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Berliner Hütte

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Österreich / Tirol / Schwaz, Bezirk / Zillertal / Zemmgrund / Berliner Hütte

An­fahrts­be­sch­rei­bung

von Mayrhofen zum Gasthof Breitlahner, dort Parkmöglichkeit (kostenpflichtig), auf dem Weg 523 zur Berliner Hütte

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Geröllhalde und anstehender Fels

Fund­s­tel­len­typ

Natürlicher Aufschluss

Geo­lo­gie

Gneise

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

keine bekannt

Letz­ter Be­such

September 2006

GPS-Ko­or­di­na­ten

Berliner Hütte (N 47° 1' 28.43" E 11° 48' 46.25")



Berliner Hütte

WGS 84: 
Lat.: 47,02456389° N, 
Long: 11,81284722° E
WGS 84: 
Lat.: 47° 1' 28,43" N,
   Long: 11° 48' 46,25" E
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

Alpenvereinskarte Zillertaler Alpen West Nr. 35/1 Alpenvereinskarte Zillertaler Alpen Mitte Nr. 35/2

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=1049
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Verkürzte Pfadangabe

Berliner Hütte, Zemmgrund, Zillertal, Schwaz, Tirol, AT
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (4 Bilder gesamt)

Die Berliner Hütte
Aufrufe (Bild: 1189282086): 2988
Die Berliner Hütte

in der Morgensonne vom Weg in Richtung Schwarzsee.

Copyright: Granat83
Beitrag: Granat83 2007-09-08
Alte Klüfte
Aufrufe (Bild: 1189281909): 3434
Alte Klüfte

neben dem Weg zur Berliner Hütte.

Copyright: Granat83
Beitrag: Granat83 2007-09-08
Alpenrose
Aufrufe (Bild: 1183055968): 2840
Alpenrose

Alpenrose August 1985

Copyright: Hg
Beitrag: Hg 2007-06-28

Ausführliche Beschreibung

Die Hütte

Die Berliner Hütte (2042 m) wurde 1879 erbaut und im Laufe der Zeit immer wieder erweitert, zuletzt 1912. Die Hütte wurde 1997 unter Denkmalschutz gestellt. Damit ist sie die einzige Hütte des Deutschen Alpenvereins, die heute unter Denkmalschutz steht.

Bei einer Tour in den Zemmgrund sollte man sich auch unbedingt die Zeit nehmen einmal die Hütte zu besichtigen. Da sie zur Zeit des Deutschen Kaiserreiches gebaut wurde und das „Flaggschiff“ der Alpenvereinssektion Berlin war, wurde die Hütte sehr großzügig gebaut bzw. ausgestattet. So besaß sie beispielsweise ein Postamt, eine Schuhmacherwerkstatt und eine Dunkelkammer. Außerdem spiegelt sich dies in der Verteilung und Größe der Zimmer wieder, so gibt es viele Einzelzimmer im Gegensatz zu vielen anderen Alpenvereinshütten.


Im näheren Umfeld der Berliner Hütte im Zemmgrund finden sich etliche ausgebeutete Klüfte, allerdings können hier besonders Sammler von Mikromounts und Kleinstufen bei Arbeit noch fündig werden.

Im näheren Umfeld der Klüfte zwischen Berliner Hütte und dem ehemaligen Zollhaus wurden Kleinstufen mit gelbbraunen Sagenit-Rutil xx, Calcit xx, Adular xx, winzigen Anatas xx, Brookit xx, Siderit xx, Hämatit-Eisenrosen, Quarz xx gefunden. Oberhalb des Zollhauses gab es in einer Rinne einige Belegstücke mit bis 1cm großen, aber angewitterten Mondstein-Adularen.

Ca. 2 km talabwärts bei der Alpenrosenhütte stehen direkt am Weg Hornblendegarbenschiefer an, die neben Hornblende auch bis 1cm große rote Almandinkristalle in weißer Matrix enthalten.

Im Bach unterhalb des Waxeggkeeses können auch abgerollte feuerrote Granate gefunden werden.

Mineralien (Anzahl: 10)

Mineralbilder (2 Bilder gesamt)

Almandin
Aufrufe (Bild: 1609283985): 282
Almandin

FO.: Berliner Hütte, Zemmgrund, Zillertal, Bezirk Schwaz, Bundesland Tirol, Österreich / Stufengröße: 8,8 x 7 cm

Sammlung: Hrouda
Copyright: Hrouda
Beitrag: Hrouda 2020-12-30
Mehr   MF 
Almandin
Aufrufe (Bild: 1597769124): 324
Almandin

Almandin xx in Glimmerschiefer (Kristall ca. 5 mm, Stück ca. 2 cm), Belegstück von der Berliner Hütte Zemmgrund

Sammlung: Conny3
Copyright: Conny3
Beitrag: Conny3 2020-08-18
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Gesteine (Anzahl: 3)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Extra Lapis No. 12: Zillertal.
  • Lapis 4/1994
  • Wagenplast, P. (2014). Geologie und Mineralien der Zillertaler Alpen (Tirol). Aufschluss, Jg.65, H.3, S.170-80.

Quellenangaben

Einordnung