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Goldbergwerk Hainzenberg

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Österreich / Tirol / Schwaz, Bezirk / Zillertal / Zell am Ziller / Goldbergwerk Hainzenberg

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Unweit der Bundesstraße 160 nach Mittelsill ist auf halber Höhe des Berges eine Ausschilderung in Richtung Besucherbergwerk.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Besucherbergwerk

Geo­lo­gie

Das Lager besteht aus 23 sulfid-haltigen Quarzit-Einheiten. Diese befinden sich in weichen metamorph veränderten ordovizischen Quarz-Pylliten der Innsbrucker Serie, welche OW streicht mit einem Einfall von 70 Grad nach S. Das Gold kommt vor als submikroskopische Einschlüsse im Pyrit und Arsenopyrit.

Letz­ter Be­such

9/06

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=7930
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Verkürzte Pfadangabe

Goldbergwerk Hainzenberg, Zell am Ziller, Zillertal, Schwaz, Tirol, AT
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (4 Bilder gesamt)

Zillertaler Goldschaubergwerk Hainzenberg
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Zillertaler Goldschaubergwerk Hainzenberg

Österreich/Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zell am Ziller/Goldbergwerk Hainzenberg. Ausgangpunkt Goldschaubergwerk - Bummelzug "Gold-Express" - am Parkplatz, 15.08.2016

Sammlung: woelsendorfer
Copyright: woelsendorfer
Beitrag: woelsendorfer 2016-08-25
Zillertaler Goldschaubergwerk Hainzenberg
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Zillertaler Goldschaubergwerk Hainzenberg

Österreich/Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zell am Ziller/Goldbergwerk Hainzenberg. Ausgangpunkt Goldschaubergwerk - Kasse, Schaukäserei - mit Parkplatz, 15.08.2016

Sammlung: woelsendorfer
Copyright: woelsendorfer
Beitrag: woelsendorfer 2016-08-25
Zillertaler Goldschaubergwerk Hainzenberg
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Zillertaler Goldschaubergwerk Hainzenberg

Österreich/Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zell am Ziller/Goldbergwerk Hainzenberg. Ausgangpunkt Goldschaubergwerk - Kasse, Schaukäserei - mit Parkplatz, 15.08.2016

Sammlung: woelsendorfer
Copyright: woelsendorfer
Beitrag: woelsendorfer 2016-08-25

Ausführliche Beschreibung

Der Goldbergbau am Hainzenberg

Zillertaler Goldschaubergwerk Hainzenberg
Zillertaler Goldschaubergwerk Hainzenberg

Österreich/Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zell am Ziller/Goldbergwerk Hainzenberg. Karte Goldschaubergwerk, 15.08.2016

woelsendorfer

"Man vermutet, daß schon in früher Zeit in der Umgebung von Zell Gold gewonnen wurde. Am Hainzenberg wird 1506 ein Goldbergwerk als Neuschurf zum ersten Mal erwähnt. Als die Goldgruben zu Beginn des 17. Jahrhunderts immer höhere Erträge abwarfen, entbrannte zwischen Salzburg und Tirol, die schon 1427 die gemeinsame Nutzung der Gold- und Silbererze im Zillertal vereinbart hatten, ein heftiger Streit. Dieser führte 1630 beinahe zum Kriegsausbruch. Schließlich konnten sich die Streitparteien auf die Einhaltung der früheren Vereinbarungen einigen, das Bergwerk wurde wiederum gemeinschaftlich betrieben und die Ausbeute geteilt. 1803, als das Zillertal zu Tirol kam, ging das Bergwerk in den Besitz des Tiroler Landesfürsten über. Während der Blütezeit waren etwa 50 Knappen unter einem Oberhutmann beschäftigt. Anfänglich lieferte das Bergwerk 1 Gramm Gold auf 1000 Kilogramm Gestein, durch Verbesserungen des Verfahrens und Pulversprengung (seit 1710) konnte die Ausbeute auf 10 Gramm gesteigert werden. Das Gold wurde an das Hauptmünzamt in Wien geliefert, die Schlicke (= feinste bei der Erzaufbereitung zurückbleibende Erzstückchen) in das Hüttenamt nach Brixlegg, dem die Verwaltung des Hainzenberger Bergwerkes übertragen war. 1842 schrieb Staffler: "Wer nach Zillerthal reis't, besucht auch das Gold-Bergwerk, und bewundert unter andern die Wasser-Maschine und das dabei bestehende Triebwerk." Damit war das 1788/89 errichtete Pumpwerk gemeint, mit dem die mühsame und teure händische Wasserhaltung überflüssig und der Abbau der Golderze unter der Talsohle ermöglicht wurde.

1858 übernahm die von den Bischöfen von Brixen und Salzburg gegründete "Vincenzi-Goldbergbau-Gewerkschaft" den bisher staatlichen Goldbergbau Zell, der damals ausschließlich am Hainzenberg betrieben wurde. Nachdem man die Arbeiten 1870 wegen des zu geringen Ertrages einstellte, versuchten vergeblich englische, amerikanische und deutsche Gesellschaften die Produktion rentabel zu gestalten. Um 1930 wurden die Arbeiten vollständig eingestellt." (Quelle: Zillertal, Gerlostal, Tuxer Tal. Beatrix und Egon Pinzer, Innsbruck 1993, S. 213)

Heute Besucherbergwerk,

Mineralien (Anzahl: 16)

Mineralbilder (3 Bilder gesamt)

Gold ged.
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Gold ged.

Fundort: Goldbergwerk Hainzenberg, Zell am Ziller, Zillertal, Tirol, Österreich -; Größe: 6 x 2,5 cm

Sammlung: Peter Imfeld (Spreitzl)
Copyright: Mineralroli
Beitrag: Mineralroli 2009-08-21
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Gold ged.
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Gold ged.

Fundort: Goldbergwerk Hainzenberg, Zell am Ziller, Zillertal, Tirol, Österreich -; Größe: 0,5 cm (Detail vom Bild: 1250878685)

Sammlung: Peter Imfeld (Spreitzl)
Copyright: Mineralroli
Beitrag: Mineralroli 2009-08-21
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gediegen Gold
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gediegen Gold

Österreich/Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zell am Ziller/Goldbergwerk Hainzenberg. Gediegen Gold, Stufengröße 39x32x23mm.

Copyright: Crystalclassics.co.uk
Beitrag: woelsendorfer 2016-08-25
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Gesteine (Anzahl: 2)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Weblinks

Literatur

  • Zillertal, Gerlostal, Tuxer Tal, Beatrix und Egon Pinzer, Innsbruck 1993, S. 213
  • ExtraLapis Nr. 12: "Zillertal", Christian-Weise-Verlag München

Quellenangaben

Einordnung