Bild: 1182525785): 2171
Turmalin (Schörl)

Größe ca. 30x5mm, Fundort:Reischenbergkar/Zillertal

Sammlung: stone87
Copyright: stone87
Beitrag: stone87 2007-06-22
Mehr   MF 
Aktinolith
Aufrufe (Bild: 1182525228): 2214
Aktinolith

größe der xx: bis 40x8mm, Fundort:Reischenbergkar/Zillertal

Sammlung: stone87
Copyright: stone87
Beitrag: stone87 2007-06-22
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 4)

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Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Gestein in der Region
 G -> Link zur allg. Gesteinsseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 26. Sep 2021 - 12:06:05

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Aktualität: 26. Sep 2021 - 12:06:05

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Gehrmann, H.L. (1981). Strahlstein, Rauchquarz und Granat - Reischberg- und Furtschaglkar. Miner.-Mag., Jg.5, H.2, S.73-77.
  • R. Exel. Die Mineralien Tirols, Bd.2, 1982, Athesia, Bozen. S.156.
  • Hochleitner, R. Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag, München 1989, 14.
  • Extra Lapis No. 12: Zillertal.
  • Wagenplast, P. (2014). Geologie und Mineralien der Zillertaler Alpen (Tirol). Aufschluss, Jg.65, H.3, S.170-80.

Weblinks:


Quellenangabe

Einordnung